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Kleideraufzug für Waschkauen u. dgl. Die Erfindung betrifft für Fabriken,
Waschkauen, Bergwerke usw. bestimmte KleideraufzÜge, an denen die Arbeits- und Straßenkleider
der Arbeiter wechselweise aufgehängt und getrocknet werden. Bei derartigen bekannten
Kleideraufzugvorrichtungen ist das die Kleiderbündel tragende Zugorgan (Kette o.
dgl.) in entsprechenden Abständen durch gehend oder teilweise durch Ringe unterteilt,
mittels derer bei hochgezogenen Kleiderbündeln das überschüssige Kettenende über
den Sammelkloben gestreift wird, damit die Kette nicht auf dem schmutzigen und nassen
Boden des Wasch-und Umkleideraumes liegen bleibt. Diese Ringe
'jerbrachen
leicht während des Gebrauches, wodurch auch die Kette zerriß und der Aufzug unbrauchbar
wurde. Zum Aufreihen der Nette in Schlaufen sind auch Vorrichtungen bekannt, die
aus einem geschlitzten, schräg nach unten oder oben gerichteten, an der Schnurwand
befestigten Sammelkloben bestehen, in welchen von oben her die in Abständen mit
Kugeln o.dgl. versehenen Kettenteile oder ein ähnlich ausgestaltetes Zugorgan hineingleiten
und durch den Schlitz hindurchfallen. Derartige Vorrichtungen erfordern aber einen
besonderen Schließhaken, an welchem die Kette wieder mittels eines Ringes befestigt
und durch ein Vorhängeschloß verschlossen wird.
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Die Erfindung bezweckt, die genannten Nachteile zu beseitigen und
durch eine besondere Bauart des Kettenhalters den Arbeiter zu zwingen, die Aufzugvorrichtung
ordnungsmäßig zii handhaben.
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Die Erfindung besteht nun darin, daß der zur Aufnahme der aus einem
Stift mit verdicktem Kopf bestehenden Knebel oder Anschlagkörper der Kette dienende
Schlitz des Kettenhalters am vorderen Ende offen und durch ein eingehängtes Vorhangschloß
verschließbar ist.
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Ferner ist dieser Schlitz des Kettenhalters am vorderen Ende mit einer
erweiterten Durchlaßöffnung versehen, welche die Köpfe sämtlicher eingehängten Knebel
bis auf den zu oberst an der Kette befestigten Knebel frei hindurchläßt, während
der Kopf des obersten Knebels so stark bemessen ist, daß er durch die genannte Öffnung
nicht hindurchtreten kann und damit letztere für die kleineren Knebelköpfe versperrt.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar
zeigt Abb. i eine Vorderansicht des an der Schnurwand befestigten Kettenhalters
ohne Kette, Abb.2 eine Seitenansicht des Kettenhalters mit eingeführten Knebeln
und Kettenschlaufen und Abb. 3 eine Draufsicht auf den Kettenhalter. Der Kettenhalter
des Kleideraufzugs besteht aus einer Schnurwand a mit dem Nummernschild >> und dem
Sammelkloben c, der mit der Schnurwand fest verschraubt ist und gleichzeitig als
Schließkloben dient, Der Kloben c ist etwa unter einem Winkel von 45' schräg nach
oben gerichtet und mit einem Längsschlitz d versehen, der an seinem vorderen Ende
eine erweiterte runde Öffnung f aufweist. Das obere, etwas nach unten gebogene Ende
cl des Klobens c ist mit Löchern g versehen, in welche das Vorhangschloß k eingehängt
wird.
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An der Aufzugkette i, deren eines Ende an dem Stift Ba des Klobens
c angeschlossen ist, sind in entsprechenden Abständen Knebel befestigt, welche beispielsweise
aus einem in ein Kettenglied mittels Öse eingehakten Stift j mit verdicktem, aus
einer Bleikugel o. dgl. gebildetem Kopf k bestehen. Der an dem obersten Teilstück
der Kette angreifende Knebel hat gegenüber den übrigen einen dickeren Kopf k1. Die
Weite des Schlitzes ri des Sammelklobens c ist so bemessen, daß nur die Stifte j
der Knebel durch den Schlitz hindurchgehen. Die kleineren Köpfe k der unteren Knebel
haben einen solchen Durchmesser, daß sie durch die runde Öffnung f des Schlitzes
hindurchgleiten können, während d.er Kopf k1 des obersten Knebels so stark bemessen
ist, daß er durch die Öffnung f nicht hindurchtreten kann.
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Beim Hochziehen des Aufzuges werden nun die einzelnen Kettenschleifen
il durch Einbringen der entsprechenden Knebel in den Schlitz d des Sammelklobens
c. an letzterem aufgehängt. `'renn nun der oberste Knebel mit dem verstärkten Kopf
k1 in den Schlitz des Klobens eingeschoben ist, wie in Abb. 2 c'argestellt ist,
bleibt der Aufzug in der hochgezogenen Lage stehen, da die Kugel k1 durch die Öffnung
f des Klobens nicht hindurchtreten kann. Der Arbeiter wird auf diese Weise gezwungen,
stets die Kleider so weit hochzuziehen, bis er den letzten Knebel mit dem verstärkten
Kopf k1 in den Sammel- oder Schließkloben c einführen kann.