DE399143C - Bohrmaschine zum Aufbringen von senkrecht oder steil aufwaerts verlaufenden Wetterloechern - Google Patents

Bohrmaschine zum Aufbringen von senkrecht oder steil aufwaerts verlaufenden Wetterloechern

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DE399143C
DE399143C DER55807D DER0055807D DE399143C DE 399143 C DE399143 C DE 399143C DE R55807 D DER55807 D DE R55807D DE R0055807 D DER0055807 D DE R0055807D DE 399143 C DE399143 C DE 399143C
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drill
holes
drilling machine
applying vertical
steep upward
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
    • E21B15/006Means for anchoring the drilling machine to the ground
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B19/00Handling rods, casings, tubes or the like outside the borehole, e.g. in the derrick; Apparatus for feeding the rods or cables
    • E21B19/08Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods
    • E21B19/086Apparatus for feeding the rods or cables; Apparatus for increasing or decreasing the pressure on the drilling tool; Apparatus for counterbalancing the weight of the rods with a fluid-actuated cylinder

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Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
19. JULI 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5 b GRUPPE
(R55So7
Wilhelm Rumberg in Wanne.
Beim Aufbringen von Wetterlöchern in senkrechter oder steil aufwärtsgehender Richtung verwendet man Bohrer, deren Krone dem Durchmesser des Wetterloches entspricht, also ungewöhnlich groß und schwer ist. Dieser große Durchmesser der Bohrkrone ist dadurch bedingt, daß die nach Art eines Bohrhammers gebaute Antriebsmaschine im Bohrloch mit fler Bohrkrone ansteigt. Der durch die große Ausdehnung der Bohrlochsohle bedingte kräftige Stoß der Bohrkrone erfordert eine sehr ausgiebig bemessene Kolbenstange, wodurch wiederum nicht nur der von der Bohrkrone bei jedem Stoß zu überwindende Massenwiderstand wächst, sondern auch eine größere Maschine und ein der Größe der letzteren entsprechend erhöhter Treibmittelverbrauch bedingt wird. Außerdem müssen aus demselben Grunde die die Antriebsmaschine unterstützende Bohrstange und die die letztere dem Fortgang der Bohrarbeit entsprechend verschiebende Ausschubvorrichtung besonders kräftig ausgeführt werden.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung dadurch beseitigt, daß die Antriebsmaschine außerhalb des Bohrloches im Bohr-
gestell verbleibt und die große und schwere Bohrkrone durch eine normale ersetzt wird, deren Gewicht nebst dem der sie tragenden Bohrstange durch eine besondere Einrichtung nahezu ganz abgestützt wird. Diese Einrichtung besteht aus ungesteuerten Preßluftzylindern, deren Kolbenbeaufschlagung einstellbar ist.
In der Zeichnung ist die neue Einrichtung ίο in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Der Bohrer α ist im Vierkant mit der Kolbenstange b des Motors c verbunden. Der Motor hat die Aufgabe, den Bohrer α stoßend gegen die Bohrlochsohle anzutreiben. Er muß xj also zu diesem Zweck bei jedem Stoße das ganze Gewicht des Bohrers anheben. Dies Gewicht wächst mit der durch den Arbeitsfortgang notwendig werdenden Verlängerung der Bohrerstange, und es kann so groß werden, ao daß die Bohrmaschine eine nutzbringende Arbeit nicht mehr zu leisten vermag.
Um den Motor von dem Gewichtsdruck des Bohrers möglichst zu entlasten, ist die Kolbenstange b durch eine Traverse d, die sie mittels 2g des Bundes λ abstützt, drehbar hindurchgeführt, so daß die Traverse die Stoßbewegung des Bohrers mitmacht.
Zwischen der Traverse d und der Grundplatte e, die den Motor c trägt, sind zwei Druckluftzylinder / angeordnet, in welchen Kolben g geführt sind. Die Zylinder sind ungesteuert und erhalten ihre Druckluftzufuhr durch die hohle Kolbenstange h. Die Spannung in den Zylindern ist einstellbar vermittels eines Reduzierventils i, das in der Zweigleitung liegt, die von der Hauptzuleitung k zum Druckluftmotor c abzweigt. Die Einstellung der Spannung geschieht so, daß das Gewicht des Bohrers α nur nahezu ausgeglichen ist. Der Bohrer muß so weit Übergewicht behalten, daß er unter dem Eigengewicht in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Um dies zu erreichen, wird das Treibmittel von solcher Spannung in die zwischen den Kolben g und Zylinderböden liegenden Hohlräumen durch die hohlen Kolbenstangen h hindurch eingeführt, daß das Gewicht aller mit der Kolbenstange b des Motors c bei der Arbeit ansteigenden Teile so weit ausgeglichen So ist, daß die Bohrerschneiden sich bei stillgesetztem Motor in einer für praktisch erachteten Entfernung von der Bohrlochsohle· einstellen. Beim Einlaß des Treibmittels in den Motor c wird der Bohrer gegen die Bohrlochsohle vorgetrieben, und alle Teile fallen beim Auspuff des Treibmittels aus dem Motor in ihre Ausgangsstellung zurück, wobei das über den Kolben g stehende Treibmittelvolumen mehr oder weniger zusammengedrückt wird. Jn dem Maße wie die Bohrmaschine vorj getrieben wird, müßte nunmehr, unter sonst [ gleichbleibenden Verhältnissen, der Hub des j Bohrers anwachsen, die Spannung des über ! den Kolben g stehenden Treibmittelvolumens abnehmen und der Gewichtswiderstand der bewegten Teile entsprechend zunehmen. Dies wird aber selbsttätig dadurch vermieden, daß in dem Augenblick, in dem der über den Kolben g herrschende Treibmitteldruck Lei Hochstellung des Kolbens (d. h. Anliegen der Bohrerkrone gegen Bohrlochsohle) den durch das Reduzierventil gewährleisteten unterschreitet, sich dieses für eine Nachströmung öffnet, bis der normale Druck sich wieder eingestellt hat.
Die ganze Maschine ruht, wie üblich, in einem Gestell, das aus den als Spannsäulen ausgestalteten Seitenteilen I, der Grundplatte c und der Strebe m besteht. Die Seitenteile / dienen in ihrem oberen Teile der Traverse d g0 zur Führung, während ihr unterer Teil η als ' Gewindespindel ausgebildet ist. Auf dieser" Gewindespindel finden die Muttern 0, die mit der Grundplatte e verbunden sind, Führung. Ihre Drehung kann vermittels der Handräder^ geschehen, die auf ein Schneckengetriebe wirken.
In Gemäßheit des Arbeitsfortschrittes wird die Grundplatte e auf den Spindeln η hochgewunden. Dabei geht die durch die Druck- go iuftzylinder getragene Traverse d mit. Ist die oberste Stellung erreicht, so muß die Maschine wieder abwärts gewunden werden, damit der Bohrerschaft verlängert werden kann.
Der Bohrer findet im Lager q, der Strebe m, eine gute Führung, und sein Gewicht ist durch das Kugellager r gegen die Strebe m abgestützt, damit die erforderliche Drehung des Bohrers leicht geschehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bohrmaschine zum Aufbringen von senkrecht oder steil aufwärts verlaufenden Wetterlöchern, dadurch gekennzeichnet, lOg daß die mit dem Bohrer belastete Kolbenstange (fr) der xA-ritriebsmaschine mittels ständig beaufschlagter Kolben (g), deren Beaufschlagung regelbar ist, gegen die dem Arbeitsfortschritt entsprechend anhebbare, no die Antriebsmaschine tragende Grundplatte (e) derart abgestützt wird, daß das Gewicht der Bohrerstange nahezu ausgeglichen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BtKl-IN. GEDRLCKl IN DER
DER55807D 1922-05-06 1922-05-06 Bohrmaschine zum Aufbringen von senkrecht oder steil aufwaerts verlaufenden Wetterloechern Expired DE399143C (de)

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