DE4018703C1 - Improved cable anchor - includes several laminations and has fixing at end towards bottom of bore hole - Google Patents
Improved cable anchor - includes several laminations and has fixing at end towards bottom of bore holeInfo
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Classifications
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Description
Die Erfindung betrifft einen Seilanker insbesondere für
den untertägigen Berg- und Tunnelbau, der aus im Quer
schnitt mehreren Lagen zusammengesetzt ist und der, an
dem zum Bohrlochtiefsten gerichteten Ende mit einem
Halteelement und außerhalb des Bohrlochs mit einem Ver
spannelement versehbar ist.
Nach der DE 39 05 128 A1 ist u. a. ein vollverklebbarer
Seilanker zur Verbesserung der Standfestigkeit von
Gebirgsschichten bekannt, der aus mehreren Lagen von Ein
zeldrähten zusammengesetzt ist. Dieser Seilanker weist
einen, ein Hohlrohr zur Injektion bildenden Seilkern
auf und ist am Bohrlochtiefsten mit einem Rückstell
sicherungskopf und an dem, außerhalb des Bohrlochs ver
bleibenden Ende, mit einem Verspannelement versehen.
Derartige Seilanker haben gegenüber herkömmlichen starren
Ankern den Vorteil, daß sie auch mit vergleichbar
großer Länge aus engen Räumen heraus in die vorgesehen
Bohrlöcher einsetzbar sind. Dabei macht man sich in
vorteilhafter Weise die Biegsamkeit von Drahtseilen zu
nutze. Obwohl insbesondere die Mehrlagigkeit die Zug
kraft der Seilanker erhöht, wird jedoch dadurch die
Biegsamkeit im erheblichen Maße vermindert.
Als besonderen Nachteil stellt sich jedoch die mit
zunehmender Länge schlechter werdende Transportmöglich
keit sowie die bei Stahldrähten auftretende Korrosion
heraus.
Darüber hinaus ist die Herstellung sehr kostenaufwendig
und die Handhabung mit zur Zerstörung neigenden Einzel
litzen oder Drähten ist vielfach mit Verletzungen ver
bunden. Desweiteren ist die Dehnfähigkeit zur Anpassung
an die auftretende Konvergenz, vornehmlich bei mehr
lagigen Stahldrähten, problematisch.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Seilanker insbesondere für den untertägigen Berg
bau zu schaffen, der kostengünstig herstellbar ist, der
eine einfache und sichere Handhabung sowie einen guten
Transport gewährleistet, der ein niedriges Gewicht auf
weist, der in beliebigen und insbesondere großen Längen,
beispielsweise auch vor Ort herstellbar und mit
Halte- und Verspannelementen zusammenfügbar ist, der
korrosionsfrei und lagerfähig ist und der zur Aufnahme
von Konvergenzen die entsprechende Dehnfähigkeit mit
bringt und der ohne Schwierigkeiten bei der Gewinnung
mitschneidbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das mit einer Seele versehbare Seil aus einem Hoch
leistungstextilgarn, beispielsweise aus Chemie- und/oder
Naturfasern hergestellt ist, das von einem durchlässigen
Stützgeflecht aus Synthetik- oder Stahlgeflecht um
geben ist, und daß eine Schutzummantelung aus Kunst
stoff zur Verklebung der verschiedenen Lagen miteinander
der vorgesehen ist.
Es ist davon auszugehen, daß ein derartig ausgebildeter
Seilanker auf- bzw. abtrommelbar ist, d. h. die
gewünschten Längen sind vor Ort von einer Trommel abzieh
bar und dementsprechend die entsprechenden Ankerlängen
ablängbar.
Der Seilanker kann im Hinblick auf eine Teilverklebung
mit Klebepatronen bzw. Beton oder auch als Injektions
anker verwendet werden. Dabei ist nur in der Ausführung
der Seele zu unterscheiden, die einmal als Vollmaterial
oder als Injektionshochdruckschlauch ausgebildet ist.
Bei der Ausführung der Seele als Injektionshochdruck
schlauch wird eine zusätzliche Belastbarkeit und Stabi
lisierung des Seilankers durch die Injektion und die
damit verbundene innige Verklebung der verschiedenen
Lagen bewirkt. Aus diesem Grunde befinden sich in der
Seele Durchtrittsöffnungen, wobei das Injektionsmaterial
mit dem Durchtrittsöffnungen sowie der Durchlässig
keit des Seiles und der Stützschicht korrespondiert.
Die Ausführung der einzelnen Lagen oder Schichten aus
Chemie- oder Naturfasern erlaubt mit einfachen Werkzeugen
eine gefahrlose und schnelle vor Ort durchzuführende
Ablängungen der gewünschten Seilankerlängen.
Die für die Tragkraft von mindestens teilweise einkleb
baren Seilankern erforderlichen Halte-, Misch- und
Injektionselemente sowie die erforderlichen Verspann
elemente sind aus Kunststoff herstellbar und erlauben
somit ein einfaches Mitschneiden bei der Gewinnung und
insbesondere ein problemloses Abfördern mit der Gewinnung
ohne zerstörerischem Einfluß auf die nachgeschalteten
Förderbänder.
Auch wenn das für die Seilanker versehbare Seilgut
nicht aufgetrommelt angeliefert wird, so können die
Seilanker, in vorgefertigter Form, bei der vorgegebenen
Biegefähigkeit, einfach und raumsparend transportiert
werden und sind aufgrund des geringen Gewichts einfach
und sicher zu handhaben.
In vorteilhafter Weise sieht die Erfindung vor, daß die
Halte- und Injektionselemente und auch die Verspann
elemente sowie Dicht- und Führungselemente, als auf das
Seil aufsetzbare, Klemmelemente ausgebildet sind, die
teilweise ineinander steckbare Elemente aufweisen und
zusätzlich verklebbar sind.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt in der äußeren
Schutzummantelung, die mit den inneren Schichten
verklebbar ausgebildet ist, und die gleichzeitig über
die gesamte Länge und den Umfang Ausnehmungen aufweist.
Die Verklebung kann, beispielsweise durch eine innere
Beschichtung hervorgerufen werden, die bei entsprechenden
Temperaturen, durch Verflüssigung, in die inneren
Schichten oder Lagen des Seilankers eindringt und eine
innige Verklebung oder Verbindung hervorruft. Gleich
zeitig kann die äußere Schutzummantelung mit einer,
durch Auftragen von Kurzfasern oder Leichtkorn, aufge
rauhten Oberfläche, zur Verstärkung der bereits durch
die Ausnehmungen angestrebten Haftung im verklebten
oder eingemörteltem Bereich, versehen sein. Entsprechend
einer vorzusehenden Verklebung über eine
bestimmte Länge können die Dichtelemente auf die Schutz
ummantelung nach Belieben festgesetzt und zusätzlich
verklebt bzw. verschweißt werden.
So ist es vorstellbar, daß der Bereich im Bohrlochtief
sten über ein Kunstharz durch Zerstörung von Klebe
patronen oder Betonmörtel eingeklebt und durch ein Dicht
element begrenzt ist und daß der nachfolgende oder
restliche Bereich über die gesamte Länge des Seilankers
mit einem Magermörtel eingemörtelt ist.
Das mit Hilfe eines Schlitzes auf dem Seilanker auf
klemmbare und einklebbare Halte-, Misch- und Injek
tionselement übergreift rohrabschnittartig das ins
Bohrlochtiefste zu richtende Seilende, wobei nach innen
gerichtete Verdickungen oder Nocken in die Ausnehmungen
innerhalb der Schutzummantelung greifen.
Zum Zerstören von Klebepatronen ist das Dach des Halte
elementes kegelförmig spitz zulaufend ausgebildet. Dar
über hinaus weist das Dach nach außen gerichtete,
scharfkantige Misch- und Haltefinger auf, die ein vor
läufiges Halten an der Bohrlochwandung gewährleisten.
Die Klemmwirkung des Halte-, Misch- und Injektionsele
mentes wird durch Längsschlitze hervorgerufen. Für die
Injektion sind unterhalb des kegelförmigen ausgebildeten
Daches und oberhalb des Seilendes Injektionsöffnungen
vorgesehen.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung weisen die über die
gesamte Seillänge auf den Seilanker aufsetzbaren Dicht
elemente auf. Sie sind gegeneinander verschiebbar ange
ordnet und werden durch den Druck des aufschäumenden
oder injizierten Klebematerials derartig übereinander
geschoben, daß sie eine sichere Abdichtung zwischen
Seilanker und Bohrlochwandung gewährleisten.
Bei großen Längen von Seilankern ist es zweckmäßig in
Abständen Abstandhalter auf das Seil aufzubringen.
Die am Bohrlochmund erforderlichen Verspannelemente
sind, in Form von Muffen, wie bereits erwähnt, aus
Faserverbund-Kunststoff oder Metall hergestellt und für
das, z. B. vor Ort, benötigte Zusammensetzen zweiteilig
ausgebildet. Die jeweiligen Halbschalen werden mit
Hilfsmitteln, wie Nut und Feder, den Seilanker umgreifend
ineinander gepreßt und verklebt bzw. verschweißt,
so daß die erforderliche Tragkraft gewährleistet ist.
Die Nocken sind, um ein tiefes und sicheres Eingreifen
zu gewährleisten, entsprechend lang und spitz zulaufend
ausgebildet. Die Verspannungselemente sind so zu gestalten,
daß sie in Verbindung mit einer Ankerplatte aus Faser
verbund-Kunststoff montierbar und mit einem Außenge
winde versehen sind, so daß sie mit einer Schraubenmutter
verspannt werden können. Die Kunststoffmuffe muß
einen Adapter zum Anschluß für eine Pumpe und ein
Rückschlagventil aufweisen. Ebenso sind Schlüsselflächen
vorzusehen.
Für das Injizieren von Klebematerial oder Betonmörtel
vom Bohrlochmund aus ist es erforderlich, die Kunst
stoff- oder Metallmuffe mit einem Anschluß zum Injizieren
und einer Entlüftungsleitung zu versehen.
In den Zeichnungen sind neben einem Ausführungsbeispiel
eines Seilankers verschiedene Zusatzelemente darge
stellt, die im nachfolgenden näher erläutert werden.
Es zeigt
Fig. 1 eine teilweise Darstellung eines
mehrlagigen Seilankers,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines
Ausführungsbeispiels eines Halte-, Misch-
und Injektionselementes im Schnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das in Fig. 2
dargestellte Halte-, Misch- und
Injektionselement im Schnitt,
Fig. 4 und 5 einen Schnitt durch ein Bohrloch mit
einem Ausführungsbeispiel eines Seilankers,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines Dichtelementes
im Schnitt,
Fig. 7 eine Draufsicht auf ein Dichtelement
im Schnitt,
Fig. 8 eine Draufsicht auf die als Verspann
elemente ausgebildete Kunststoffmuffe,
Fig. 9 eine Seitenansicht eines Abstandhalters und
Fig. 10 eine Draufsicht auf einen Abstandhalter.
Das in Fig. 1 in einer Teilansicht und aufgeschnitten
dargestellte Ausführungsbeispiel eines Seilankers 1
weist eine Seele 2 aus Vollmaterial oder als mit Durch
trittsöffnungen 7 versehenen Hochdruckschlauch, das
eigentliche Seil 3 sowie ein durchlässiges Stützgeflecht
4 aus Kunststoff- oder Drahtgeflecht und eine Schutzum
mantelung 5 mit Ausnehmungen 6 auf.
Ein derartiger flexibler Hochleistungstextilanker ist
aus Mischgarnen, z. B. aus Chemie- und/oder Naturfasern
hergestellt. Als Garnmaterial können Polyamid, Aramid,
Polyester, Polypropylen, Glasfaser-Kohlenstoff oder ähnliche
Garne oder Fasern verwendet werden.
Die Seile 2 können rund-, spiral- oder quadratgeflochten
oder einfach und mehrschächtig aus Mischgarnen
gedreht sein. Nach Art des Flechtens und der Materiale
können die Seile 2 auf neutrale Dehnbarkeit sowie auf
große Dehnbarkeit von ca. 25% ihrer Länge hergestellt
werden. Die Durchmesser der Seile 2 sind in Abhängig
keit vom Material und den Erfordernissen im Hinblick
auf Bruchlast und Dehnfähigkeit zu bestimmen.
Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel weist eine
Seele 2 aus hochdehnbaren Synthetikgeflecht auf. Das
Seil 2 ist aus Hochleistungstextilgarnen hergestellt.
Das Stützgeflecht 4 ist, wie erwähnt, als durchlässiges
Synthetik- oder Drahtgeflecht ausgebildet.
Insgesamt werden die aufgezählten Lagen oder Schichten
2, 3 und 4 von einer Schutzummantelung 5 umgeben, die
mit Ausnehmungen 6 über die gesamte Länge bzw. den
gesamten Umfang versehen ist. Die Schutzummantelung 5
kann alkalibeständig ausgebildet sein und eine aufge
rauhte Oberfläche, z. B. durch Auftragen von Kurzfasern
und Feinkorn, aufweisen.
Das in den Fig. 4 und 5 dargestellte Ausführungsbei
spiel zeigt die Anordnung eines Seilankers 1 in einem
Bohrloch 26. Der Seilanker 1 weist an dem, zum Bohr
lochtiefsten gerichteten, Ende ein Halte-, Misch- und
Injektionselement 9 auf, das in den Fig. 2 und 3
detailliert dargestellt ist.
Das als Halte- und Mischelement oder als Halte- und
Injektionselement 9 ausgebildete Teil ist als Klemm
element ausgebildet, das mit Hilfe von Längsschlitzen 10
auf das Seilende 8 aufgesetzt wird. Die am unteren Rand
vorgesehenen Verdickungen oder Nocken 11 greifen über
den Umfang in die Ausnehmungen 6 der Schutzummantelung
5 ein, die wiederum mit den inneren Lagen oder Schichten
innig verklebbar ist. Zusätzlich kann das Element 9
verklebt werden. Das Dach des Elementes 9 ist mit einer
Spitze 12 zur Zerstörung von, z. B. Klebepatronen bzw.
für ein besseres Einführen in das Bohrloch 26 versehen
und geht am äußeren Rand in Halte- und Mischfinger 13
über. Bei Einsatz des Seilankers 1 als Injektionsanker
sind zum Austritt des Injektionsmittels Injektionsöff
nungen 13 oberhalb des Seilendes 8, innerhalb des
Halte- und Mischelementes 9 angeordnet.
Zum Abdichten des Ringraumes zwischen Bohrlochwandung
und Seilanker 1 ist in beliebiger Länge vom Bohrloch
tiefsten in Richtung auf den Bohrlochmund nach Wunsch
der Einklebelänge ein Dichtelement 15 auf dem Seilanker
1 aufbringbar, das in den Fig. 6 und 7 näher darge
stellt ist.
Das Dichtelement 15 besteht aus zwei, im Schnitt keil
förmigen gegeneinander aufschiebbaren, Abschnitten 16
und 17, die mit einer zusätzlichen luftdurchlässigen,
schwammartigen Dichtung 38 versehbar sind. Die Klemm
wirkung wird über Schlitze 19 und 20 gewährleistet. Die
Verdickungen oder Nocken 18 des inneren Abschnittes 16
greifen wiederum in die Ausnehmungen 6 der Schutzumman
telung 5 ein, wobei mindestens der Abschnitt 16 zusätz
lich verklebbar ist. Der Druck des Injektionsmittels
schiebt die Abschnitte 16 und 17 derartig übereinander,
daß durch eine Querschnittsvergrößerung eine Abdichtung
zur Bohrlochwandung ermöglicht wird. Das Dichtelement
15 kann mit einem Montagering 21 und einer weiteren,
nicht detailliert dargestellten, Ringabdichtung verseh
bar sein.
Außerhalb des Bohrlochs 26 wird in vorgefertigter Bau
weise oder vor Ort nach entsprechender Ablängung auf
das Seilende eine, als Verspannelement ausgebildete,
Faserverbund-Kunststoffmuffe 27 mit einem Außengewinde
28 aufgebracht. Eine derartige Kunststoffmuffe 27, die
auch als Metall hergestellt sein kann, wie in Fig. 8
gezeigt, aus zwei Halbschalen 35 und 36 zusammengesetzt
werden. Die Halbschalen werden mit zusätzlichen Verbin
dungselementen, wie Nut und Feder zusammengepreßt und
verklebt oder verschweißt. Aus diesem Grund sind die
Nocken 39 entsprechend lang und spitz zulaufend ausge
bildet.
Auf die Kunststoffmuffe 27 wird eine Ankerplatte 29 aus
Kunststoff aufgesetzt und mittels einer Schraubenmutter
31 gegen das Gebirge 30 verspannt. Die Kunststoffmuffe
27 weist Schlüsselflächen 32 sowie einen Adapter 31 für
einen Pumpenanschluß und ein Rückschlagventil 34 auf.
Bezugszeichenliste
1 Seilanker
2 Seele
3 Seil
4 Stützgeflecht
5 Schutzummantelung
6 Ausnehmungen
7 Durchtrittsöffnungen
8 Seilende
9 Halte- und Mischelement
10 Schlitz
11 Verdickungen/Nocken
12 Spitze
13 Mischfinger
14 Injektionsöffnungen
15 Dichtelement
16 keilförmiger Abschnitt
17 keilförmiger Abschnitt
18 Verdickungen/Nocken
19 Längsschlitz
20 Längsschlitz
21 Montagering
22 Manschette
23 Abstandhalter
24 Führung
25 Schlitz
26 Bohrloch
27 Kunststoffmuffe
28 Außengewinde
29 Ankerplatte
30 Gebirge
31 Schraubenmutter
32 Schlüsselflächen
33 Adapter
34 Rückschlagventil
35 Halbschalen
36 Halbschalen
37 Klemmeinrichtungen
38 Dichtung
39 Nocken
2 Seele
3 Seil
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5 Schutzummantelung
6 Ausnehmungen
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10 Schlitz
11 Verdickungen/Nocken
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16 keilförmiger Abschnitt
17 keilförmiger Abschnitt
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32 Schlüsselflächen
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35 Halbschalen
36 Halbschalen
37 Klemmeinrichtungen
38 Dichtung
39 Nocken
Claims (17)
1. Seilanker, insbesondere für den untertägigen Berg- und
Tunnelbau, der aus im Querschnitt mehreren Lagen zu
sammengesetzt ist, und der an dem zum Bohrlochtiefsten
gerichteten Ende mit einem Halteelement und außerhalb
des Bohrlochs mit einem Verspannelement versehbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das mit einer Seele (2)
versehbare Seil (3) aus einem Hochleistungstextilgarn,
beispielsweise aus Chemie- und/oder Naturfasern, herge
stellt ist, das von einem durchlässigen Stützgeflecht
(4) aus Synthetik- oder Stahlgeflecht umgeben ist, und
daß eine Schutzummantelung (5) aus Kunststoff zur
innigen Verbindung, beispielsweise durch Verklebung
oder Verschweißung, der verschiedenen Lagen (2, 3, 4
und 5) miteinander vorgesehen ist.
2. Seilanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Seilanker (1) als Injektionsanker und die Seele
(2) als Hochdruckschlauch ausgebildet sind, wobei die
Seele (2) aus dehnbarem Kunststoffgeflecht hergestellt
ist.
3. Seilanker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Seele (2), über die gesamte Länge und über den Um
fang verteilt, mit Durchtrittsöffnungen (7) versehbar
ist.
4. Seilanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schutzummantelung (5), über die gesamte Länge in
Abstand und über den Umfang verteilt, mit Ausnehmungen
(6) versehen ist.
5. Seilanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die alkalibeständig ausbildbare Schutzummantelung (5)
eine rauhe Oberfläche, beispielsweise durch Auftragen
einer Kurzfaser oder eines Leichtkornes, aufweist.
6. Seilanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zum Bohrlochtiefsten ein auf das Seilende (8) aufsetz
bares, kombiniertes Halte- und Mischelement (9) vorge
sehen ist, das als rohrförmiges, mindestens teilweise
in Längsrichtung geschlitztes Klemmelement ausgebildet
ist, das zum Eingriff in die Ausnehmungen (6) der
Schutzummantelung (5) mit Verdickungen oder Nocken (11)
und zum Bohrlochtiefsten mit einer kegelförmigen
Spitze (12) sowie sternartig angeordneten Mischfingern
(13) versehen ist.
7. Seilanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
auf das Seilende (8) aufsetzbar, ein kombiniertes
Halte- und Injektionselement (9) vorgesehen ist, das
oberhalb des Seilendes (8) und unterhalb der kegel
förmigen Spitze (12) mit Injektionsöffnungen (14) versehen
ist.
8. Seilanker nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Seilanker (1) mit einem Dichtelement
(15) versehbar ist, wobei die verklebbare Länge des
Seilankers (1) von dem in beliebiger Position auf dem
Seilanker (1) festlegbaren Dichtelement (15) abhängig
ist.
9. Seilanker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dichtelement (15) aus zwei keilförmigen, gegenein
ander aufschiebbaren, rohrförmigen Abschnitten (16,
17) besteht, wobei der untere Abschnitt (16) mit in
die Ausnehmungen (6) in der Schutzummantelung (5)
eingreifenden Verdickungen oder Nocken (18) und beide
Abschnitte (16, 17) mit Längsschlitzen (19, 20) versehen
sind.
10. Seilanker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das aus zwei keilförmigen Abschnitten (16, 17) bestehende
Dichtelement (15) mit einem Montagering (21) ver
sehbar ist.
11. Seilanker nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Dichtelement (15) zum Bohrlochtiefsten hin mit
einer ringförmigen, luftdurchlässigen Dichtung (38) ver
sehbar ist.
12. Seilanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in belieben Abständen auf dem Seilanker (1) in die Aus
nehmungen (6) der Schutzummantelung (5) einrastbare,
rohrabschnittsartige, geschlitzte Abstandshalter (23)
einsetzbar sind, die radial abstehende Führungen (24)
aufweisen und mit Montageringen (21) versehbar sind.
13. Seilanker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
am Seilende, außerhalb des Bohrlochs (26), eine Faser
verbund-Kunststoffmuffe (27) mit einem Außengewinde
(28) zur Aufnahme einer die Ankerplatte (29) gegen das
Gebirge (30) verspannenden Schraubenmutter (31) vorge
sehen ist.
14. Seilanker nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
in der Kunststoffmuffe (27) Schlüsselflächen (32) und
ein Adapter (33) zum Anschluß einer Pumpe sowie ein
Rückschlagventil (34) vorgesehen sind.
15. Seilanker nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kunststoffmuffe (27) in Längsrichtung, den Seilanker
umgebend, zweigeteilt und mit zusätzlichen Verbin
dungselementen, wie beispielsweise Nut und Feder, ver
sehen, ausgebildet ist und die Halbschalen (35, 36)
miteinander verbindbar, z. B. verklebbar oder ver
schweißbar sind.
16. Seilanker nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbschalen (35, 36) auf der Innenseite mit in die
Ausnehmungen (6) tief einrastbaren Nocken versehen
sind.
17. Seilanker nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
an den Abstandhaltern (23) Klemmeinrichtungen (37) zur
Aufnahme einer Entlüftungsleitung vorsehbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4018703A DE4018703C1 (en) | 1990-06-12 | 1990-06-12 | Improved cable anchor - includes several laminations and has fixing at end towards bottom of bore hole |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4018703A DE4018703C1 (en) | 1990-06-12 | 1990-06-12 | Improved cable anchor - includes several laminations and has fixing at end towards bottom of bore hole |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4018703C1 true DE4018703C1 (en) | 1991-08-01 |
Family
ID=6408210
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4018703A Expired - Lifetime DE4018703C1 (en) | 1990-06-12 | 1990-06-12 | Improved cable anchor - includes several laminations and has fixing at end towards bottom of bore hole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4018703C1 (de) |
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