DE399120C - Tabakzufuehrung fuer Zigarettenmaschinen - Google Patents

Tabakzufuehrung fuer Zigarettenmaschinen

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DE399120C
DE399120C DEN22452D DEN0022452D DE399120C DE 399120 C DE399120 C DE 399120C DE N22452 D DEN22452 D DE N22452D DE N0022452 D DEN0022452 D DE N0022452D DE 399120 C DE399120 C DE 399120C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/39Tobacco feeding devices

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  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung bildet eine Tabakzuführung für Zigarettenmaschinen. Der Betrieb von Zigarettenmaschinen ist mit den bekannten mechanischen Einrichtungen öfters Störungen dadurch unterworfen, daß sich in den zu verarbeitenden Tabaken vielfach Fremdkörper, wie Glasspliitter, Steinchen, Metallstücke usw., befinden, welche in den Mechanismus der Zigarettenmaschine gelangen, wodurch derselbe beschädigt wird und bis zur Behebung der Störung außer Betrieb gesetzt werden muß. Desgleichen treten Störungen durch Verschiedenartigkeit der Tabaksorten, wie Schnitt, Mischung und Feuchtigkeitsgehalt, ein, indem sich z. B. kleine Rippenteilchen oder zu lange Tabakfasern in den Strangbahnen festklemmen oder Tabak, welcher feucht verarbeitet werden muß, an den Strangbahnen einen Niederschlag erzeugt, wodurch ein glattes Passieren des Materials verhindert wird. Durch die Erfindung werden die angeführten Mängel völlig beseitigt, da der zu verarbeitende Tabak mechanisch gereinigt' und zwangläufig dem Zigarettenpapierstreifen der eigentlichen Zigarettenmaschihe übergeben wird. Gleichzeitig ist es möglich, ungewöhnlich lange Tabakfasern zu verarbeiten, welche dem kurzen mitzuverarbeitenden Tabak einen gewissen Halt in der Zigarette verschaffen, wodurch ein Ausfallen desselben aus den Hülsen später verhindert wird. Es läßt sich die neue Tabakzuführung" ohne nennenswerte Umänderungen an jeder bekannten Zigaret-

Claims (3)

tenniaschine anbringen und gestattet infolge ihrer Ausbildung ein ungehindertes Nachsehen seitens des Maschinellpersonals während des Betriebes. In der Zeichnung ist die Erfindung dargestellt. Abb. ι zeigt den mittleren Höhenschnitt, Abb. 2 den Grundriß, Abb. 3 den senkrechten Längsschnitt und ίο Abb. 4 eine Ansicht in Perspektive, vom Zigarettenpapiers'treifen aus gesehen. Im oberen Teil des Tabakbehälters α befinden sich vier in wagerechter Ebene in den Lagern b gelagerte Walzen c, um welche paarweise je ein mit spitzen Stahlstacheln versehenes Lederband e gelegt ist. Die Walzen γ werden von Schnurscheiben / aus derart angetrieben, daß sich die Stachelgurte e mit ihrer unteren Fläche gegeneinander bewegen. Dadurch wird der sich im Tabakbehälter α befindende, zu verarbeitende Tabak von der Oberfläche aus durch die Stachelgurte e erfaßt und nach der Mitte des Behälters α transportiert. Durch diesen Vorgang werden in erster Linie die Fremdkörper, wie Steinchen, Glassplitter, Metallteilchen usw., infolge ihrer Schwere im Tabakbehälter a verbleiben und vor der Xeuauffüllung entfernt werden können. Desgleichen ordnen die Stachelgurte c zum Teil die Tabakfasern in kämmender Weise und bewirken überhaupt, daß größere Rippenteilchen im Behälter α zurückbleiben. Damit die Stachelgurte c ständig mit dem Tabak in Berührung bleiben, wird derselbe im Behälter α durch den losen Boden g mittels daran befestigter Drahtseile h. welche über die Seilrollen i laufen, vom Antrieb / gegen die .Stachelgurte e im Verhältnis zum Verbrauch gedrückt. Seitlieh der Stachelgurte c ist genügend Luftraum, um die Tabakmenge zu beaufsichtigen. Die Walzenpaare c sind durch Streben/ derart miteinander verbunden, daß sich die beiden inneren Walzen c um die äußeren WaI-zen c in der punktierten Linienrichtung V nach oben schwenken lassen, und zwar kann dies während des Betriebes erfolgen, wodurch eine Xeuauffüllung des Behälters α mit Tabak stattfinden kann sowie störende Fremdkörper beseitigt werden können. Im Winkel von 90c zu den Stachelbändern c befindet sich der zweite Teil der Vorrichtung, ähnlich dem zuerst beschriebenen. An (lern Gehäuse k sind an dessen Unterkante zwei Abstreichkämme / ; angeordnet, deren Zinkenzahl sich nach der Anzahl der Stachelreihe d in den Gurten e richtet, und welche den Tabak von den Stachelgurten c abfangen, so daß derselbe unter den Kämmen / zu liegen kommt. Ein rechtj winklig zu den Bändern d und zwischen ihnen umlaufendes, jedoch schmäleres Stachelband m im Gehäuse k fördert den Tabak weiter, führt denselben um die hinteren Leitwalzen 0 eine Strecke vertikal durch einen magnetisch wirkenden Kamm p, welcher etwa mitgeführte leichte Metallteilchen abfängt, in den eigentlichen Sortiererschlitz r, an dessen innerer Deckelfiäche Gegenstachel t eingesetzt sind, welche zwischen den Stacheln η des Gurtes in streichen, wodurch ein Ordnen der Tabakfasern und gleichmäßiges Mischen mit kurzem Tabak erzielt wird. Damit der mitgeführte Tabak vom Gurt in in geordnetem Zustand abgenommen wird, läuft um denselben, wie üblich, ein perforierter, dünner Gurt s, welcher über eine Brücke (Abb. 1) und um die beiden Walzen μ allein gleitet, dabei den Tabak vom Stachelgurt ;;;. da derselbe seinen Weg um die vordere Leitwalze ο verkürzt nimmt, abhebt, um denselben auf den letzten Stachelgurt 2, welcher der Breite des Zigarettenpapierstreifens entspricht, zu werfen. Der Stachelgurt 2, welcher um die Walzen 1 läuft und ebenfalls mit einem Abhebergurt versehen ist, gibt nun den Tabak unter den gleichen Bedingungen wie bei Gurt m und .v, jedoch ohne Magnet, auf das Zigarettenpapierband α bei Punkt II. Pateni Ansprüche:
1. Tabakzuführung für Zigaretten maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweilige Oberschicht der im Tabakbehälter (α) befindlichen Tabakmenge mit Hilfe eines beständig aufwärts bewegten Behälterbodens (g) und eines über dem Tabak angeordneten Stachelband systems (ρ) auf das endlose Zigarettenpapierband befördert wird.
2. Tabakzuführung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein Paar nach der Behältermitte zu gegenläufig bewegter Stachelbänder (<?), zwischen denen ein Stachelband (m) im Gehäuse (k) so umläuft, daß es den von ersteren (e) aufgenommenen Tabak auf ein quer zu ihm laufendes Stachelband (2) auflegt, von wo er auf den darunter laufenden Zigarettenpapierstreifen (z) gelangt.
3. Tabakzuführung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stachelbandpaar U') hochgeklappt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEN22452D 1923-09-26 1923-09-26 Tabakzufuehrung fuer Zigarettenmaschinen Expired DE399120C (de)

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