DE4000552C2 - - Google Patents
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- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
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Description
Die Erfindung betrifft einen Katheter mit einem in ein
Gefäß des Körpers einführbaren proximalen Ende, das zwei gegen
die Innenwand des Gefäßes abdichtbare Einrichtungen auf
weist, und einem distalen Ende, an dem eine an dem proximalen
Ende des Katheters in das Innere des Gefäßes mündende Kanal
verbindung zugänglich ist.
Es ist eine große Anzahl verschiedener Arten von Kathe
tern bekannt, die in ein Gefäß des Körpers einführbar sind,
um mit diesem eine Verbindung herzustellen. Eine Gemeinsam
keit der bekannten Katheter besteht darin, daß sie an ihrem
proximalen, also zum Körperinneren gerichteten Ende mittels
einer abdichtenden Einrichtung, meistens eines durch Aufbla
sen oder Einbringen einer Flüssigkeit ausdehnbaren Ballons,
gegen die Innenwand des Gefäßes abdichtbar sind und an ihrem
distalen, also vom Inneren des Körpers weggerichteten Ende
einen Zugang aufweisen, der über eine Kanalverbindung mit dem
proximalen Ende des Katheters und damit mit dem Inneren des
Gefäßes in Verbindung steht, sowie einen über eine Kapillare
mit dem ausdehnbaren Ballon in Verbindung stehenden Anschluß,
um diesen ausdehnen zu können.
Ein besonderes Anwendungsgebiet eines bekannten Ka
theters dieser Art ist das per-operative Sichtbarmachen des
Leber-Gallengangs nach einer Entfernung der Gallenblase (Cho
lezystectomie), um den Leber-Gallengang auf möglicherweise
dort verbliebene Gallensteine zu untersuchen. Dies erfolgt
üblicherweise durch Einspritzen eines Röntgenkontrastmittels
in den Leber-Gallengang und röntgenographisches Sichtbar
machen desselben unter einem sogenannten C-Arm.
Zum Einspritzen des Röntgenkontrastmittels in den Le
ber-Gallengang wird nach einer bekannten Methode ein als T-
Drainage bekannter Schlauch über dem durch das Entfernen der
Gallenblase eröffneten Gallenblasengang in den Leber-Gallen
gang eingeführt und die Öffnung daraufhin mit einer Naht ver
schlossen. Die Nachteile dieser Methode bestehen jedoch
darin, daß das Eintreten von Luftblasen in den Leber-Gallen
gang nicht verhindert werden kann, die auf der Röntgenaufnah
me mit Gallensteinen verwechselbar sind. Darüber hinaus muß,
falls noch verbliebene Steine entdeckt worden sind, der Gang
neuerlich geöffnet, die T-Drainage entfernt und die Steine
herausoperiert werden. Darauf folgt dann üblicherweise ein
weiteres, allgemein als "Cholangiogramm" bekanntes Sichtbar
machen des Leber-Gallengangs in der beschriebenen Art. Diese
Methode ist mühselig und bewirkt eine unnötige Verletzung des
Leber-Gallenganges, der aus einem äußerst empfindlichen Gewe
be besteht.
Eine weitere bekannte Methode besteht in der Foley-
Cholangiographie, die in Stubb R.S. und Blumgart L.H. "Ex
ploration of the common bile duct, effect of a change of
policy in one surgical unit" J. Roy Coll. Surg. Ed. 1984;
29: 76-79 sowie YA M.T., Robinson D., Gunn A.A. "Peroperative
Cholangiography" Br.J.S. 1973; 60: 711-712 beschrieben wird.
Diese bekannte Methode soll hier unter Bezugnahme auf die
Fig. 4 und 5 der vorliegenden Anmeldung beschrieben werden.
Ein üblicher Katheter nach Foley in der oben beschriebenen
Art wird zunächst, wie in Fig. 4 gezeigt, durch eine sich
nach dem Entfernen der Gallenblase und des Gallenblasengangs
ergebende Öffnung C nach oben in den gemeinsamen Leber-
Gallengang eingeführt, der Ballon 10′ ausgedehnt und dann ein
Röntgenkontrastmittel über den Katheter eingespritzt, um den
gemeinsamen Leber-Gallengang röntgenographisch darzustellen.
Dann wird eine ähnliche Prozedur wiederholt, indem der Kathe
ter von der sich durch das Entfernen der Gallenblase und des
Gallenblasengangs ergebenden Öffnung C in der in Fig. 5 dar
gestellten Weise nach unten in den Gallengang eingeführt,
wiederum der Ballon ausgedehnt und Röntgenkontrastmittel ein
gespritzt wird, um nun in einer zweiten röntgenographischen
Aufnahme den Gallengang sichtbar zu machen. Obwohl diese
Methode bereits erhebliche Vorteile gegenüber der oben be
schriebenen Methode mit der T-Drainage aufweist, besteht der
Nachteil darin, daß alle Vorgänge einschließlich des Einfüh
rens des Katheters, des Einspritzens des Röntgenkontrastmit
tels und des Anfertigens der Röntgenaufnahme zweimal durch
geführt werden müssen, was zum einen einen erheblichen Zeit
aufwand und zum anderen ein erhöhtes Risiko für den Patienten
bedeutet, einerseits durch die doppelte Belastung mit Rönt
genstrahlen und andererseits durch eine vergrößerte Gefahr
einer Wundinfektion.
Aus der DE-OS 31 39 527 ist ein Katheter bekannt, bei
dem das in ein Gefäß des Körpers einführbare proximale Ende
zwei gegen die Innenwand des Gefäßes abdichtbare Ballons auf
weist, von denen der eine praktisch am proximalen Ende des
Katheters und der andere in einem gewissen Abstand davon zum
distalen Ende hin angeordnet ist. Dieser Katheter soll dazu
dienen, Nierensteine zu entfernen, indem diese in einer in
das Innere eines Gefäßes zwischen den beiden aufgeblasenen
und gegen die Innenwand des Gefäßes abgedichteten Ballons ge
pumpten Flüssigkeit schwimmend zusammen mit dem Katheter aus
dem Gefäß herausgezogen werden.
Ein von seinem Aufbau her ähnlicher Katheter, bei dem
ebenfalls zwei aufblasbare Ballons am proximalen Ende dessel
ben voneinander beabstandet angeordnet sind, ist aus der DE-
OS 36 16 205 bekannt. Dieser bekannte Katheter dient zur Ein
bringung einer Flüssigkeit in die Gallenblase, um darin be
findliche Gallensteine aufzulösen. Dazu soll der Katheter
durch den Magen, den Zwölffingerdarm und die Papilla Vateri
so weit in den gemeinsamen Leber-Gallengang eingeführt werden,
bis die Mündung des Gallenblasengangs in den gemeinsamen Leber-
Gallengang zwischen die beiden aufblasbaren Ballons am
proximalen Ende des Katheters zu liegen kommt. Durch das Auf
blasen der beiden Ballons kann dann ein Abfließen der zum
Auslösen der Gallensteine bestimmten Flüssigkeit in das Gal
lengangsystem der Leber und in den Darm verhindert und eine
Füllung der Gallenblase mit der Flüssigkeit sichergestellt
werden.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, ausgehend von einem
Katheter der zuletzt beschriebenen bekannten Art einen Kathe
ter zu schaffen, mit dem ein in seinem Verlauf vom Umfang her
eröffnetes Gefäß mit geringem operativen Aufwand in beiden
Richtungen zugänglich ist. Insbesondere soll durch die Erfin
dung ein Katheter geschaffen werden, mit dem es möglich ist,
den Leber-Gallengang nach Entfernen der Gallenblase durch
Einspritzen eines Röntgenkontrastmittels gleichzeitig beider
seits der sich durch das Entfernen des Gallenblasengangs er
gebenden Öffnung sichtbar zu machen.
Diese Aufgabe wird durch einen Katheter mit den Merk
malen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Ka
theters sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Von besonderem Vorteil ist die Ausbildung eines der
artigen Katheters zur Verwendung zum per-operativen Sichtbar
machen des Leber-Gallengangs mittels eines durch den er
öffneten Gallenblasengang jeweils in den Lebergang und den
Gallengang eingebrachten Röntgenkontrastmittels.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine etwas schematisierte Darstellung eines
Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen
Katheters;
Fig. 2 eine der Fig. 1 entsprechende Schnittansicht
des Ausführungsbeispiels des erfindungsgemä
ßen Katheters;
Fig. 2a und 2b jeweils vergrößerte Ausschnitte aus Fig. 2;
Fig. 2c einen vergrößerten Querschnitt durch den in
Fig. 2 dargestellten Katheter längs der Linie
A-A;
Fig. 3 eine schematisierte Darstellung eines Leber-
Gallengangs mit eingeführtem Katheter; und
Fig. 4 und 5 jeweils schematisierte Darstellungen des
Leber-Gallengangs zur Erläuterung der oben
beschriebenen Methode unter Verwendung eines
Foley-Katheters.
In Fig. 1 ist ein Katheter 1 dargestellt, der insgesamt
als aus drei Abschnitten bestehend angesehen werden kann,
nämlich einem Mittelteil 2, einem bei seiner Verwendung dem
Körperinneren des Patienten zugewandten proximalen Ende 3,
das in der Zeichnung als Ballon-Ende bezeichnet ist, sowie
einem bei der Verwendung des Katheters von dem Körperinneren
des Patienten abgewandten distalen Ende 4, das in der Zeich
nung als Injektions- und Aufblas-Ende bezeichnet ist. Der
Mittelteil 2 teilt sich am proximalen Ende in einen ersten
Zweig 9a und einen zweiten Zweig 9b, die jeweils einen ersten
bzw. einen zweiten Ballon 10a, 10b als abdichtende Einrich
tung aufweisen, um die Enden der Zweige 9a, 9b gegen die In
nenwand des Gefäßes abdichten zu können. An dem gegen
überliegenden, distalen Ende 4 teilt sich der Mittelteil 2
wiederum in einen ersten und einen zweiten Zweig 5a, 5b, die
ihrerseits jeweils wieder in erste und zweite Anschlüsse 6a,
6b und erste und zweite Zugänge 7a, 7b auslaufen.
Wie Fig. 2 zeigt, verläuft zwischen dem Ende des ersten
Zweigs 9a und dem ersten Zugang 7a ein Verbindungskanal 11a,
durch den das Innere des Gefäßes von außen zugänglich ist,
wenn der Katheter in das Gefäß eingeführt und mittels des
Ballons 10a gegen dessen Innenwand abgedichtet ist. Das Ab
dichten gegen die Innenwand geschieht, indem der Ballon 10a
von dem ersten Anschluß 6a aus über eine Kapillare 12a durch
Aufblasen mit Luft oder durch Einfüllen einer Flüssigkeit,
beispielsweise von Kochsalzlösung, ausgedehnt wird. In ähnli
cher Weise ist der Katheter hinsichtlich des zweiten Zweiges
9b und der damit verbundenen Zugänge und Anschlüsse 6b bzw.
7b aufgebaut, was in Fig. 2 zum Zwecke der Übersichtlichkeit
jedoch nicht dargestellt ist.
Fig. 2a zeigt im einzelnen in einem vergrößerten Aus
schnitt das Ende des ersten Zweiges 9a mit dem durch den
Ballon 10a hindurch verlaufenden Verbindungskanal 11a und der
Kapillare 12a, die in dem Ballon 10a endet, um diesen auf
blasen zu können.
Fig. 2b zeigt entsprechend in einem vergrößerten Aus
schnitt den ersten Anschluß 6a, von dem aus die Verbindung
über die Kapillare 12a mit dem ersten Ballon 10a erfolgt,
sowie den ersten Zugang 7a, der über den Verbindungskanal 11a
mit dem Ende des ersten Zweiges 9a verbunden ist. Bei dem
hier gezeigten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind der An
schluß 6a und der Zugang 7a jeweils so ausgebildet, daß sie
mit einer üblichen Injektionsspritze verbunden werden können.
Vorteilhafterweise verfügt der Anschluß 6a über ein Ventil
8a, durch das die zum Ballon 10a führende Kapillare 12a an
ihrem Ende verschlossen werden kann, so daß nach dem Aufbla
sen des Ballons 10a dessen Volumen beibehalten wird. Ähnlich
kann der Zugang 7 mit einem (nicht dargestellten) Ventilme
chanismus versehen sein, der ein unbeabsichtigtes Einbringen
von Luft in den Verbindungskanal 11a verhindert. Der zweite
Anschluß 6b zum Aufblasen des zweiten Ballons 10b und der
zweite Zugang 7b zu dem entsprechenden Verbindungskanal 11b
(Fig. 2c) werden vorzugsweise in der gleichen Weise ausge
bildet sein.
Zur Herstellung des Katheters wird vorzugsweise sili
konisiertes Latex-Material verwendet, das durch Gamma-
Bestrahlung sterilisiert und nur zur einmaligen Verwendung
bestimmt ist. Zur Unterscheidung der jeweiligen Anschlüsse 6a
bzw. 6b und Zugänge 7a bzw. 7b hinsichtlich ihrer Verbindung
mit dem jeweiligen Zweig 9a bzw. 9b am proximalen Ende des
Katheters können an den beiden Enden desselben jeweils Mar
kierungen 13 angebracht sein.
Gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel der Er
findung ist der Katheter so ausgebildet, daß er zur Sicht
barmachung des Leber-Gallenganges nach einer Entfernung der
Gallenblase (Cholezystectomie) zusammen mit einem Teil oder
dem gesamten Gallenblasengang verwendet werden kann, um even
tuell in dem Leber-Gallengang verbliebene Steine erkennen zu
können, die dann nach Eröffnen des Leber-Gallengangs durch
einen Längsschnitt aus diesem zu entfernen sind.
Fig. 3 zeigt die Verwendung des erfindungsgemäßen Ka
theters zur röntgenographischen Sichtbarmachung des Leber-
Gallengangs durch ein Röntgenkontrastmittel. Vor dem Einfüh
ren des Katheters werden zunächst die beiden in Fig. 2c im
Schnitt dargestellten Verbindungskanäle 11a und 11b zum Ent
fernen der Luft vollständig mit Salzlösung gefüllt, bei
spielsweise unter Verwendung von zwei 10-ml-Spritzen, die an
den ersten und zweiten Zugang 7a, 7b angesetzt und injiziert
werden und zunächst dort verbleiben. Dann wird der erste
Zweig 9a mit dem ersten Ballon 10a nach oben in den gemein
samen Lebergang (ductus hepaticus communis) eingeführt und
der Ballon mit Luft unter Verwendung einer leeren, an den
ersten Anschluß 6a angesetzten Spritze aufgeblasen, bis er
den gemeinsamen Lebergang sicher verschließt. An dieser Stel
le kann nun durch weiteres Einspritzen von Kochsalzlösung
durch den ersten Verbindungskanal 11a in den gemeinsamen Le
bergang die Dichtigkeit überprüft werden. Dann wird der
zweite Zweig 9b mit dem zweiten Ballon 10b nach unten in den
Gallengang (ductus choledochus) eingeführt, der zweite Ballon
10b aufgeblasen und dessen Dichtigkeit überprüft. Dann werden
die an die Zugänge 7a und 7b angesetzten Spritzen mit der
Kochsalzlösung entfernt und unter Ausschluß von Luftblasen
jeweils wiederum aus einer Spritze etwa 10 ml eines Kon
trastmittels, beispielsweise 10- bis 25%-Urografin oder
-Biligrafin, in den gemeinsamen Lebergang und den Gallengang
eingespritzt. Dann wird der auf diese Weise vollständig mit
Röntgenkontrastmittel gefüllte Leber-Gallengang mit einer im
Normalfall einzigen Röntgenaufnahme sichtbar gemacht. Nur in
seltenen Fällen kann es notwendig sein, vom Lebergang als
auch vom Gallengang jeweils für sich eine eigene Aufnahme zu
machen, was einfach durch Verschieben des C-Arms erfolgen
kann, ohne daß irgendwelche Manipulationen an der Wunde vor
genommen werden müssen. Wenn auf diese Weise festgestellt
worden ist, daß der Leber-Gallengang vollständig frei ist von
Steinen, kann der Katheter nach dem Ablassen des Druckes aus
den beiden Ballonen einfach aus der Öffnung des Leber-Gallen
gangs herausgezogen werden.
Zur Verwendung für die Sichtbarmachung des Leber-
Gallengangs hat der Katheter in seinem Mittelteil 2 vor
zugsweise einen Durchmesser von 4 mm und Zweige 9a und 9b mit
einem Durchmesser von 3 mm, wobei das Mittelteil etwa 30 cm
und die beiden Zweige etwa 10 cm lang sein können. Jeder der
Verbindungskanäle 10a, 10b hat vorzugsweise ein Lumen von
1 mm, das an der Spitze des jeweiligen Zweiges 9a, 9b endet.
Jeder der Ballons 10a, 10b beginnt etwa in einem Abstand von
3 mm vom Ende des Zweigs und hat eine Längsausdehnung von
ungefähr 8 mm und kann maximal 3 ml Salzlösung oder Luft auf
nehmen. Für den genannten Verwendungszweck können die zu den
Anschlüssen 6a, 6b und Zugängen 7a, 7b auslaufenden Zweige am
distalen Ende des Katheters ebenfalls eine Länge von ungefähr
10 cm haben. Bei diesem speziellen Ausführungsbeispiel ist
jeder der beiden Ballone 10a, 10b über eine Kapillare von
0,3 mm Lumen mit dem betreffenden Anschluß 6a bzw. 6b ver
bunden.
Claims (7)
1. Katheter mit einem in ein Gefäß des Körpers ein
führbaren proximalen Ende (3), das zwei gegen die Innenwand
des Gefäßes abdichtbare Einrichtungen (10a, 10b) aufweist,
und einem distalen Ende (4), an dem eine an dem proximalen
Ende (3) des Katheters in das Innere des Gefäßes mündende
Kanalverbindung zugänglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß
das proximale Ende (3) einen ersten Zweig (9a) und einen
zweiten Zweig (9b) aufweist, an denen jeweils eine der gegen
die Innenwand des Gefäßes abdichtbaren Einrichtungen
(10a, 10b) angeordnet ist.
2. Katheter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kanalverbindung einen ersten und einen zweiten, je
weils an einem Ende der beiden Zweige (9a, 9b) jeweils auf
der proximalen Seite der gegen die Innenwand des Gefäßes
abdichtbaren Einrichtungen (10a, 10b) mündenden Verbindungs
kanal (11a, 11b) enthält, die am distalen Ende (4) in
getrennten Zugängen (7a, 7b) enden.
3. Katheter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die abdichtenden Einrichtungen (11a, 11b) je
weils einen über eine Kapillare (12a, 12b) mit einem An
schluß (6a, 6b) am distalen Ende (4) verbundenen, ausdehn
baren Ballon enthalten.
4. Katheter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschluß (6a, 6b) der Kapillare zum Verbinden mit
einer üblichen Spritze ausgebildet und durch ein Ventil
(8a, 8b) versperrbar ist.
5. Katheter nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zugänge (7a, 7b) zu den Verbindungskanälen
(11a, 11b) zum Verbinden mit einer üblichen Spritze aus
gebildet sind.
6. Katheter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Zweige (9a, 9b) des proxi
malen Endes (3) gleich lang sind.
7. Katheter nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindungskanäle und die Kapilla
ren ein Lumen von etwa 1 mm bzw. 0,3 mm und jeder Ballon
ein Volumen von etwa 3 ml aufweisen und die Zweige (9a, 9b)
des proximalen Endes etwa 10 cm lang sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904000552 DE4000552A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-01-10 | Katheter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904000552 DE4000552A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-01-10 | Katheter |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4000552A1 DE4000552A1 (de) | 1991-07-11 |
| DE4000552C2 true DE4000552C2 (de) | 1992-02-27 |
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ID=6397843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904000552 Granted DE4000552A1 (de) | 1990-01-10 | 1990-01-10 | Katheter |
Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
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| DE3139527A1 (de) * | 1981-10-05 | 1983-08-18 | Heinz 8000 München Panknin | Zwillingskatheter |
| DE3235974A1 (de) * | 1981-11-24 | 1983-06-01 | Volkmar Dipl.-Ing. Merkel (FH), 8520 Erlangen | Vorrichtung zur entfernung bzw. zur aufweitung von engstellen in koerperfluessigkeit fuehrenden gefaessen |
| DE3616205A1 (de) * | 1986-05-14 | 1987-11-19 | Leuschner Ulrich | Doppelballonkatheter zur selektiven einbringung von fluessigkeiten in die gallenblase |
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- 1990-01-10 DE DE19904000552 patent/DE4000552A1/de active Granted
Also Published As
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