DE401620C - Selbsttaetige Entladevorrichtung an Wasserfahrzeugen - Google Patents
Selbsttaetige Entladevorrichtung an WasserfahrzeugenInfo
- Publication number
- DE401620C DE401620C DEN22846D DEN0022846D DE401620C DE 401620 C DE401620 C DE 401620C DE N22846 D DEN22846 D DE N22846D DE N0022846 D DEN0022846 D DE N0022846D DE 401620 C DE401620 C DE 401620C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- flaps
- channels
- hold
- water
- automatic unloading
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 13
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 239000002956 ash Substances 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 230000006735 deficit Effects 0.000 description 1
- 238000011010 flushing procedure Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 239000004576 sand Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F7/00—Equipment for conveying or separating excavated material
- E02F7/04—Loading devices mounted on a dredger or an excavator hopper dredgers, also equipment for unloading the hopper
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Ship Loading And Unloading (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
- Selbsttätige Entladevorrichtung an Wasserfahrzeugen. Kähne, PCX)te ti. dgl. zur .\tifutiluiic# und Wie,lerabgal>e einer Ladung, von Ballast o-ier sonstigem Material in clas Wasser %wnhi gewöhnlich mit hntlailctireii, Klappen u. (1g1. N-erseh@n, «-elche von Deck aus mit Hilfe von Iugorgaiicn betätigt \\-erden. I)ic#;e hokanntei liauartun haben \uhtoile: z. 1;. wer dm :He lanleletiirei Mer IMlilien un L ilie ri ihrer Bewegung -liencnden Zugorgane haufit sächlich bei schlechtem \Vetter leicht beschädigt und bisweilen kommt es vor, (laß der Ballast in rauhem Wasser überhaupt nicht abgegeben werden kann; dabei müssen die Teile ,ehr kräftig gebaut sein und verursachen hohe Anschaffungskosten, abgesehen von den kräftigen Winden,hydraulischen oder anderen:Nlaschinen, die zu ihrer Betätigung benötigt werden.
- Gemäß vorliegender Erfindung sollen diese .Nachteile dadurch vermieden werden. daß ein oder mehrere Kanäle zwischen dem Laderaum und dem Boden des Fahrzeuges angeordnet sind, und zwar auf der -anzen Länge des Laderaumes, und daß diese Kanäle gegen den Laderaum mittels Klappen oder Schiebern abgeschlossen werden können, während sie vorn und hinten nach dem umgebenden Wasser hin offen sind. An diesen Stellen sind in den Kanälen Klappen angeordnet. Hierbei öffnen die Entladungstüren nicht unmittelbar in das Wasser, sondern in die genannten Kanäle und lassen sich daher wesentlich leichter als bisher ausführen. Außerdem fällt das ganze Fahrzeug bedeutend widerstandsfähiger aus und bietet höhere Sicherheit, da der Boden an sich geschlossen ist.
- Wenn das Fahrzeug auf dem Wasser mit seiner gewöhnlichen Geschwindigkeit fährt und die Entladetüren sowohl als auch die Klappen vorn und hinten in den genannten Kanälen offen sind, so strömt Wasser durch diese Kanäle hindurch. U m das Hindurchströmen des Wassers durch den Kanal zu sichern und damit das Herausspülen der Ladung ohne besondere Arbeit zu bewirken, müssen die Z erschlußklappen an der vorderen Mündung des banales so angeordnet werden, daß bei ihrer offenen Stellung das umgebende Wasser in den Kanal eintreten muß. Durch schlechtes Wetter und Seegang kann eine Beschädigung oder eine Beeinträchtigung des Entladungsvorganges nicht stattfinden, weil die Entladetüren in durchaus geschützter Lage angebracht sind. Auch nach erfolgtem Entladen des Inhaltes des Schiffes lassen sich die Entladetüren ohne Schwierigkeit wieder schließen.
- Die Einrichtung nach der Erfindung kann allgemein an solchen Schiffen Verwendung finden, die mit Laderäumen versehen und zum Entladen von Sand, Lehm, Asche oder sonstigem Material eingerichtet sind.
- Auf der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungen eines Fahrzeuges gemäß der Erfindung dargestellt.
- Abb. i ist ein Längsschnitt durch den Laderaum des Schiffes, Abb. 2 ein Ouerschnitt durch den Laderaum, Abb. 3 ein Querschnitt einer zweiten Ausführungsform. Das Fahrzeug nach Abb. i und 2 besitzt einen Laderaum a, der unten Klappen b besitzt, die in bekannter Weise durch Winden oder hydraulische Maschinen c zu bewegen sind. Unter dein Laderaum a sind Kanäle d vorgesehen, welche sich über die ganze Länge des Laderaumes erstrecken und nach der Erfindung reit dem umgebenden Wasser vorn und hinten an ihren Mündungen e und f in unmittelbarer Verbindung stehen.
- Die Öffnungen e lassen sich mittels Klappen g verschließen, die bei geöffneter Stellung mit ihr,-r unteren Kante unter den Schiffsrumpf herunter tauchen, so daß das Wasser zum Einlaufen in die Kanäle gezwungen wird, wenn das Fahrzeug sich in Bewegung befindet. Durch den hierbei entstehenden kräftigen Wasserstrom in den Kanälen erfolgt das Herausspülen der Ladung an. der rückwärtigen Mündung f derselben. Das Durchströmen läßt sich hierbei in gewünschter Weise durch Einstellen der Klappen g regeln. An der rückwärtigen Mündung lassen sich nach Bedarf auch Klappen h anordnen.
- Bei der Ausführungsart nach Abb. 3 ist der Laderaum unten mittels Schiebern b abgeschlossen, die mit Hilfe von Winden oder hydraulischen Maschinen c sich öffnen und schließen lassen und den Ballast oder sonstige Ladung in einem einzelnen Kanal d eintreten lassen, der bei dieser Ausführung im wesentlichen demjenigen nach Abb. 2 ähnlich ist. Es lassen sich auch zwei derartige Kanäle, jeder seitlich, anbringen.
- Statt den Boden des Fahrzeuges vollständig geschlossen 'auszuführen, können auch Klappen im Boden der Kanäle vorgesehen werden, durch welche die Ladung unmittelbar in das Wasser austreten kann.
Claims (2)
- # PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Entladevorrichtiing an Schiften, gekennzeichnet durch einen oder mehrere, zwischen Boden und Laderaum (a) der ganzen Länge des letzteren entlang laufende und vom Laderaum durch Klappen oder Schieber getrennte Kanäle (d), die außerhalb des Laderaumes vorn und hinten in das umgebende Wasser münden und mittels Klappen oder Schiebern (g, h) absperrbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Verschlußklappen (gin den vorderen .Mündungen der Kanäle (d), die so angebracht sind, daß sie in der offenen Stellung mit ihrer Vorkante unter den Schiffsboden hinunterreichen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL401620X | 1923-02-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE401620C true DE401620C (de) | 1924-09-08 |
Family
ID=19785899
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN22846D Expired DE401620C (de) | 1923-02-15 | 1924-02-09 | Selbsttaetige Entladevorrichtung an Wasserfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE401620C (de) |
-
1924
- 1924-02-09 DE DEN22846D patent/DE401620C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE401620C (de) | Selbsttaetige Entladevorrichtung an Wasserfahrzeugen | |
| DE1941608C3 (de) | Laderaum für Wasserfahrzeuge | |
| DE2934023A1 (de) | Nasssandstrahl-verfahren und einrichtung zum durchfuehren des verfahrens | |
| DE484808C (de) | Schwimmkoerper fuer Ladung nassen Kieses oder Sandes | |
| DE1930771A1 (de) | Leichter-Mutterschiff | |
| DE2457020C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Entleeren von Laderäumen von Wasserfahrzeugen | |
| DE8601572U1 (de) | Transportables Kabinentauchfahrzeug | |
| DE3025313A1 (de) | Wasserfahrzeug mit vorderantrieb | |
| DE2242921C2 (de) | Hydraulische Betätigungseinrichtung einer Klappschute | |
| DE2360230A1 (de) | Schiffsverband mit einem mutterschiff und wenigstens einem tochterschiff | |
| DE2318942C3 (de) | Faltbare Deckelanordnung für eine Schiffsluke | |
| DE386856C (de) | Schwimmtor mit zwei getrennten Schwimmkaesten | |
| DE925758C (de) | Spielschiff | |
| DE735857C (de) | Schiffschebewerk mit Tauchschacht | |
| DE630489C (de) | Wasserfahrzeug zum Entfernen von auf der Wasseroberflaeche schwimmenden Verunreinigungen | |
| DE530365C (de) | Schwimmerantrieb fuer eine Kanalspuelvorrichtung, durch den das Spuelwasser abwechselnd verschiedenen Kanalstraengen zugefuehrt wird | |
| DE657870C (de) | Vorrichtung zum Verteilen von Baustoffen unter Wasser | |
| DE595562C (de) | Schwimmdock | |
| DE810936C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Heben gesunkener Gegenstaende, insbesondere Schiffe | |
| DE387200C (de) | Torverschluss fuer Schiffshebewerke | |
| DE953150C (de) | Klosettspuelvorrichtung mit druckfreiem Wasserbehaelter | |
| DE427437C (de) | Vorrichtung zur Gewinnung von Ballastwasser auf Luftschiffen | |
| DE528966C (de) | Abtrittspuelvorrichtung mit Heberglocke und Vorrichtung fuer Spuelungen mit unterschiedlichen Wassermengen | |
| DE828980C (de) | Klapptor zum Abschluss von Wasserdurchlaessen, beispielsweise Schleusen | |
| DE180186C (de) |