DE400509C - Legierungen von Metallen der Platingruppe - Google Patents

Legierungen von Metallen der Platingruppe

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DE400509C
DE400509C DED43860D DED0043860D DE400509C DE 400509 C DE400509 C DE 400509C DE D43860 D DED43860 D DE D43860D DE D0043860 D DED0043860 D DE D0043860D DE 400509 C DE400509 C DE 400509C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C5/00Alloys based on noble metals
    • C22C5/04Alloys based on a platinum group metal

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

  • Legierungen von metallen der Platingruppe. Versuche haben ergeben, daß Legierungen des Platins oder anderer Metalle der Platingruppe mit Kupfer gegenüber chemischen Angriffen eine außerordentliche Widerstandsfähigkeit besitzen, wenn der Gehalt derselben an Platin bzw. Platinmetallen mindestens etwa 59 Gewichtsprozent beträgt. Als besonders wertvoll für die Verwendung in der chemischen Technik haben sich solche Platin-Kupfer-Legierungen erwiesen, deren Platingehalt zwischen etwa 6 r und etwa 7 5 Gewichtsprozenten liegt.
  • Zwecks Herstellung der Platin-Kupfer-Legierungen verfährt man zweckmäßig in der `leise, daß die Legierungen unter kräftigem Umrühren erschmolzen und dann vorteilhaft durch längeres. Erhitzen auf hohe, aber unterhalb des Schmelzpunktes liegende Temperaturen, welches zweckmäßig im Vakuum oder in inertem Gas, z. B. Stickstoff,. durchgeführt wird, vergütet wird. Zweckmäßig wird dann noch das Gut.einer@nechanischen Bearbeitung unterworfen. Es ist zwar bereits bekannt, daß Platin-Kupfer-Legierungen mit einem Platingehalt von mehr als 50 Prozent von Salpetersäure nicht mehr angegriffen werden. Da andererseits allgemein bekannt ist, daß viele Metalle, z. B. Eisen, Aluminium usw., und deren Legierungen zwar widerstandsfähig gegen Salpetersäure sind, während sie anderen chemischen Beanspruchungen nicht zu widerstehen vermögen, so könnte aus der Widerstandsfähigkeit bestimmter Platin-Kupfer-Legierungen gegen Salpetersäure keinesfalls der Schluß gezogen werden, daß Legierungen mit einem Platingehalt von mehr als 59 Prozent edle Eigenschaften annehmen, welche sie befähigen, den verschiedensten chemischen Beanspruchungen standzuhalten. Auf Grund dieser Eigenschaften können die in den Rahmen vorliegender Erfindung fallenden Platin-Kupfer-Legierungen für Zwecke Verwendung finden, für welche bisher Platin benutzt wurde. Unter anderem haben sich die Platin-Kupfer-Legierungen nach der Erfindung für die Herstellung von Apparaten und Apparateteilen als geeignet erwiesen, in welchen Reaktionen vorgenommen werden, bei denen durch die Anwesenheit von unedlen Metallen Störungen verursacht werden. Bei derartigen Prozessen, z. B. bei der Darstellung von aktivem Sauerstoff enthaltenden Produkten, hat es sich gezeigt, daß an Stelle von Platinelektroden (Anoden) mit bestem Erfolg Platin-I#',upfer-Elektroden nach der Erfindung Verwendung finden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Die Verwendung von Platinlegierungen zu technischen Zwecken, bei welchen die Legierungen chemischen Einflüssen ausgesetzt sind, dadurch gekennzeichnet, daß Platin-Kupfer-Legierungen mit einem Gehalt an Metallen der Platingruppe von nicht weniger als 59 Gewichtsprozenten verwendet werden, insbesondere solche mit einem Gehalt von 61 bis 7 5 Gewichtsprozenten:
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