DE399722C - Vorrichtung zum Zufuehren des Strohes fuer Maschinen zur Herstellung von Strohseilen,insbesondere Garbenbaendern - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren des Strohes fuer Maschinen zur Herstellung von Strohseilen,insbesondere Garbenbaendern

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DE399722C
DE399722C DER59643D DER0059643D DE399722C DE 399722 C DE399722 C DE 399722C DE R59643 D DER59643 D DE R59643D DE R0059643 D DER0059643 D DE R0059643D DE 399722 C DE399722 C DE 399722C
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feeding
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D07ROPES; CABLES OTHER THAN ELECTRIC
    • D07BROPES OR CABLES IN GENERAL
    • D07B5/00Making ropes or cables from special materials or of particular form
    • D07B5/02Making ropes or cables from special materials or of particular form from straw or like vegetable material

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  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Zuführen des Strohes für Maschinen zur Herstellung von Strohseilen, insbesondere Garbenbändern. Die Erfindung hat eine Verbesserung und weitere Vervollkommnung der durch Patent 335i 5o geschützten Vorrichtung zum Zuführen des Strohes zur Herstellung von Strohseilen, insbesondere Garbenbändern, zum Gegenstand, bei welcher unter den Rinnen des Zufuhrkastens endlose Transportketten gelagert sind, welche mittels Federzungen Schlitze der Rinnen durchsetzen und mit über den Rinnen angeordneten Leitschienen derart zusammenwirken, daß sie durch diese zum bündelweisen Erfassen des Strohes einander genähert werden, die Strohbündel den Einlauföffnungen der Maschine zuleiten, an diesen beim Austritt aus den Leitschienen aber wieder auseinanderfedern und dadurch die zugeführten Strohbündel freigeben.
  • Beim Betrieb dieser Maschine hat sich nun gezeigt, daß durch die in die Zufuhrrinne eingebauten Leitschienen die Strohbüschel sich stoßen und auseinanderstreben, so daß die Rinnen sich verstopfen und die beabsichtigte Wirkung nicht eintritt.
  • Die Erfindung behebt nun diese Mängel und sucht namentlich das Stauchen der Halmenden und im Zusammenhange damit das Auseinanderstreben des Strohbüschels zu beseitigen. Und zwar wird dies dadurch erreicht, daß die endlosen Förderketten ü b e r den Zufuhrrinnen angeordnet und mit schräg zur Zugrichtung gestellten und in der Zugrichtung nach vorn geneigten Kämmen versehen sind, welche der oberen Querschnittsform der Zufuhrrinne angepaßt sind, während vor der Zufuhrrinne schmale Kästen zur Aufnahme des Strohes angebracht sind, in denen das Stroh durch Hubmittel von unten gegen die Barüberstreichenden Kämme angedrückt und von diesen in die Zufuhrrinne eingezogen wird.
  • Eine solche Zufuhrvorrichtung ist auf der Zeichnung in den Abb. i bis 5 in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht der Vorrichtung, Abb.2 eine Rückansicht ohne Kasten zur Strohaufnahme, Abb. 3 den Kamm und seine Befestigung am Förderband in Seitenansicht und Vorderansicht in vergrößertem . Maßstabe, Abb. q. das eine Ende der Zufuhrrinne in Stirnansicht, Seitenansicht und Draufsicht in vergrößertem Maßstabe, Abb. 5 einen Querschnitt durch den Strohkasten.
  • Die Vorrichtung zum Zuführen des Strohes besteht aus zwei Rinnen d, e, welche sich an die Einlaufkanäle a, b der zum Herstellen der Garbenbänder dienenden Maschine in gleicher Höhe anschließen. Über den Zufuhrrinnen d, e befinden sich die endlosen Förderbänder g, an deren Gliedern Kämme i an flachen Stielen z befestigt sind. Die Kämme stehen etwas schräg zur Zugrichtung und bezüglich dieser leicht nach vorn geneigt. Je ein Kammpaar ist durch eine Querschiene 3 miteinander verbunden, in deren Mitte ein Ausleger ¢ mit einer Laufrolle 5 angeordnet ist, welche auf einer Längsschiene 6 abrollt, wodurch ein Verkanten und Verdrehen der Kämme vermieden wird. Vor den Zufuhrrinnen d, e befinden sich die beiden Kästen 7, 8 zur Aufnahme des 'Strohes. Am Boden der Kästen sind Winkeleisen g lose eingelegt, deren lotrechte Schenkel g,', mit Seilzügen i o verbunden sind, deren Enden über Rollen i i geführt und mit einem Gewicht i a beschwert sind, so daß das in die Kästen eingebrachte Stroh angehoben und mit den Halmenden gegen die Rollen 14 angepreßt wird, die an den Stirnseiten der Zufuhrkästen d;, e angebracht sind. Um das Einbringen des Strohes in die Kästen zu erleichtern, ist der Kastendeckel und die nach außen gelegene Seitenwand um Scharniere aufklappbar. Der flache Stiel z der Kämme i ist mit einen bis nahe an die Wurzel der Kammzähne reichenden Schlitz 15 versehen, in welchem die ein Plattenpaar 16 zusammenhaltenden Bolzen 17 geführt sind. Diese Plattenpaare 16 dienen als Abstreifer für den Kamm und gleiten auf den lotrechten, den Kammstiel a zwischen sich aufnehmenden Rinnenstegen 18, während der der oberen Querschnittsform der Zufuhrrinne angepaßte Kamm innerhalb derselben gleitet. Beim Austritt des Kammes aus der Rinne fällt der Abstreifer 16 unter dem Einflusse seines Eigengewichtes nach unten und drückt das vom Kamm erfaßte und geförderte Stroh aus diesem heraus. Um nun vor dem Eintreten des Kammes in die Zufuhrrinne das vorzeitige Herabfallen des Abstreifers 16 zu verhindern, sind am Ende jeder Rinne zwei federnde Einweisarme i9 angebracht, auf welche der Abstreifer beim Herabgehen des Kammes zur Zufuhrrinne herabfällt und durch die er auf die Rinnenstege 18 hingeführt wird.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das sauber ausgeschabte und ausgerichtete Stroh wird mit den Halmenden nach vorn in die annähernd kammbreiten Aufnahmekästen 7, 8 eingeführt und unter den Druck der Gewichte i a gesetzt, wobei die Halmenden gegen die Rollen 14 angepreßt werden. Die niedergehenden Kämme i, deren Abstreifer 16 durch die Einweisarme ig auf die Rinnenstege 18 hingeführt werden, nehmen das Stroh mit fort, das sich zwischen den Zähnen des etwas schräg zur Zugrichtung stehenden Kammes i klemmt. Beim Austritt des Kammes aus der Zufuhrrinne fällt der Abstreifer 16 herab und drückt das Stroh aus dem Kamm heraus. Dieses wird, da es immer von zwei Kämmen erfaßt wird, vom nachfolgenden Kamm weitergeschoben und wandert durch den Übergangstrichter b in die Maschine c.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zuführen des Strohes für Maschinen zur Herstellung von Strohseilen, insbesondere Garbenbändern mit Zuführgreifern und rinnenartig ausgebildetem Zufuhrkasten nach Patent 335i 5o, dadurch gekennzeichnet, daß die endlosen Förderketten (g) über den Zufuhrrinnen (d, e) angeordnet und mit schräg zur Zugrichtung gestellten und in der Zugrichtung nach vorn geneigten Kämmen (i) versehen sind, während vor den Zufuhrrinnen schmale Kästen (7, S; zur Aufnahme des Strohes mit aufklappbarer Seitenwand vorgesehen sind, in denen das Stroh durch Hubmittel von unten gegen die darüberstreichenden Kämme (i 'i herangedrückt und von letzteren in die Zufuhrrinne eingezogen wird. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die flachen Kammstiele (z) mit einem bis nahe an die Wurzel der Kammzähne reichenden Längsschlitz (15) versehen sind, in welchem ein durch Bolzen (17) zusammengehaltenes, als Abstreifer dienendes Plattenpaar (16) unter dem Einfluß seines Eigengewichtes längsverschiebbar ist, das vor dem Eindringen des Kammes in die Zufuhrrinnen (d, e) durch federnde Einweisarme (t9) am vorzeitigen Herabfallen gehindert ist und auf den Rinnenstegen (i 8) entlang gleitet. ;. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Kämme (i) nebeneinander durch eine Querschiene (3) miteinander verbunden sind, in deren Mitte ein Ausleger (q.) mit einer Laufrolle (5) angeordnet ist, die auf einer mit den Förderketten gleichlaufenden Längsschiene (6) abrollt, wodurch ein Verdrehen der Kämme verhindert wird.
DER59643D 1923-11-02 1923-11-02 Vorrichtung zum Zufuehren des Strohes fuer Maschinen zur Herstellung von Strohseilen,insbesondere Garbenbaendern Expired DE399722C (de)

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