DE4020035C2 - Verfahren und Vorrichtung zur Vermessung von Streckenprofilen des Untertagebetriebes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Vermessung von Streckenprofilen des UntertagebetriebesInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vermessen
von Streckenprofilen des Untertagebetriebes und eine Vor
richtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Solche Vermessungen dienen hauptsächlich der Über
wachung des Streckenvortriebes bzw. des Strecken
ausbaus, der im Zuge des Vortriebes eingebracht
wird. Im Tunnelbau sind die Anforderungen an die
Genauigkeit derartiger Messungen besonders hoch, da
Tunnelbauwerke während erheblicher Einsatzzeiten
unverändert stehen müssen.
Es ist bekannt, (DE-OS 33 13 932.6) das Innenprofil
des Hohlraumes in einer Ebene an zwei frei gewähl
ten Punkten zu vermessen. Daraus wird eine Bezugs
gerade erhalten, anhand der durch Strecken- und Win
kelmessungen beliebig viele Punkte eingemessen wer
den können, aus denen sich durch mathematische Be
rechnungen der Verlauf des Profils ergibt. Zur
Durchführung dieses Verfahrens dienen im wesentli
chen ein Laser als Kurvenerzeugungsgerät und ein
Strecken- und Winkelmessegerät, dessen Standpunkt
nach Koordinaten bekannt ist.
Die Erfindung geht dem gegenüber von einem anderen,
ebenfalls vorbekannten Verfahren aus (GB-PS 21 01 742).
Bei diesem Verfahren wird der Ausbau einer
Rohrstrecke oder einer Tunnelröhre, welche aus ei
nem Rohrstrang besteht, der als ganzer vorgetrieben
wird mit Hilfe von automatischen Scannern, die über
Transmitter auf einem Monitor ein Bild entwerfen
überwacht. Da die automatischen Scanner am Strecken
ausbau festliegen, lädt sich auf dem Monitor
jede Lageänderung des Rohrstranges wiedergeben. In
der Praxis lassen sich als Scanner Kameras und als
Transmitter Dioden benutzen. Dieses Verfahren kann
mit einer automatischen Lagebestimmung kombiniert
werden, so daß die Einmessung in ein Koordi
natensystem möglich ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das
Streckenprofile im Berg- und Tunnelbau, insbeson
dere aber das Ausbauprofil nach der Hereingewinnung
des Abschlages mit hinreichender, d. h. mit einer
für den jeweils mit der Vermessung beabsichtigten
Zweck ausreichenden Genauigkeit zu erfassen, jedoch
den Aufwand hierfür zu reduzieren, so daß eine hin
reichend häufige Vermessung möglich ist.
Diese Aufgabe löst die Erfindung mit dem Merkmal
des Anspruchs 1. Weitere Merkmale sind
Gegenstand der Unteransprüche.
Da man erfindungsgemäß zugleich mit der Entstehung
der Fotografie des Objektes, das von dem Strecken
ausbruch oder dem Streckenausbau gebildet wird,
ein um 180° verdrehte Orientierungsaufnahme mit we
nigstens drei Festpunkten auf einer mit der Ob
jektfotografie gemeinsamen optischen Achse her
stellt, wird ein zeitsynchrones Doppelbild erzeugt,
von dem das eine einen Rückblick in die vermarkte
Strecke und die Paßpunkte zur Kameraaufstellung in
einem Orientierungsbild liefert, während der Blick
nach vorn das Streckenprofil, d. h. das Objektbild
liefert. Diese Momentaufnahme macht die Einmessung
des Kamerastandpunktes in das Absolutkoordinatensy
stem überflüssig. Das Orientierungsbild ersetzt die
Vermessung und ist wesentlich schneller und häufi
ger verfügbar.
Da man erfindungsgemäß die Doppelaufnahme mit CD-
Kameras herstellt, wobei man die Vermarkungen in
Form von Wandhalterungen und LEC-Signalstäben mit
hochpräziser Basis durchführt, lädt sich das Dop
pelbild in digitale Meßwerte überführen. Das kann
durch Abtastung mit einem Scanner erfolgen. Diese
Digitalisierung des fotografischen Bildes lädt Be
rechnungen zu, mit denen zunächst die Perspektive
des Bildes entfernt wird. Da man die Aufnahmesta
tion der Kamera in dreidimensionalen Koordinaten
kennt, lassen sich die Bildkoordinaten in Absolut
koordinaten umrechnen und hieraus das aufzunehmende
Streckenprofil errechnen, indem man die hierfür re
levanten Linien und/oder Flächen herausfiltert und
nach sinnvollen Beurteilungskriterien sortiert.
Z.B. ist es auf diese Weise möglich eine gezackte
Ausbruchlinie mit einem durch einen Bogenausbau
vorgegebenen Profil zu kombinieren und auf diese
Weise eine Fläche zu bestimmen.
Das erfindungsgemäße Verfahren hat gegenüber der in
der Praxis verfolgten manuellen Polarmethode den
Vorteil, daß es im Gegensatz zu diesem Verfahren
den Anbruch erfassen kann, weil es nicht auf punk
tuelle Erfassungen beschränkt ist und bietet auch
den Vorteil, daß es weniger Arbeitskräfte erforder
lich macht. Gegenüber der automatischen Abtastung
des Streckenprofils bietet das erfindungsgemäße
Verfahren den Vorteil, daß es die möglichen Be
triebsbeeinträchtigungen durch die Durchführungen
der einzelnen Messungen und den hohen Geräteeinsatz
vermeidet, weil es mit einer Fotografie arbeitet,
die mit CD-Kameras erhalten werden. Das erfindungs
gemäße Verfahren ist außerdem auch auf nicht begeh
bare Streckenabschnitte anwendbar.
Das Doppelbild lädt sich auch von dem Vortriebsper
sonal ohne spezielle Kenntnis des Meßwesens zu be
liebig häufigen Bestandsaufnahmen an jedem geeigne
ten Zeitpunkt des Vortriebsgeschehens herstellen.
Die Doppelbildaufnahme kann aus extremen Perspekti
ven erfolgen. Geneigte oder gekippte Bilder sind
erlaubt und verwertbar, wenn nur im Orientierungs
bild genügend Vermarkungspunkte in geeigneter Weise
erfaßt sind.
Wenn man das erfindungsgemäße Verfahren auf den
Spritzbetonausbau in Strecken des Untertagegebietes
anwendet, so lassen sich damit Streckenprofile er
fassen, welche eine Berechnung der Ausbruchmassen
und Spritzbetoneinbaumenge zulassen. Das letztere
ist von erheblicher Bedeutung, weil sich daraus der
Rückprallanteil des Spritzbetons ermitteln läßt.
Das wiederum gestattet eine Optimierung der ge
samten Ausbauarbeit. Darüberhinaus kann das erfin
dungsgemäße Verfahren zur Erfassung von Tunnelquer
profilen in jedem Bauzustand, zur Betriebsdokumen
tation, zur geologischen Bestandsaufnahme und zur
Gewinnung geotechnischer Daten, z. B. zur Erstset
zung im offenen Abschlag benutzt werden.
Die Vermarkung von wenigstens drei Festpunkten be
deutet die Reduzierung auf ein Mindestmaß. Aller
dings muß deren Signalisierung geeignet sein, In
formationen über Lage und Entfernung des jeweiligen
Zieles, abzugeben. Das erfordert ein hinreichend
dichtes Raster der Vermarkungen, wie sie für ein
hochgenaues Tunnelnetz erforderlich und daher auch
vorhanden ist. Die Digitalisierung ergibt eine we
sentliche Rationalisierung, wenn man sie zur Ana
logfotografie in Beziehung setzt. Die digitale Bil
derfassung mit CCD-Kameras liefert eine Digital-
Card, welche die Entwicklung des Bildes im Labor
erübrigt, wie sie im Analogiefotografieverfahren
erforderlich ist. Die Digital-Card kann unmittelbar
angewendet, d. h. in einen Systemrechner eingelesen
werden, erspart also unter anderem die Bildentwick
lung und den Scanner, der bei Analogfotografien zur
Bildabtastung nötig ist. Eine digitale Bilderfas
sung speichert zudem die erforderlichen Orientie
rungsdaten, wie etwa die Nummern der Vermarkungen,
das Aufnahmedatum sowie andere für die Auswertung
erforderliche Hinweise ebenfalls digital auf einer
Zusatzspur der Digital-Card.
Das Auffahren der Strecken erfolgt fast allgemein
mit Hilfe eines Laserstrahles. Bei der Ausführungs
form des erfindungsgemäßen Verfahrens nach dem An
spruch 5 wird zusätzlich zum Bildinhalt der Orien
tierungsaufnahme, d. h. die den Rückblick erfassende
Aufnahme noch der Laseraustrittspunkt bzw. im Ob
jektbild der auftreffende Laser an der Ortsbrust
sichtbar gemacht und ist somit ebenfalls digital
vorhanden. Daraus ergeben sich weitere Kontrollmög
lichkeiten der Güte der Standortbestimmung.
Der Anspruch 6 beschreibt die Hauptverwendungsmög
lichkeiten des erfindungsgemäßen Verfahrens. Indem
man nämlich aus den bereits beschriebenen Flächen
Massen errechnet, kann man sowohl die erforderliche
Spritzbetonmenge bestimmen, als auch aus dem
Spritzbetonverbrauch auf den Rückprall zurück
schließen.
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Verfahren und die
Vorrichtung anhand eines Ausführungsbeispieles näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 einen Streckenvortrieb im Bereich der Orts
brust in Draufsicht mit schematischer Dar
stellung des Aufnahmeverfahrens gemäß der
Erfindung,
Fig. 2 in Form eines Diagramms das Ablaufschema des
erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 3 das Ergebnis des erfindungsgemäßen Verfah
rens anhand einer Querschnittsdarstellung
eines Tunnelvortriebes und
Fig. 4 schematisch eine Vorrichtung zur Durchfüh
rung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Gemäß der Darstellung der Fig. 1 ist eine CCD-
Kamera hinter der Ortsbrust aufgestellt. Der durch
Pfeile gekennzeichnete spitze Winkel stellt den er
faßten Bereich dar und ist nach vorn auf die Orts
brust (1) gerichtet. Er erfaßt auch die Ausbau
schale, die schematisch bei (2) dargestellt ist.
Die Orientierung der Kamera ist durch dünne Pfeile
gekennzeichnet und erfaßt drei Lage- und Höhenfest
punkte, die in den Pfeilen mit (3-5) gekennzeichnet
sind und Festpunkte des übergeordneten Tunnelpoli
gons darstellen. Die Signalisierung dieser Punkte
ist geeignet, Informationen über die Lage und Ent
fernung des jeweiligen Zieles zur Kamerastation (6)
abzugeben.
Die hierfür geeigneten Punktvermarkungen sind be
kannt. Sie können sich aus einer Kombination aus
Wandhalterungen und LED-Signalstäben mit hochpräzi
ser Basis ergeben.
Die CCD-Kamera ist allgemein mit (7) in Fig. 4 ge
kennzeichnet. In dem Kameragehäuse (8) befindet
sich eine Doppeloptik. An einer Stirnseite der
Kamera (9) ist die Optik (10) eingebaut. Sie befin
det sich im oberen Teil (11) des Gehäuses (8). Die
zweite Optik (12) befindet sich in der Rückwand
(14) der Kamera und ist im unteren Teil (15) des
Gehäuses untergebracht. Der Höhenversatz z′ der bei
den Optiken ist genau definiert und bekannt.
Die Optiken (10 und 12) entwerfen auf einem opto
elektrischen Festkörperflächensensor (16 bzw. 17)
ihr optisches Bild. Im oberen Teil (11) der Kamera
wird das Objekt aufgenommen, das gemäß der Darstel
lung der Fig. 1 von der Ortsbrust gebildet wird,
während im unteren Teil (15) der Kamera die Orien
tierung der Vermarkungen (3, 4 und 5) aufgenommen
wird. Die Orientierung (6) der Kamera (7) erfolgt
in der Ebene (18), welche den beiden Brennpunkten
(19 und 20) der Optiken (10 und 12) gemeinsam ist.
Die Ebene befindet sich gemäß der Darstellung der
Fig. 4 in der Längsmitte des Kameragehäuses (8) und
ist senkrecht im Kameragehäuse orientiert.
Die Verarbeitung der Objektaufnahme ist in Fig. 2
schematisch wiedergegeben. Da gemäß der Darstellung
der Fig. 1 der Erfassungswinkel durch den Aufstel
lungsort (6) der Kamera so gewählt ist, daß er den
Ausbruch und den Spritzbeton erfaßt, bildet sich
dies auf der Objektaufnahme ab. Im linken Teil der
Grafik ist die Verarbeitung wiedergegeben, der die
Aufnahme mit der CCD-Kamera zugrundeliegt. Diese
liefert eine Digital-Card, welche auf einem
Speichermedium die digitalisierte Objektaufnahme
enthält. Die digitalisierte Objektaufnahme wird von
einem Systemrechner bearbeitet, welcher nach be
kannten mathematischen Methoden aus der Objekten
aufnahme die Verzerrungen entfernt bzw. ausgleicht
und einen Maßstab festlegt. Diese so bearbeitete
Objektaufnahme wird in eine dreidimensionale Grafik
überführt, was in einem Rechner aufgeführt wird.
Hierbei wird durch Filtern festgelegt, welchem
Zweck die Aufnahme dient. Es kann sich um eine
Dokumentation, um eine geologische Aufnahme, um die
Festlegung des Ausbruches oder auch um die
Spritzbetoneinbaumenge handeln.
Im gleichen Rechner wird nunmehr die Grafik in
Absolutkoordinaten umgerechnet, d. h. durch Trans
formation werden die Bildobjektkoordinaten dem
Absolutkoordinatensystem zugeordnet. Der Rechner
liefert damit eine Darstellung, die weiterbearbei
tet werden kann. Eine solche Darstellung ist sche
matisch in Fig. 3 wiedergegeben. Man erkennt daraus
die Sollinie der Ausbauschale bei (21) und die ge
zackte Linie (22), welche den Verlauf des Aus
bruches wiedergibt. Die schraffierte Flächen (23
bzw. 24) erfassen die Strosse und zeigen den
Mehrausbrauch gegenüber der Sollinie. Aus den
Linien (21 und 22) lassen sich Flächen errechnen,
deren Größenordnung in der Fig. 3 in Quadratmetern
wiedergegeben ist. Hieraus läßt sich im Rahmen der
Bearbeitung die Ausbruchmasse errechnen, die durch
Spritzbeton ersetzt werden muß. Kennt man diese
Masse und setzt man sie mit dem tatsächlichen
Spritzbetonverbrauch in Bezug, so ergibt sich dar
aus der Rückprallverlust als wesentliche Kenngröße
zur Steuerung der Ausbauarbeit.
In der linken Darstellung der Fig. 2 ist damit der
Bearbeitungsablauf zu erkennen, der sich nach dem
Einlesen des Doppelbildes in dem Systemrechner er
gibt und sich in folgenden Schritten zusammenfassen
läßt:
- a) Entfernen jeglicher Perspektiven und Verzer rungen,
- b) Verifizierung und Zuordnung der Orientie rungspunkte mittels geeigneter Suchroutinen,
- c) Ermittlung der genauen Aufnahmestation in drei D-Koordinaten des übergeordneten Tun nelnetzes,
- d) Transformation der Bildkoordinaten der Objektaufnahme in das Gesamtsystem anhand der Orientierungsparameter,
- e) Herausfiltern der relevanten Linien (21, 22) bzw. der Flächen (23, 24), sowie Sortieren nach sinnvollen Beurteilungskriterien und
- f) - mathematische Auswertung und Ausgabe der Flächen und Massen,
- - Gegenüberstellung der Einbau und Liefermen gen des Betons,
- - Ermittlung des Rückpralls der Profilgenauig keit und anderer interessierender Daten des Streckenprofils.
Damit können an jeder beliebigen Station eines Tun
nelbauwerkes mehrschichtige Schnitte des Streckenpro
fils angefertigt werden, die sich vielfach auswer
ten lassen. Sie können der Vermessung, der Abrech
nung nach Ist-Aufmaßen, der technischen Bearbei
tung, z. B. der Planung an räumlichen Modellen, den
Controling und Kostenreduzierung vor Ort, sowie der
Kalkulation unter Verwendung relastischer und aktu
eller Faktoren zugrundegelegt werden.
In der rechten Darstellung der Fig. 2 ist die Ver
arbeitung eines Analogbildes wiedergegeben, was
keiner näheren Erläuterung bedarf.
Claims (8)
1. Verfahren zur Vermessung von Streckenprofilen des Unterta
gebetriebes, bei dem das Vermessungsobjekt mit meh
reren Festpunkten aus einer in Absolutkoordinaten
angemessenen Kameraaufstellung fotografiert und die
Fotografien in Absolutkoordinaten umgerechnet wer
den, um mit Hilfe der Fotografie die Vermessungsob
jekte zu bestimmen, dadurch gekennzeichnet, daß
zugleich mit der Herstellung der Fotografie des Ob
jektes, das mit einer CCD-Kamera hergestellt und
von dem Streckenausbruch oder dem Streckenausbau
gebildet wird, eine um 180° verdrehte Orientie
rungsaufnahme mit wenigstens drei Festpunkten, die
als Vermarkungen in Form von Wandhalterungen und
LED-Signalstäben mit hochpräziser Basis ausgeführt
sind auf einer mit der Objektfotografie gemeinsamen
optischen Achse hergestellt und die digitalisierten
Aufnahmen ausgewertet werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die beiden Aufnahmen mit bekannte in
Höhenversatz (z′) vorgenommen und vor der Bild
auswertung eine etwaige Parallelitätsabweichung
der vertikalen und horizontalen Bildachsen des
Doppelbildes eliminiert werden.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da
durch gekennzeichnet, daß mit der Orientierungs
aufnahme Festpunkte (x, y, z) des Absolutkoordi
natensystems fotografiert und hieraus der Stand
ort der Kamera ermittelt wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 und einem der Ansprü
che 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß aus
dein digitalisierten Bild mit Hilfe der gespei
cherten Festpunkte eine dreidimensionale Grafik
errechnet und diese durch Transformation den
Absolutkoordinaten (x, y, z) zugeordnet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 1 und einem der Ansprü
che 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Orientierungsaufnahme der Austrittspunkt eines
Lasers oder im Objektbild der Auftreffpunkt des
Lasers an der Ortsbrust erkennbar gemacht und
digital gespeichert wird, wobei die Speicher
werte zur Kontrolle der in der Orientierungsauf
nahme wiedergegebenen Vermarkungen verwendet
werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 und einem der Ansprü
che 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die in
Absolutkoordinaten (x, y, z) überführte Grafik
zur Errechnung von Flachen oder Massen weiterbe
arbeitet wird.
7. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 und einem der Anspruch 2 bis 6, gekenn
zeichnet durch zwei gekoppelte CCD-Kameras, die auf
einer gemeinsamen optischen Bildachse übereinander
um 180° verdreht angeordnet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die beiden CCD-Kameras in einem gemeinsa
men Kameragehäuse (8) untergebracht sind und die
beiden Brennpunkte (19, 20) ihre Optiken (10, 12) auf
einer gemeinsamen Ebene (18) angeordnet sind, bei
der die Kamera (7) in die Absolutkoordinaten (x, y,
z) eingerichtet wird.
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
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|---|---|---|---|
| DE19904020035 DE4020035C2 (de) | 1990-06-23 | 1990-06-23 | Verfahren und Vorrichtung zur Vermessung von Streckenprofilen des Untertagebetriebes |
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| DE4020035C2 true DE4020035C2 (de) | 1995-02-02 |
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| DE3313932A1 (de) * | 1983-04-16 | 1984-10-18 | Ed. Züblin AG, 7000 Stuttgart | Verfahren zur beruehrungslosen vermessung von innenprofilen eines hohlraumes sowie vorrichtung zur durchfuehrung eines solchen verfahrens |
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Also Published As
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