DE400140C - Walzenschalter mit von einer Kurbel gedrehten Einzelschaltwalzen - Google Patents

Walzenschalter mit von einer Kurbel gedrehten Einzelschaltwalzen

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DE400140C
DE400140C DES63561D DES0063561D DE400140C DE 400140 C DE400140 C DE 400140C DE S63561 D DES63561 D DE S63561D DE S0063561 D DES0063561 D DE S0063561D DE 400140 C DE400140 C DE 400140C
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Siemens Schuckertwerke AG
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/20Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for control of the vehicle or its driving motor to achieve a desired performance, e.g. speed, torque, programmed variation of speed
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Walzenschalter mit von einer Kurbel gedrehten Einzelschaltwalzen. In der Patentschrift 330845 ist ein Walzenschalter mit einer Mehrzahl von Einzelschaltwalzen beschrieben, die nacheinander von einer gemeinsamen Führerkurbel angetrieben werden.
  • Die Erfindung besteht in einer elektropneumatischen Umschaltervorrichtung, welche nach dem Durchschalten der ersten M alze die Zwischenwelle von dieser trennt und mit der zweiten Walze kuppelt.
  • Eine Ausführungsform der Anordnung nach der Erfindung ist in der Zeichnung wiedergegeben. Abb. i zeigt die Schaltwalze mit der Umschaltvorrichtung, während Abb.2 das Schaltbild der Anordnung darstellt.
  • Die Schaltwalzen a und b werden durch die Achse der Führerkurbel c über ein Zahnrädervorgelege r, 7l, r2 angetrieben. Zwischen jeder Schaltwalze und ihrem Zahnradantrieb liegt eine Kupplung dl, d2, die mittels des Hebels e durch den Druckluftzylinder f bedient wird. Beim Erregen des elektromagnetisch gesteuerten Ventiles g tritt die Druckluft unter den Kolben des Zylinders, dieser dreht den Hebel e und schaltet so die beiden Kupplungen um. Beim Aberregen des Ventiles entweicht die Luft unter dem Druck der Feder h ins Freie, wobei der Umschalthebel in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Die Steuerung des Umschaltventiles erfolgt selbsttätig durch die Schaltwalze.
  • Die Anordnung wirkt nun folgendermaßen In der Nullage, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, ist die Kupplung dl eingerückt und verbindet die Walze a mit ihrem Zahnradantrieb r, r1. Wird nun die Führerkurbel gedreht, so erhalten die Beläge der Schaltwalze a über die Zuleitung i und den Kontaktfinger L Spannung, und indem sie die entsprechenden Kontaktfinger berühren, erregen sie nacheinander die Schützspulen v1, v2, v3 usw. In der mit u bezeichneten Endstellung der Walze a erhält durch den Belag k der Finger g Spannung, und es kommt ein Stromkreis zustande, der vom Finger c, über die Erregerspule des Umschalterventiles -I und weiter über die Leitung L und den Kurbelkontakt in zur Erde führt. Die Umschaltvorrichtung tritt in Tätigkeit, indem sie die Achse c der Führerkurbel von der @@ alze a löst und mit der Walze b kuppelt. Bei der zweiten Kurbelumdrehung wird nunmehr die Walze 1) mitgenommen, während die Walze a stehenbleibt.
  • Die Schützspulen, deren Wirkungsbereich sich nur auf die Schaltstufen einer der beiden @@ alzen erstreckt, bei vorliegendem Ausführungsbeispiel die Spulen v1 bis und v, bis v1., werden in bekannter Weise durch Walzenbeläge, die entweder auf der einen oder auf der anderen Walze liegen, an Spannung gelegt. Der Erregerstromkreis solcher Schützspulen jedoch, deren Schaltbereich auf die zweite Walze übergreift, ist erfindungsgemäß so geführt, daß ihr Erdungspunkt über besondere Schleifringe und Kontaktfinger an die zweite Walze gelegt ist, während ihnen die Spannung über die erste Walze zugeführt wird.
  • Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungsform soll z. B. die Schützspule 17,; von Stufe VI bis Stufe X eingeschaltet sein. Wie das Schaltbild zeigt, wird die Spule v, erregt, wenn der Finger 7 auf Belag z: aufläuft. Der Strom verläuft dann von v, über den Finger ii und den Belag o der Walze b zur Erde. Der Erdungspunkt ist über den Finger 13 und einen besonderen Schleifring q mit den auf die Walze b übergreifenden Belägen verbunden. Dieser Stromkreis bleibt bestehen während der Drehung der Walze von Stufe 6 bis Stufe lt und weiter auch dann noch, wenn die Walze a stehenbleibt und die Walze b von der Stufe ö bis Stufe X weitergeschaltet wird. Erst beim Verlassen der Stufe X gleitet der Finger ii von dem Belag o ab, und der Erregerstromkreis der Spule v,, wird unterbrochen. Beim Rücklauf des Schaltwerkes muß, nachdem die Walze b bis in die Anfangsstellung o' zurückgedreht ist, die Führerkurbel auf die Walze a umgeschaltet werden. Zu diesem Zweck liegt in dem Steuerstromkreis des Umschaltventiles g der mit der Führerkurbel verbundene Kontakt in (Totgangs-Kurbelkontakt), der so eingerichtet ist, daß er in der Nullstellung und beim Rückwärtsschalten den Stromkreis des Umschaltventils schließt, beim Zuriickdrehen der Kurbel jedoch unterbricht. Damit nun auch bei geöffneten Kontakten die Kupplung d2 der Walze b eingerückt bleibt, ist parallel zu dem Kontakt m ein Stromkreis vorgesehen, der mit der Spule des Umschaltventiles g über Kontaktfinger 12 und 1ß und Schleifringe p und q an Erde geführt ist. Beim Zurückdrehen der Walze gleitet auf Stufe o' der Finger 12 von dem Belag p und unterbricht dadurch den Erregerstromkreis des Umschaltventiles. Dasselbe läßt die Druckluft aus dem Zylinder f entweichen, und die Feder lt schaltet die Walzen um, so daß beim weiteren Zurückdrehen der Führerkurbel nunmehr die Walze a mitgenommen wird.
  • Damit die Kupplung der Zwischenwelle mit den Walzen nur in einer bestimmten Stellung stattfinden kann, erhalten die Mitnehmerscheiben zweckmäßig nur einen Mitnehmerzahn, oder aber bei Verwendung mehrerer Zähne erhalten dieselben verschiedene Abmessungen, so daß die gegenseitige Lage der beiden Kupplungshälften eindeutig festgelegt ist. Die M alten erhalten Sperrscheiben s, s2, um die Schaltstufen zu kennzeichnen und die jeweils nicht angetriebene Walze in der Ruhestellung festzuhalten.
  • Da die Kurbelstellung infolge der mehrfachen Umdrehung der Kurbel beim einmaligen Durchlaufen sämtlicher Stufen die jeweilige Schaltstufe nicht erkennen läßt,ist eine besondere Stufenanzeigervorrichtung t vorgesehen, die mittels einer Übersetzung von der Kurbelachse angetrieben wird.
  • Man kann auch die Schaltstufen in gewohnter `'eise an Marken ablesen, welche unterhalb der Führerkurbel angebracht sind, wenn man die Kurbel nicht unmittelbar auf die Zwischenwelle setzt, sondern auf die Achse eines Vorgeleges, dessen Übersetzung so gewählt ist, daß die Führerkurbel bei dem ganzen Schaltvorgang höchstens einmal um ihre Achse zu drehen ist. In der Abb. i wäre also die Kurbel an die Stelle des Zeigers t zu setzen.
  • Nach der Erfindung ist es möglich, auch bei einer größeren Anzahl von Schaltstufen übermäßige Abmessungen der Schaltwalzen zu vermeiden. Man erzielt dadurch eine bessere Ausnutzung des Platzes, die bei den beschränkten räumlichen Verhältnissen auf Lokomotiven von großer Bedeutung ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Walzenschalter mit von einer Kurbel gedrehten Einzelschaltwalten nach Patent 330845, gekennzeichnet durch eine elektropneumatische Umschaltvorrichtung, welche nach dem Durchschalten der ersten Walze die Zwischenwelle von dieser trennt und mit der zweiten Walze kuppelt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch t, gekennzeichnet durch einen Belag der ersten Walte, welcher in der Endstellung der Walze die Umschaltvorrichtung betätigt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerstromkreis der Umschaltvorrichtung über einen Kurbelkontakt (Totgangskontakt) geführt ist, der in der Nullstellung und bei der Einschaltbewegung geschlossen, bei der Ausschaltbewegung offen ist.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch z bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu dem Totgangskontakt ein zweiter Steuerstromkreis für die Umschaltvorrichtung über Schleifringe auf der zweiten Schaltwalze geführt ist, die beim Rücklauf den Steuerstromkreis in der Nullstellung der zweiten Walze umschalten.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitige Lage von Führerkurbel und Schaltwalze durch eine Ausbildung der Kupplungshälften festgelegt ist, welche ein Einrücken der Kupplung nur in einer bestimmten Stellung der Schaltwalze zuläßt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch z, gekennzeichnet durch einen Stufenanzeiger, der durch eine Übersetzung von der Kurbelachse angetrieben wird.
  7. 7. Walzenschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führerkurbel die Zwischenwelle über ein Vorgelege antreibt, derart, daß der ganze Schaltvorgang durch eine höchstens einmalige Umdrehung der Führerkurbel vollendet wird. B. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Schaltwalzenbelägen des gleichen Steuerstromkreises, die auf verschiedenen Walzen liegen, die Spannung an der ersten Walze zugeführt wird, während die Erdleitung mittels besonderer -Schleifringe an die zweite Walze angeschlossen ist.
DES63561D Walzenschalter mit von einer Kurbel gedrehten Einzelschaltwalzen Expired DE400140C (de)

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