DE401977C - Triebsystem fuer Messgeraete, im besonderen fuer Elektrizitaetszaehler, dessen Triebflaechen durch einen U- und T-foermigen Kern des Spannungseisens vergroessert sind - Google Patents

Triebsystem fuer Messgeraete, im besonderen fuer Elektrizitaetszaehler, dessen Triebflaechen durch einen U- und T-foermigen Kern des Spannungseisens vergroessert sind

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DE401977C
DE401977C DEM77165D DEM0077165D DE401977C DE 401977 C DE401977 C DE 401977C DE M77165 D DEM77165 D DE M77165D DE M0077165 D DEM0077165 D DE M0077165D DE 401977 C DE401977 C DE 401977C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/36Induction meters, e.g. Ferraris meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

  • Triebsystem für Meßgeräte, im besonderen für Elektrizitätszähler, dessen Triebflächen durch einen U- und T-förmigen Kern des Spannungseisens vergrößert sind. Durch das Patent 381048 ist ein Triebsystem für Induktionsmeßgetäte bekannt geworden, bei dem die Triebflächen des Spannungsfeldmagneten durch das aus einem U- und einem T-förmigen Kern gebildete, radial angeordnete Spannungseisen ein Vielfaches vom Querschnitt des Triebschenkels, auf dem die Spannungsspule sitzt, erhalten haben. Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung eines derartigen Triebsystems, c_as in bezug auf L'rehmoment und Eigenverbrauch einen gf..nstigen Wirkungsgrad aufweist. An dem U-förmigen Kern des Spannungseisens ist ein Drosselnocken angebracht, und der T-förmigeTriebkern ist derart unsymmetrisch und verstellbar ausgebildet, daß der Luftspalt zwischen Nocken und Triebkern in seiner Größe geändert und dadurch eine veränderliche Drosselwirkung erzielt wird. Ein derartiges Meßgerät kann auf diese Weise mit der einen auf dem T-förmigen Triebschenkel befindlichen Spannungsspule bis, zur doppelten Nennspannung verwandt werden, ohne daß dadurch Drehmoment, Charakteristik sowie Effektverbrauch im Spannungskreis wesentlich geändert werden.
  • Bei den bisher bekannten Triebsvstemen müssen z. B. für iio und 22o Volt Nebenschlußspulen, die für die jeweilige Spannung auf der Basis einer bestimmten Umdrehungszahl des Rotors bei gleichbleibendem Verhältnis von Drehmoment und permanenten Magneten bedingt und bei möglichst gleichbleibendem Eigenverbrauch berechnet sind, also im vorliegenden Falle zwei Spulen, verwendet werden. Der Fabrikant, der ja nie im voraus wissen kann, für welche Spannung die eingehenden Zählerbestellungen sein werden, ist dadurch genötigt, zwei Spulensorten zu fabrizieren und, wenn er schnellstens liefern will, dieselben auch auf Lager zu halten.
  • Die Nebenschlußspule, welche die eigentliche Seele des Zählers ist, erfordert infolge ihrer hohen Windungen aus feinem Draht - es werden normalerweise Drähte von o,i bis o,2 mm Durchmesser bei einer Windungszahl von 3 000 bis 15 ooo pro Spule verwandt - eine sehr sorgfältige und zeitraubende Fabrikation. Ein Auflagerarbeiten ist deshalb in den seltensten Fällen und nur bei einem großen, sehr teuren Maschinenpark möglich.
  • Um nun für die hauptsächlich in Frage kommenden Zähler, z. B. iio und 22o Volt, mit nur einer Nebenschlußspule auszukommen und dadurch die Fabrikation zu vereinfachen sowie zu verbilligen, besteht das Neue der Erfindung darin, durch zwangsweise Änderung des Stromes dieser einen N ebenschlußspüle das Drehmoment ebenfalls auf der eingangs erwähnten Basis bei beiden Spannungen gleich zu halten, so daß eine Verwendung zweier Spulen sich erübrigt. Da ferner bei einem Triebsystem mit nur einer Spule für einfache sowie für doppelte Spannung normalerweise die Summe der Kupfer- und Eisenverluste gesetzmäßig nach ungefähr der zweiten Potenz, also im Verhältnis von etwa 1:4, erfolgt, so bedingt der Erfindung 'gemäß die zwangsweise Änderung des Nebenschlußstromes eine solche Änderung des Kupferverlustes, daß dadurch die Zu- oder Abnahme des Eisenverlustes so ausgeglichen wird, daß die Summe der Verluste, also der Eigenverbrauch, nicht im Verhältnis von etwa 1:4 sondern nur von etwa i :2, mithin annähernd proportional der Spannung erfolgt.
  • Der spannungsseitige Eigenverbrauch eines Triebsystemes - der stromseitige soll, weil für diese Betrachtungen ohne Einfluß, weiter nicht berücksichtigt werden - setzt sich bekanntlich zusammen aus dem Eisenverlust (Hysteresis-und Wirbelstromverlust) des Spannungseisens, dem Kupferverlust der Nebenschlußspule und dem Energieverbrauch des Rotors. Bedeutet nun T' das Volumen in cm 3 und B die maximale Induktion im Spannungseisen, v die Frequenz der Spannung, die diese Induktion hervorruft, ri den Steinmetzschen und P den Wirbelstrcmkoeffizienten des Spannungseisens, E die E.M.K. in Volt, die in der Rotorscheibe durch die im Triebluftraum herrschende Induktion hervorgerufen wird., J den Strom in Amp., der durch die E.M.K. in der Rotorscheibe entsteht, i den Strom in Amp. und R den Widerstand in Ohm der Nebenschlußspule, so ist in Watt pro Zeiteinheit dieser Effektverbrauch Ni = vV (j B',6+ vßB2) io-7+ EJ i2R .................. (i). In dieser Gleichung stellt vT%rB',Clio-7 die Hysteresisverluste, v2V,ßB2io-7 die W'irbelstromverluste, F_ J den Energieverbrauch (Faktor des Drehmomentes) im Rotor und i2 R die Kupferverluste dar.
  • Wird nun dieses Tiiebsstem ohne jede Änderung an die doppelte* Spannung angeschlossen, so wird gesetzmäßig auch das doppelte Drehmoment auftreten und beträgt dann der spannungsseitige Effektverbrauch N.= v v ('l L2 B7 1,6+ v ß [2B] 2) 1o-7 + 4EJ+ (2 i) 2R............... (2) Betrachtet man diese beiden Gleichungen und wendet den Gedanken der Erfindung aus Gründen der eingangs erwähnten Basis vom gleichen Drehmoment bei doppelter Spannung auf Gleichung :z an, so kann, da eine Änderung des Gliedes v V (r [2 B)1,1+ vß [2 B] 2)io-7 unmöglich ist, ein Reduzieren des Drehmomentfaktors 4 B J (doppeltes Drehmoment) auf E J (Drehmoment bei einfacher Spannung) nur durch (2 i) 2R zu erreichen sein. Da nun weiter die Nebenschlußspule die gleiche geblieben ist, so kann sich naturgemäß der Widerstand R auch nicht geändert haben; daraus folgt, daß nur (2 i) 2, also der Strom i, geändert werden kann. Bezeichnet n den Faktor der Stromverkleinerung bei dem erreichten gleichen Drehmoment, so wird jetzt die Gleichung für diesen Efiektverbrauch N2= VV (r [2B]'>'+ VP [2B[2) io-7 +EJ+7a(2i)2R ..............(3) lauten, oder in `'orte übersetzt: Soll das Drehmoment dasselbe bleiben, so kann durch Änderung der Größe des Luftspaltes zwischen ?N ocken und T-förmigem Triebkern durch den entstehenden magnetischen Nebenschluß der Strom, der durch die doppelte Spannung z i geworden ist, gedrosselt (verkleinert) und dadurch das Produkt (2 i) "R ebenfalls zz-mal verkleinert werden, das heißt, es fällt der Kupferverlust und damit auch der spannungsseitige Gesamteffektverbrauch des Triebsystemes.
  • Aus dieser Überlegung geht nun ohne weiteres hervor, daß ein nach Gleichung i und 3 gebautes Triebsystem sowohl für einfache ur_c doppelte Spannung sowie für jede beliebige Spannungskombination, die innerhalb des Verhältnisses von 1:2 liegt, eingerichtet werden kann. Elektrizitätswerke, hauptsächlich Überlandzentralen, die in ihren Bezirken verschiedene Spannungen, z. B. iio :22o, iio : igo, 127:220, 220:380 oder 220:44o Volt, im Betriebe haben, sind mit nach der Erfindung gebauten Zählern in der Lage, ihren Lagervorrat, der wegen Reparaturauswechselung und Betriebserweiterung vorhanden sein muß, um die Hälfte zu vermindern. Dies bedeutet eine nicht unerhebliche Verkleinerung des für diese Zwecke nutzlos investierten Kapitals.
  • Das Spannungseisen des Triebsystems nach Patent 3810.18 ist, in einem Ausführungsbeispiel in den Abb. i bis 3 dargestellt, der Erfindung gemäß so ausgebildet worden, daß an dem U-förmigen Kern a ein Drosselnocken 7z angebracht ist, und daß der T-förmige Triebkern b, der die Spannungsspule trägt, derart unsymmetrisch und verstellbar ausgebildet ist, daß über C en Schenkel b1 (Abb. 2) der Luftspalt f und über den Schenkel b, (Abb. 3) der Luftspalt f1 entsteht. Ist der Luftspalt f (Abb. 2) eingestellt und so groß gewählt, daß praktisch kein magnetischer Nebenschluß eintreten kann, so gilt für den Effektverbrauch die Gleichung i, d. h. es ist das Triebsystem für einfache Spannung. Wird der T-förmige Triebschenkel b verstellt, und zwar derart, daß durch den Schenkel b., der Luftspalt f1 (Abb. 3) entsteht, so wird ein magnetischer Nebenschluß gebildet, es gilt für den Effektverbrauch die Gleichung 3. Das Triebsystem ist dann mit derselben Spannungsspule für die doppelte bzw. für die gewünschte Verhältnisspannung bei gleichem Drehmoment und gleicher Charakteristik bemessen. Der Nocken n kann, wenn der T-förmige Triebschenkel b nicht verstellbar ist, auswechselbar angeordnet sein, so daß der Luftspalt f und f1 dadurch eingestellt werden kann. M@ird per U-förmige Kern a ohne den Nocken n ausgebildet, so können die Schenkel b1 und b2 des unsymmetrisch und verstellbaren T-förmigen Triebkernes F; so verlängert werden, daß sie den Luftspalt f und f, in ,einer Größe ändern. In dem Tiiebluftspalt c (Abb. 1 bis 3) des magnetisch gutgeschlossenen EisenkörFerF, der aus den Teilen a und b gebildet wird, befindet sich die Rotorscheibe ci. An dem U-förmigen Kern a, gern T-förmigen Triebkern b gegenüber, ist der bekannte U-förmige Hauptstrommagnet angeordnet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Triebsystem für Meßgerä te, im besonderenfürElektrizitätszähler, dessenTriebflächen durch einen U- und T-förmigen Kern des Spannungseisens vergrößert sind, dadurch gekennzeichnet, daß an dem U-förmigen Kern des Spannungseisens ein Drosselnocken angebracht und der T-förmige Triebkern derart unsymmetrisch und verstellbar ausgebildet ist, daß der Luftspalt zwischen Nocken und Triebkern in seiner Größe geä ndert werden kann.
  2. 2. Triebkern für Meßgeräte, im besonderen für Elektrizitätszähler, dessen Triebfläche durch einen U- und T-förmigen Kern des Spannungseisens vergrößert sind, dadurch gekennzeichnet, da.ß an dem U-förmigen Kern des Spannungseisens ein auswechselbarer Drosselnocken angebracht ist, so daß der Luftspalt zwischen Nocken und Triebkern in seiner Größe geändert werden kann.
  3. 3. Triebsystem für Meßgeräte, im besonderen für Elektrizitätszähler, dessen Triebflächen durch einen U- und T-förmigen Kern nies Spannungseisens vergrößert sind, dadurch gekennzeichnet, daß der T-förmige Triebkern mit Drosselnocken versehen und verstellbar ist, so daß der Luftspalt zwischen den Drosselnocken des T-förmigen Kerns und dem U-förmigen Kern in seiner Größe geändert werden kann.
DEM77165D 1922-03-28 1922-03-28 Triebsystem fuer Messgeraete, im besonderen fuer Elektrizitaetszaehler, dessen Triebflaechen durch einen U- und T-foermigen Kern des Spannungseisens vergroessert sind Expired DE401977C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE871186C (de) * 1949-04-13 1953-03-19 Siemens Ag Ferraristriebsystem mit magnetisch parallel liegenden Spannungstriebfluss-Luftspalten

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