DE4002676C2 - Bezugsspannungsschaltung und Verfahren zum Erzeugen einer Bezugsspannung - Google Patents
Bezugsspannungsschaltung und Verfahren zum Erzeugen einer BezugsspannungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bezugsspannungs
schaltung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und ein
Verfahren zum Erzeugen einer Bezugsspannung nach dem Oberbe
griff des Patentanspruchs 4.
Insbesondere befaßt sich die Erfindung mit einer CMOS-Band
abstands-Schaltung und einer Pufferverstärkerschaltung zum
Erzeugen einer rauscharmen, stabilen Bezugsspannung, die
frei von einem Leistunsversorgungsrauschen ist und unem
pfindlich gegenüber Übergangssignalen auf dem Ausgangsleiter
ist.
Bandabstandsschaltungen werden typischerweise in integrier
ten Schaltungen verwendet, um stabile Bezugsspannungen zu
erzeugen, die unabhängig von einer absoluten Temperatur
sind. Eine Bandabstandsschaltung erzeugt eine Spannung
VTHERMAL, die proportional zur Temperatur und eine Funktion
der Differenz in den VBE-Spannungen von zwei Transistoren
ist, die bei unterschiedlichen Stromdichten arbeiten. Die
Spannung VTHERMAL wird durch eine Widerstandsmultiplizierer
schaltung auf einen Spannungswert mit einem Temperatur
koeffizienten von +2 Millivolt pro Grad Celsius verstärkt,
wobei diese Spannung mit einer VBE-Spannung eines NPN-Tran
sistors aufaddiert wird, welcher einen Temperaturkoeffi
zienten von -2 Millivolt pro Grad Celsius hat. Durch die
Summation entsteht eine Bandabstandsschaltung, die tempera
turunabhängig ist. Bandabstandsschaltungen werden in breiten
Anwendungsbereichen in bipolaren integrierten Schaltungen
eingesetzt. Es besteht daher ein Bedarf an stabilen Bezugs
spannungsschaltungen in integrierten CMOS-Schaltungen. Eini
ge Bandabstandsschaltungen wurden in integrierten CMOS-
Schaltungen mit NPN-Transistoren implementiert.
CMOS-Schaltungen sind dafür bekannt, daß sie relativ em
pfindlich gegenüber sprungartigen hochfrequenten Versor
gungsspannungsänderungen sind, d. h. gegenüber einem Lei
stungsversorgungsrauschen. Eine Schaltungstechnik zum Ver
meiden von Einflüssen von Spannungsversorgungsrauschen ist
die Verwendung von sogenannten Kaskoden-geschalteten Feld
effekttransistoren (FETs), die in Reihe zwischen einem Lei
stungsspannungsversorgungsbus und dem Drain eines FET ge
schaltet sind, das gegenüber den Wirkungen eines Leistungs
versorgungsrauschens zu isolieren ist. Das Gate des Kasko
den-Transistors ist an eine geeignete Bezugsspannung ange
schlossen, die sich nur geringfügig verglichen mit der Lei
stungsversorgungsspannung ändert. Es ist besonders wichtig,
im wesentlichen die Wirkungen des Leistungsversorgungsrau
schens auf innere Bezugsspannungen zu beseitigen, die in den
CMOS-Schaltungen erzeugt werden.
Eine grundlegende Anforderung an jegliche innere Bezugsspan
nungsquelle in einer integrierten CMOS-Schaltung, in der
"Übergangslasten" an die Bezugsspannungsquelle angeschaltet
werden, besteht darin, daß diese eine niedrige Ausgangsimpe
danz hat, um eine Bezugsspannung zu erzeugen, die ver
gleichsweise "immun" gegenüber dem Rauschen ist, das auf die
Bezugsspannungsquelle aufgekoppelt wird.
Die US 4,593,208 zeigt eine Schaltung zur Erzeugung einer Bezugsspannung, die
ausgangsseitige Laständerungen schnell kompensieren kann.
Gegenüber diesem Stand der Technik liegt der vorliegenden
Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Bezugsspannungsschal
tung sowie ein Verfahren zum Erzeugen einer Bezugsspannung
so weiter zu bilden, daß eine
schnelle Anpassung an ausgangsseitige Laständerungen er
reicht wird, so daß eine stabile rauscharme Bezugs
spannung erzeugt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch in Bezugsspan
nungsschaltung mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1
und durch ein Verfahren mit den Schritten
des Patentanspruchs 4
gelöst.
Die Erfindung bemerkt dazu eine Pufferschaltung mit einer niedri
gen Ausgangsimpedanz, die sehr schnell auf Laständerungen an
Ihrem Ausgangsknoten anspricht.
Die Erfindung liefert eine stabile, rauscharme Bezugsspan
nung mit niedriger Ausgangsimpedanz in einer integrierten
CMOS-Schaltung.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der vorliegenden Erfindung
werden nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnungen nä
her erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein schematisches Diagramm einer Bandabstandsschal
tung mit einer Leistungsversorgungszurückweisungs
schaltung gemäß der Erfindung;
Fig. 2 ein schematisches Diagramm einer Hochgeschwindig
keits-Einheitsverstärkerpufferschaltung mit niedri
ger Ausgangsimpedanz zum Puffern der durch die Band
abstandsschaltung gemäß Fig. 1 erzeugten Bezugsspan
nung zum Erzeugen einer stabilen, rauscharmen, impe
danzarmen Bezugsspannung in einer CMOS-Schaltung;
Fig. 2A ein Blockdiagramm der Pufferschaltung gemäß Fig. 2.
Wie in Fig. 1 gezeigt ist, umfaßt eine Bandabstandsschaltung
23 zwei Darlington-geschaltete NPN-Transistoren 150, 151,
die das Gate des N-Kanal-Eingangs-MOSFET 149 eines Differen
tialverstärkers 163 treiben. Die Darlington-geschalteten
NPN-Tansistoren 153, 154 treiben das Gate des N-Kanal-Ein
gangs-MOSFET 152 des Differentialverstärkers 163 und haben
Emitterflächen, die 1/8 der Emitterflächen der Transistoren
150, 151 betragen.
Die N-Kanal-Vorstrom-Transistoren mit an das Potential -VCC
angeschlossenen Sourceelektroden erzeugen gleiche Ströme
durch die Transistoren 150, 151, 153, 154, so daß die Strom
dichten in den Transistoren 153, 154 wesentlich höher als
die Stromdichten in den Transistoren 150, 151 sind.
Ein Differentialverstärker 163 beinhaltet MOSFETs 149, 152
und Widerstände 157, 158 und treibt die N-Kanal-Eingangs-
MOSFETs 161, 162 eines zweiten Differentialverstärkers 179.
Ein Ausgang des Differentialverstärkers 179 auf den Leiter
188 treibt einen N-Kanal-Sourcefolger-Transistor 181, der
eine Ausgangsbezugsspannung VREF von ungefähr 2,75 Volt er
zeugt. Die Spannung VREF auf dem Leiter 171 wird zu dem Gate
eines N-Kanal-Kaskode-geschalteten MOSFET 164 rückgekoppelt,
um das Leistungsversorgungszurückweisungsverhältnis des Dif
ferentialverstärkers 163 zu verbessern, und zu demjenigen
eines P-Kanal-MOSFET 165, der für ein Sicherstellen der
Schaltungsstartfunktion dient.
Die beiden als Diode geschalteten P-Kanal-MOSFETs 166 unter
stützen gleichfalls den Schaltungsstartvorgang. Die
VREF-Spannung auf dem Leiter 171 verursacht gleichfalls
einen Strom durch den Widerstand 167, den als Diode ge
schalteten N-Kanal-MOSFET 168, den P-Kanal-MOSFET 169 und
den N-Kanal-Stromspiegel-Steuerungs-MOSFET 148, der in Dio
denschaltung angeordnet ist, welcher die Gate-Source-Span
nung für alle anderen Stromspiegel-N-Kanal-MOSFETs liefert,
deren Sourcen mit dem Potential -VCC verbunden sind.
Die Spannung VREF auf dem Leiter 17I erzeugt einen Strom
durch die Widerstände 190, 191 zum Aufrechterhalten (mittels
Rückkopplung) der Bandabstandsspannung an der Basis des
NPN-Transistors 194. Diese Bandabstandsspannung VBG ist die
Summe der VBE-Spannung des Transistors 194 und einer ver
stärkten VTHERMAL-Spannung. Die VTHERMAL-Spannung setzt sich
zusammen aus der Differenz zwischen der Summe der VBE-Span
nungen der Transistoren 150, 151 und der Summe der VBE-Span
nungen der Transistoren 153, 154 und wird über den Wider
stand 196 erzeugt. Die Rückkopplung der Spannung VREF durch
den NPN-Transistor 194, den Widerstand 195 und den Leiter
159 führt dazu, daß durch die in Reihe geschalteten Diffe
renzialverstärker 163, 179 die Gate-Source-Spannungen der
N-Kanal-MOSFETs 149, 152 einander gleichgemacht werden, wo
durch gewährleistet ist, daß die VTHERMAL-Spannung über den
Widerstand 196 abfällt.
Der N-Kanal-Sourcefolger-MOSFET 181 hat ein Kanal-Breiten-
Längen-Verhältnis, das ungefähr dem zehnfachen desjenigen
des N-Kanal-MOSFETs 184 entspricht. Daher wird ungefähr 1/10
des Ausgangsstromes, der von dem Source-Folger-MOSFET 181
erzeugt wird, durch den MOSFET 184 und den N-Kanal-Kasko
den-MOSFET 183 fließen und daraufhin "gespiegelt" durch den
P-Kanal-Stromspiegelsteuer-MOSFET 182 und den P-Kanal-Strom
spiegelausgang-MOSFET 185 in den als Diode verschalteten
N-Kanal-MOSFET 186. Die VGS-Spannung des MOSFET 186 liegt
über die Leiter 171, 187 an.
Die Differenz zwischen der Spannung von VGS des Transistors
186 und der Spannung VGS des N-Kanal-MOSFET 180 ist die
VDS-Spannung des Source-Folger-Transistors 181. Diese Span
nung beträgt ungefähr 200 Millivolt und hält den Source-Fol
ger-MOSFET 181 in dem Stromsättigungsbereich seiner Be
triebscharakteristik, wodurch eine niedrige Ausgangsimpedanz
an dem Leiter 171 gewährleistet wird. Der Kaskoden-MOSFET
180 isoliert die VDS-Spannung des Source-Folger-Transistors
181 gegenüber Rauschänderungen auf der Spannung +VCC. Der
Wert gm des MOSFET 186 beträgt ungefähr das 75fache des
Wertes gds des MOSFET 185, so daß ungefähr nur 1% des
+VCC-Rauschens auf dem Leiter 187 erscheinen kann. Daher
wird eine wirksame Isolation der Spannung VREF gegenüber
einem derartigen +VCC-Rauschen durch die Leistungsversor
gungszurückweisungsschaltung 175 geschaffen.
Der Kondensator 178, der ungefähr 20 pF beträgt, jedoch auch
auf ungefähr 0,1 Mikrofarad durch Parallelschalten eines
äußeren Kondensators erhöht werden kann, kann verwendet wer
den, um aus der Spannung VREF das Rauschen zu filtern, das
die Differntialverstärker 163 und 179 verstärkt wird. Jedoch
verursacht eine Erhöhung der Kapazität des Kondensators 178
auf eine ausreichende Kapazität für eine Filterung derarti
gen unerwünschten Rauschens aus der Spannung VREF ein
schlechtes Hochfrequenz-Leistungsversorgungszurückweisungs
verhältnis von VREF, solange die oben beschriebene Lei
stungsversorgungszurückweisungsschaltung verwendet wird, da
bei einem sprungartigen Ändern von +VCC, welches an das
Drain des MOSFET 181 gekoppelt wird, der große Wert des Kon
densators 178 ein Ansprechen des Leiters 188 verhindert, so
daß sich die Spannung VREF in Reaktion auf eine Veränderung
in der Spannung +VCC ändert.
Wie nachfolgend unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben
wird, wird die durch die Schaltung gem. Fig. 1 erzeugte
VREF-Spannung an das Gate des N-Kanal-Eingangs-MOSFET 100
eines Differentialverstärkers 140 angelegt. Die Source des
MOSFET 100 ist mit der Source eines anderen N-Kanal-Eingangs-MOSFET
104 verbunden. Die Sourcen der MOSFETs 100, 104
sind mit einer Konstantstromquelle 145 verbunden, die durch
einen üblichen N-Kanal-Vorspannungs-MOSFET implementiert
werden kann. Die Drains der MOSFETs 100, 104 sind an die
Sources der N-Kanal-MOSFETs 101, 105, die als Kaskode ge
schaltet sind, angeschlossen. Die Gates der MOSFETs 101, 105
sind an eine Vorspannung angeschlossen, um zu verhindern,
daß die MOSFETs, 100, 104 in ihren "Trioden"-Bereich gehen.
Das Drain des Kaskoden-MOSFET 101 ist an das Drain und an
das Gate des P-Kanal-MOSFET 102 in Diodenschaltung ange
schlossen, dessen Source an das Drain und das Gate des
P-Kanal-Stromspiegelsteuer-MOSFET 138 angeschlossen ist,
dessen Source mit der Spannung +VCC verbunden ist. Das Drain
des Kaskoden-MOSFET 105 ist mittels eines Leiters 120 an das
Drain des P-Kanal-Kaskoden-MOSFET 103 und die Gates der
N-Kanal-Sourcefolger-MOSFETs 106, 110 eines CMOS-Opera
tions-Steilheits-Verstärkers 141 angeschlossen. Die Source
des MOSFET 103 ist an das Drain des P-Kanal-Stromspiegelaus
gang-MOSFET 139 angeschlossen, dessen Source an das Poten
tial +VCC und dessen Gate an das Gate des MOSFET 138 ange
schlossen ist. Das Drain des MOSFET 106 ist an das Potential
+VCC angeschlossen.
Die Source des MOSFET 106 ist an die Source des P-Kanal-
MOSFET 107 in Diodenschaltung angeschlossen, dessen Gate
und Drain an die Konstantstromquelle 146 angeschlossen sind,
welche ein N-Kanal-Vorspannungs-MOSFET sein kann. Das Gate
und Drain des MOSFET 107 sind gleichfalls an das Gate des
P-Kanal-MOSFET 112 angeschlossen, dessen Source mittels
eines Leiters 121 an die Source des N-Kanal-MOSFET 110 ange
schlossen ist.
Das Drain des MOSFET 110 ist an das Drain und das Gate des
P-Kanal-Stromspiegel-Steuertransistors 108 angeschlossen,
dessen Source mit dem Potential +VCC verbunden ist. Das
Drain und das Gate des MOSFET 108 sind gleichfalls mit dem
Gate des P-Kanal-Stromspiegelausgangstransistors 109 verbun
den, dessen Source mit dem Potential +VCC verbunden ist. Das
Drain des MOSFET 109 ist mit dem Gate und dem Drain des
N-Kanal-MOSFET 117 verbunden, dessen Source mit dem Leiter
122 in Verbindung steht. Das Gate und Drain des MOSFET 117
sind gleichfalls mit dem Gate des N-Kanal-MOSFET 111 verbun
den, dessen Drain an das Potential +VCC angeschlossen ist.
Die Source des N-Kanal-MOSFET 111 ist mit dem Leiter 121
verbunden.
Das Drain des MOSFET 112 ist mit dem Gate und Drain des
MOSFET 114 und dem Gate des N-Kanal-MOSFET 115 verbunden.
Die Sourcen der MOSFETs 114, 115 sind mit -VCC verbunden.
Das Drain des MOSFET 115 ist mit dem Gate und dem Drain des
P-Kanal-MOSFET 116 und dem Gate des P-Kanal-MOSFET 113 ver
bunden. Die Source des MOSFET 116 ist mit dem Leiter 122
verbunden. Die Source des P-Kanal-MOSFET 113 ist dem Leiter
121 verbunden, dessen Drain mit dem Potential -VCC verbunden
ist. Ein kleiner Widerstand R liegt zwischen dem Leiter 121
und dem Potential VREFO. Die Ausgangsbezugsspannung VREFO
ist mit dem Gate des Eingangs-MOSFET 104 des Differenzial
verstärkers 140 verbunden. Ein Übergangs-Unterdrückungs-Kon
densator 210 kann zwischen dem Potential VREFO und Masse ge
schaltet sein.
Fig. 2A zeigt ein Blockdiagramm der Pufferschaltung 25A gem.
Fig. 2. Der Puffer beinhaltet einen Differentialverstärker
140 mit der Verstärkung A1, der die Spannung VREF empfängt,
die von der Bandabstandsschaltung gemäß Fig. 1 erzeugt wird,
an seinem nicht-invertierenden Eingang. Der Ausgang des Ver
stärkers 140 ist mit dem nicht-invertierenden Eingang eines
Operations-Steilheits-Verstärkers 141 verbunden. Dessen Aus
gang ist wiederum mit seinem invertierende Eingang verbun
den. Der Übergangs-Unterdrückungs-Kondensator 210 kann an
den VREFO-Ausgang angeschlossen sein, falls dies nötig ist,
um hochfrequente Glitches zu vermindern. Ein Puffer 25A ist
derart entworfen, daß der Kondensator 210 zusammen mit dem
Widerstand R eine Hochfrequenzstabilität liefert. Ein Über
gangsunterdrückungskondensator 210, dessen Kapazität etwa 10
Mikrofarad betragen kann, arbeitet als Ladungsreservoir, damit
die Pufferschaltung schnell auf Glitches in dem Poten
tial VREFO ansprechen kann. Das Potential VREFO ist zu dem
invertierenden Eingang des Verstärkers 140 rückgekoppelt.
Verstärkerstufen 140. 141 sind innerhalb der mit einer ge
strichelten Linie gezeichneten Blocks gemäß Fig. 2 enthal
ten. Kaskoden-MOSFETs 101, 105 verbessern die Gleichstrom
präzision durch Aufrechterhalten von konstanten VDS-Span
nungen über den MOSFETs 100, 104. Der Ausgang des Differen
tialverstärkers 140 ist an die Gates der N-Kanal-MOSFETS
106, 110 angeschlossen. Der Leiter 120 ist im wesentlichen
der nicht-invertierende Eingang des Steilheits-Verstärkers
141, dessen Konfiguration eine gewisse Ähnlichkeit zu der
Konfiguration einer bekannten Diamond-Folger-Schaltung hat,
die für Fachleute bekannt ist. Der Leiter 121 bildet den
invertierenden Eingang des Steilheits-Verstärkers 141 gem.
Fig. 2. Das Verhältnis des Kanal-Breiten-Längen-Verhältnis
ses des N-Kanal-MOSFET 106 zu demjenigen des N-Kanal-MOSFET
110 gleicht dem Verhältnis des Kanal-Breiten-Längen-Verhält
nis des P-Kanal-MOSFET 107 zu demjenigen des P-Kanal-MOSFET
112, um eine geeignete Vorspannung der MOSFETs 110, 112 zu
schaffen.
Man kann erkennen, daß eine hohe Signalverstärkung bei offe
ner Regelschleife von dem Leiter 121 zum Leiter 122 vor
liegt. Die Ausgangsimpedanz des Verstärkers 141 in Rückkopp
lungsschaltung entspricht im wesentlichen dem Widerstands
wert der Parallelkombination der Ausgangsimpedanzen des
N-Kanal-MOSFET 111 und des P-Kanal-MOSFET 113 geteilt durch
die Signalverstärkung bei offener Regelschleife. Das Auftre
ten einer hohen Signalverstärkung kann nachvollzogen werden,
wenn man erkennt, daß bei fester Spannung auf dem Leiter 120
und einer Störung auf dem Knoten 121 die Signalströme von
den Sourcen der MOSFETs 110, 112 fließen. Diese Signalströme
fließen gleichfalls durch die Drains der MOSFETs 110, 112
und sind dementsprechend in einem Spiegelverhältnis, um mit
der hohen parallelen Ausgangsimpedanz der MOSFETs 115, 109
auf dem Leiter 122 zu reagieren.
Der Widerstand R und der Übergangsunterdrückungskondensator
210 können derart bemessen sein, daß die Frequenzantwort der
Stufe 141 vor der Frequenzantwort der Stufe 140 "ausrollt",
um dadurch die Stabilität aufrecht zu erhalten. Der Opera
tions-Steilheits-Verstärker 141 liegt innerhalb der Rück
kopplungsschleife des Differentialverstärkers 140. Daher
wird die niedrige Ausgangsimpedanz des Operations-Steil
heits-Verstärkers 141 weiterhin durch das Verhältnis der
Spannungsverstärkung bei offener Regelschleife des Opera
tionsverstärkers 140 vermindert, um eine extrem niedrige
Ausgangsimpedanz für die gesamte Pufferschaltung 25A und
eine schnelle Sprungantwort der Pufferschaltung zu schaffen,
um Spannungsänderungen entgegen zu wirken, die auf den Aus
gang der CMOS-Pufferschaltung 25A einwirken.
Die oben beschriebene Bezugsspannungsschaltung erzeugt nied
riges Rauschen und eine gute "Glitch-Festigkeit" an ihrem
Ausgang und eine schnelle Einstellung auf "Glitches", die
dem Ausgangssignal der Pufferschaltung 25A überlagert sind.
Die beschriebene Pufferschaltung isoliert in wirksamer Weise
die Bandabstandsschaltung-Ausgangsspannung von Ausgangsüber
gängen. Zwei oder mehrere Pufferschaltungen können an die
gleiche Bandabstandsschaltung angeschlossen sein, um ein gu
tes Folgeverhalten der beiden Bezugsspannungen an den Aus
gängen der beiden Pufferschaltungen zu schaffen, mit einem
hohen Grad von Isolation gegenüber einem "Übersprechen" zwi
schen diesen.
Ferner liefert die beschriebene Pufferschaltung 25A einen
Betrieb bei niedrigem Rauschen bei Verwenden von hohen Ka
nal-Breiten-Längen-Verhältnissen (d. h. ungefähr 300) und
zeigt eine sehr gute ausgangsseitige Glitch-Festigkeit und
ein schnelles Ansprechverhalten auf "Glitches", so daß diese
Schaltung vielen Anwendungsfällen zugänglich ist.
Claims (6)
1. Bezugsspannungsschaltung, die gegenüber einem Rauschen einer
Versorgungsspannung unempfindlich ist, gekennzeichnet durch:
- a) eine Bandabstandsschaltung (23) mit einem ersten und einem zweiten Transistor (150, 151, 153, 154), in denen Ströme von unterschiedlichen Stromdichten fliessen, und mit einem Widerstand (196), der zwischen einer Basis des ersten Transistors (150, 151) und einer Basis des zweiten Transistors (153, 154) geschaltet ist, und mit einer ersten FET-Differentialverstärkerschaltung mit einem ersten und einem zweiten Eingangsanschluss, die an einen Emitter des ersten Transistors (150, 151) und an einen Emitter des zweiten Transistors (153, 154) angeschlossen sind;
- b) einen ersten FET (181), dessen Gate mit einem Ausgang der ersten FET-Differentialverstärkerschaltung (163, 179) und dessen Source mit einem ersten Ausgangsleiter (171) verbunden ist, und der auf dem Ausgangsleiter eine erste Bezugsspannung (VREF) erzeugt;
- c) eine Rückkopplungschaltung (194, 195, 159), die an den Ausgang der ersten FET-Differenzialverstärkerschaltung (163) angeschlossen ist, um einen Teil der ersten Bezugsspannung zum Aufrechterhalten einer Spannung (VTHERMAL) über den Widerstand (196) anzulegen, die der Differenz zwischen einer Basis-Emitter-Spannung (VBE) des ersten Transistors (150, 151) und einer Basis-Emitter- Spannung (VBE) des zweiten Transistors (153, 154) gleicht, so dass gleiche Spannungen an dem ersten und zweiten Eingangsanschluss (159, 160) aufrechterhalten werden;
- d) eine Schaltung zum Unterdrücken des Rauschens der
Versorgungsspannung, mit
- 1. i.) einer Kaskoden-FET-Schaltung, die ein Drain des ersten FET (181) mit einem ersten Versorgungsspannungsleiter (+VCC) koppelt, und
- 2. ii.) mit einer Vorspannungs-Erzeugungsschaltung (182 -187), die an den ersten Versorgungsspannungslei ter (+VCC) und ein Gate der Kaskoden-FET- Schaltung angeschlossen ist, um eine Vorspannung an dem Gate der Kaskoden-FET-Schaltung zu erzeugen, wobei die Vorspannungs-Erzeugungs schaltung eine Schaltung zum Dämpfen von Rauschen auf dem ersten Versorgungsspannungs leiter (+VCC) aufweist, damit dieses nur in gedämpfter Form das Gate der Kaskoden-FET- Schaltung erreicht.
2. Bezugsspannungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die Dämpfungsschaltung eine Spannungsteilerschaltung (185, 186)
aufweist, die zwischen den ersten Versorgungsspannungsleiter (+VCC)
und den ersten Ausgangsleiter (171) geschaltet ist, wobei die
Spannungsteilerschaltung einen Ausgang hat, der mit dem Gate der
Kaskoden-FET-Schaltung gekoppelt ist.
3. Bezugsspannungsschaltung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch
eine Pufferschaltung mit einem Verstärkungsfaktor 1, die aufweist:
- 1. i.) eine zweite FET-Differentialverstärkerschaltung (140) mit einem nicht-invertierenden Eingang, der mit dem ersten Ausgangsleiter (171) verbunden ist, und einem einzigen Ausgangsleiter (120);
- 2. ii.) einen FET-Operationsverstärker (141), dessen nicht-invertierender Eingang mit dem einzigen Ausgangsleiter (120) verbunden ist, und dessen Ausgang mit einem invertierenden Eingang der zweiten FET-Differential verstärkerschaltung und mit einem invertierenden Eingang des FET-Operationsverstärkers (141) verbunden ist.
4. Verfahren zum Erzeugen einer stabilen, rauscharmen Bezugsspannung, insb. mit einer Schaltung nach einem
der Ansprüche 1 bis 3
von einer Quelle mit niedriger Impedanz, gekennzeichnet durch
folgende Verfahrensschritte:
- a) Aufrechterhalten unterschiedlicher Stromdichten in einem ersten und in einem zweiten Bipolartransistor und Aufrechterhalten einer Spannung (VTHERMAL) über den Basen des ersten und zweiten Bipolartransistors mittels eines ersten CMOS-Differenzialverstärkers mit einem ausgangsseitigen Source-Folger-FET;
- b) Erzeugen einer ersten Bezugsspannung an einem Source des ausgangsseitigen Source-Folger-FETs;
- c) Anlegen eines Teiles der ersten Bezugsspannung über einen Widerstand, der mit den Basen des ersten und zweiten Bipolartransistors verbunden ist, wobei die Emitter des ersten und zweiten Transistors mit den Eingängen des ersten CMOS-Differentialverstärkers verbunden sind; und
- d) Unterdrücken von Versorgungsspannungsänderungen in der
ersten Bezugsspannung durch
- 1. i.) Koppeln eines Drain des ausgangsseitigen Source-Folger-FETs mit einem ersten Versorgungsspannungsleiter mittels einer Kaskoden-FET-Schaltung, und
- 2. ii.) Erzeugen einer Gatespannung der Kaskoden-FET- Schaltung durch Teilen einer Spannungsdifferenz zwischen dem ersten Spannungsversorgungsleiter und dem ersten Bezugsspannungsleiter, so dass lediglich ein kleiner Bruchteil einer jeden Änderung der Versorgungsspannung auf dem Versorgungs spannungsleiter an das Gate der Kaskoden-FET- Schaltung gekoppelt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Schritt
(b) den Verfahrensschritt des Spiegelns eines Drainstromes in dem
ausgangsseitigen Source-Folger-FET durch eine Spannungsteilerschal
tung mit einem ausgangsseitigen Stromspiegel-FET, dessen Drain mit
dem Gate der Kaskoden-FET-Schaltung gekoppelt ist, aufweist.
6. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch folgende
Verfahrensschritte:
- 1. i.) Puffern der ersten Bezugsspannung durch Anlegen derselben an einen Eingang eines zweiten CMOS-Differentialverstärkers,
- 2. ii.) Anlegen des Ausganges des zweiten CMOS-Differentialverstärkers an einen Eingang eines CMOS-Operationsverstärker,
- 3. iii.) Anlegen eines Ausganges eines ausgangsseitigen Leiters des CMOS-Operationsverstärkers an einen anderen Eingang des zweiten CMOS-Differential verstärkers, und
- 4. iv.) Erzeugen einer Stromspiegelschaltung, die auf die Ausgangsspannung des CMOS-Operationsver stärkers anspricht, um die Gates eines N-Kanal-Hochzieh-FET und eines P-Kanal-Herab zieh-FET zu steuern, deren Sources mit dem Ausgangsleiter verbunden sind, um auf diese Weise eine niedrige Ausgangsimpedanz an dem Ausgangsleiter und ein schnelles Antwortverhalten zu schaffen, um Spannungen entgegenzuwirken, die auf den Ausgangsleiter einwirken.
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