DE4017635A1 - Verfahren zur herstellung von mehrteiligen blattfoermigen informationstraegern - Google Patents

Verfahren zur herstellung von mehrteiligen blattfoermigen informationstraegern

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DE4017635A1
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von mehrteiligen blattförmigen Informationsträgern, insbeson­ dere für Versandgut-Etikette, und nach dem Verfahren hergestellte mehrteilige blattförmige Informationsträger.
Herkömmliche Paketaufkleber enthalten an den Rändern mit Führungslöchern ausgestattete, zumindest einseitig mit einer Silikonschicht versehene Endlos-Trägerbahnen, an denen die mit einer Klebeschicht versehenen Paketaufkleber anhaften. Solche Paketaufkleber werden nacheinander co­ diert. Sie weisen in der Regel auf der einen Seite Codie­ rungen, insbesondere Strich-Codierungen und Klarschrift­ nummern auf, während sie in einem nachfolgenden Druckvor­ gang eine Kennungsnummer, z. B. für die Paketnummer, erhal­ ten. Die sogenannten Trägerbahnen enthalten zwischen den einzelnen Paketaufklebern Querperforationen. Um nun Durch­ schriften vom Paketaufkleber zu erhalten, sind selbst­ durchschreibende Unterblätter vorgesehen, die in Form von Durchschrift-Papierbahnen aus selbstdurchschreibendem Pa­ pier ebenfalls mit Führungslöchern an ihren Rändern verse­ hen sind. Diese selbstdurchschreibenden Papierbahnen wer­ den mittels Crimpens mit der Trägerbahn für die Paketauf­ kleber verbunden. Vor der Verbindung der Trägerbahn mit den Unter-Blattbahnen wird abhängig vom Benutzerwunsch jeder Paketaufkleber und jedes Unterblatt mit der glei­ chen Kennung versehen. Das Aufdrucken dieser Kennungen ge­ schieht daher in getrennten Vorgängen in voneinander unab­ hängigen Schritten. Es besteht daher die Gefahr, daß beim Zusammenfügen (Crimpen) der Trägerbahn mit zugeordneten Paketaufklebern mit den entsprechenden Unter-Papierbahnen, Fehlzuordnungen auftreten können dergestalt, daß die auf dem jeweiligen Paketaufkleber vorgesehene Kennung nicht mit der Kennung auf dem darunter befindlichen Unter-Blatt übereinstimmt.
Paketaufkleber müssen mit einer fortlaufenden Barcode- und Klarschrift-Numerierung versehen werden. Üblicherweise werden die Barcodes von den Lieferanten der Produkte mit Hilfe von magnetografischen oder xerografischen Druck­ systemen erzeugt und auf das Material aufgetragen. Bei diesen sogenannten Beschriftungsverfahren wird kein mecha­ nischer Druck ausgeübt. Somit ist der Barcode nur auf den eigentlichen Paketaufklebern bzw. Etikettensätzen sichtbar und vorhanden. Die Kopien der Etikettensätze werden daher mit Hilfe eines sogenannten trockenen Durchganges ohne Farbauftrag mit mechanischen Numerierwerken nachgedruckt. Das Nachdrucken der Klarschriftnummer erfolgt entweder nach dem Zusammenfügen der Trägerbahn mit der Unterblatt­ bahn (Kopien) oder vorher. Beim nachträglichen Drucken einer bereits zusammengefügten mehrteiligen Papierbahn wird die Klarschriftnummer im Wege des "trockenen Durch­ gangs" auf die Unterbahnen durchgedruckt. Dadurch erhält man zwar die sogenannten Klarschriftnummern auch auf den entsprechenden Unterblattbahnen; es besteht jedoch die Gefahr, daß auf diesen Unterblattbahnen Nummernaussetzer nicht erkannt werden. Hierbei besteht der Nachteil, daß Nummernaussetzer auftreten können. Solche Nummernaussetzer haben zur Folge, daß dann die Nummer des Etikettensatzes mit der des darunter befindlichen Durchschlags bzw. Unter­ blattes (Kopie) nicht übereinstimmen. Dies hat logistische Probleme und Gefahren zur Folge. Auch besteht die Gefahr, daß die Paketaufklebersätze beim Drucken im EDV-Drucker gegenüber dem Trägerpapier sich verschieben können oder gar sich von diesem ablösen. Das führt zu Schwierigkeiten in den Druckern.
Wenn die Unterblattbahnen vorher getrennt numeriert wer­ den, besteht die Gefahr, daß beim Zusammenfügen dieser Unterblattbahnen Zuordnungsschwierigkeiten auftreten können (Wahl einer falschen Unterblattbahn).
Daher ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung von mehrteiligen blattförmigen Informations­ trägern sowie nach diesem Verfahren hergestellte mehrtei­ lige blattförmige Informationsträger zu schaffen, bei dem bzw. denen gewährleistet ist, daß die Kennungen auf jedem Informationsträger-Oberblatt und jedem durchschreibenden Informationsträger-Unterblatt übereinstimmen.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die folgenden Schritte:
  • a) Ausbildung von Führungslöchern an den beiden Rändern einer Endlos-Materialbahn,
  • b) Perforieren der Endlos-Materialbahn in Bahnrich­ tung zur Ausbildung einer Oberblatt-Materialbahn und mindestens einer demgegenüber schmaleren Nebenabschnitt-Materialbahn,
  • c) Aufbringen einer Klebeschicht auf einer Seite der Endlos-Materialbahn in Bahnrichtung unter Ausbildung einer durchgehenden Klebeschicht auf der Oberblatt-Materialbahn und mindestens einer hierzu parallelen streifenförmigen Klebeschicht für die mindestens eine Nebenabschnitt-Material­ bahn,
  • d) Aufbringen einer lösbaren Zwischen-Materialbahn auf die Klebeschicht der Oberblatt-Materialbahn,
  • e) Aufbringen einer streifenförmigen Klebeschicht in Bahnrichtung auf der Zwischen-Materialbahn auf der der Nebenabschnitt-Materialbahn abgewandten Randseite,
  • f) Verbinden einer mit einer Längsperforation, die zur Bildung eines abtrennbaren Randstreifens dient, versehenen Unterblatt-Materialbahn mit der Klebeschicht der Nebenabschnitt-Materialbahn und über den Randstreifen mit der streifenförmigen Klebeschicht der Zwischenschicht-Materialbahn,
  • g) Perforieren sämtlicher miteinander verbundener Materialbahnen in Querrichtung in vorgegebenen Abständen zur Ausbildung einer Vielzahl von Informationsträgern mit jeweils einem Oberblatt und mindestens einem Nebenabschnitt, und
  • h) Aufbringen von gleichen Kennungen jeweils auf den Oberblättern und den Nebenabschnitten in einem Arbeitsgang.
Außerdem wird diese Aufgabe durch den mehrteiligen blatt­ förmigen Informationsträger gemäß Anspruch 4 dadurch ge­ löst, daß ein Hauptblatt durch mindestens eine Perforation in das Oberblatt und in mindestens einen Nebenabschnitt unterteilt ist, der mit einem Randbereich des selbstdurch­ schreibenden Unterblattes verklebt ist, und daß sowohl das Oberblatt als auch der Nebenabschnitt mit gleichen, in einem Arbeitsgang aufgebrachten Kennungen versehen sind.
In vorteilhafter Weise werden die Kennungen sowohl auf je­ dem Oberblatt als auch auf jedem Nebenabschnitt gleich­ zeitig aufgebracht. Dadurch sind Zuordnungsfehler ausge­ schlossen.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen finden sich in den Unteransprüchen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 die Draufsicht auf eine Informationsträger-Bahn, und
Fig. 2 die Unteransicht auf die Informationsträger-Bahn gemäß Fig. 1 mit teilweise freigelegten Berei­ chen der Materialbahnen.
Gemäß Fig. 1 ist mit 1 eine mehrteilige Versandgut- Etikettbahn bezeichnet, die eine Versandgut- Etikettbahn 2 aufweist, die mit Längsperforationen 3 und 4 versehen ist. Querperforationen sind mit 5 bezeichnet. Die Versandgut-Etikettbahn 2 ist darüberhinaus mit einer Längsschnitt-Linie 6 versehen. Durch die jeweiligen Querperforationen 5, die Längsschnittlinie 6 sowie durch die innere Perforationslinie 3 sind die Versandgut-Etiket­ te 7 dimensionsmäßig festgelegt. Durch die beiden Längs­ perforationslinien 3 und 4 sowie durch die Querperfora­ tionen 5 sind darüberhinaus Nebenabschnitte 8 und 9 defi­ niert. Auf jedem Versandgut-Etikett sowie auf den benach­ barten und zugeordneten Nebenabschnitten 8 und 9 sind je­ weils gleiche Kennungen X1, Y1, Z1 bzw. X2, Y2, Z2 usw. aufgebracht. An den Rändern vorgesehene Führungslöcher sind mit 10 und 11 bezeichnet.
In Fig. 2 sind die den Teilen von Fig. 1 entsprechenden Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen. Auf der Unter­ seite der Versandgut-Etikettbahn 2 befinden sich eine durchgehende Haupt-Klebeschicht 12 sowie zwei benachbarte streifenförmige Klebeschichten 13 und 14. Die Haupt-Klebe­ schicht 12 ist auf die Breite der Versandgut-Etikette 7 angepaßt. Die Haupt-Klebeschicht 12 endet an der linken Linie 15. Die Perforierungslinien sind ebenso wie in Fig. 1 mit 3 und 4 bezeichnet. Die Haupt-Klebeschicht 12 ist durch eine Silikonschicht einer Zwischen-Papierbahn 16 abgedeckt. Der Randbereich dieser Zwischen-Papierbahn 16 hält den Randbereich der Versandgut-Etikettbahn 2 mit dem Versandgut-Etikett 7 verbunden.
Auf der unbeschichteten Zwischenpapierbahn 16 ist eine Klebestreifenschicht 17 vorgesehen. Eine erste, auf Druck eigenfärbende Selbstdurchschreibe-Papierbahn 18 ist mit ihrem einen Randbereich mit der Klebeschicht 13 des ersten Nebenabschnittes 8 verbunden. Eine zweite Selbstdurch­ schreibe-Papierbahn 19 weist eine Längsperforation 20 auf. Diese Perforation unterteilt die zweite Selbstdurch­ schreibe-Papierbahn in einen Randbereich und in den eigentlichen Selbstdurchschreibe-Papier-Bereich. Dieser Randbereich ist mit der streifenförmigen Klebeschicht 17 der Zwischen-Papierbahn verbunden. Der gegenüberliegende Seitenrand der zweiten Selbstdurchschreibe-Papierbahn ist mit der Klebeschicht 14 des zweiten Nebenabschnittes 9 verbunden.
Die Herstellung des mehrteiligen blattförmigen Informa­ tionsträgers geschieht wie folgt:
Eine Versandgut-Etikett-Papierbahn 2 wird an den beiden gegenüberliegenden Rändern mit Führungslöchern 10 und 11 versehen.
Anschließend wird die Versandgut-Etiketten-Papierbahn in Bahnrichtung perforiert, um einerseits den Hauptbereich für die Versandgut-Etikette und benachbart hierzu einen ersten und zweiten Nebenabschnitt 8, 9 zu schaffen.
Anschließend wird auf den Unterbereich der Ver­ sandgut-Etikett-Papierbahn 2 eine Klebeschicht aufge­ bracht. Durch die besondere Art der Aufbringung werden eine Hauptklebeschicht 12 für die Versandgut-Etikette und zwei benachbarte streifenförmige Klebeschichten 13, 14 für den ersten und zweiten Nebenabschnitt 8, 9 geschaffen. Die erste und zweite Perforationslinie 3, 4 liegen in den je­ weiligen streifenförmigen Zwischenräumen zwischen der Hauptklebeschicht 12 und der benachbarten Nebenklebe­ schicht 13 sowie zwischen den beiden Nebenklebeschichten 13, 14.
Darauffolgend wird eine einseitig mit einer Silikonschicht versehene Zwischen-Papierbahn 16 mit der Silikonschicht auf die Haupt-Klebeschicht 12 aufgebracht.
Darauffolgend wird eine streifenförmige Klebeschicht 17 auf der nicht mit einer Silikonschicht versehenen Zwischen- Papierbahn in Bahnrichtung aufgebracht, und zwar auf der dem Nebenabschnitt abgewandten Randseite.
Anschließend wird eine erste selbstdurchschreibende Pa­ pierbahn 18 mit ihrem einen Rand auf der Klebeschicht 13 des der Haupt-Klebeschicht 12 benachbarten Nebenabschnitts 8 aufgebracht. Die erste selbstdurchschreibende Papierbahn weist eine solche Breite auf, daß der freie Rand den Kle­ bestreifen 17 der Zwischen-Papierbahn nicht überdeckt oder berührt.
Darauffolgend wird eine zweite durchschreibende Papierbahn 19 mit ihrem einen Rand mit dem Klebestreifen 14 des zwei­ ten Nebenabschnittes 9 verbunden, während der andere Rand am Klebestreifen 17 der Zwischen-Papierbahn 16 anhaftet. Die zweite selbstdurchschreibende Papierbahn 19 weist im Randbereich, der mit dem Klebestreifen der Zwischenpapier­ bahn verbunden ist, eine Perforation 20 in Längsrichtung auf.
Nachfolgend wird der Verbund sämtlicher Papierbahnen in Querrichtung in vorbestimmten Abständen perforiert. Durch diese Querperforationen 5 werden die einzelnen mehrteili­ gen Versandgut-Etikette in ihren Abmessungen festgelegt.
Gleichzeitig mit dem Querperforieren 5 wird im freien Randbereich der Versandgut-Etikettpapierbahn ein Längs­ schnitt vorgenommen, der nur die Versandgut-Etikett- Papierbahn betrifft, nicht jedoch die darunter befind­ liche und anhaftende Zwischen-Papierbahn. Diese Schnitt­ linie 6 unterteilt die Versandgut-Etikett-Papierbahn 2 in eine Hauptbahn 7 und in einen Randbereich.
Anschließend wird die Versandgut-Etikett-Papierbahn 2 jeweils auf den eigentlichen Versandgut-Etiketten 7 sowie auf den benachbarten Nebenabschnitten 8, 9 mit gleichen Kennungen Xn Yn Zn versehen.

Claims (9)

1. Verfahren zur Herstellung von mehrteiligen blattför­ migen Informationsträgern, insbesondere für Versand­ gut-Etikette, mit den folgenden Schritten:
  • a) Ausbildung von Führungslöchern (10, 11) an den beiden Rändern einer Endlos-Materialbahn (2),
  • b) Perforieren der Endlos-Materialbahn (2) in Bahnrichtung zur Ausbildung einer Oberblatt- Materialbahn (7) und mindestens einer demgegen­ über schmaleren Nebenabschnitt-Materialbahn (8, 9),
  • c) Aufbringen einer Klebeschicht auf einer Seite der Endlos-Materialbahn in Bahnrichtung unter Ausbildung einer durchgehenden Klebeschicht (12) auf der Oberblatt-Materialbahn (7) und minde­ stens einer hierzu parallelen streifenförmigen Schicht (13, 14) für die mindestens eine Neben­ abschnitt-Materialbahn (8, 9),
  • d) Aufbringen einer lösbaren Zwischen-Materialbahn (16) auf die Klebeschicht der Oberblatt-Mate­ rialbahn (2),
  • e) Aufbringen einer streifenförmigen Klebeschicht (17) in Bahnrichtung auf der Zwischen-Material­ bahn (16) auf der der Nebenabschnitt-Material­ bahn abgewandten Randseite,
  • f) Verbinden einer mit einer Längsperforation (20), die zur Bildung eines abtrennbaren Randstreifens dient, versehenen Unterblatt-Materialbahn (19) mit der Klebeschicht (14) der Nebenabschnitt- Materialbahn (9) und über den Randstreifen mit der streifenförmigen Klebeschicht (17) der Zwischenschicht-Materialbahn (16),
  • g) Perforieren (5) sämtlicher miteinander verbunde­ ner Materialbahnen (2, 16, 18, 19) in Querrich­ tung in vorgegebenen Abständen zur Ausbildung einer Vielzahl von Informationsträgern mit je­ weils einem Oberblatt und mindestens einem Nebenabschnitt, und
  • h) Aufbringen von gleichen Kennungen jeweils auf den Oberblättern und den Nebenabschnitten in einem Arbeitsgang.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß gleichzeitig mit oder an­ schließend an Schritt g) die Oberblatt-Materialbahn (7) im Randbereich auf der der Nebenabschnitt-Mate­ rialbahn abgewandten Seite in Längsrichtung (6) geschnitten wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß bei mehreren Unter­ blatt-Materialbahnen vor dem Schritt f) eine erste Unterblatt-Materialbahn (18) mit der Klebeschicht (13) der der Oberblatt-Materialbahn (7) benachbarten Nebenabschnitt-Materialbahn (8) verbunden wird, wäh­ rend die Verbindung der untersten Unterblatt-Mate­ rialbahn (19) gemäß Schritt f) erfolgt.
4. Mehrteiliger blattförmiger Informationsträger, her­ gestellt nach dem Verfahren gemäß einem der Ansprü­ che 1 bis 3 mit einem Oberblatt und mit mindestens einem selbstdurchschreibenden Unterblatt, wobei die Unterseite des Oberblattes mit einer Klebeschicht versehen ist, die durch ein Zwischenblatt lösbar ab­ gedeckt ist, insbesondere Versandgut-Etikett, da durch gekennzeichnet, daß ein Haupt­ blatt (2) durch mindestens eine Perforation (3, 4) in das Oberblatt (7) und in mindestens einen Neben­ abschnitt (8, 9) unterteilt ist, der mit einem Rand­ bereich des selbstdurchschreibenden Unterblattes (19) verklebt ist, und daß sowohl das Oberblatt (7) als auch der Nebenabschnitt (8, 9) mit gleichen, in einem Arbeitsgang aufgebrachten Kennungen versehen sind.
5. Mehrteiliger blattförmiger Informationsträger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Nebenabschnitt gegenüberliegende Randbe­ reich des Unterblattes (19) mit einer Perforation (20) versehen und mit dem Zwischenblatt (16) ver­ klebt ist, und daß die Perforationen (3, 4, 20) derart ausgebildet sind, daß das Oberblatt (7) und das Unterblatt (19) mit Nebenabschnitt (9) trennbar sind.
6. Mehrteiliger blattförmiger Informationsträger nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeich­ net, daß bei mehreren Unterblättern (18, 19) eine entsprechende Anzahl von Nebenabschnitten (8, 9) mit jeweils streifenförmigen, parallel zum Seitenrand verlaufenden Klebeschichten (13, 14) vorgesehen ist, von denen die äußerste Klebeschicht (9) mit dem untersten Unterblatt (19) und das mindestens weitere Unterblatt (18) ausschließlich mit der benachbarten streifenförmigen Klebeschicht (8) verbunden ist.
7. Mehrteiliger blattförmiger Informationsträger nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Zwischenblatt aus einsei­ tig beschichtetem Silikonpapier besteht.
8. Mehrteiliger blattförmiger Informationsträger nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Hauptblatt (2) auf der dem Nebenabschnitt abgewandten Seite durch eine Schnittlinie (6) in das Oberblatt (7) und in einen Randabschnitt unterteilt ist, und daß das Zwischen­ blatt (16) sowohl das Oberblatt (7) als auch den Randabschnitt miteinander verbindet.
9. Mehrteiliger blattförmiger Informationsträger nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Hauptblatt an beiden Rändern mit Führungslöchern (10, 11) versehen ist.
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