DE4011280C2 - An ein Hauptobjektiv ansetzbarer Vorsatz für Nahaufnahmen - Google Patents
An ein Hauptobjektiv ansetzbarer Vorsatz für NahaufnahmenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen an ein Hauptobjektiv
objektseitig ansetzbaren Vorsatz zur Durchführung von
Nahaufnahmen.
Vorzugsweise soll dieser Vorsatz für ein als Makroobjektiv
ausgebildetes Hauptobjektiv vorgesehen sein und Nahaufnahmen
im Makrobereich bei einen Abbildungsmaßstab über 1 : 1
ermöglichen.
Es ist ein Vorsatz für ein Hauptobjektiv zur Durchführung von
Nahaufnahmen bekannt, der an der Frontseite des
Hauptobjektivs befestigt wird. Dieser Vorsatz ermöglicht nur
eine geringe Vergrößerung. Er ist in zwei Arten bekannt,
nämlich als Vorsatz, der aus einer Einzellinse besteht, und
als Vorsatz, der aus einem Kittglied besteht, das aus zwei
Linsen zusammengesetzt ist. Die Vorsatzlinse "smc PENTAX
S40", die von der Firma Asahi Kogaku Kogyo K.K. hergestellt
wird und im Handel erhältlich ist, kann als eine typische
Einzellinsenbauart genannt werden, während die Vorsatzlinse
"6×7 scm PENTAX T 132", die von der gleichen Firma stammt,
als typische Kittglied-Bauart angesehen werden. Als typische
Bauart eines Vorsatzes für ein Makroobjektiv als
Hauptobjektiv mit einer Vergrößerung von 1 bis 2 können der
Dental-Vorsatz "scm PENTAX DS9", der aus einem zwei Linsen
umfassenden Kittglied besteht und der in der
JP 53-16628 A beschriebene Vorsatz mit einem
aus vier Linsen umfassenden Kittglied genannt werden.
In den aus einer Einzellinse und einem Kittglied mit zwei
Linsen bestehenden Vorsatz ist der Arbeitsabstand unter der
Bedingung, daß das Hauptobjektiv auf unendlichen
Objektabstand fokussiert ist, gering, nämlich näherungsweise
nur das 0,9- bis 1,0-fache der Brennweite des Vorsatzes.
Dementsprechend schattet bei einigen spezifischen
Einstellungen das Aufnahmeobjekt das Objektiv ab.
Aus der JP 53-16628 A ist auch ein Vorsatz
bekannt, dessen Arbeitsabstand groß ist, näherungsweise das
1,2-fache der Brennweite des Vorsatzes. Dieser Vorsatz ist
aus vier einzelstehenden Linsen aufgebaut. Verglichen mit
einem gewöhnlichen Vorsatzsystem, das aus einer oder zwei
Linsen besteht, verursacht dieser Vorsatz erhöhte
Fertigungskosten. Fehler bei der Herstellung führten zu einem
starken Abfall der Abbildungsleistung des aus Vorsatz und
Hauptobjektiv bestehenden Systems. Zudem ist es bei einer
Vergrößerung von um einen Faktor von mehr als 1 möglich, daß
der Farbvergrößerungsfehler und die Koma ungenügend
kompensiert sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
einen Vorsatz für ein Hauptobjektiv zur Durchführung von
Nahaufnahmen zu schaffen, der einen einfachen Aufbau hat und
mit einem hinreichend großen Arbeitsabstand selbst bei
Makroaufnahmen einsetzbar ist. Dabei soll der Bildfehler, der
aus der Befestigung des Vorsatzes am Hauptobjektiv
resultiert, auf ein Mindestmaß verringert sein und die
Aberrationen in einem großen Bereich von Vergrößerungen in
zufriedenstellender Weise kompensiert werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe nach der Lehre des
Patentanspruchs 1 oder des Patentanspruchs 3 gelöst.
Demnach umfaßt der erfindungsgemäße Vorsatz nach einer ersten
Ausführungsform der Erfindung eine positive erste Linse, eine
positive, objektseitig konvexe zweite Linse und eine
negative, bildseitig konkave dritte Linse, wobei die zweite
und dritte Linse ein Kittglied bilden und wobei folgende
Bedingungen erfüllt sind:
(1) 1,10 ≦ωτ h₁/hM ≦ωτ 1,35,
(2) -3,0 ≦ωτ fA/fAL ≦ωτ -1,0,
(3) 0,10 ≦ωτ (dII + dIII)/fA ≦ωτ 0,25,
(4) -1,0 ≦ωτ rIII1/fA ≦ωτ -0,4,
bei fAL = rIII2 / (1 - nIII,
worin bedeuten:
fA: Brennweite des Vorsatzes (A),
dII: Dicke der zweiten Linse,
dIII: Dicke der dritten Linse,
nIII: Brechzahl der dritten Linse
rIII1: Krümmungsradius der objektseitigen Linsenfläche der dritten Linse,
rIII2: Krümmungsradius der bildseitigen Linsenfläche der dritten Linse,
h₁: Durchstoßhöhe der Öffnungsstrahlen an der objektseitigen Fläche der ersten Linse des Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand und
hM: Durchstoßhöhe der Öffnungsstrahlen an der bildseitigen Fläche der dritten Linse des Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand.
fA: Brennweite des Vorsatzes (A),
dII: Dicke der zweiten Linse,
dIII: Dicke der dritten Linse,
nIII: Brechzahl der dritten Linse
rIII1: Krümmungsradius der objektseitigen Linsenfläche der dritten Linse,
rIII2: Krümmungsradius der bildseitigen Linsenfläche der dritten Linse,
h₁: Durchstoßhöhe der Öffnungsstrahlen an der objektseitigen Fläche der ersten Linse des Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand und
hM: Durchstoßhöhe der Öffnungsstrahlen an der bildseitigen Fläche der dritten Linse des Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand.
Vorzugsweise kann dieser Vorsatz folgende zusätzliche
Bedingungen erfüllen:
(5) 0,9 ≦ωτ rII1/rIII2 ≦ωτ 1,5,
(6) 0,7 ≦ωτ fA/f₁ ≦ωτ 1,3,
(7) 12 ≦ωτ (νI + νII)/2 - νIII,
worin bedeuten:
f₁: Brennweite der ersten Linse,
rII1: Krümmungsradius der objektseitigen Linsenfläche der zweiten Linse und
νi Abb´sche Zahl der i-ten Linse.
f₁: Brennweite der ersten Linse,
rII1: Krümmungsradius der objektseitigen Linsenfläche der zweiten Linse und
νi Abb´sche Zahl der i-ten Linse.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfaßt der
erfindungsgemäße Vorsatz eine positive erste Linse, eine
positive, objektseitig konvexe zweite Linse und eine
negative, bildseitig konkave dritte Linse, wobei die drei
Linsen einzelstehend sind und wobei folgende Bedingungen
erfüllt sind:
(1) 1,10 ≦ωτ h₁/hM ≦ωτ 1,35,
(2) -3,0 ≦ωτ fA/fAL ≦ωτ -1,0,
(3) 0,10 ≦ωτ (dII + dIII)/fA ≦ωτ 0,25,
(8) -5,0 ≦ωτ rIII1/fA ≦ωτ -1,5,
bei fAL = rIII2 / (1 - nIII),
worin die einzelnen Parameter der vorgenannten Bedingungen
die gleiche Bedeutung haben wie bei der ersten
Ausführungsform der Erfindung.
Der Grund, warum beim erfindungsgemäßen Vorsatz objektseitig
zwei positive Linsen vorgesehen werden, ist folgender. Um
den Arbeitsabstand größer zu machen, ist es notwendig, die
negative Brechkraft auf der Seite des Vorsatzes, die am
nächsten zum Hauptobjektiv liegt, zu erhöhen. Mit nur einer
positiven Linse wäre es dabei unmöglich, die Aberrationen zu
kompensieren.
Um eine Minderung der Abbildungsleistung als Folge eines
Fertigungsfehlers so gering wie möglich zu halten, wird
bevorzugt, die zweite und dritte Linse miteinander zu
verkitten. Das Kittglied erzeugt weniger Aberrationen höherer
Ordnung.
Beim erfindungsgemäßen Vorsatz hat die bildseitige
Linsenfläche der dem Hauptobjektiv am nächsten liegenden
Linse eine stark negative Brechkraft. Die erste Hauptebene
des Vorsatzes liegt vor dem Vorsatz, wodurch der
Arbeitsabstand erhöht wird. Damit können die Aberrationen,
wie sphärische Aberration und Farbfehler, gut korrigiert
werden.
Die vorstehend aufgeführten Bedingungen werden nachstehend
erläutert.
Die Bedingungen (1) bis (3) sind unentbehrlich, um den
Arbeitsabstand zu erhöhen und die Abbildungsleistung des
Vorsatzes zu verbessern.
Die Bedingung (1) stellt einen großen Arbeitsabstand sicher.
Wird der obere Grenzwert dieser Bedingung überschritten, so
kann zwar der Arbeitsabstand erhöht werden, aber die
sphärische Aberration und die Farbfehler können durch den
Drei-Linsen-Aufbau nicht kompensiert werden. Wird
andererseits der untere Grenzwert dieser Bedingung
unterschritten, so können zwar verschiedene Aberrationen gut
kompensiert werden, jedoch ist der erzielbare Arbeitsabstand
klein. Dann ist es aber unmöglich, die der Erfindung
zugrundeliegende Aufgabe zu lösen.
Mit einem Ein- oder Zwei-Linsen-Aufbau könnte nur ein
Parameterwert nach der Bedingungsgleichung (1) erreicht
werden, der unter der unteren Grenze dieser
Bedingungsgleichung liegt.
Die Bedingung (2) betrifft die negative Brechkraft der
bildseitigen Fläche der dritten Linse. Die Bedingung (3)
betrifft die Dicke der zweiten und dritten Linse.
Oberhalb des oberen Grenzwertes der Bedingung (2) ist die
negative Brechkraft der bildseitigen Fläche der dritten Linse
gering, was zu einem unbefriedigenden Arbeitsabstand führt.
Unterhalb des unteren Grenzwertes der Bedingung (2) ist zwar
der Arbeitsabstand zufriedenstellend, aber die objektseitige
Fläche der dritten Linse kann infolge der großen negativen
Brechkraft die verschiedenen Aberrationen nicht kompensieren.
Der in der vorstehend aufgeführten
JP 53-16628 A beschriebene Vorsatz arbeitet
unterhalb des unteren Grenzwertes der Bedingung (2). Obgleich
dieser Vorsatz vier Linsen aufweist, reicht es nicht aus, die
Aberrationen zu kompensieren. Einige Vorsätze mit Ein- oder
Zwei-Linsen-Aufbau können der Bedingung (2) zwar genügen,
jedoch ist die Brennweite solcher Vorsätze um ein Vielfaches,
mitunter sogar um ein 10faches oder Mehrfaches größer als
die Brennweite des Hauptobjektivs. Dabei ist die Brechkraft
des Vorsatzes vergleichsweise klein. Es ist offensichtlich,
daß diese Vorsätze unterhalb des unteren Grenzwertes der
Bedingung (1) arbeiten.
Wird der untere Grenzwert der Bedingung (3) unterschritten,
so ist es schwierig, den Arbeitsabstand zu erhöhen. Um in
diesem Fall den Arbeitsabstand zu erhöhen, müßte der Vorsatz
bildseitig eine derart große negative Brechkraft haben, daß
der untere Grenzwert der Bedingung (2) unterschritten wird.
Dies ist aber unerwünscht. Überschreitet die Brechkraft den
oberen Grenzwert der Bedingung (3), so sind die zweite und
dritte Linse sperrig in ihrem Volumen und haben ein hohes
Gewicht. Sperrige und schwere Linsen sind aber für den
Vorsatz nicht geeignet.
Die Bedingungen (4) und (8) werden dazu verwendet, um den
besten Kompromiß zwischen dem Farblängsfehler und dem
Farbvergrößerungsfehler (Farbquerfehler) zu bestimmen. Die
Bedingung (4) wird für den Fall vorgesehen, daß die zweite
und dritte Linse verkittet sind, während die Bedingung (8)
für den Fall vorgesehen wird, wenn die zweite und dritte
Linse jeweils einzelstehend sind. Wird der obere Grenzwert
der Bedingung (4) bzw. (8) überschritten, so wird zwar der
Farbvergrößerungsfehler zufriedenstellend kompensiert, jedoch
führt dann die Kompensation des Farblängsfehlers zu einem
Extrem. Wird hingegen der untere Grenzwert der Bedingung (4)
bzw. (8) unterschritten, so kann der Farbvergrößerungsfehler
nicht hinreichend kompensiert werden.
Die Bedingung (8) betrifft die objektseitige Fläche der
dritten Linse, wenn die zweite und dritte Linse nicht
verkittet sind. Um eine Wirkung zu erzielen, die mit der
Wirkung des Kittgliedes vergleichbar ist, muß die Krümmung
dieser Linsenfläche verringert werden, so daß sie geringer
ist als jene nach der Bedingung (4).
Die Bedingungen (5) und (6) wirken sich auf die Kompensation
der Aberrationen aus, die durch die Seite des Vorsatzes
erzeugt werden, die eine starke negative Brechkraft aufweist
und zur Bildebene weist.
Die Bedingung (5) bestimmt den Krümmungsradius der
objektseitigen Fläche der zweiten Linse. Die Bedingung (6)
bestimmt die Brennweite der ersten Linse. Die zweite und
dritte Linse dienen hauptsächlich der Erhöhung des
Arbeitsabstandes. Bei Erfüllung der Bedingung (5) werden die
Aberrationen der zweiten und dritten Linse in einem gewissen
Umfang kompensiert. Der Vorsatz muß eine positive Brechkraft
für Nahaufnahmen haben. Beim erfindungsgemäßen Vorsatz spielt
die erste Linse die Rolle, die durch die Bedingung (6)
vorgegeben ist. Ein Versuch, diese beiden Probleme durch
Verwendung einer Anordnung von zwei Linsen zu lösen, würde es
nicht ermöglichen, die sphärische Aberration, die Koma und
den Astigmatismus zu kompensieren.
Wird der obere Grenzwert der Bedingung (5) überschritten, so
ist die Kompensation der Aberration, die durch den Vorsatz
erzeugt wird, mangelhaft. Wird der untere Grenzwert dieser
Bedingung unterschritten, treten leicht Aberrationen höherer
Ordnung auf.
Die Bedingung (6) dient dazu, die Bedingung (5) zu ergänzen
sowie Koma und Astigmatismus zu kompensieren. Oberhalb des
oberen Grenzwertes der Bedingung (6) wird die Brechkraft der
ersten Linse extrem kompensiert. Bei Unterschreitung des
unteren Grenzwertes der Bedingung (6) ist die Brechkraft der
ersten Linse zu gering. Dann tendiert die positive Brechkraft
des ersten und zweiten Linsengliedes dazu, zuzunehmen. Es ist
dann schwierig, den unteren Grenzwert der Bedingung (5)
einzuhalten. Dies führt zu einer Verschlechterung der
Abbildungsleistung des Vorsatzes infolge der Aberrationen.
Bei Verwendung eines Vorsatzes, der am Hauptobjektiv
frontseitig angesetzt wird, wirkt das Hauptobjektiv im Sinne
einer Erhöhung des Farblängsfehlers und des
Farbvergrößerungsfehlers durch den Vorsatz im Verhältnis zu
seiner Vergrößerung, da der Farblängsfehler mit dem Quadrat
der Vergrößerung wächst. Daher ist es erforderlich, die
Aberrationen im Vorsatz so gering wie möglich zu halten. Die
Bedingung (7) ist neben der Bedingung (8) eine Bedingung für
eine größtmögliche Verringerung der Aberrationen. Liegt die
Größe des Parameters der Bedingung (7) unterhalb des unteren
Grenzwertes dieser Bedingung, so ist die Kompensation des
Farblängsfehlers mangelhaft.
Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden
nachfolgend anhand der Zeichnungen näher beschrieben.
In den Zeichnungen zeigen
Fig. 1 eine schematische Darstellung zur Erläuterung von
Merkmalen der Erfindung,
Fig. 2, 6, 10, 14, 18 und 22 Schnittbilder des Hauptobjektivs
(M) mit angesetztem Vorsatz (A) gemäß dem ersten bis
sechsten Ausführungsbeispiel der Erfindung, wobei
das Hauptobjektiv auf unendlichen Objektabstand
eingestellt ist,
Fig. 4, 8, 12, 16, 20 und 24 Schnittbilder des
ersten bis sechsten Ausführungsbeispiels bei
Einstellung des Hauptobjektivs auf einen geringen
Objektabstand und
Fig. 3, 5, 7, 9, 11, 13, 17, 21 und 25 Kurven zur Darstellung
von Aberrationen, die bei dem ersten bis sechsten
Ausführungsbeispiel bei Einstellung des
Hauptobjektivs auf einen geringen Objektabstand
auftreten.
Die Erfindung wird anhand der sechs
Ausführungsbeispiele näher erläutert.
In Fig. 1 bedeuten h₁ und hM die Durchstoßhöhe der
achsenparallelen einfallenden Öffnungsstrahlen an der
objektseitigen Fläche der ersten Linse bzw. an der
bildseitigen Fläche der dritten Linse des Vorsatzes (A) über
der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M)
auf unendlichen Objektabstand. hMAX bedeutet die maximale
Durchstoßhöhe der achsenparallelen einfallenden
Öffnungsstrahlen an der objektseitigen Fläche der ersten
Linse bzw. an der bildseitigen Fläche der dritten Linse des
Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des
Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand.
Die vorgenannten sechs Ausführungsbeispiele der
Erfindung werden mit Daten in den nachfolgenden Datentabellen
näher beschrieben. Diese Datentabellen enthalten Daten des
Vorsatzes entsprechend dieser ersten bis sechsten
Ausführungsbeispiele, wobei für das Hauptobjektiv Daten eines
ersten Ausführungsbeispieles des in der
JP 62-227111 A offenbarten Teleobjektivs für
Nahaufnahmen angegeben werden und eine relative Öffnung von
1 : 4,0 zugrundegelegt wird.
In den nachfolgenden Datentabellen haben die darin
verwendeten Symbole folgende Bedeutung:
M: Hauptobjektiv
FM: Brennweite des Hauptobjektivs bei Einstellung auf unendlichen Objektabstand
fB: bildseitige Schnittweite
A: Vorsatz
m: Vergrößerung des Gesamtsystems
WD: Arbeitsabstand
r: Krümmungsradius einer Linsenfläche
d: Dicke einer Linse oder Luftabstand benachbarter Linsen
N: Brechzahl einer Linse
ν: Abb´sche Zahl einer Linse
M: Hauptobjektiv
FM: Brennweite des Hauptobjektivs bei Einstellung auf unendlichen Objektabstand
fB: bildseitige Schnittweite
A: Vorsatz
m: Vergrößerung des Gesamtsystems
WD: Arbeitsabstand
r: Krümmungsradius einer Linsenfläche
d: Dicke einer Linse oder Luftabstand benachbarter Linsen
N: Brechzahl einer Linse
ν: Abb´sche Zahl einer Linse
M hat die gleichen Werte wie in Beispiel 1.
M hat die gleichen Werte wie in Beispiel 1.
M hat die gleichen Werte wie in Beispiel 1.
M hat die gleichen Werte wie in Beispiel 1.
M hat die gleichen Werte wie in Beispiel 1.
Wie aus der vorstehenden Beschreibung ersichtlich ist, werden
in einem erfindungsgemäßen Vorsatz, der an die Frontseite
eines Hauptobjektivs zur Durchführung von Nahaufnahmen
ansetzbar ist, einerseits die Aberrationen über einen weiten
Vergrößerungsbereich zufriedenstellend kompensiert und
andererseits wird ein ausreichender Arbeitsabstand
aufrechterhalten.
Claims (3)
1. An ein Hauptobjektiv objektseitig ansetzbarer Vorsatz
zur Durchführung von Nahaufnahmen, umfassend in der
Reihenfolge von der Objektseite her
- (a) eine positive erste Linse,
- (b) eine positive, objektseitig konvexe zweite Linse und
- (c) eine negative, bildseitig konkave dritte Linse,
- (d) wobei die zweite und dritte Linse ein Kittglied bilden und
- (e) wobei folgende Bedingungen erfüllt sind:
(1) 1,10 ≦ωτ h₁/hM ≦ωτ 1,35,(2) -3,0 ≦ωτ fA/fAL ≦ωτ -1,0,(3) 0,10 ≦ωτ (dII + dIII)/fA ≦ωτ 0,25,(4) -1,0 ≦ωτ rIII1/fA ≦ωτ -0,4bei fAL = rIII2 / (1 - nIII),worin bedeuten:fA: Brennweite des Vorsatzes (A),
dII: Dicke der zweiten Linse,
dIII: Dicke der dritten Linse,
nIII: Brechzahl der dritten Linse
rIII1: Krümmungsradius der objektseitigen Linsenfläche der dritten Linse,
rIII2: Krümmungsradius der bildseitigen Linsenfläche der dritten Linse,
h₁: Durchstoßhöhe der Öffnungsstrahlen an der objektseitigen Fläche der ersten Linse des Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand und
hM: Durchstoßhöhe der Öffnungsstrahlen an der bildseitigen Fläche der dritten Linse des Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand.
2. Vorsatz nach Anspruch 1, bei welchem folgende
zusätzliche Bedingungen erfüllt sind:
(5) 0,9 ≦ωτ rII1/rIII2 ≦ωτ 1,5,(6) 0,7 ≦ωτ fA/f₁ ≦ωτ 1,3,(7) 12 ≦ωτ (νI + νII) / 2 - νIII,worin bedeuten:
f₁: Brennweite der ersten Linse,
rII1: Krümmungsradius der objektseitigen Linsenfläche der zweiten Linse und
νi Abb´sche Zahl der i-ten Linse.
f₁: Brennweite der ersten Linse,
rII1: Krümmungsradius der objektseitigen Linsenfläche der zweiten Linse und
νi Abb´sche Zahl der i-ten Linse.
3. An ein Hauptobjektiv objektseitig ansetzbarer Vorsatz
zur Durchführung von Nahaufnahmen, umfassend in der
Reihenfolge von der Objektseite her
- (a) eine positive erste Linse,
- (b) eine positive, objektseitig konvexe zweite Linse und
- (c) eine negative, bildseitig konkave dritte Linse,
- (d) wobei die drei Linsen einzelstehend sind und
- (e) wobei folgende Bedingungen erfüllt sind:
(1) 1,10 ≦ωτ h₁/hM ≦ωτ 1,35,(2) -3,0 ≦ωτ fA/fAL ≦ωτ -1,0,(3) 0,10 ≦ωτ (dII + dIII)/fA ≦ωτ 0,25,(8) -5,0 ≦ωτ rIII1/fA ≦ωτ -1,5bei fAL = rIII2 / (1 - nIII),worin bedeuten:
fA: Brennweite des Vorsatzes (A),
dII: Dicke der zweiten Linse,
dIII: Dicke der dritten Linse,
nIII: Brechzahl der dritten Linse
rIII1: Krümmungsradius der objektseitigen Linsenfläche der dritten Linse,
rIII2: Krümmungsradius der bildseitigen Linsenfläche der dritten Linse,
h₁: Durchstoßhöhe der Öffnungsstrahlen an der objektseitigen Fläche der ersten Linse des Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand und
hM: Durchstoßhöhe der Öffnungsstrahlen an der bildseitigen Fläche der dritten Linse des Vorsatzes (A) über der optischen Achse bei Einstellung des Hauptobjektivs (M) auf unendlichen Objektabstand.
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