DE40011C - Werkzeug zum Einschlagen von Nägeln und Stiften in Schuhsohlen - Google Patents
Werkzeug zum Einschlagen von Nägeln und Stiften in SchuhsohlenInfo
- Publication number
- DE40011C DE40011C DENDAT40011D DE40011DA DE40011C DE 40011 C DE40011 C DE 40011C DE NDAT40011 D DENDAT40011 D DE NDAT40011D DE 40011D A DE40011D A DE 40011DA DE 40011 C DE40011 C DE 40011C
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- DE
- Germany
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- handle
- tool
- pins
- soles
- shoes
- Prior art date
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- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D5/00—Hand appliances or hand tools for making or repairing shoes, other than those covered by groups A43D15/00, A43D19/00, A43D95/00, A43D100/00, A43D117/00
- A43D5/12—Hand nailing apparatus for shoemaking
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 71: Schuhwerk.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. November 1886 ab.
Dieses Werkzeug hat den Zweck, vermittelst eines in einer besonderen Führung gelagerten
Magnetbolzens Nägel und Stifte zu fassen und ohne vorheriges Vorschlagen eines Loches
solche vollständig gerade einschlagen zu können.
Ein Handgriff (Heft) aus Holz oder Metall ist, wie Fig. 1 zeigt, in der Mitte getheilt und
zum Zusammenschrauben beider Theile α und a' mit Gewindezapfen bezw. Mutter versehen.
Beide Theile des Handgriffes sind der Länge nach centrisch durchbohrt, um einen magnetischen
Stahlbolzen d aufnehmen zu können. Letzterer gelangt in drei verschiedenen Gröfsen
bezw. Formen (s. Fig. 3, 4 und 5) zur Anwendung.
Die Bohrung der beiden Theile α und a' des Heftes ist auf einen bestimmten Abstand
erweitert, um aufser dem Magnetbolzen noch eine Spiralfeder e aufnehmen zu können, die,
aus Messingdraht gewunden, in der Weise, wie aus der Fig. 2 ersichtlich, den Magnetbolzen
umgiebt.
Letzterer ist um einige Centimeter länger als das Heft und gestattet die Bohrung im
Handgriff für den. vom Magneten anzuziehenden Stift den nöthigen Hub zu erhalten, so
dafs man beim Schlagen auf das obere Ende des Magnetbolzens (in der Zeichnung rechts)
nicht auf das Heftende a' schlägt.
In der Mitte des Magnetbolzens ist entweder ein Bund angedreht, oder es ist ein Loch gebohrt,
durch welches ein Stift geschlagen wird, welcher an beiden Enden vorsteht, damit die
Spiralfeder, welche von der unteren Seite über den Magnetbolzen gezogen wird, anstöfst, um
beim zusammengeschraubten Hefte den Magnetbolzen stets in die Höhe zu drücken.
Sowohl im oberen Theile a', als auch im unteren Theile α des Heftes wird der Magnetbolzen
durch Messinghülsen c bezw. b geführt. Die im unteren Theile des Heftes eingeschobene
Hülse b steht um einige Millimeter nach unten vor, und ist diese Verlängerung
bis zum Loche der Hülse konisch zugedreht, wodurch es möglich ist, die Nägel so nahe
zusammenzuschlagen, als es für den zu beschlagenden Gegenstand zulässig ist und verlangt
wird.
Da das untere Ende des Magnetbolzens und der Metallhülse b der Sorte der Nagelköpfe
angepafst wird, so ist es ermöglicht, den Nagel stets gerade und senkrecht zu der jedesmaligen
Oberfläche einzuschlagen. Bei Holzheften wird in jeden Hefttheil ein kleiner Ring zum Schütze
des Heftes gegen die Einwirkungen der Feder bezw. des Stahlbolzens gelegt.
Die Fig. 3, 4 und 5 zeigen die Magnetbolzen d jedesmal zur Hälfte in ihrer tiefsten bezw.
höchsten Stellung, und zwar ist der in Fig. 3 gezeichnete Bolzen bezw. dessen Ende f für
runde Nagelköpfe, der in Fig. 4 für kleine Flachköpfe (Stahlsohlenstifte) und der in Fig. 5
für Schwielen und Tapeziererstifte bestimmt.
Für den Gebrauch nimmt man das Werkzeug in die linke Hand und drückt mit dem
Daumen derselben auf den Magnetbolzen, bis das untere Ende desselben aus der Hülse
sieht; hierauf bringt man das untere vorstehende Ende des Magnetbolzens mit einem Nagelkopfe
in Berührung, zieht den Daumen vom Bolzen weg; dieser geht, durch die Spiralfeder
gehoben, mit dem angezogenen Nagel so weit in das Heft zurück, dafs der Nagel nicht mehr
vorsteht, worauf das Heft auf die zu beschlagende Fläche aufgesetzt wird, und ein
Schlag auf den oberen vorstehenden Theil des Bolzens treibt den Nagel in die Fläche ein.
Für die jeweilig zu verwendenden Nägel ist der hierzu passende Magnetbolzen nebst unterer
Hülse in das Heft einzusetzen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Werkzeug zum Einschlagen von Stiften und Nägeln aus Stahl und Eisen in Schuhsohlen und andere Gegenstände, ohne die Nägel mit den Fingern ergreifen und festhalten und ohne vorher ein Loch schlagen zu müssen, im wesentlichen bestehend aus einem in der Mitte getheilten zusammenschraubbaren Griff (Heft) α α', welcher mit durchgehender Längsbohrung und an seinen Enden mit Messinghülsen b c versehen ist, und aus einem Magnetbolzen d, welcher in der Bohrung des Griffes beweglich und mittelst einer Spiralfeder e in das Heft hineingezogen wird und dessen Ende_/ ebenso wie die Hülse b der Gestalt der Nagelköpfe angepafst ist.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE40011C true DE40011C (de) |
Family
ID=315596
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT40011D Expired - Lifetime DE40011C (de) | Werkzeug zum Einschlagen von Nägeln und Stiften in Schuhsohlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE40011C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005013105B4 (de) * | 2005-03-18 | 2013-09-19 | Schunk Kohlenstofftechnik Gmbh | Kohlebürste sowie Verfahren zum Beschichten einer Kohlebürste |
-
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- DE DENDAT40011D patent/DE40011C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005013105B4 (de) * | 2005-03-18 | 2013-09-19 | Schunk Kohlenstofftechnik Gmbh | Kohlebürste sowie Verfahren zum Beschichten einer Kohlebürste |
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