DE400209C - Elektrische Widerstandsschweissmaschine - Google Patents
Elektrische WiderstandsschweissmaschineInfo
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/36—Auxiliary equipment
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Arc Welding Control (AREA)
Description
(S 5479g
Nach älteren Vorschlägen kann bei elektrischen Widerstandschweißmaschinen der
durch die Schweißstelle fließende „Schweißstrom" verwendet werden zur Betätigung einer
Vorrichtung, die bei Beendigung des Schweißvorganges eine zur Unterbrechung des Schweißstromes mahnlende oder sie erzwingende
Wirkung auslöst. Bei den gebräuchlichen Widerstandschweißmaschinen ist der
ίο Schweißstrom der Sekundärstrom eines Transformators,
des „Schweißtransformators", mit einer Sekundärwindung; an ihre Enden sind
die Schweißelektroden leitend angeschlossen, bei Punktschweißmaschinen durch starre, leitende
Arme, die an ihren Enden die Schweißelektroden tragen und wie die Backen einer Zange gegeneinander bewegt werden können.
Es ist bekannt, in den Primärkreis des Schweißtransformators einen selbsttätigen
Ausschalter einzuschalten mit einem wattmetrischen Steuergerät, das vom Primärstrom
und von der Primärspannung des Schweiß-5,
transformators erregt wird. Ferner ist vorgeschlagen worden, in den Schweißstromkreis
einen selbsttätigen, elektromagnetischen Ausschalter einzubauen. Bei dieser und anderen
älteren Einrichtungen, wie auch bei der Einrichtung, die den Gegenstand der vorliegenden
Erfindung bildet, wird das Anwachsen des Schweißstromes zur Beendigung des Schweißvorganges ausgenutzt mittels eines·
vom Schweißstrom erregten magnetischen , Feldes.
Bei einigen älteren Einrichtungen ist ein beweglich gelagerter, einer Richtkraft unterworfener Eisenteil so angeordnet, daß er einen
Teil eines von dem Schweißstrom erregten magnetischen Kreises bildet, und dieser Teil
steuert eine Signalvorrichtung, ein Zeigergerät, eine Klingel, eine Glühlampe, die den;
Arbeiter zur Abschaltung des Schweißstromes mahnt, oder einen Schalter im Primärkreis
des Schweißtransformators, der dann durch selbsttätige Öffnung dieses Primärkreises den
Schweißstrom unterbricht. Die Stärke desi Schweißstromes, bei der dies geschieht, kann
durch Regelung der Richtkraft, die auf den steuernden Teil wirkt, eingestellt werden.
Im Gegensatz dazu wird bei der neuen Maschine der steuernde Teil nicht unmittelbar
durch ein vom Schweißstrom erregtes magnetisches Feld beeinflußt, sondern mittelbar.
Es wird nach der Erfindung ein Hilfstransformator so angeordnet, daß der Schweißstrom
sein Primärstrom ist, und in den Sekundärstrom dieses Hilfstransformators wird das den steuernden Teil enthaltende „Steuergerät"
eingeschaltet.
Man erhält dadurch den Vorteil, daß kein beweglicher Teil der Überwachungsvorrichtung
an der Schweißmaschine zu bleiben braucht, und den größeren Vorteil, daß man kein besonderes Steuergerät zu konstruieren
braucht, sondern bei richtiger Ausführung der Sekundärwicklung des Hilfstransformators
ein marktgängiges Meßgerät, Relais oder Schütz dafür verwenden kann.
Der Hilfstransformator kann an einer beliebigen Stelle des Sekundärkreises des
Schweißtransformators angeordnet, auch mit
dem Schweißtransformator zusammengebaut werden. Dieser Zusammenbau muß nur
so sein, daß der magnetische Kreis des Hilfstransformators, wenn nicht allein, so doch
wenigstens in der Hauptsache durch den Sekundärstrom des Schweißtransformators erregt
wird.
Es muß bemerkt werden, daß bei einer der oben genannten älteren Widerstandsschweißmaschinen
ein in den Primärkreis des Transformators eingeschalteter Hilfstransformator zur Speisung eines wattmetrischen Steuergeräts
für die Überwachungseinrichtung benutzt worden, ist und bei einer anderen älteren,
Maschine ein vom Schweißstrom erregter Hilfstransformator zum Betrieb eines Zählwerks,
das die Zahl der vollzogenen Schweißungen anzeigen soll. Im ersten Falle bietet der Hilfstransformator keinen besonderen Vorteil,
da die verhältnismäßig schwachen Primärzuleitungen des Schweißtransformators ebensogut zu dem von der Maschine getrennten
Steuergerät angeordnet werden können, wie die Sekundärleitungen des Hilfstransformators.
Im zweiten Fall ist der Hilfstransformator für einen anderen Zweck verwendet wie bei der vorliegenden Maschine.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Elektrische Widerstandsschweißmaschine mit einer Überwachungseinrichtung, die bei Beendigung des Schweißvorganges eine zur Unterbrechung des Schweißstromes mahnende oder sie erzwingende Wirkung auslöst mittels eines Steuergerätes, das durch ein von Schweißstrom erregtes magnetisches Feld beeinflußt wird, gekennzeichnet durch den Anschluß des Steuergeräts an die Sekundärwicklung eines an sieh bekannten Hilfstransformators, der vom Schweißstrom als Primärstrom erregt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54799D DE400209C (de) | 1920-11-24 | 1920-11-24 | Elektrische Widerstandsschweissmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES54799D DE400209C (de) | 1920-11-24 | 1920-11-24 | Elektrische Widerstandsschweissmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400209C true DE400209C (de) | 1924-08-06 |
Family
ID=7490029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES54799D Expired DE400209C (de) | 1920-11-24 | 1920-11-24 | Elektrische Widerstandsschweissmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400209C (de) |
-
1920
- 1920-11-24 DE DES54799D patent/DE400209C/de not_active Expired
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