DE399570C - Sicht- und Ablegerad fuer Kartoffelerntemaschinen - Google Patents

Sicht- und Ablegerad fuer Kartoffelerntemaschinen

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DE399570C
DE399570C DESCH60899D DESC060899D DE399570C DE 399570 C DE399570 C DE 399570C DE SCH60899 D DESCH60899 D DE SCH60899D DE SC060899 D DESC060899 D DE SC060899D DE 399570 C DE399570 C DE 399570C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/12Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis
    • A01D19/14Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools arranged on an approximately vertical axis with one screening wheel

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 7. AUGUST 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 c GRUPPE
(Sch 60899IIII45C)
Friedrich Schulze in Hamburg, Sicht- und Ablegerad für Kartoffelerntemaschinen.
Zusatz zum Patent 283867.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1921 ab. Längste Dauer: 15. Februar 1931.
Die Zusatzerfindung bezieht sich auf eine Verbesserung der Ausgestaltung des Sicht- und Ablegerades nach dem Hauptpatent 283867 und besteht darin, daß oberhalb des Ablegerades
S ein besonderer, mit der Achse rotierender Staurost vorgesehen ist, der gemäß der Erfindung ausi frei auslaufenden, sich allmählich von der Achsei entfernenden Stäben gebildet wird. Hierdurch wird der Zweck erfüllt, das an die Stäbe dieses Staurostes gelangende Gut von der Achse abzudrängen.
Gemäß einer besonderen. Ausführungsform dieses Staurostes verlaufen die abdrängenden Stäbe zugleich nach unten geneigt.
Der Staurost kann gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung getrennt von dem Ablegerad angetrieben werden. Endlich kann dias Ablegerad gemäß einer weiterenAusführungsform der Erfindung unabhängig von dem Staurost in der Höhe eingestellt werden. Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Vorderansicht und
Abb. 2 einen Grundriß.
»5 Die Abb. 3 und 4 stellen ein zweites Ausfühiungsbeispiel im Aufriß und Grundriß dar.
α sind die Stäbe des Ablegerades, die an die Scheibe b angeschlossen sind. Auf der gleichen Achse c mit dieser Scheibe b sitzt eine zweite Scheibe d. Beide sind starr mit der Welle c verbunden und werden von dieser aus durch ein an sich bekanntes Getriebe geeigneter Art in Umdrehung gesetzt.
Der Staurost wird nun bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 1 und. 2 aus !besonderen Stäben / gebildet, die in bezug auf die Drehrichtung nacheilen, indem sie schräg nach rückwärts bzw. schraubenförmig gebogen sind, so daß sie das Gut von der Achse abdrängen. Der Einfachheit halber ist in Abb. 1 nur ein einziger Stab f dargestellt. Im Grundriß (Abb. 2) ist jedoch· !gezeigt, daß der Staurost aus etwa 12 Stäben besteht, die zusammen ein schraubenförmiges Gitter bilden, das sehr wirksam den dagegen stoßenden Efdbalken. zerteilt und die Erde durchfallen läßt. Damit die durch) die Stäbe f des Staurostes fallende Erde nach unten abfallen kann, ist die Scheibe b mit DurchlaßöfEnungeti versehen, also z. B. in Form eines ßpeichenrades ausgeführt, wie Abb. ι erkennen läßt und wie in Abb. 2 in punktierten Linien angedeutet ist.. Man kann
die Stäbe auch schräg nach oben gerichtet verlaufen lassen, also z. B. in Form einer Schraubenlinie umgekehrter Richtung. Auch könnte man sämtliche Stäbe/ des Staurostes an der unteren Scheibe & befestigen und die obere Scheibe d wegfallen lassen.
Bei dem in Abb.3 und 4 dargestellten Ausführungsbeispiel besteht der Staurost aus spiralförmig gebogenen Stäbeng, deren Verlauf im Grundriß (Abb. 4) erkennbar ist. Durch diesen spiralförmigen Verlauf wird die andrängende Erde wechselweise nach außen gedrängt und einer intensiven Sichtwirkung unterworfen. Auch kann kein Hängenbleiben von
Kraut u. dgl. stattfinden, da die Stäbe g eine gewisse Abstreifwirkung ausüben. Die Stäbe g sind an den Verbindungsstäben i der beiden Scheiben & und d befestigt. Diese Verbindungsstäbe i können auch: schräg oder schraubenför-
ao mig verlaufen. Auch bei dieser Ausführungsform könnte die obere Scheibe d wegfallen.
Man kann iden Staurost f bzw. g bei beiden Ausführungsformen auch besonders antreiben, indem man z. B. die Hauptantriebswelle c mit der unteren Scheibe b verbindet und die obere Scheibe rf, an die der Staurost angeschlossen ist, besonders durch eine hohle Achse antreibt, so daß man z. B. den Staurost schneller umlaufen lassen kann als das Ablegerada.
Endlich kann man auch den Staurost in Form eines mit öffnungen versehenen Blechmantels herstellen, wobei die Öffnungen durch schräg, schraubenförmig oder ähnlich verlaufende Schlitze gebildet werden.
Die sogenannten Krauträumerarme bekannter Art können an irgendeiner geeigneten Stelle Befestigung finden.
Das Ablegerad α kann getrennt von dem Staurost in seiner Höhenlage verstellbar sein.

Claims (4)

40 Patent-Ansprüche:
1. Sicht- und Ablegerad für Kartoffelerntemiaischinen nach Patent 283867 mit einem besonderen Staurost, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Ableger ades (α) ein mit der Achse (c) rotierendes Stabgitter, bestehend aus frei auslaufenden, sich allmählich von der Achse entfernenden Stäben, angeordnet ist, zum Zwecke, das an diese Stäbe gelangende Gut von der Achse abzudrängen.
2. Rad nach Anspruch 1, dadurch gezeichnet, daß die abdrängenden Stäbe des Stabgitters zugleich nach unten geneigt verlaufen.
3. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Staurost (/) bzw. (g) getrennt von dem Ablegerad (α) angetrieben wird.
4. Rad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ablegerad (α) unabhängig von dem Staurost (f) bzw. (g) in der Höhe einstellbar ist.
Abb. i.
Abb. 3.
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