DE399488C - Retortenverschluss - Google Patents

Retortenverschluss

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DE399488C
DE399488C DED44479D DED0044479D DE399488C DE 399488 C DE399488 C DE 399488C DE D44479 D DED44479 D DE D44479D DE D0044479 D DED0044479 D DE D0044479D DE 399488 C DE399488 C DE 399488C
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Germany
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DED44479D
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Classifications

    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B25/00—Doors or closures for coke ovens
    • C10B25/02—Doors; Door frames
    • C10B25/04—Doors; Door frames for ovens with vertical chambers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Food Preservation Except Freezing, Refrigeration, And Drying (AREA)

Description

  • Retortenverschluß. Die Erfindung betrifft Verschlüsse für Retorten, insbesondere für das untere Ende von senkrecht oder geneigt stehenden Retorten zur trockenen Destillation fester, kohlehaltigerStoffe. Sie bezweckt, tnittes einer Tür, die leicht und rasch geöffnet und ,geschlossen werden kann, ohne Anwendung von Bolzen o. dgl. Mitteln, die zwecks Offnens oder . Schließens gelöst oder befestigt werden müssen, einen vollkommen gasdichten Verschluß zu erzielen.
  • Gemäß der Erfindung hat die Verschlußtür eine Wand in Form eines Zylindeymantelabschnittes und zwei einander gegenüberliegende Seitenwände in Form eines Kreisausschnittes, deren Achse oder Mittelpunkte mit der Drehachse der Tür zusammenfallen, und zwar ist die zylindrische Wand so angebracht, daß sie durch teilweise Drehung .der Tür aus der Stellung, in der sie das untere Ende der. Retorte verschließt, in einen seitlichen Teil eines an das Retortenende angeschlossenen und die Tür einschließenden Gehäuses zurückgezogen werd-jn kann, wobei das Retortenen, de geöffnet wird. Das Gehäuse hat ebenfalls eine Wand in Form eines Zylindermantelabschnittes und zwei Seitenwände in Form eines Kreisausschnittes, deren Achse oder 'Mittel mit der Türachse zusammenfallen; zweckmäßig hat es die Form eines Halbzylinders, wobei die beiden Unterkanten der Mantelwand und die Unterkanten .der beiden Seitenwände in einer Ebene liegen, und ist es tn.it diesen Kanten, also mit seinem offenen Unterteil, in einen offenen schalenförmigen Behälter eingesetzt, so .daß es durch darin befindliche Flüssigkeit o. dgl. luftdicht verschlossen wird.
  • Auf der Zeichnung .ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar durch Abb. i im senkrechten Schnitt, durch Abb. a im Grundriß und durch Abb. 3 im Seitenaufriß.
  • Der Verschluß besteht aus einer Tür a, einem Gehäuse b und einer Schale c. Das Gehäuse hat eine halbzylindrische Mantelwand b3 mit zwei einander gegenüberliegenden Flanschen b1, an denen die beiden Seitenwände b2 angenietet oder in anderer Weise befestigt sind. Das Gehäuse b ist mit seinem unteren offenen Ende in die Schale c eingesetzt, die bis über die Ebene der Unterkanten der Gehäusewände b2 und b3 hinaus mit Wasser oder anderer Flüssigkeit gefüllt wird. Alle drei Teile a, b und c können beispielsweise aus Blech gefertigt sein.
  • Die Tür a besteht aus einer Mantelwand a1 in Form eines Zylinderabschnittes, z. B. Viertelzylinders, zwei einander geL-enül)erliegenden parallelen Seitenwänden a2 in Form eines Kreisausschnittes, z. B. Halbkreises, und einer radial zu den Wänden a1 und a2 stehenden Wand a3, die mit denselben aus einem Stück bestehen oder in geeigneter Weise fest verbunden sein kann. Die Tür ist z. B. mit der Wand a3 an Armen d befestigt, die auf der Drehachse c sitzen oder mit derselben aus einem Stück bestehen. Diese ist in geeigneten Lagern oder Stopfbüchsen an den Längswänden der Schale c gleichachsig zu den Tür-und Gehäusewänden gelagert. Das eine Ende der Achse e ist mit einem Vierkant versehen; auf diesep kann ein Handrad oder eine Kurbel aufgesteckt werden, mittels dem oder der die Tür a um 9o° gedreht, also aus der in AN). i durch ausgezogene Linien dargestellten Schlußstellung in die darin durch unterbrochene Linien angedeutete Offenstellung cxler umgekehrt bewegt und so die Retorte f, a ti deren unteres Ende das Gehäuse b angeschlossen ist, geöffnet oder verschlossen werden kann.
  • Die halbzylindrische Mantelwand b3 des Gehäuses b hat auf der einen Seite eine kreisrunde Öffnung und einen sich oben an diese anschließenden Rohrstutzen b4 von gleicher Form und Weite wie das untere Ende der Retorte f und einen Flansch b5 zur Verbindung mit demselben. Unter der Wand b3 steht dem Stutzen b' ein Stutzen c= von gleicher Form und Weite gleichachsig gegenüber, der sich an eine kreisrunde Öffnung im Boden der Schale c anschließt und aus einem Stück mit dieser bestehen oder an derselben befestigt sein kann. Die Oberkante dieses Stutzens verläuft in einer Zylinderfläche, deren Achse ebenfalls mit der Drehachse der Tür zusamnnenfält. Zwischen dem Stutzen c2 und der Mantelwand b3 sowie den Seitenwänden b2 des Gehäuses b befindet sich genügender Spielraum zur freien Bewegung der Mantelwand a1 und der Seitenwände a= der Tür a beim Öffnen und Schließen der letzteren.
  • Bei der Schließstellung der Tür a tauchen deren (fände a1, a= und a3 mit ihren in einer wagerechten Ebene liegenden Unterkanten ebenso wie die Wände b1 und b2 des Gehäuses b in die in der Schale c befindliche Flüssigkeit ein, so claß das untere Ende der Retorte f gasdicht verschlossen ist, während bei der Offenstellung der Tür der Durchgang durch die Stutzen hl und c2 frei ist, so daß die Beschickung durch diese aus der Retorte fallen kann.
  • Das Gehäuse b kann durch geeignete 'Mittel in der aus Abb. i ersichtlichen Stellung festgehalten werden, bei der sich die Unterkanten seiner Wände h- und b3 in gewissem Abstand vom Boden der Schale c befinden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Retortenverschluß, gekennzeichnet durch ein durch einen Stutzen mit der Retorte verbundenes halbtrommelförmiges Gehäuse (b), das mit dem seine abwärts gekehrte Öffnung begrenzenden Rand in die in einer Schale (c) befindliche Flüssigkeit eintaucht, und eine in diesem Gehäuse um eine wagerechte Achse (e) schwenkbare haubenförmige Tür (a), die in der Schlußstellung über, einen von einer Bodenöffnung der Schale in das Gehäuse emporragenden, dessen Stutzen (b-') gegenüberstehenden Stutzen (c=) greift und ebenfalls mit denn ihre dann abwärts gekehrte Offnung begrenzenden Rand in die Flüssigkeit eintaucht.
DED44479D 1923-11-13 1923-11-13 Retortenverschluss Expired DE399488C (de)

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DED44479D DE399488C (de) 1923-11-13 1923-11-13 Retortenverschluss

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DE399488C true DE399488C (de) 1924-08-02

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