DE402202C - Spritzvergaser - Google Patents

Spritzvergaser

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DE402202C
DE402202C DEF47843D DEF0047843D DE402202C DE 402202 C DE402202 C DE 402202C DE F47843 D DEF47843 D DE F47843D DE F0047843 D DEF0047843 D DE F0047843D DE 402202 C DE402202 C DE 402202C
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tube
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spray
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions

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Description

  • Spritzvergaser. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Spritzvergaser, der aus einem Hauptspritzrohr besteht, welches an einen mit der Außenluft in Verbindung stehenden Brennstoffhilfsbehälter angeschlossen ist, so daß bei großen Geschwindigkeiten die Flüssigkeit, welche von dem Hauptspritzrohr kommt, zunächst durch die Luft, die den Brennstoffhilfsbehälter durchzieht, zerschäumt wird. Gemäß der Erfindung wird dieser zerschäumte Brennstoff in dem Augenblick, in dem er in die Mischkammer eintritt, weiter zerstäubt.
  • Zu diesem zweck ist ein Nebenspritzrohr an den Verbindungskanal zwischen dem Hauptspritzrohr und dem Brennstoffhilfsbehälter angeschlossen und neben dem Hauptspritzrohr angeordnet, derart, daß aus dem Nebenspritzrohr ein reiner Luftstrahl austritt, der das aus dem Hauptspritzrohr ausströmende Luftbrennstoffgemisch zerstäuben hilft, wenn ein bestimmter Unterdruck an den Mündungen der beiden Spritzrohre überschritten wird und der Brennstoffhilfsbehälter sich entleert hat.
  • Der Gegenstand v orliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt Abb. i zeigt einen senkrechten Schnitt durch einen Spritzvergaser; Abb. z stellt einen Teil des Spritzrohres dar, nur in größerem Maßstabe; Abb. 3 ist ein Schnitt durch einen Spritzvergaser gemäß der Erfindung in einer anderen Ausführungsform ; Abb. ;. ist eine schematische Ansicht des ErfindungsgegensLandes.
  • Der Spritzvergaser besteht aus einem Brennstoffbehälter a mit konstantem Spiegel (Abb. i) beliebiger Art. Er speist durch einen Kanal b das Hauptspritzrohr e, welches über einer Düse mit Öffnung (i angeordnet ist. Das Rohr e liegt in einem zweiten Rohr f, welches ein Nebenspritzrohr bildet. Dieses ist durch einen Kanal g mit einem Brennstoffhilfsbehälter P verbunden, der seinerseits mit der atmosphärischen Luft in Verbindung steht. Die beiden Spritzrohre e und f münden in eine Mischkammer k, über der sich ein mit Abschlußventil o versehener Raum i befindet, von dem ein Röhrchen k ausgeht, das in einen Brennstoffhilfsbehälter l taucht, der nach der freien Luft offen ist und durch eine genau bemessene Öffnung m von dem Kanal b aus gespeist wird. Diese Einrichtung für verlangsamten Gang tritt in Tätigkeit, wenn das Ventil o nahezu vollständig geschlossen und der Unterdruck in der Mischkammer lt nicht ausreicht, um die Flüssigkeit des Hauptspritzrohres e anzusaugen.
  • Sobald der Motor stillsteht oder nur verlangsamend auf die Einrichtung i, k einwirkt, steigt die Flüssigkeit, welche durch die Öffnung r1 und das Hauptspritzrolir c strömt, in diesem Rohr e auf bis zu dem konstanten Flüssigkeitsspiegel im Behälter a.
  • Eine oder mehrere Öffnungen ya sind ferner in dem Rohr e vorgesehen, damit die vom Hauptspritzrohr gelieferte Flüssigkeit das Nebenspritzrohr f füllen kann sowie den Kanal g. Wenn dann das Ventil o rasch geöffnet wird, drückt die atmosphärische Luft sofort die in den Räumen f und .g enthaltene Flüssigkeit zurück, welche sich mit der Luft mischt und dann das Eintreffen der vom Hauptspritzrohr zugespeisten Flüssigkeit abwartet.
  • Sobald die Hilfsflüssigkeit der Räume f und g den Motor passiert hat, strömt durch den Verbindungskanal g nur Luft, von welcher ein Teil durch eine oder mehrere Öffnungen in das Rohr e eintritt, und bringt die vom Hauptspritzrohr e kommende Flüssigkeit zum Zerschäumen sowie zur vollkommenen Zerstäubung.
  • Wie Abb. 3 zeigt, kann die Anordnung mit der Verzögerungseinrichtung i, k kombiniert werden. Es liegt dann die Tauchröhre k in dem Brennstoffhilfsbehälter P, der mit dem Nebenspritzrohr f in Verbindung steht. Das Rohr k bringt dann in diesen Behälter @ die zum Arbeiten notwendige Flüssigkeit. In diesem Fall sind die Öffnungen n derart bemessen, daß sie eine Menge entsprechend derjenigen der Öffnung m nach Ausführung der Abb. i abgeben.
  • Diese Verbindung hat noch den Vorteil, daß ermöglicht wird, die Menge der Flüssigkeit zu regeln, welche zur Erzeugung der Beschleunigung bestimmt ist. Die Länge der Röhre k regelt die Höhe der Flüssigkeit in dem Nebenspritzrohr f und in dem Brennsiloffl@ilfsbehälter P derart, daß die für den Gang unbedingt notwendige Flüssigkeitsmenge vorhanden ist. Bei verlangsamtem Gang stellt sich der Flüssigkeitsspiegel im Brennstoffhilfsbehälter p. tatsächlich auf den Spiegel im unteren Ende der Röhre k ein.
  • Diese Kombination ist nicht durch die beschriebene Anordnung zum langsamen Gang begrenzt, sondern kann auf jedes System angewendet werden, bei dem das Hauptspritzrohr für Verlangsamung die Flüssigkeit in ein offenes mit der freien Luft in Verbindung stehendes Rohr bringt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: i. Spritzvergaser mit einem Hauptspritzrohr und einem damit verbundenen nach der Luft. offenen Brennstofthilfsbehälter, der ebenso wie das Hauptspritzrohr von einer tiefliegenden Brennstoffdüse, aber durch einen über dieser liegenden Verbindungsk« nal gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein Nebenspritzrohr (f) an den Verbindungskanal (g) zwischen Hauptspritzrohr (e) und Brennstofthilfsbehälter (P) angeschlossen und neben dem Hauptspritzrohr (e) angeordnet ist, derart, daß aus demNebenspritzrohr ein reiner Luftstrahl austritt und das aus dem Hauptspritzrohr ausströmende Luftbrennstoffgemisch zerstäuben hilft, wenn ein bestimmter Unterdruck an den Mündungen der beiden Spritzrohre (e und f) überschritten wird und der Brennstoffhilfsbehälter sich entleert hat. z. Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Nebenspritzrohr (f) das Hauptspritzrehr (e) gleichachsig umgibt.
DEF47843D 1919-10-13 1920-10-12 Spritzvergaser Expired DE402202C (de)

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