DE400624C - Gasturbine - Google Patents

Gasturbine

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DE400624C
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02C—GAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/06—Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the working fluid being generated in an internal-combustion gas generated of the positive-displacement type having essentially no mechanical power output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Gasturbine. Die Erfindung betrifft eine Gasturbine mit mehreren Pumpen, die abwechselnd ein Gasluftgemisch oder nur Luft einsaugen, verdichten und in die Explosionskammer drükken; sie besteht darin, daß mehrere unmittelbar an dem Turbinendeckel angebrachte Pumpen, deren Gehäuse auch die Explosionskammer und die sie einschließende Kühlkammer umfaßt, von der Turbinenwelle aus durch Kegelräder angetrieben werden, welche Drehkolbenverdichter drehen. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Baulänge. der Turbine kurz wird, was z. B. für die Motoren von Kraftwagen von großer Bedeutung ist. Ferner kJinnen die Explosionsgase unmittelbar nach ihrer Bildung auf die Turbinenschaufeln einwirken.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Gasturbine ist in Abb. i im senkrechten Längsschnitt und in Abb.2 in Oberansicht unter Fortlassung der oberen Pumpe dargestellt. Abb.3 ist eine Ansicht der Turbine von der Pumpenseite her. Abb. ¢ und 5 zeigen im Querschnitt und im Längsschnitt eine Pumpe mit einfachen exzentrischen Drehkolben. Abb. 6 ist ein Querschnitt durch eine andere Ausführungsform der Pumpe mit im Drehkolben angeordneten Schiebern und einem vor der Explosionskammer angebrachten drehbaren Absperrhahn.
  • Die dargestellte Gasturbine ist mit vier Drehkolbenverdichtern versehen, die, wie aus Abb. 3 ersichtlich, gleichmäßig am Umfang der Turbine angeordnet sind. Auf der Grundplatte i ist in den Lagern 2 die Hauptwelle 3 gelagert, die an ihrem einen Ende das Schwungrad 4 trägt und in ihrer Mitte das zweiteilige Laufrad 9 mit zwei Schaufelkränzen io, zwischen denen ein feststehender Kranz von Leitschaufeln 12 angeordnet ist. Nach der Auspuffseite ist die Turbine durch den Deckel 8 abgeschlossen, an den sich das vierteilige Auspuffgehäuse 5 anschließt, das in der senkrechten Mittelebene mit einer Scheidewand versehen ist. Das Laufrad 9 wird auf der Außenseite von dem ebenfalls vierteiligen Turbinengehäuse 6 umfaßt, das nach der Vorderseite durch den Deckel ? abgeschlossen wird.
  • An dem Deckel ? werden unmittelbar die Drehkolbenverdichter 14 befestigt, die mit den Explosionskammern 15 aus einem Stück gegossen sind und gleichzeitig die Kühlmäntel für die Explosionskammer n enthalten, so daß erstere nach Abnahme der Verdichter leicht gereinigt werden können. In der einfachen Ausführungsform (Abb. q. und 5) ist der Verdichter 1.1. mit einem exzentrischen Drehkolben 17 versehen, wobei durch den Einlaßkanal ig entweder ein Gemisch von Luft und Gas oder reine Luft angesaugt wird. Das Gemisch oder die Luft wird zunächst in dem Zylinder verdichtet und dann durch die öffnung 2i in die Explosionskammer 15 gedrückt, wo die Zündung mittels des in die öffnung 20 eingesetzten Zünders 16 bewirkt wird.
  • Der Antrieb der Drehkolben 17 erfolgt durch das auf der Hauptwelle 3 befestigte Zahnrad 23, das in die Zahnräder 2,4 eingreift. Mit diesen sind Kegelräder 25 verbunden, die in auf den Wellen der Verdichter befestigte andere Kegelräder 26 eingreifen.
  • Nachdem das Gasgemisch in den Explosionskammern 15 zur Entzündung gebracht ist, strömen die Explosionsgase durch die Schaufelkränze io, 12, io hindurch, um durch die Üffnung i i des hinteren Deckels 8 in die Auspuffkammern 13 des Gehäuses 5 zu gelangen, aus denen sie nach unten durch die Auspuffstutzen 27 abgeführt werden.
  • Beien Anlassen der Turbine muß das Laufrad zunächst durch Druckluft oder mittels eines Elektromotors in Umdrehung versetzt werden, damit die Verdichter ld. ihre Arbeit beginnen können.
  • Bei der in Abb.6 dargestellten Ausführungsform des Verdichters sind in dem exzentrischen Drehkolben 17 zwei Schieber 18 angeordnet, die sich in bekannter Weise gegen die Wandung des Zylinders legen. Ferner ist in dem zur Explosionskammer 15 führenden Kanal 21 ein Absperrhahn 22 angeordnet, der von der Welle des Drehkolbens 17 aus in Umdrehung versetzt werden kann. Bei dieser Anordnung wird die Verbindung zwischen dem Verdichter und dem Explosionsraum nur in kürzeren Augenblicken hergestellt, so daß eine schiedliche Rückwirkung der Explosionskammer auf den Verdichter sicher vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gasturbine mit mehreren Verdichtern, die abwechselnd ein Gasluftgemisch oder nur Luft einsaugen, verdichten und in die Explosionskammern drücken, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere unmittelbar an <lein Turbinendeckel (17) angebrachte Drehkolbenverdichter (1d.), deren Gehäuse auch die Explosionskammern (15) und die sie einschließenden Kühlkanlrnern umfassen, von der Turbinenwelle aus mittels Kegelräder angetrieben werden.
DEE27760D 1922-02-28 1922-02-28 Gasturbine Expired DE400624C (de)

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DE400624C true DE400624C (de) 1924-08-15

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