DE399856C - Bandkarten-Stellungsanzeiger fuer Fahrzeuge - Google Patents

Bandkarten-Stellungsanzeiger fuer Fahrzeuge

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DE399856C
DE399856C DEL57770D DEL0057770D DE399856C DE 399856 C DE399856 C DE 399856C DE L57770 D DEL57770 D DE L57770D DE L0057770 D DEL0057770 D DE L0057770D DE 399856 C DE399856 C DE 399856C
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DE
Germany
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card
vehicles
position indicator
coil
vehicle
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Expired
Application number
DEL57770D
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English (en)
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EDWARD WOODWARD LEWIS
Original Assignee
EDWARD WOODWARD LEWIS
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01CMEASURING DISTANCES, LEVELS OR BEARINGS; SURVEYING; NAVIGATION; GYROSCOPIC INSTRUMENTS; PHOTOGRAMMETRY OR VIDEOGRAMMETRY
    • G01C22/00Measuring distance traversed on the ground by vehicles, persons, animals or other moving solid bodies, e.g. using odometers, using pedometers

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

  • Bandkarten-Stellungsanzeiger für Fahrzeuge,
    Die Erfindung bezieht sieh auf-Bandkarten-
    Stellungsanzeiger für Straßen- und Fisen-
    balinwagen ii. dgl. Fahrzeuge und bringt eine
    einfache und billige Vorrichtung dieser Art,
    hei der eine Bandkarte während der Fahrt
    ,los Fahrzeuges \,on einer Spule ab- und auf
    eine andere Spule aufgewickelt ist. Solche
    Vorrichtungen, bei denen die Spulen init einer
    dein zurückgelegten Weg proportionaler Ge-
    schwindigkeit getrieben werden, sind an sich
    schon bekannt. H-s ist auch schon bekannt
    geworden, zwischen Spule und Antrieb
    iiacligiebi#,e Teile anzuordnen, durch die (las
    Kartenstuck- zwischen den Spulen dauernd ge-
    spannt gehalten wird. Auch sind schon vor-
    schiedene Markierungsmaßstäbe für solche
    Zwecke vorgeschlagen worden.
    Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber
    besteht (las kennzeichnende -Merkmal der vor-
    liegenden Erfindung in einer vorteilhaften
    Kombination an sich bekannter Teile, und
    zwar: Zwei die Karte tragende Spulen wer-
    den dauernd und gleichmäßig von dein Fahr-
    zeug angetrieben, wobei ein nachgiebiges Ge-
    triebe in Form einer Feder zwischen einer
    Spule und ihrem Antrieb vorgesehen ist.
    Durch dieses nachgiebige Getriebe wird
    gleichzeitig die Karte gespannt. Ferner ist
    die Karte-in eigenartiger, dein sich durch
    Auf- und Abwickeln der Karte indernden
    Durchmesser der Spule rechnungtragender
    Weise markiert, so daß diese Vorrichtung
    tatsächlich den jeweiligen Stand des Fahr-
    zeuges in einwandfreier Weise angibt.
    Durch diese Kombination wird eine be-
    deutende Verbesserung der bisher bekannten
    Stellungsanzeiger erreicht und ein äußerst
    einfacher Aufbau sowie eine gute und sichere
    Wirkungsweise erzielt.
    In der Zeichnung ist eine beispielsweise
    Ausführungsform einer solchen Vorrichtung
    dargestellt, und zwar zeigt:
    Abb. i eine Seitenansicht.
    Abb. .2 eine Ansicht von oben mit einigen
    Teilen im Schnitt.
    Die Bandkarte A ist auf zwei Spulen B
    und C aufgerollt. Beide Spulen B und C wer-
    den mittels einer Schneckenwelle D getrieben,
    die init je einer Schnecke init dem Schnecken-
    rad B, der Spule B und C, der Spule C in Ein-
    griff kommt. Die SpuleB ist init dein
    Schtieckenrad B, durch ein starres Getriebe
    x,erbunden, wiihrend die Verbindung der
    Spule C mit dein Schneckenrad C, durch ein
    .,achgiebiges, federndes Getriebe C., ei-folgt.
    Dieses Getriebe C., hat hier die Form einer
    elastischen Bandsihleife, (Icren eines Ende an
    einem an der Spule C festen Drahtrahnien C,
    angreift, während (las andere Ende uni ein
    T-."',tücl, faßt, (las an einer kurzen Welle C,
    sitzt, die mit dein Rad C, starr verbunden ist
    und auf der sich die Spule C drehen kann.
    Die Welle C, hat an einem Ende einen Flansch
    iiiit Nuten, in welche die Stifte C., des
    Schneckenrades C, eingreifen können, so (laß
    (las Schneckenrad CI mittels dieser Kupp-
    hing die Welle C, in-iiner mitnimmt. Diese
    Kupplung ermöglicht es aber, die Spule nach
    oben zu ziehen (s. Abb. 2), Um sie außer Ver-
    bindung mit clein Schneckenrad zu bringen.
    Die andere Seite der Spule C lagert auf einem
    ,Stift E, der ein Grifistück E, hat; dieser Stift
    kann etwas zurückgezogen weuden, um das
    Lösen der Spule von der Kupplung zu ermög-
    lichen und.urn sie aus dein Rahmen F heraus-
    nehmen zu können, wenn es nötig ist. Die
    Spule B ist züi demselben Zweck in ihrem
    Rahmen F, ähnlich gelagert.
    Die Welle D trägt zwei Kegelräder DI und
    1)" die mittels Keiles so auf der Welle V an-
    gebracht sind, daß sie darauf gleiten können,
    sich jedoch immer mit der Welle drehen
    müssen. Es sind Teile vorgesehen (die keinen
    Teil der vorliegenden Erfindung bilden), die
    dazu dienen, die Kegelräder so zu bewegen,
    daß entweder das Rad D, mit dem Kegelrad
    D, (Abb-. 2) in Eingriff kommt oder daß das Rad, 1), außer Eingriff mit D, dafür aber das Rad D, in Eingriff mit D" kommt. Das Kegel-3 von den Rädern des Fahrzeu., rad D wird , -es ausangetrieben,andemdieVorrichtungbenutzt werden soll. Dieser Antrieb erfolgt mittels einer Riemenscheibe G, einer einstellbaren und dehnbaren Rienienscheibe G, und einer Welle G., die mit den Fahrzeugrädern in irgendeiner geeigneten Weise verbunden wird. Die einstellbare Ausdehnungsriernenscheibe G, bildet keinen Teil der vorliegenden Erfindung und braucht daher nicht beschrieben zu werden. Sie hat jedoch den Zweck, die Verbindung zwischen den Fahrzeug- L' Antrieb erfol-t, r 'idern, von denen aus der 21 und der Vorrichtung so einzustellen, (laß die Karte sich in einem jeweils geeigneten Verhiltnis zu dein von den Rädern zurückgelegten Weg bewegt.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Das elastische Band C, bildet den nachcyiel)i-en Antrieb und wird mit Vorspannung eingesetzt, bevor die Karte an der Spule befestigt wird, so daß beim Beginn des Aufrollens der Karte auf die Spule C die Karte eine genügende Spannung erhält und in geeigneter Weise ausgespannt wird. Beide SI pulen B und C werden während der Arbeit mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, so daß das Abrollen von der Spule B etwas schneller erfolgt als das Aufrollen auf die Spule C, wenn der Antrieb nur durch die Welle D erfolgte. Während dieser ersten Zeit jedoch gleicht das nachgiebige Getriebe den ILInterschied aus, indem es die Drehgeschwindigkeit der Spule C vergrößert, wobei die anfangs gegebene Vorspannung genügt, um die nötige Voreilung der Spule C zur Spule B zu ewä der Durchmesser der beiden g * lirleisten, bis Spulen gleichmäßig wird, (la der Durchmesser der Spule B infolge des Abrollens dauernd kleiner wird, während der Durchmesser der Spule C infolge des Aufrollens größer wird. Wenn die Durchmesser der Spulen gleich sind, hat das nachgiebige Getriebe C, die niedrigste Spannung erreicht. Wenn die Anfangsvorel spannung gegeben wird, muß darauf geachtet werden, daß die Karte zu dieser Zeit noch ,genügend Spannung hat. Wenn dann die Karte weiter auf die Spule C aufgerollt wird, wird der Durchmesser der letzteren größer als der der Spule B und infolgedessen wird das Schneckenrad C, in bezug auf die Spule schneller gedreht werden. Der Unterschied wird dann dadurch ausgeglichen, daß die Spannu'g des nachgiebigen Getriebes C2 n el vergrößert wird. Es wurde festgestellt, daß Z, ein elastisches Band für diesen Zweck leicht hergestellt werden kann, ohne bei einem Weg von etwa vierzig Meilen (englische) auf die Karte irgendwelche schädlichen Spannungen auszuüben.
  • Die Karte muß selbstverständlich für den Weg, den das Fahrzeug nehmen soll, so ausgeführt sein, daß sie mit den verschiedenen Geschwindigkeiten übereinstimmt. Das kann leicht bei einer Versuchsfahrt erreicht werden, bei der die dein nachgiebigen Getriebe C, zu Anfang zu gebende Vorspaiinung ausprobiert wird. Dabei können die einzelnen Fahrpunkte auf der Karte markiert werden, wenn das Fahrzeug ankommt, so daß sie für diesen Weg und für jedes Fahrzeug genau stimmen, das für die Welle G., mit einer Antriebsvorrichtung versehen ist, die gleich der im ersten Fahrzeug verwendeten ist. Die richtige Einstellung der übertragting kann dann mittels der einstellbaren Riemenscheibe G, erfolgen.
  • Man wird zugeben müssen, daß die einfache und billige Art des Markierens des Bandes zum Ausgleich der verschiedenen Geschwindigkeit der Karte und des Fahrzeuges eine billige und gut arbeitende Vorrichtung mit nur wenigen Teilen zu erhalten ermöglicht. Für lange Wegstrecken ist die Vorrichtung, die eine gleichmäßige Geschwindigkeit der Bandkarte proportional der Fahrzeuggeschwindigkeit vorsieht, vorzuziehen.

Claims (1)

  1. PATENT-A-xSPRUCII: Bandkarten-Stellungsanzeiger für Fahrzeuge, gekennzeichnet durch die Kombination eines dauernd mit einer dem zurückgelegten Wege proportionalen Geschwindigkeit arbeitenden Getriebes für die zwei die Enden der Bandkarte haltenden Auf- und Abwickelspulen mit nachgiebigen Teilen in diesen zum Spannen des zwischen den beiden Spulen liegenden Teiles der Karte, und ferner mit einem Markierungsmaßstabe für die Karte, der von einem Ende der Karte nach dem anderen Ende zunimmt in Übereinstimmung mit dem Maß der Veränderung des Unterschiedes zwischen der Lineargeschwindigkeit der Karte und dem linearen zurückgelegten Weg des Fahrzeuges infolge der Vergrößerung des Durchmessers der die Karte aufrollenden Spule.
DEL57770D Bandkarten-Stellungsanzeiger fuer Fahrzeuge Expired DE399856C (de)

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