DE401020C - Wandernder Rost mit mechanischer Reinigung fuer Roest- und Sinterungsverfahren - Google Patents

Wandernder Rost mit mechanischer Reinigung fuer Roest- und Sinterungsverfahren

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DE401020C
DE401020C DEA37593D DEA0037593D DE401020C DE 401020 C DE401020 C DE 401020C DE A37593 D DEA37593 D DE A37593D DE A0037593 D DEA0037593 D DE A0037593D DE 401020 C DE401020 C DE 401020C
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DEA37593D
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ADOLF ANDZIOL
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ADOLF ANDZIOL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B21/00Open or uncovered sintering apparatus; Other heat-treatment apparatus of like construction
    • F27B21/06Endless-strand sintering machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

  • Wandernder Rost mit mechanischer Reinigung für Röst- und Sinterungsverfahren. Bei Röst- und Sinterungsverfahren von Erzen, mit Absaugung der Verbrennungsabgase durch die Rostfläche, werden für die wandernde Rostbahn geschlitzte Rostplatten verwendet. Infolge der stellenweisen, ungleichmäßigen Erhitzung der Rostplatten werden dieselben ungleichmäßig beansprucht und dadurch stellenweise schadhaft. Trotz der nur stellenweisen Beschädigung müssen die ganzen großen Rostplatten ausgewechselt werden, was mit einem größeren Verschleiß der Roste verbunden ist. Wohl sucht man diesen Verschleiß durch Unterteilung der Rostplatten zu verhindern, alle diese Rostplatten haben jedoch den Übelstand, daß sich deren Schlitze bald verschlacken, so daß trotz Reinigung von Hand die Rostfläche nicht rein erhalten werden kann. Es sind zwar Roststäbe aus geeignetem Werkstoff vorgeschlagen worden, deren Reinigung durch auf einer Welle gelagerte Haken erfolgt, wobei das freie Ende derselben auf dem Roste schleift. Durch dieses Schleifen kann aber niemals eine gute Reinigung des Rostes zustande kommen, da sich das Sinterungsgut oft zu einem festen, harten Klumpen zusammenbackt und nicht durch die schleifende Wirkung der Haken von dem Roste entfernt werden kann. Außerdem hat das ständige Aufliegen der Haken auf dein Roste eine bremsende Wirkung und wird deshalb eine bedeutend größere Kraft zur Fortbewegung des Rostes erforderlich sein. Ferner wird die scharfe Kante der Haken durch das ständige Schleifen bald abgenutzt werden, so daß ein ständiges Austauschen der Haken erforderlich ist.
  • Infolge der hohen Sinterungstemperaturen ist es notwendig, insbesondere die Roststabenden besonders auszubilden bzw. eigens zu lagern, um ein Abschmelzen derselben zu verhindern. Die bisher bestehenden Roststabablagernngen hatten den Nachteil, daß zwischen den Roststabenden und den sie tragenden Rippen oder Leisten des Unterbaues Zwischenräume vorhanden waren, in welche die abgesogenen heißen Gase einströmen konnten und hierdurch das Roststabende schon nach kurzer Zeit zum Schmelzen bringen, da es von allen Seiten durch die heißen Gase umspült wurde.
  • Durch vorliegende Erfindung werden diese Nachteile dadurch behoben, daß die Stifte (flach oder rund) beiläufig normal zur Rostfläche zum Aufschlagen gebracht werden, wobei diese Stifte in einem Bündel derart lose gegeneinander verschiebbar angeordnet sind, daß ein Teil derselben in die Rostschlitze eindringt und hierdurch nicht nur die Oberfläche des Rostes, sondern auch die Schlitze desselben in ihrer ganzen Tiefe reinigt, wobei dieses Stiftenbündel mit einem entsprechenden mechanischen Rüttelantrieb verbunden ist.
  • Zwecks Verhinderung des Abschmelzens der Roststabenden sind dieselben verdickt und im Rostschlitze nach oben abgeschrägt und liegen mit ihrer ganzen Fläche auf den sie tragenden Rippen des Rostwagens auf. Um ein Eindringen von Sinterungsmasse zwischen diesen Tragrippen und dem Roststab zu verhindern, besitzen die auf der Außenrippe des Rostwagens s ruhenden Roststabenden eine entsprechend breite Nase.
  • Die Abb. t bis 5 zeigen eine Ausführungsform solcher Roststäbe. Abb. t zeigt die Anordnung von drei Reihen Roststäben R in einem Rostwagen W eines Sinterungsbandes. Die auf den Seitenrippen T des Rostwagens W ruhenden Roststabenden E tragen in ihrer Breite eine Nase N, die sich in die Abschrägung der Seitenrippe T des Wagens einlegt. Beim Kippen des Rostwagens am Bandende (Abb. 5) decken die Nasen N den Zwischenraum, der infolge der losen Lagerung der Roststäbe zwischen den abstehenden Roststabenden E und der Seitenrippe T entsteht und verhindern, daß zwischen den aufgehobenen Roststabenden E und der Seitenrippe T Sinterungsmasse vom nachfolgenden `Vagen eindringt. Denn die in diese Zwischenräume eindringende Sinterungsmasse wird darin festgeklemmt und verhindert, daß das Roststabende nachher sich wieder auf die Rippe gut auflegt. In dieser gehobenen Lage würde das Roststahende in einer nachfolgenden Sinterungsperiode von allen Seiten von denheißenVerbrennungsabgasen umspült und teilweise abgeschmolzen werden. Abb. z, 3 und ,4 zeigen eine Ausführungsform eines Roststabes in Vorderansicht, Draufsicht und Seitenansicht, dessen Roststabenden E behufs guter Wärmeableitung mit breiter Fläche auf den erweiterten Rippen T des Rostwagens aufliegen. Die Ansätze der Roststabenden E im Rostschlitze S decken vollkommen die sie tragende Rippe T des Rostwagens W und schützen dadurch die die Roste tragenden Rippen oder Leisten vor der Einwirkung der durch die Rostschlitze S durchgesogenen heißen und sauren Verbrennungsabgase. Durch die Abschränkung der Ansätze der Roststabenden im Rostschlitze nach oben erfahren die Rostschlitze eine Erweiterung ihrer Länge nach oben, so daß dieselben im oberen Teile des Rostes R, wo das Sinterungsgut aufliegt, fast die Länge des Roststabes erreichen. Bei dem üblichen keilförmigen Querschnitt des Roststabes (Abb. 4.) wird dadurch die größtmögliche Durchgangsfläche durch die Roststäbe erreicht. Da die Roststäbe bei dieser Anordnung in Berücksichtigung der Wärmeausdehnung und des unbearbeiteten Abgusses lose unter Beibehaltung eines ge-,vissen Spielraumes zwischen den Rippen des Rostwagens gelagert sind, wird durch deren kleine Beweglichkeit eine gewisse Selb,treinigung der Roststäbe erreicht. Dieselbe ist jedoch sehr unvollkommen, da sich die Rotstäbe unter der Einwirkung der durchgesogenen, heißen und saueren Verbrennungsabgase und durch Anbrennen von Sinterungsmasse mit einer harten Kruste überziehen, wobei auch die Rostschlitze verlegt werden. Um diesen großen Übelstand zu beheben, sind diese Roststäbe mit einer mechanischen Rostreinigungsvorrichtung ausgestattet.
  • Abb.6 und 7 zeigen eine Ausführungsform einer solchen mechanischen Rostreinigungsvorrichtung. Dieselbe besteht aus der Breite der Rostschlitze entsprechend starken Stahlblechstreifen a, die mit einem Schlitze s versehen sind. Eine Anzahl solcher Stahlblechstreifen werden auf dem Stahlbolzen b, in dem derselbe durch die Schlitze s durchgesteckt ist, zu einem rechenartigen Bündel ver, einigt (Abb.7), wobei die Stahlblechstreifen, auf dem Bolzen geführt, sich auf demselben um die Länge des, Schlitzes s gegeneinander verschieben und in der Bewegungsvorrichtung der Rostbahn ausdrehen können. Der Bolzen b ist in einem Konsolblech K gelagert und dieses wieder mit dem Hebel h fest verbunden. Der Hebel h ist um den Bolzen o drehbar gelagert und wird durch die Spindel c mittels des Daumens/ in schwingende Bewegung gegen die sich in der Pfeilrichtung bewegende Rostbahn x gesetzt. Der Schwingungsausschlag ist so bemessen, daß das Bündel Stahlblechstreifen a infolge seiner eigenen Schwere auf die Rostfläche so aufschlägt, da.ß die auf die vollen Roststäbe auftreffenden Stahlblechstreifen auf denselben aufsitzen, dagegen die auf die Rostschlitze auftreffenden um die Länge des Schlitzes s der Blechstreifen in die Rostschlitze eindringen und so die Rostfläche an der Oberfläche und in den Schlitzen zugleich reinigen. Indem sich die Blechstreifen a um den Bolzen b in der Bewegung der Rostbahn ausdrehen können, wird bei einer etwaigen Störung eine Beschädigung der Rostschutzvorrichtung vermieden. Durch Umlegen des Hebels g kann die Putzvorrichtung nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet werden. Zwischen die Stahlblechstreifen a können ,auf dem Bolzen b noch schwache Distanzbleche (Abb. 7) eingeschoben werden, die dadurch den Stahlblechstreifen a einen gewünschten Abstand gegeneinander geben und die Reibung der Stahlblechstreifen a gegeneinander vermindern.
  • Abb. 8 und 9 zeigen andere Ausführungsformen von Stahlblechstreifen, deren Form und Wirkungsweise aus der Skizze ersichtlich ist.
  • Abb. i o und i i zeigen eine Anordnung einer mechanischen Putzvorrichtung mit Stahlbolzen (Stiften) L, die nebeneinander und in einigen Reihen hintereinander in einem Rahmen m zu einem Bündel vereinigt sind und in dem Rahmen m so gelagert und geführt sind, daß sich die Stifte beim Aufschlagen auf die Rostfläche in ihrer Längsrichtung gegeneinander, und zwar um die Höhe der Roststäbe, verschieben können. Auch in diesem Falle wird die Rostfläche an deren Oberfläche und in ihren Schlitzen zugleich gereinigt. Der Rahmen ist mit einem Hebel p durch den Bolzen V drehbar verbunden, so daß das Bündel Stifte bei Störungen in der Bewegungsrichtung der Rostbahn sich ausdrehen kann. Diese Putzvorrichtung eignet sich insbesondere zum Reinigen von Rostschlitzen, die nicht in der Bewegungsrichtung der Rostbahn, sondern quer zu derselben verlaufen.
  • Die Bewegung der Stahlblechstreifen oder Stiftenbündel kann gegen die Rostfläche schwingend !oder geradlinig durch mechanische Antriebe bekannter Art, wie durch Exzenter, Kurbel, NTocken us-,v., mittels starrer oder federnder Hebel oder Gestänge erfolgen.
  • Bei einem in bekannter Weise ausgebildeten Sinterungsband, das mit Roststäben und mechanischer Rostreinigung gemäß vorliegender Erfindung ausgestattet wurde, ist eine Steigerung der Erzeugung von 65 Prozent und darüber erzielt worden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wandernder Rost mit mechanischer Reinigung durch Stiftbündel für Röst- und Sinterungsverfahren, bei denen die Verbrennungsgase durch die Rostfläche abgesogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Stifte (;a, L, flach oder rund) beiläufig normal zur Rostfläche zum Aufschlagen gebracht werden, wobei diese Stifte in einem Bündel derart lose gegeneinander verschiebbar angeordnet sind, daß ein Teil derselben in die Rostschlitze eindringt und hierdurch nicht nur die Oberfläche des Rostes, sondern auch die Schlitze desselben in ihrer ganzen Tiefe reinigt.
  2. 2. Rost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das: Stiftbündel mit einem mechanischen Rüttelantrieb versehen ist.
  3. 3. Rost nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Roststabenden verdickt und im Rostschlitze (S) so nach oben abgeschrägt sind, daß die Rostschlitze fast bis an das Ende jedes Roststabes reichen. ¢. Rost nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Außenrippe des Rostwagens ruhenden Roststabenden (E) je eine entsprechend breite Nase (N) besitzen, die ein Eindringen von Sinterungsmasse zwischen Tragrippe (T) und Roststab (F) verhindert (Abb. 5).
DEA37593D 1921-05-16 1922-04-26 Wandernder Rost mit mechanischer Reinigung fuer Roest- und Sinterungsverfahren Expired DE401020C (de)

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