DE4014577C1 - Air guide for vehicle cab - has arcuate profile panel extending past door gap and swivelling to allow door opening - Google Patents
Air guide for vehicle cab - has arcuate profile panel extending past door gap and swivelling to allow door openingInfo
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- DE4014577C1 DE4014577C1 DE19904014577 DE4014577A DE4014577C1 DE 4014577 C1 DE4014577 C1 DE 4014577C1 DE 19904014577 DE19904014577 DE 19904014577 DE 4014577 A DE4014577 A DE 4014577A DE 4014577 C1 DE4014577 C1 DE 4014577C1
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- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D35/00—Vehicle bodies characterised by streamlining
- B62D35/001—For commercial vehicles or tractor-trailer combinations, e.g. caravans
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Description
Die Erfindung betrifft eine Luftleitvorrichtung nach dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
Im DE-GM 69 49 465 ist ein Lastkraftwagen mit Front-Windumlenker
der gattungsgemäßen Art beschrieben, der beidseitig vor der Bugkante des Fahrerhauses unter
Einhaltung eines Zwischenraumes angeordnet ist. Damit diese Luft
leitvorrichtung dafür sorgt, daß die Seitenscheiben des Fahrer
hauses frei von Schmutz und Wasser bleiben, sollte dessen Profil
von der Stirnseite des Fahrzeugvorbaus aus möglichst weit um die
Bugkante herum gegen die Fahrzeugtür ragen. Andererseits wird im
Lastkraftwagenbau angestrebt, das Fahrerhaus platzsparend möglichst
kurz zu gestalten. Dadurch ist aber der Einstieg in das Fahrerhaus,
vor dem vorderen Fahrzeugrad, nur dann annehmbar zu verwirklichen,
wenn die Fahrzeugtür möglichst weit zu öffnen ist. Diese Forderung
wird durch ein noch vor der vorderen Türfuge angeordnetes Tür
scharnier erfüllt. Folglich muß die bekannte Luftleitvorrichtung
bereits sehr weit vorne, vor diesem Scharnier enden.
In der US-PS 38 36 191 ist eine Luftleitvorrichtung beschrieben,
die ermöglicht, die anströmende Luft weit um die Bugkante eines
Fahrzeugs herum bis gegen die Fahrzeugtür zu richten. Dazu ist die
Luftleitvorrichtung in die Karosserie integriert, was für die
Ausbildung der Karosserie einen hohen zusätzlichen Aufwand bedeu
tet. Zudem führt diese Integration zu gravierenden Nachteilen
gegenüber einer als separates Teil vorgesetzten Luftleitvorrich
tung, da die Ausbildung und Anordnung der Luftleitvorrichtung nicht
mehr frei gewählt werden kann sondern mit der Gestaltung des
Fahrerhauses abzustimmen ist.
Das DE-GM 69 40 346 zeigt eine einer Fahrzeugkarosserie eines
Lastkraftwagens vorgesetzte Luftleitvorrichtung, die mit einem
vorneliegenden Türscharnier endet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße
Luftleitvorrichtung für einen Kraftwagen mit weit vorne am
Fahrzeugvorbau angelenkter Fahrzeugtür tauglich zu machen.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des An
spruchs 1 gelöst.
Die Luftleitvorrichtung verhindert ein Ablösen der Luftströmung
vom Fahrzeugvorbau an lotrecht aufragenden Eckbereichen, und
durch ihre Ausbildung über die vordere Türfuge der Fahrzeugtür
hinweg bis neben die Fläche der Fahrzeugtür kann sie mit Si
cherheit verhindern, daß der Schmutz und das Wasser aus dem
Unterdruckbereich des Radkastens verwirbelt bis zum, durch den
Rückspiegel erwirkten, Unterdruckbereich neben den Türseiten
scheiben bewegt wird. Gleichzeitig wird die Türfuge vor ein
dringendem Wasser geschützt.
Damit die Fahrzeugtür dennoch weit zu öffnen ist, ist die
Luftleitvorrichtung in ihrer Längsrichtung zweigeteilt, wodurch
ein Luftleitvorrichtungsteil um eine Schwenkachse gleichge
richtet zur vorderen Türscharnierachse gegen das andere Luft
leitvorrichtungsteil zu schwenken ist. Dabei wird vorteilhaft
ein fahrzeugvorderes Luftleitvorrichtungsteil am Fahrzeugvorbau
und das anschließende, dazu verschwenkbare Teil der Luftleit
vorrichtung an der Fahrzeugtür festgelegt, wodurch ein Schar
nier zwischen beiden Teilen eingespart werden kann. Wird die
Luftleitvorrichtung auch noch so am Fahrzeug angeordnet, daß
seine Schwenkachse mit der Türscharnierachse übereinstimmt, so
bewirkt ein Öffnen der Fahrzeugtür automatisch ein Gegeneinan
derklappen der Luftleitvorrichtungsteile, ohne daß weitere ge
lenkige Verbindungen zwischen den Luftleitvorrichtungsteilen
und dem Fahrzeugvorbau notwendig wären.
Durch eine einfach zu verwirklichende Überdeckung der beiden
Luftleitvorrichtungsteile im Bereich ihrer Schwenkachse wird
ein Eindringen von Wasser in den Raum hinter der Luftleitvor
richtung und in die Türfuge verhindert. Deshalb ist auch eine
Erweiterung des Luftleitungsquerschnitts zwischen
Luftleitvorrichtung und Fahrzeugvorbau im Bereich der Türfuge
anzustreben, wodurch die Luftgeschwindigkeit herabgesetzt wird,
während durch eine Verkleinerung des Abstands gegen den Luft
austrittsbereich neben der Fahrzeugtür wieder eine starke
Luftströmung erreicht ist.
Diese Luftleitvorrichtungskonstruktion bietet zusätzlich den
Vorteil, daß selbst außenliegende und vor der Türfuge angeord
nete Türscharniere optisch überdeckt werden können, wodurch
zusätzliche Maßnahmen, diesen Türbereich gefällig aussehen zu
lassen, eingespart werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Fahrzeugvorbau eines Lastkraftwagens mit im
Frontbereich seitlich festgelegten Luftleitvor
richtungen, und
Fig. 2 in geschnittener Draufsicht eine Luftleitvor
richtung an einem Fahrzeugvorbau bei geschlos
sener und strichpunktiert gezeichnet bei geöff
neter Tür.
In Fig. 1 ist ein Fahrzeugvorbau 1 eines Lastkraftwagens skiz
ziert, dessen Luftströmung entlang der Fahrzeugseiten 2 durch
jeweils eine Luftleitvorrichtung 3 beeinflußt wird. Diese
Luftleitvorrichtung 3, die ein im Querschnitt gewölbtes Profil
aufweist, um die einströmende Luft um eine Fahrzeugkante zu
führen, beginnt an der Stirnseite 4 des Fahrzeugs und ist vor
einem etwa lotrecht aufragenden Eckbereich 5 mit Abstand von
diesem und etwa parallel zu dessen Ausrichtung angeordnet. Da
bei diesem Lastkraftwagen der Fahrzeugvorbau 1 nur wenig Raum
vor einem vorderen Fahrzeugrad 6 einnimmt, ist eine Fahrzeugtür
7, die dem Einstieg des Fahrers in den Fahrzeuginnenraum dient,
weit vorne, also nahe dem Eckbereich 5 an der Karosserie ange
lenkt, wodurch der Fahrer trotzdem vor dem Fahrzeugrad in den
Fahrzeuginnenraum hochsteigen kann. Bei dieser Anordnung müßte
eine starre Luftleitvorrichtung bereits im Eckbereich 5 des
Fahrzeugvorbaus 1 enden.
Um auch bei diesem Fahrzeug eine Luftleitvorrichtung 3 zu er
halten, die die Aufgabe erfüllt, im Fahrbetrieb einen Transport
von Schmutz und Wasser aus dem Bereich des Fahrzeugrads 6 ent
lang der Fahrzeugseite 2 auf die Seitenscheibe 8 zu verhindern,
ragt die Luftleitvorrichtung 3 über eine vordere Türfuge 9
hinweg bis neben die Fahrzeugtür 7, wodurch ein gezielter
Luftstrom entlang dieser Fläche auftritt.
Damit dennoch weiterhin die Fahrzeugtür 7 weit genug geöffnet
werden kann, ist die Luftleitvorrichtung 3 in ihrer
Längserstreckung entlang des aufragenden Eckbereichs 5 des
Fahrzeugvorbaus 1 zweigeteilt, wobei ein der Fahrzeugtür 7 zu
geordnetes Luftleitvorrichtungsteil 10 gegenüber dem anderen,
feststehenden Luftleitvorrichtungsteil 11 verschwenkbar ist.
Die Fig. 2 zeigt in Draufsicht einen Querschnitt des gewölbten
Profils der Luftleitvorrichtung 3, bei der das vordere, fest
stehende Luftleitvorrichtungsteil 11 unten 2-fach abgewinkelt
und am Fahrzeugvorbau 1 angeschraubt ist, und das anschließen
de, schwenkbare Luftleitvorrichtungsteil 10 mit einem zur
Fahrzeugtür 7 gehörenden Scharnierteil 12 verschraubt ist. Ein
weiteres Türscharnierteil 13 ist an einem Säulenabschnitt 14
des Fahrzeugvorbaus 1 befestigt. Beide Scharnierteile 12, 13
bilden mit einem Scharnierachsstift 15 ein Scharnier 16 der
Fahrzeugtür 7, um das die Fahrzeugtür 7 aufschwenkbar ist.
Dieses Scharnier 16 ist gegen die Stirnseite 4 des Fahrzeugs
vor der Türfuge 9 und außerhalb der Karosserie angeordnet, da
mit die geöffnete Fahrzeugtür 7 eine breite Öffnung in den
Fahrzeuginnenraum freigibt.
Die durch den Scharnierachsstift 15 gebildete Türscharnierachse
17 fällt hier mit der Schwenkachse 18 der Luftleitvorrichtung 3
zusammen, da das schwenkbare Luftleitvorrichtungsteil 10 direkt
an der Fahrzeugtür 7 festgelegt ist und mit dieser zusammen
aufschwenkt, wie es die strichpunktiert gezeichneten Linien
zeigen. Ebenso wäre eine Schwenkachse 17 mit einem zusätzlichen
Luftleitvorrichtungsscharnier zu verwirklichen, die parallel
und mit Abstand zur Türscharnierachse 17 liegt. Dazu müßte aber
eine gelenkige Verbindung zwischen dem schwenkbaren Luftleit
vorrichtungsteil 10 und der Fahrzeugtür 7 hergestellt sein.
Durch eine einfache Überdeckung der beiden Luftleitvorrich
tungsteile 10 und 11, eventuell mit einer dazwischengelegten
Dichtleiste, wird ein Durchdringen von Wasser in den Raum hin
ter der Luftleitvorrichtung 3 und durch die Türfuge 9 verhin
dert.
Dies wird auch durch das Profil der Luftleitvorrichtung 3 un
terstützt, dessen Abstand zum Fahrzeugvorbau 1 sich vom Luft
einströmbereich 19 an der Stirnseite 4 bis zur Türfuge 9 ver
größert, wodurch die Luft langsamer und mit geringem Druck an
der Türfuge 9 vorbeiströmt.
In Richtung auf den Luftaustrittsbereich 20 neben der Fahr
zeugtür 7 wird der Luftstrom anschließend wieder durch die
Verringerung des Abstands beschleunigt.
Die Luftleitvorrichtung 3 kann zur Verbesserung der Fahrzeug
optik herangezogen werden, da sie durch ihre nahezu beliebig
wählbare Größe auch ein außenliegendes Türscharnier 16 voll
ständig verdeckt, und kann bei Bedarf, wie eventuell bei einem
Bus, auch über annähernd die ganze Höhe des Fahrzeugvorbaus an
diesem angeordnet sein.
Claims (5)
1. Luftleitvorrichtung für den Frontbereich eines Kraftwagens,
insbesondere eines Lastkraftwagens, die mit einem im Querschnitt
gewölbten Profil an der Stirnseite des Fahrzeugs beginnend, der
Fahrzeugkarosserie als separates Teil vorgesetzt, vor einem etwa
lotrecht aufragenden Eckbereich des Fahrzeugs mit Abstand von und
etwa parallel zu diesem angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich die Luftleitvorrichtung (3) über eine vordere Türfuge (9)
hinweg bis neben eine seitliche Fahrzeugtür (7) erstreckt, und daß
die Luftleitvorrichtung (3) in ihrer Längserstreckung zweigeteilt
ist, wobei ein der Fahrzeugtür (7) zugeordnetes Teil (10) um eine
Schwenkachse (18) gegenüber dem anderen, feststehenden Teil (11)
beim Öffnen und Schließen der Fahrzeugtür (7) schwenkbar ist.
2. Luftleitvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwenkachse (18) der Luftleitvorrichtung (3) mit der
Türscharnierachse (17) übereinstimmt.
3. Luftleitvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Profil der Luftleitvorrichtung (3) derart ausgebildet ist,
daß deren Abstand zum Fahrzeugvorbau (1) vom Lufteinströmbereich
(19) bis zur Türfuge (9) vergrößert und anschließend bis zum
Luftaustrittsbereich (20) wieder verkleinert ist.
4. Luftleitvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Luftleitvorrichtung (3) das vordere Türscharnier (16)
optisch überdeckt.
5. Luftleitvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich das Profil der Luftleitvorrichtung (3) über annähernd die
ganze Höhe des Fahrzeugvorbaus (1) erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904014577 DE4014577C1 (en) | 1990-05-07 | 1990-05-07 | Air guide for vehicle cab - has arcuate profile panel extending past door gap and swivelling to allow door opening |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904014577 DE4014577C1 (en) | 1990-05-07 | 1990-05-07 | Air guide for vehicle cab - has arcuate profile panel extending past door gap and swivelling to allow door opening |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4014577C1 true DE4014577C1 (en) | 1991-10-24 |
Family
ID=6405861
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904014577 Expired - Lifetime DE4014577C1 (en) | 1990-05-07 | 1990-05-07 | Air guide for vehicle cab - has arcuate profile panel extending past door gap and swivelling to allow door opening |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4014577C1 (de) |
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| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
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Owner name: DAIMLER-BENZ AKTIENGESELLSCHAFT, 70567 STUTTGART, |
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Owner name: DAIMLERCHRYSLER AG, 70567 STUTTGART, DE |
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