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Halter für Bekleidungsstücke, Wäscheleinen, gymnastische Geräte, Reklameschilder
usw. Gegenstand der Erfindung ist ein an einer Tür oder dem Türrahmen bzw. am Fenster
oder Fensterrahmen zu befestigender metallischer Halter für Bekleidungsstücke, Wäscheleinen,
gymnastische Geräte, Reklame- oder Hinweisschilder u. dgl. m., der eine oder mehrere
seitlich vorragende Spitzen besitzt, mit welchen er in den beim öffnen der Tür oder
des Fensters zwischen dem Flügel und dem benachbarten Rahmenteil entstehenden Spalt
eingeführt und so gehalten wird, daß die Spitzen durch die Schließbewegung des Tür-oder
des Fensterflügels in dessen Innenrandfläche oder in das Rahmenholz eindringen,
wodurch der Halter sicher festgelegt - wird. Der Halter, der auch selbst als Hinweisschild
ausgebildet sein kann, besteht entweder aus einem Stück Blech oder aus entsprechend
gebogenem Draht. In beiden Fällen hat das freie Ende des Halters, sofern dieser
zum Halten von Bekleidungsstücken dienen soll, vorteilhaft einen nach oben und einen
nach unten zeigenden Haken, um den Halter bei nach links oder nach rechts sich öffnenden
Türen oder an je#lern Fensterflügel von Doppelfenstern uhd an der Tür oder dem Fensterflügel
oder an deren Rahmen festlegen zu können. Der Halter kann auch in sich gelenkig,
d. h. der eine Teil als Bügel ausgebildet sein, um den der eigentliche Halterkeil
seitlich schwingbar ist, oder aber der eigentliche Halterteil ist in äsen der in
erwähnter Art festzulegenden Teile schwenkbar. Diese gelenkige Ausbildung des Halters
ist dort geboten, wo die Tür sich um einen Winkel von mehr als go ° öffnet oder
Halter beliebiger Art gegeneinander auswechselbar sein sollen. Bei in sich gelenkiger
Ausbildung des Halters kann der schwenkbare Teil desselben auch aus anderem Stoff,
z. B. Holz, bestehen.
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In der verschiedene Ausführungsformen des Halters gemäß der Erfindung
v eranschaulichenden Zeichnung sind Abb. i und a das Schaubild eines aus Blech bzw.
einem Drahtbügel bestehenden Halters; die Abb.3 und .4 sind die Seitenansicht bzw.
Draufsicht auf einen aus Draht gebogenen Halter; die Abb. 5 und 6 zeigen die Art
des selbsttätigen Festlegens des- Halters an der Tür oder dem Türrahmen durch die
Schließbewegung der Tür; rlie Abb. 7 und 8 sind die Seitenansicht bzw. Draufsicht
eines in sich gelenkigen Halters; die Abb. g und i o stellen eine Abart des gelenkigen
Halters nach den Abb.7 und 8 dar; abb. i i ist das Schaubild eines in sich gelenkigen
Halters, dessen festzulegender, mit Üsen versehener Teil aus einem Stück Draht gebogen
ist; Abb. 12 ist das Schaubild eines in sich gelenkigen Halters, bei dem der festzulegende,
i_lsen aufweisende Teil aus Blech, der an ihm
angelenkte Halterteil
dagegen aus Holz besteht; Abb. 13 und 14 zeigen zwei weitere Ausführungsformen eines
in sich gelenkigen Halters.
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Der Halter a (Abb. i) hat eine oder -vorteilhaft mehrere seitlich
vorragende scharfe Spitzen b, die zum Festlegen des Halters durch Eindringen in
die Innenrandfläche c der Tür d (Abb. 5) oder in den Türrahmen e (Abb. 6) oder des
Fensters oder in den Fensterrahmen dienen. Hierzu wird der in beliebiger Art durch
Stanzen, Gießen, Pressen usw. hergestellte Halter a nach dem Öffnen der Tür oder
des Fensters mit den Spitzen b voran in den Spalt zwischen der Tür und dem Türrahmen
oder dem Fenster und Fensterrahmen eingeführt, so zwar, daß die Spitzen b der Iiinenrandqäche
c der Tür (Abb. 5) oder des Türrahmens e (Abb. 6) bzw. des Fensters oder des Fensterrahmens
zugekehrt sind. Beim Schließen der Tür oder des Fensters dringen durch den Druck
derselben die Spitzen b von selbst in das Holz ein. Das freie Ende des Halters a
ist vorteilhaft sowohl nach oben als nach unten zum Haken f ausgebildet, um den
Halter bei nach links oder nach rechts sich öffnenden Türen bzw. an jedem Flügel
eines Doppelfensters und auch der Tür oder dem Türrahmen bzw. dem Fenster oder Fensterrahmen
befestigen zu können, da dann die Spitzen 1 je nachdem nach rechts oder nach links
zeigen, der Halter a mithin um i8o ° um seine wagerechte Längsachse gedreht «-erden
muß. Eine Durchbohrung des Blechs a kann zum Festlegen einer Wäscheleine o. dgl.
dienen; zum gleichen Zweck kann der Teil a auch ein aus Draht gebogener Bügel sein.
In der Ausführungsform nach Abb. 3- besteht der Halter a ebenfalls aus entsprechend
gebogenem Draht.
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In der Ausbildung nach den Abb. 7, 8, 9 und io ist der Halter in sich
gelenkig und besteht entweder aus einem Bügelteil a (Abb. 7), der durch die Ösen
g .eines oder mehrerer die Endhaken f aufweisender, in wagerechter Ebene schwenkbarer
Arme h hindurchgeht, oder aus zwei vorteilhaft durch die Strebe i verbundenen Armen
a (Abb. 9), in deren Ösen k der Arm li. mit Haken 1 eingreift. Um die Strebe
i können weitere Arme 1z schwenkbar sein. Natürlich können die Teile
a, i
und k der Abb.9 auch aus einem einzigen entsprechend gebogenen Draht
bestehen (Abb. 9), d. h. der Teil a als Ösenbügel ausgebildet werden. Die Ösen k
können auch zu einem oder mehreren Paaren in wagerechter oder senkrechter Richtung
(Abb. 121) durch das Halterblech a .durchgeführt und in ihnen die Armpaare der Halterteile
1i schwenkbar gelagert werden.
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Überhaupt sind im Rahmen des Erfindungsgedankens auch andere Ausführungsarten
möglich.
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Soll der Halter a als Hinweis- bzw. Reklameschildträger dienen, so
können statt besonders anzubringender Schilder die Haken tvegfallen -und das Blech
a (Abb. i) selbst als Tafel geformt sein oder ebenso wie der wagerechte Teil des
Drahtes a (Abb. 2) als Rahmen eine Tafel umschließen. Diese Ausführungsarten sind
als ohne weiteres verständlich nicht dargestellt. Zum Halten von gymnastischen Geräten
kann das freie Ende des Halters natürlich auch als Öse zum Einhaken, z. B. von elastischen
Zugschnüren u. rlgl., ausgebildet werden.