DE4017545C2 - Vorrichtung zum Anschließen eines Abgasschlauches - Google Patents

Vorrichtung zum Anschließen eines Abgasschlauches

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DE4017545C2
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    • B08CLEANING
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    • B08B15/00Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area
    • B08B15/002Preventing escape of dirt or fumes from the area where they are produced; Collecting or removing dirt or fumes from that area using a central suction system, e.g. for collecting exhaust gases in workshops
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der im Oberbegriff des ersten Anspruchs angegebenen Art.
Aus dem DE-Gm 87 06 044 ist ein Anschlußstück zum Verbin­ den eines Kraftfahrzeugauspuffrohres mit einem Schlauch bekannt. Dieses Anschlußstück besteht dabei aus einem Reduzierstück, welches mit Hilfe einer Schlauchschelle auf dem Auspuffrohr befestigt wird. Am anderen freien Ende dieses Reduzierstückes ist über ein Einsatzstück der Schlauch angeschlossen. Hierbei ist sowohl das Einsatz­ stück mit dem Reduzierstück als auch der Schlauch mit dem Einsatzstück über je eine Schlauchschelle miteinander fest verbunden.
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß das Reduzierstück unmittelbar auf dem Abgasrohr aufliegt. Dadurch kann es bei optisch aufbereiteten Abgasrohren zu optischen Beschädigungen kommen. Darüber hinaus ist die Verwendung einer Schlauchschelle als Spannmittel sehr zeitintensiv. Eine derartige Anordnung eignet sich deshalb nicht in Prüfstraßen bei der Kraftfahrzeugproduktion.
Die DE-OS 39 17 082 beschreibt eine Vorrichtung zur Abgasentsorgung von auf einem Transportband befindlichen Kraftfahrzeugen. Hierbei wird der Abgasschlauch über das Abgasrohr des Kraftfahrzeugs geschoben und über besondere Befestigungsmittel gehalten, die an der Transporteinrich­ tung befestigt werden. Diese besonderen Befestigungsmit­ tel sind kostenintensiv, da sie zum einen an jedem Schlauch vorgesehen werden müssen und zum anderen die Transporteinrichtung zu ihrer Aufnahme entsprechend vor­ bereitet werden muß.
Aus der Zeitschrift: KRAFTHAND - HEFT 18 - 30. August 1969, 42. Jahrgang, Seite 10012 und 10014 ist es bekannt, Abgasschläuche an einem Auspuffendrohr eines Kraftfahrzeuges über einen konischen Spezialtrichter aufzustecken. Dieser konische Spezialtrichter weist auf seiner Innenseite Rippen auf, die wohl dazu dienen sollen, den Trichter auf dem Auspuffendrohr zu halten.
Nachteilig ist es bei dieser Anordnung, daß sie sich nur zur Anwendung an stehen­ den Kraftfahrzeugen eignet, da nicht ausgeschlossen werden kann, daß bei sich bewegendem Kraftfahrzeug der Trichter abrutscht.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen Adapter vorzusehen, der sich zum Einsatz in Prüfstraßen bei der Kraftfahrzeugherstellung eignet und dabei sicherstellt, daß das Endstück der Abgasanlage nicht beim Aufschieben des Adapters beschädigt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeich­ nenden Merkmale des ersten Anspruchs gelöst. Durch die Zwischenschaltung der Haftisoliermatte wird erreicht, daß der Adapter selbst nicht direkt mit dem Abgasrohr in Ver­ bindung gelangt. Diese Matte ist hierbei weich genug, um Beschädigungen des Endstückes des Abgasrohres auszu­ schließen. Darüber hinaus erhöht die Haftisolierungsmatte die Haftkräfte auf das Endstück der Abgasanlage, wenn Klemmkräfte aufgebracht werden. Somit ist sichergestellt, daß der Abgasschlauch, der üblicherweise mit einem Abgas­ wagen verbunden ist, sicher nachgezogen wird, wenn das Fahrzeug sich bewegt bzw. bewegt wird.
Anspruch 2 schreibt eine geeignete Ausgestaltung des Adapters vor. Sein Aufbau aus Federblech hat den Vorteil, daß er sich zum Klemmen leicht verformen läßt, ohne daß eine Ermüdung des Materials eintritt. Der weiterhin ver­ wendete Exzenterspanner hat den Vorteil, daß er schnell und sicher spannt, so daß keine umständlichen Schraubvor­ gänge durchgeführt werden müssen.
Anspruch 3 beschreibt einen besonders vorteilhaft ausge­ bildeten Exzenterspanner. Diese Anordnung eignet sich besonders für Adapter, die auf Doppelrohrabgasanlagen aufgebracht werden müssen.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 4 wird erreicht, daß der Adapter auf der Fahrzeugabgasanlage verbleiben kann, wenn das Fahrzeug zwischen verschiedenen Prüfsta­ tionen hin und her bewegt werden muß. Dies bedeutet eine wesentliche Arbeitserleichterung und Zeitersparnis.
Anspruch 5 beschreibt eine geeignete Arretierplatte und eine hierfür geeignete Klemmvorrichtung, die mit dem Abgasschlauch verbunden ist.
Durch die Weiterbildung nach Anspruch 6 wird erreicht, daß Beschädigungen der Fahrzeugkarosserie im Bereich des Adapters ausgeschlossen sind.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es stellen dar:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Kraftfahrzeugs mit angeschlossener Abgasabsauganlage;
Fig. 2a einen Querschnitt durch den erfindungsgemäßen Adapter, angebracht an eine doppelrohrige Abgasanlage,
Fig. 2b einen Längsschnitt durch den Adapter mit Abgas­ anlage.
In Fig. 1 ist ein Kraftfahrzeug 1 sichtbar. Am unteren linken Ende des Kraftfahrzeughecks mündet die Abgas­ anlage 2. Die beiden Endrohre der Abgasanlage 2 werden von einem Adapter 3 umschlossen, dessen freies Ende wiederum mit einem Abgasabsaugschlauch 4 verbunden ist. Dieser Abgasabsaugschlauch 4 führt in bekannter Weise zu einer an der Hallendecke angeordneten Abgasabsauganlage bzw. zu einem fahrbaren Absaugwagen.
In Fig. 2a, b ist ein Querschnitt bzw. Längsschnitt durch den Adapter 3 dargestellt.
Der Adapter 3 besteht aus einem rohrförmigen oder - bei Doppelrohrabgasanlagen - rechteckigen Gehäuse 5, welches aus Federstahl hergestellt ist und beispielsweise eine Dicke von 0,3 mm aufweist.
Auf der Innenseite des Gehäuses 5 ist im Bereich des Kon­ taktes mit dem (den) Endrohr(en) der Abgasanlage 2 eine Haftisoliermatte 6 vorgesehen. Diese ist mit dem Gehäuse 5 verklebt.
Auf dem Außenumfang des Gehäuses 5 ist eine Glasgewebeum­ hüllung 7 vorgesehen. Diese Umhüllung verkleidet den gesamten Adapter 3. Hierdurch wird sichergestellt, daß keinerlei Beschädigungen der die Abgasanlage umgebenden Karosserieteile auftreten können.
Im nicht von der Haftisoliermatte 6 abgedeckten Innenraum des Gehäuses 5 ist an einer Seite eine Arretierplatte 8 angebracht. Sie besteht aus einem zweireihigen Lochblech.
Zum Klemmen des Adapters 3 auf dem Ende der Abgasanlage 2 ist der Exzenterspanner 9 vorgesehen. Er besteht im wesentlichen aus einem Handgriff 10, der nach Art eines Kniehebels ausgebildet ist. Er ist einerseits drehbar an dem Gehäuse 5 angeordnet und greift andererseits drehbar an einer Spannachse 11 an. Diese Spannachse 11 ist auf der dem Handgriff 10 gegenüberliegenden Seite bei 12 mit dem Gehäuse 5 fest verbunden. Ein Umlegen des Handgrif­ fes 10 schiebt entweder die Spannachse 11 aus dem Gehäuse 5 heraus oder zieht sie in das Gehäuse 5 hinein. Dadurch werden die beiden gegenüberliegenden Gehäuse­ seiten gegeneinander bewegt bzw. voneinander weg bewegt. Die Spannbewegung ist so ausgelegt, daß im gespannten Zustand der Adapter 3 über die Haftisoliermatte 6 sicher auf dem Endstück der Abgasanlage 2 haftet.
Soll nun der Absaugschlauch 4 angeschlossen werden, so wird dieser mit seinem offenen Mundstück über den Außenumfang, d. h. über die Glasgewebeumhüllung 7 auf den Adapter 3 geschoben. Über eine an dem Abgasabsaug­ schlauch 4 angeordnete nicht näher dargestellte Klemm­ zange, die an der Arretierplatte 8 mit einem ihrer Zan­ genschenkel angreift, wird der Abgasabsaugschlauch 4 am dem Adapter 3 gehalten.
Auf diese Art und Weise wird eine beschädigungsfreie Anbindung eines Abgasabsaugschlauches 4 an ein Ende einer Fahrzeugabgasanlage, nämlich über den Adapter, erreicht.
Soll nun das Fahrzeug von einem Prüfstand zum anderen befördert werden, so ist es nunmehr nur noch notwendig, den Abgasabsaugschlauch 4 des einen Prüfstandes über seine Klemmzange zu lösen. Sodann kann das Fahrzeug mit aufgeklemmtem Adapter 3 in den nächsten Prüfstand beför­ dert werden. Dort wird der diesem Prüfstand zugeordnete Abgasabsaugschlauch 4 in bekannter Weise angeklemmt.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Anschließen eines Abgasabsaug­ schlauches (4) an das Ende einer Fahrzeugabgas­ anlage (2), insbesondere bei der Prüfung von Fahr­ zeugen, bestehend aus einem auf das freie Ende der Fahrzeugabgasanlage (2) aufklemmbaren, elastisch verformbaren Adapter (3), der über eine weitere Klemmverbindung mit dem Abgasschlauch (4) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (3) innen im Überdeckungsbereich mit dem Abgasrohr mit einer Haftisoliermatte (6) ausgekleidet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (3) aus Federstahl besteht und mit einem Exzenterspanner (9) zum Erzeugen einer kraftschlüssigen Verbindung mit dem Abgasrohr versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Exzenterspanner (9) aus einem Kniehebel besteht, der einerseits auf der Adapteroberfläche sich abstützt und andererseits an einer auf der gegenüberliegenden Adapterseite (12) befestigten Spannachse (11) angreift.
4. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (3) auf seiner Innenseite außerhalb des Überdeckungsbe­ reiches mit dem Abgasrohr eine Arretierplatte (8) zum Anbringen des Abgasschlauches (4) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierplatte (8) ein Lochblech ist und daß zum Arretieren eine Klemm­ zange vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Adapter (3) auf seinem Außenumfang mit einer Glasgewebeumhüllung (7) versehen ist.
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