DE401507C - Fahrbare Unterstuetzung fuer Duesenrohre von Regenvorrichtungen - Google Patents

Fahrbare Unterstuetzung fuer Duesenrohre von Regenvorrichtungen

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DE401507C
DE401507C DEM78943D DEM0078943D DE401507C DE 401507 C DE401507 C DE 401507C DE M78943 D DEM78943 D DE M78943D DE M0078943 D DEM0078943 D DE M0078943D DE 401507 C DE401507 C DE 401507C
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Masch und Schiffbau M GmbH
THEODOR OEHLER DR ING
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Masch und Schiffbau M GmbH
THEODOR OEHLER DR ING
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B15/00Details of spraying plant or spraying apparatus not otherwise provided for; Accessories
    • B05B15/60Arrangements for mounting, supporting or holding spraying apparatus
    • B05B15/65Mounting arrangements for fluid connection of the spraying apparatus or its outlets to flow conduits
    • B05B15/652Mounting arrangements for fluid connection of the spraying apparatus or its outlets to flow conduits whereby the jet can be oriented

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Description

In einzelnen Fällen, insbesondere auf Pferderennbahnen, kommt in erster Linie eine Beförderung der Beregnungsyoriichtung in der Längsrichtung der Rohre in Frage. Es sind zwar Regenvorrichtungen bekannt, welche solche Beförderung gestatten; diese Vorrichtungen sind jedoch viel zu schwerfällig, weshalb sie auf Rennbahnen nicht Verwendung finden. Als besonders geeignet für Rennbahnen haben
ίο sich die Vorrichtungen mit selbsttätiger Hin- und Herdrehung der Düsenrohre um ihre Achse erwiesen, da sie imstande sind, bei einmaliger Aufstellung die ganze Breite des Geläufs zu beregnen, und infolge ihres geringen Gewichtes eine große Beweglichkeit haben. Ein Nachteil dieser Vorrichtungen ist j edoch, daß ihre in die Erde zu steckenden Stützen unerwünschte Löcher machen, und daß beim Versetzen der Vorrichtung jede Stütze für sich aus der Erde gezogen und eine wenn auch nicht sehr große Zahl von Rohr verbindungen gelöst werden muß. Durch die Erfindung soll dieser Übelstand beseitigt werden, denn sie gestattet ohne jeden Zeitverlust, die Regenvorrichtung von einer Stellung in die andere zu bringen. Es genügt, den Verbindungsschlauch an der Zapfstelle zu lösen, um die ganze Vorrichtung in j-eder praktisch erforderlichen Länge, ohne irgendeine Zwischenkupplung oder Stütze bedienen zu müssen, zur nächsten Zapfstelle befördern zu können. Die Beförderung erfolgt durch eine, höchstens zwei Personen und verlangt die denkbar kürzeste Zeit, was zwecks rascher Beregnung des Geläufs zwischen zwei Rennen von besonderem Wert ist. Wo eine Bewegung quer zur Rohrrichtung in Frage kommt, ist auch diese auf einfachere Weise wie bisher möglich, da das Einstecken und Wiederherausziehen der Stützen aus dem Boden wegfällt.
Die bekannten fahrbaren Regenvorrichtungen bestehen durchweg aus einzelnen zwei- oder vierräderigen Karren, die einzeln verschoben werden, um nach dem Verschieben einzeln oder zu einem Regnerstrang zusammengekuppelt in Betrieb gesetzt zu werden, oder die an den Rohren angeordneten Räder können ausgeschwenkt werden, so daß ihre Achsen quer zum Rohr stehen und eine Längsverschiebung des Rohres ermöglicht wird. Bei allen diesen Ausführungen ist ein Fahrgestell vorgesehen, auf welchem das Rohr ruht, oder das steife Rohr bildet eine starre Verbindung zwischen den Radachsen. Soweit es sich um Längsbewegung des Rohres handelt, geschieht diese bei Vorhandensein von mindestens zwei parallelen Radachsen in gerader Fortsetzung der Rohrachsrichtung, oder
es ist jedes einzelne Rad so angeordnet, daß es sich in die Fahrrichtung stellt, wobei jede Bewegungsrichtung für das einzelne Rohr möglich Lt, dagegen ist nicht ohne weiteres die Bewegung eines ganzen Regnerstranges in beliebi- j ger Richtung möglich. Die erstgenannten Ausführungen haben den Nachteil, daß bei ihrer Beförderung nicht ohne weiteres von einer ' Fahrrichtung in eine andere übergegangen wer- ! ίο den kann, und die anderen Vorrichtungen er- ■ fordern die im Gelände wenig vorteilhafte Einstellbarkeit der einzelnen Räder nach der Fahrtrichtung, die für die Bewegung ganzer | Regnerzüge im Gelände ohne Bedeutung ist. Ferner ist bei keiner dieser bekannten Vorrichtungen die selbsttätige Drehung der Düsenrohre vorgesehen, durch welche die Standsicherheit dieser Geräte wesentlich verringert würde, sofern das Rohr, das die Verbindung J zweier Radachsen bildet, hoch gelagert ist, sondern im Gegenteil ist die ganze Anordnung so getroffen, daß sich das Verteilerrohr während der Beförderung nicht um seine Achse dreht. Im Gegensatz hierzu ist bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung sowohl die Biegsamkeit der Stahlrohre als auch die immer vorhandene Drehbarkeit um die Rohrachse in vorteilhaf- ' tester Weise ausgenutzt, um eine beliebig lange sowohl in der Längsrichtung als auch stark von derselben abweichenden Richtung bewegliche 1 Beregnungsvorrichtung von einfachster Aus- j führung zu schaffen, die sich in bester Weise ; dem Gelände anpaßt. j
Die Biegsamkeit der Rohre gestattet mit ! Hilfe der Rollen, deren Achse an jeder Stelle rechtwinklig zur Rohrachse steht, ein Ver- '. schieben des Regnerstranges in der Weise, daß j derselbe an einem Ende angefaßt und gezogen ; wird, wobei sich die Räder dank ihrer Stellung i zur Rohrachse stets in eine günstige Fähnrich- ; tung stellen, und die Biegsamkeit der Rohre, | die dem Zug an einem Ende folgen, die Fortbewegung über Geländewellen bei gleichzeitiger j Biegung in der wagerechten Ebene gestattet. Die lose Verbindung von Rohr- und Rollenachse, durch weiche die Drehbarkeit des Rohres , bezüglich der letzteren gewährleistet wird, hat : ihre besondere Bedeutung, indem sie die Parallelstellung jeder für 2 Rollen gemeinsamen Achse zum Gelände ermöglicht, wodurch bei ' der niedrigen Lage des Rohres ein Umkippen ! (Abheben eines Rades vom Boden) erschwert ! wird. Das Gerät ist infolgedessen äußerst standfest. j
Ein weiterer Unterschied gegenüber den bekannten Vorrichtungen ist, daß bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung jede aus zwei durch eine Achse verbundenen Rollen bestehende, mit einem Bügel versehene Stütze ohne weiteres an jeder Stelle des Rohres, die einen vorstehenden Ansatz hat, ganz nach Bedarf angebracht werden kann.
Das geringe Gewicht der Unterstützung in Verbindung mit der Biegsamkeit der Rohre gestattet nicht nur, daß zum Zweck einer Querbeförderung mehrere miteinander gekuppelte Rohre mit Unterstützung durch wenige Personen getragen werden können, genau wie dies mit Regenvorrichtungen mit einsteckbaren Stützen geschieht, sondern es erlaubt auch infolge der vorhandenen Biegsamkeit der Rohre ein teilweises Tragen etwa eines Rohrendes oder der Schwenkvorrichtung und gleichzeitiges Nachziehen oder auch Vorsichherschieben eines längeren Rohrstranges in beliebiger Richtung. Hierdurch wird das Gerät besonders für gekrümmte Flächenstreifen, wie das Geläuf einer Rennbahn, geeignet.
Die in Abb. 1 dargestellte Unterstützung für Düsenrohre besteht aus zwei durch eine Achse verbundenen Rollen, auf welchen das Düsenrohr unverschiebbar, jedoch um seine Achse drehbar ruht. Im allgemeinen ist es zweckmäßig, die Drehbarkeit so weit zu begrenzen, daß bei leichter Schrägstellung der Radachse von etwa 10° das Düsenrohr noch ungehindert seine Schwenkbewegung ausführen kann, d. h., daß bei einem Schwenkwinkel des DCsenrohres von etwa iio° (Winkel α) die gesamte mögliche Drehung 110+2x10 = 130° beträgt go (vergl. Winkel β in Abb. 2 und 3), doch steht nichts im Wege, den Winkel auch anders zu wählen.

Claims (2)

Patent-Anspruch E;
1. Fahrbare Unterstützung für Düsenrohre von Regenvorrichtungen mit selbsttätiger Drehung der Düsenrohre, dadurch gekennzeichnet, daß jedes biegsame Düsenrohr längsfahrbar auf der Achse eines Radpaares um die Rohrachse drehbar gelagert ist.
2. Fahrbare Unterstützung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Längsverschiebbarkeit als auch die Drehbarkeit des Düsenrohres im Verhältnis zur Radachse durch einen Schlitz (S) eines Bügels festgelegt ist, welcher einen Vorsprung (V) an der Außenwandung des Rohres umfaßt, und daß der Schlitz einen solchen Abstand (L) vom Mittelpunkt der Räder hat, daß der Wasserstrahl bei keiner Stellung des Rohres die Räder treffen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM78943D 1922-09-09 1922-09-09 Fahrbare Unterstuetzung fuer Duesenrohre von Regenvorrichtungen Expired DE401507C (de)

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