DE4022846C2 - Vorrichtung zur Leistungssteuerung und -begrenzung bei einer Heizfläche aus Glaskeramik oder einem vergleichbaren Material - Google Patents
Vorrichtung zur Leistungssteuerung und -begrenzung bei einer Heizfläche aus Glaskeramik oder einem vergleichbaren MaterialInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Leistungssteuerung und -be
grenzung bei einer Heizfläche aus Glaskeramik oder einem vergleichbaren
Material, insbesondere bei einem Kochfeld.
Heizflächen aus Glaskeramik oder einem vergleichbaren Material finden bei
spielsweise Verwendung als Wand- oder Deckenstrahler, Wärmetauscher oder
andere großflächige Beheizungseinrichtungen, die in beliebiger Weise be
heizt werden können.
Von besonderem Interesse sind heutzutage elektrisch oder gasbeheizte Koch
felder oder Einzelkochstellen, deren Heizfläche aus Glaskeramik besteht.
Kochfelder dieser Art sind allgemein bekannt und schon vielfach in der Pa
tentliteratur beschrieben worden. Die Beheizung der Heizzonen dieser Koch
felder (ohne Beschränkung der Allgemeinheit werden die Heizzonen bei Koch
feldern im folgenden auch Kochzonen genannt) erfolgt mittels unterhalb der
Glaskeramikkochfläche angeordneten Heizeinrichtungen, z. B. elektrisch be
triebene Kontaktheizelemente, Strahlungsheizelemente oder Gasbrenner. Wei
terhin sind noch Induktionskochfelder bekannt.
Bei den bekannten Haushaltskochfeldern wird die Heizleistung für die Heiz
einrichtungen durch Vorgabe vom Benutzer fest eingestellt oder durch ein
wählbares Zeitprogramm elektronisch, elektromechanisch oder, bei Gasherden
über Ventile, rein mechanisch gesteuert. Entsprechende Steuerungen sind
beispielsweise in der DE 36 39 186 A1 beschrieben.
Es ist bekannt, Heizzonen eines Glaskeramikkochfeldes, die einen größeren
Durchmesser aufweisen, zum Beispiel um Töpfe mit größerem Durchmesser
und/oder unrunder, beispielsweise ovaler, Bodenfläche zu erhitzen, mit
Heizelementen mit mehreren Heizkreisen zu beheizen. Es ist auch bekannt,
neben den ständig in Betrieb befindlichen Dauerheizelementen sog. Zu
schaltheizelemente einzusetzen, die nur in der Ankochphase mit Leistung
beaufschlagt werden, um eine beschleunigte Aufheizung der Kochzone zu er
zielen. Die geometrische Anordnung der Heizelemente bzw. Heizkreise un
terhalb einer Heizzone ist dabei üblicherweise an die Geometrie des Koch
geschirrs angepaßt.
So wird zum Beispiel in der DE-OS 33 14 501 eine Heizplatte mit zwei
zueinander konzentrischen Heizkreisen beschrieben, bei welcher der äußere
Heizkreis als Zuschaltheizkreis ausgelegt ist.
Eine Heizeinrichtung mit einem Gasbrenner, der zwei unabhängig voneinander
mit Gas beaufschlagbare Brennerkammern aufweist, die z. B. zueinander kon
zentrische Zonen im Kochzonenbereich begrenzen können, wird in der US-PS
4 083 355 beschrieben.
Bei den üblicherweise eingesetzten Glaskeramiken sind die maximalen Be
triebstemperaturen auf 700°C zu begrenzen, um Beschädigungen der Kochflä
che durch Überhitzung zu vermeiden.
Die Praxis hat gezeigt daß Überhitzungen, d. h. anomale thermische Bela
stungszustände bei Glaskeramikkochflächen ihre Ursache meist in der Ver
wendung schlechten Kochgeschirrs oder Fehlbedienungen haben.
So tritt z. B. bei Kochgeschirr mit unebener Auflagefläche ein örtlich un
terschiedlicher Wärmeentzug in der Kochzone auf. Durch Unachtsamkeit kann
leerkochendes Geschirr noch höhere Temperatur/Zeit-Belastungen für die
Glaskeramik verursachen. Weitere Extrembelastungen verursachen Töpfe mit
zu kleinen Durchmessern sowie versehentlich versetzt, d. h. nicht zentrisch
aufgestellte Töpfe. In diesen Fällen wird die Kochzone in den vom Topf
nicht abgedeckten Bereichen überhitzt. Die Oberflächentemperatur der Glas
keramik kann in solchen Fällen erheblich über den im Leerlauf, d. h. ohne
Topf, gemessenen Temperaturen liegen. Temperaturerhöhungen von bis zu 200°
K über der Oberflächentemperatur im Leerlauf sind möglich.
Diese anomalen thermischen Belastungen im Bereich der Kochzonen können
sich im Laufe der Zeit zu hohen Temperatur/Zeit-Belastungen aufaddieren
und die Zerstörung der Kochflächen zur Folge haben. Extrem hohe Temperatu
ren können das aufgesetzte Kochgeschirr und auch die Glaskeramikkochfläche
beschädigen. Topfemaille kann beispielsweise bei versehentlich leerkochen
dem Stahlemail-Geschirr anschmelzen. Ebenso kann leerkochendes Aluminium-
Geschirr durch schmelzendes Aluminium die Glaskeramikoberfläche beschädi
gen.
Da in der Praxis sowohl schlechtes bzw. ungeeignetes Kochgeschirr verwen
det wird als auch die o. g. Fehlbedienungen vorkommen, muß die maximale
Oberflächentemperatur im Leerlauf begrenzt werden. Aus dem gleichen Grund
ist die spezifische Leistungsdichte der Heizeinrichtungen, bezogen auf die
Fläche der beheizten Zone, auf derzeit ca. 7 Watt/cm2 begrenzt.
Die oben geschilderten anomalen Belastungszustände können einerseits zur
Beschädigung der Glaskeramikkochfläche führen und andererseits den Wir
kungsgrad des Kochsystems erheblich verschlechtern.
Zur Temperaturüberwachung bei einer Glaskeramikkochfläche werden in der
Regel sogenannte Schutztemperaturbegrenzer, z. B. zwischen den Heizelemen
ten und der Glaskeramikfläche meist längs eines Durchmessers angeordnete
Stabausdehnungsschalter, eingesetzt, die üblicherweise bei Überschreiten
einer bestimmten Grenztemperatur die Heizeinrichtung ganz abschalten oder
in ihrer Leistung vermindern.
Diese Schutztemperaturbegrenzer haben den Nachteil, daß sie lediglich die
Temperatur unterhalb und nicht in der Kochfläche erfassen. Aufgrund der
schlechten Wärmeleitung in Glaskeramik wird die Temperatur auch nur in un
mittelbarer Nähe des Stabausdehnungsschalters detektiert. Darüber hinaus
führt die Anordnung längs des gesamten Durchmessers der Kochzone dazu, daß
bei Auftreten einer vom Stabausdehnungsschalter detektierbaren Überhit
zung, unabhängig davon, ob diese lokal sehr begrenzt ist, und ob ein oder
mehrere Heizelemente davon betroffen sind, immer die gesamte Heizeinrich
tung in der Kochzone abgeschaltet bzw. in ihrer Leistung vermindert wird.
Aus der deutschen Patentschrift DE-PS 21 39 828 ist bekannt, daß Glas,
Glaskeramik oder ähnliche Materialien einen von der Temperatur abhängigen
elektrischen Widerstand besitzen, so daß daraus durch Aufbringen von Lei
terbahnen, z. B. aus Edelmetallen, Temperaturmeßwiderstände mit steiler Wi
derstands-Temperatur-Kennlinie, ähnlich dem der bekannten NTC-Widerstände,
hergestellt werden können.
Diese Art von Temperatur-Sensoren werden in der US-PS 4 237 368 in Verbin
dung mit entsprechender Beschaltung dazu benutzt, den o. g. Schutztempera
turbegrenzer vollkommen zu ersetzen. Dazu werden in jeder Kochzone jeweils
zwei zueinander parallele Leiterbahnen, die jeweils einen streifenförmigen
Glaskeramiktemperaturmeßwiderstand begrenzen, ähnlich wie die oben erwähn
ten Stabausdehnungsschalter, längs des Durchmessers der Kochzone auf die
Glaskeramikkochfläche aufgebracht.
Diese Temperatursensoren erlauben zwar die Messung der Temperatur der
Glaskeramikkochfläche selbst, die übrigen oben beschriebenen Nachteile be
stehen jedoch auch hier.
Aus der US-PS 4,394,564 ist ein Temperaturüberwachungs- und Leistungszu
fuhrsteuersystem bekannt, das nicht nur eine flächendeckende unmittelbare
Temperaturüberwachung im Bereich der gesamten Kochzone ermöglicht, sondern
auch noch eine Leistungsanpassung an den örtlich unterschiedlichen Wärme
entzug bei den meistens bekannten anomalen thermischen Belastungsfällen.
Dieses System, das für eine herkömmliche Masse-Kochplatte aus Aluminium
entwickelt wurde, sieht vor, daß die Heizplatte mittels mehrerer unabhän
gig voneinander schalt- und steuerbarer Heizelemente beheizbar ist und daß
die Temperatur in den den einzelnen Heizelementen zugeordneten Bereichen
der Heizplatte mittels mehrerer voneinander unabhängiger Temperatursensor
en überwacht wird und daß die einzelnen Heizelemente in Abhängigkeit von
den Temperatursignalen der zugeordneten Sensoren so geschaltet und gesteu
ert werden, daß die Leistungsverteilung in der Heizplatte an den örtlich
unterschiedlichen Wärmeentzug angepaßt wird. Eine flächendeckende Tempera
turüberwachung soll nach der Druckschrift dadurch gewährleistet sein, daß
eine Vielzahl von Temperatursensoren in einem Raster über die Heizplatten
fläche verteilt angeordnet werden.
Dieses System ist nicht ohne weiteres auf Kochflächen aus Glaskeramik
übertragbar. Bei einer Heizplatte aus Aluminium, mit welcher sich die
Druckschrift ausschließlich befaßt, kann die Anzahl der Temperatursensor
en, die für eine flächendeckende Überwachung der Heizplatte benötigt wer
den, aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit des Werkstoffes noch relativ
gering gehalten werden. Will man nun aber das oben beschriebene Konzept
zur Temperaturüberwachung und Steuerung der Leistungsverteilung in Abhän
gigkeit vom örtlich unterschiedlichen Wärmeentzug auch auf Kochflächen aus
Glaskeramik übertragen, so stößt man bei der Realisierung des flächen
deckenden Sensorsystems für Glaskeramikkochflächen auf Schwierigkeiten. Da
die Wärmeleitfähigkeit von Glaskeramik bekanntermaßen sehr gering ist und
somit örtliche Temperaturspitzen nur dann detektiert werden können, wenn
sie in unmittelbarer Nähe eines Sensorpunktes auftreten, ist zur zuverläs
sigen, flächendeckenden Temperaturüberwachung der Heizzone eines Glaskera
mikkochfeldes ein sehr enges Raster an Temperatursensoren erforderlich.
Die Nachteile einer solchen Anordnung liegen auf der Hand.
Aufgabe der Erfindung ist, eine Vorrichtung zur Leistungssteuerung
und -begrenzung bereitzustellen, welche in Anlehnung an das aus der US-PS
4,394,564 bekannte Prinzip auch bei einer Heizfläche aus Glaskeramik eine
zuverlässige möglichst flächendeckende Temperaturüberwachung sowie eine
Anpassung der Leistungszufuhr an den örtlich unterschiedlichen Wärmeentzug
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird gelöst mit einer Vorrichtung zur Leistungssteuerung
und -begrenzung bei einer Heizfläche aus Glaskeramik oder einem vergleichbaren
Material, insbesondere bei einem Kochfeld, mit wenigstens einer Heizzone
mit einer Heizeinrichtung bestehend aus wenigstens zwei konzentrisch zu
einander angeordneten, unabhängig voneinander schalt- und steuerbaren
Heizelementen, die in der Heizzone zugeordnete, zueinander konzentrische
Bereiche begrenzen, mit wenigstens einem ringförmigen, konzentrischen, in
der Glaskeramikheizfläche durch parallele Leiterbahnen begrenzten Glaske
ramiktemperaturmeßwiderstand in jedem einem Heizelement zugeordneten Be
reich der Heizzone, sowie mit in Wirkverbindung mit den jeweils einem
Heizbereich zugeordneten Glaskeramiktemperaturmeßwiderständen stehende
Steuer- und Regeleinrichtungen zur Steuerung und Begrenzung der Leistungs
zufuhr zu dem jeweils zugeordneten Heizelement.
Die vorliegende Erfindung macht sich die Tatsache zunutze, daß prinzipiell
den aus der DE-PS 21 39 828 bzw. US-PS 4,237,368 bekannten streifenförmi
gen Glaskeramiktemperaturmeßwiderständen jede beliebige Gestalt gegeben
werden kann. Die ringförmige konzentrische Anordnung der Glaskeramiktempe
raturmeßwiderstände in jedem einem Heizelement zugeordneten konzentrischen
Bereich der Heizzone einer Kochfläche ermöglicht aufgrund der Anpassung an
die bei den meisten anomalen thermischen Belastungsfällen auftretenden
Temperaturverteilung sowie an die geometrische Anordnung der
Heizelemente - z. B. in unmittelbarer Nähe von Heizwendelschleifen - eine
weitgehend
flächendeckende Temperaturüberwachung in diesem Bereich. Das Aufbringen
der Leiterbahnen kann in an sich bekannter Weise mittels Siebdruck oder
Aufdampfen und anschließendes Einbrennen erfolgen. Auch andere Methoden
sind denkbar.
Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung lassen sich auch großflächige Wärme
strahler und Wärmetauscher mit Heizflächen aus Glaskeramik, Glas oder ähn
lichen Materialien überwachen und steuern.
An Stellen des größten Energieentzugs erfolgt nach der Erfindung die Be
heizung auch bei schlechter Topfqualität mit optimaler Heizleistung,
während an Stellen mit geringem Wärmeentzug durch Verminderung, z. B. Tak
ten, der Heizleistung Überhitzungen vermieden werden.
Die Umwandlung der Temperaturmeßsignale in Steuersignale für die Lei
stungsversorgung der Heizelemente erfolgt mit Hilfe an sich bekannter
Steuer- und Regeleinrichtungen.
Im einfachsten Fall wird bei Überschreiten einer vorgegebenen Schwellen
temperatur die Leistungszufuhr für die Heizelemente so lange unterbrochen,
bis die Temperatur in dem zugeordneten überhitzten Kochzonenbereich wieder
unterhalb der Schwellentemperatur liegt. Danach wird wieder die volle
Heizleistung zugeschaltet.
Bei Kochfeldern werden kürzere Kochzeiten jedoch dann erzielt, wenn die
Leistungszufuhr für die Heizelemente in zeitlichen Abständen stetig oder
stufenweise, beispielsweise jeweils auf ein um wenigstens 10% verminder
tes Niveau, so lange reduziert wird bis die Heizleistung der Heizelemente
optimal an den maximal möglichen Wärmeentzug in dem zugeordneten Bereich
der Heizzone angepaßt ist.
Die stufenweise Leistungsreduzierung bei unterschiedlichen Schalttempera
turen kann in an sich bekannter Weise derart erfolgen, daß für jede
Schalttemperatur ein gesonderter Temperatursensor in dem dem jeweiligen
Heizelement zugeordneten Bereich der Heizzone vorhanden ist. Es ist jedoch
von Vorteil, für diesen Zweck nur einen einzigen Temperatursensor zu ver
wenden, dem ein Schalt- und Steuerorgan nachgeschaltet ist, das nacheinan
der bei unterschiedlichen Temperaturen auf verschiedene Leistungsniveaus
zurückschaltet.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren näher erläutert:
Es zeigen:
Fig. 1 in einer schematischen Darstellung eine erfindungsgemäße Vorrich
tung bei einem Haushaltskochfeld mit Glaskeramikkochfläche, wobei
zwei ringförmige, zueinander konzentrisch angeordnete Temperatur
sensoren entsprechend der Anordnung der Heizkreise eines Zwei
kreisheizelements den Mitten- und den Randbereich einer Kochzone
überwachen;
Fig. 2 die Vorrichtung aus Fig. 1 in einer Längsschnittdarstellung;
Fig. 3a und 3b eine Sensoranordnung für nichtrunde
Mehrkreisheizelemente,
Fig. 4 zur Verdeutlichung der Funktionsweise eines Glaskeramiktempera
turmeßwiderstandes in einer schematischen Darstellung einen ver
größerten Ausschnitt aus einer Anordnung aus zwei parallel ver
laufenden Leiterbahnen mit dazwischenliegendem Glaskeramikwider
stand;
Fig. 5a in einer schematischen Darstellung eine bekannte Schaltungs
anordnung für die Sensoranordnung aus Fig. 1 zur Einstellung des
Temperaturbereichs mit größter Meßempfindlichkeit;
Fig. 5b in einer schematischen Darstellung eine bekannte Schaltungsanord
nung für die Sensoranordnung aus Fig. 1 zur Umwandlung der Tem
peraturmeßsignale in Steuersignale für die Leistungsversorgung
der Heizkreise.
Fig. 6 für eine mit einem Zweikreisheizelement beheizte Kochzone für
vier verschiedene Belastungsfälle den Verlauf der Sensorsignale
mit der Zeit bei einer Leistungssteuerung und -begrenzung gemäß
der Erfindung.
Bei der Vorrichtung in Fig. 1 sind innerhalb der Kochzone (1) eines Glas
keramikkochfeldes auf der Glaskeramikunterseite Leiterbahnen (2) aus Gold
angeordnet. Die Leiterbahnführung ist derart gewählt, daß der Außenkreis
(3a) und der Innenkreis (3b) eines Zweikreis-Heizelements (4) jeweils mit
ringförmig ausgebildeten Leiterbahnen abgedeckt sind. Die Anschlußbereiche
(5) liegen zum Schutz gegen thermische Belastungen außerhalb der Kochzone
(1).
Fig. 2 zeigt die Anordnung, bestehend aus der Glaskeramikplatte (6), dem
Zweikreis-Heizelement (4) mit den Heizwendeln (4a) und den auf der Unter
seite der Glaskeramik aufgedruckten Leiterbahnen (2) sowie den Anschlußbe
reichen (5) im Schnitt.
Die Erfindung ist keineswegs auf die Verwendung der in den Fig. 1 und 2
dargestellten Zweikreis-Heizelemente beschränkt. Prinzipiell können auch
Heizeinrichtung verwendet werden, die sich im Bereich einer Kochzone aus
mehreren konzentrischen, unabhängig voneinander schalt- und steuerbaren
Heizelementen zusammensetzen. Die Erfindung kann darüber hinaus auch bei
Gasbrennern zur Anwendung kommen, so z. B. auch bei dem aus der US-PS
4 083 355 bekannte Gasbrenner mit zwei voneinander unabhängig mit Brenn
stoff beaufschlagbaren konzentrischen Brennerkammern.
Bei den bei Kochfeldern mit Glaskeramikkochfläche möglichen Fehlbedienun
gen und/oder Unzulänglichkeiten des Kochgeschirrs tritt i. a. ein unter
schiedlicher Wärmeentzug im Rand- und Mittenbereich der Kochzone auf. Die
Verwendung von Mehrkreisheizelementen (mit und ohne Isolationsbarriere
zwischen den Heizkreisen) - insbesondere Zweikreisheizelementen mit zwei
zueinander konzentrischen Heizkreisen - die eine getrennte Beheizung von
Rand- und Mittenbereich zulassen, ist daher für die Anwendung des erfin
dungsgemäßen Verfahrens besonders vorteilhaft. Es kann dabei je nach An
wendungsfall zweckmäßig sein, die einzelnen Heizkreise für unterschiedli
che Flächenbelastungen auszulegen. Mit Hilfe einer ringförmigen Anordnung
der Leiterbahnen über den Heizkreisen ist nicht nur eine wirkungsvolle
Überwachung der den einzelnen Heizkreisen zugeordneten Bereiche der Koch
zone möglich, es werden damit auch alle für einen Belastungsfall relevan
ten Stellen im Bereich der Kochzone erfaßt.
Die Leiterbahnen (2) decken nur einen geringen Teil der Kochzone ab. Be
vorzugt sind Leiterbahnbreiten von < 3 mm. Im vorliegenden Fall sind die
Leiterbahnen 1-2 mm breit, so daß die Gesamtfläche der Leiterbahnen in Be
zug auf die Fläche der beheizten Zone klein ist. Eine Beeinflussung des
Gesamtwärmeflusses wird dadurch minimiert. Der Flächenwiderstand dieser
Leiterbahnschichten ist 50 mΩ/ bei Schichtdicken unter 1 µm.
Man erhält so zwei voneinander unabhängige Temperatursensoren, die die
beiden Heizkreise (3a) und (3b) getrennt überwachen. Analog zu der oben be
schriebenen Anordnung werden für andere, nichtrunde Heizelemente den je
weiligen Umrissen bzw. Geometrien angepaßte Leiterbahnanordnungen gewählt,
mit denen die einzelnen Kochzonenbereiche getrennt überwacht werden. Fig.
3a und 3b zeigen entsprechende Anordnungen für eckige und ovale Mehrkreis-
Heizelemente.
Die parallel geführten Leiterbahnen (2) innerhalb der Kochzone (1) begren
zen schmale kreis- oder linienförmige Temperaturmeßzonen, in denen das von
den Leiterbahnen eingegrenzte Glaskeramik-Volumen als temperaturabhängiger
Widerstand dient. Die elektrische Leitung der Glaskeramik beruht, wie bei
Gläsern, auf der Ionenleitung. Die Abhängigkeit wird durch das Gesetz von
Rasch und Hinrichsen beschrieben:
R = a * exp (b/T) (Gl. 1)
R ist der spezifische Widerstand der Glaskeramik in Ohm * cm bei der absolu
ten Temperatur T in Kelvin.
a und b sind von der Geometrie der Leiterbahnen und von der Glaskeramik abhängige Konstanten (a in Ohm * cm und b in K).
a und b sind von der Geometrie der Leiterbahnen und von der Glaskeramik abhängige Konstanten (a in Ohm * cm und b in K).
Der Temperaturkoeffizient dieser Meßwiderstände ist negativ. Er ist stark
temperaturabhängig und beträgt z. B. für Glaskeramiken des Systems SiO2-
Al2O3-Li2O bei 300°C 3.3%/°C.
Der elektrische Gesamtwiderstand einer solchen Anordnung setzt sich aus
beliebig vielen parallel geschalteten differentiellen Widerständen mit ne
gativem Temperaturkoeffizienten zusammen und läßt sich durch die nachfol
gende Gleichung ausdrücken:
1/R = 1/R1 (T) + 1/R2 (T) + . . . + 1/Ri (T) + . . . 1/Rn (T) (Gl. 2)
Der temperaturabhängige Widerstand jedes differentiellen Widerstands Ri(T)
läßt sich durch die nachfolgende Gleichung ausdrücken
Ri (Ti) = li/Ai * a * exp (b/Ti) (Gl. 3)
worin li die Länge in cm und Ai die Querschnittsfläche in cm2 eines jeden
differentiellen Glaskeramik-Widerstands darstellen. Die Konstanten a und b
sind von der Geometrie der Leiterbahnen und von der Glaskeramik abhängige
Konstanten (a in Ohm * cm und b in Kelvin). Ti ist die absolute Temperatur
eines jeden differentiellen Widerstands in Kelvin.
Der elektrische Gesamtwiderstand wird durch den kleinsten Widerstand an
der Stelle der höchsten Temperatur der Sensorzonen bestimmt, woraus eine
automatische Anzeige der Maximaltemperatur in der jeweiligen Sensorzone
resultiert. Lokal auftretende hohe Temperaturen bewirken, daß ein oder
mehrere differentielle Widerstände im Verhältnis zu den anderen differen
tiellen Widerständen, die in kälteren Zonen liegen, niederohmig werden, so
daß der Gesamtwiderstand eines Sensors nach Gl. 2 sehr klein wird.
Fig. 4 zeigt zur Verdeutlichung schematisch einen Ausschnitt von den ge
genüber liegenden Leiterbahnen (2). Die dazwischen eingegrenzte Glaskera
mik läßt sich als Parallelschaltung vieler temperaturabhängiger differen
tieller Widerstände auffassen.
Bei niedrigen Temperaturen besitzt diese Anordnung gemäß der Gl. 2 und 3
einen sehr hohen Widerstand. Bei höheren Temperaturen, beispielsweise den
typischen Temperaturen, die im Leerlauf gemessen werden, nimmt der Wider
stand um mehrere Größenordnungen ab. Ebenso nimmt der Widerstand erheblich
ab, wenn nur in einem kleinen Bereich der Glaskeramik hohe Temperaturen
auftreten, z. B. beim versetzten Topf. Ein Temperaturausgleich zwischen be
nachbarten Zonen, die unterschiedliche Temperaturen besitzen, findet auf
grund der geringen Wärmeleitung bei Glas, Glaskeramik oder ähnlichem Mate
rial mit einem τ von typisch kleiner 2 W/mK kaum statt.
Die Umsetzung der temperaturabhängigen Leitfähigkeitsänderung der Glaske
ramik in ein Meßsignal läßt sich in einem mit Wechselspannung versorgten
Spannungsteiler realisieren, in dem ein Widerstand durch den temperaturab
hängigen Widerstand der Sensorflächen gebildet wird. Die Festwiderstände
des Spannungsteilers müssen, abhängig von der Sensorgeometrie so gewählt
werden, daß bei Temperaturen, die die zulässige Temperatur/Zeit-Belastung
überschreiten, für die Weiterverarbeitung ausreichende Signaländerungen am
Spannungsteiler abgegriffen werden können. Der Temperaturbereich, in dem
der größte Signalhub auftritt, kann durch Anpassen der Festwiderstände ge
ändert werden. Die Festwiderstände dienen gleichzeitig der Strombegren
zung.
Die Wechselspannung ist erforderlich, Polarisationseffekte der Glaskeramik
und die damit verbundene elektrochemische Zersetzung aufgrund der Ionen
wanderung zu vermeiden. Bevorzugt werden für die anliegende Wechselspan
nung Frequenzen, die im Bereich zwischen 50 Hz und 1000 Hz liegen.
Fig. 5a zeigt schematisch die Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung,
wobei jeweils ein Spannungsteiler (7) für jeden Temperatursensor darge
stellt ist. Beide Spannungsteiler werden von einer Wechselspannungsquelle
(8), hier als Transformator dargestellt, versorgt. Damit ist sicherge
stellt, daß die Glaskeramik, hier als temperaturabhängiger Widerstand (9)
dargestellt, nicht von Gleichstrom durchflossen wird. Die beiden Festwi
derstände (10a) und (10b) wurden so gewählt, daß eine große Signaländerung
im Bereich von 500 bis 600°C auftritt. Dieser Temperaturbereich ist cha
rakteristisch für die in der Praxis vorkommenden Oberflächentemperaturen
innerhalb der Kochzonen (1) von Glaskeramik-Kochfeldern.
Über eine Gleichrichterschaltung wird das am Spannungsteiler anstehende
Wechselspannungssignal gleichrichtet und einer geeigneten elektronischen
Schaltung zugeführt. Dies können Operationsverstärker, die als Komparato
ren geschaltet sind, oder andere aus der Elektronik bekannte Schaltungen
und Bauelemente, wie µ-Prozessoren oder dergleichen sein.
Die von den Sensoren gelieferten Signale werden in diesen Schaltungen der
art verarbeitet, daß an deren Ausgang ein Signal zur Verfügung steht, mit
dem sich die einzelnen Heizkreise über Relais oder Leistungs-Halbleiter
bauelemente, wie Triac′s oder MOS-FET′s steuern lassen. Die Leistungssteu
erung kann beispielsweise mittels Phasenanschnitt, Halb- oder Vollwellen
paketsteuerung mit unterschiedlichen Tastverhältnissen erfolgen, so daß
auch stetige Temperaturregelungen möglich werden. Das Ausgangssignal der
Steuerelektronik kann dabei auch über Optokoppler oder andere Schaltungen,
die der galvanischen Trennung zwischen Steuerelektronik und Leistungsteil
dienen, den oben beschriebenen Halbleiterbauelementen zugeführt werden.
Ebenso lassen sich sogenannte Nullspannungsschalter realisieren, die die
einzelnen Heizkreise der Heizelemente nur im Spannungsnulldurchgang schal
ten.
In der bestehenden Anordnung (Fig. 5b) wird das am Spannungsteiler (7)
abgegriffene Signal über eine Gleichrichterschaltung (11) dem einen Ein
gang eines als Komparator geschalteten Operationsverstärkers (12) zuge
führt. Der Komparator hat die Aufgabe, das von der Sensoranordnung stam
mende temperaturabhängige Signal mit einem fest eingestellten Spannungs
wert, der Schwellenspannung Us in Fig. 5b zu vergleichen. Liegt die Span
nung vom Sensor über der Schwellenspannung, was in der vorliegenden Anord
nung bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen der Fall wäre, z. B. bei
Verwendung guten Geschirrs, wird der Ausgang des Komparators durchge
schaltet. Dieses Signal wird über eine Diode (13) und einen Optokoppler
(14) einem Halbleiter-Wechselstromschalter (Triac) mit integriertem Null
spannungsschalter (15) zugeführt, der die Heizwendel (4a) eines Heizkrei
ses steuert. Besonders wichtig ist dabei, daß in der vorliegenden Anord
nung eine galvanische Trennung zwischen elektronischer Meßschaltung und
Leistungsteil gegeben ist.
Bei Unterschreiten der Schwellenspannung mit zunehmender Temperatur schal
tet der Ausgang des Komparators (12) auf negatives Potential. Die Diode
(13) sperrt, so daß der Triac (15) ebenfalls sperrt. Der entsprechende
Heizkreis wird abgeschaltet. Die Temperatur der Glaskeramik nimmt infolge
dessen wieder ab, wodurch sich der elektrische Widerstand der Sensoren
wieder erhöht. Dadurch steigt die Spannung am Ausgang des Spannungsteilers
wieder an. Sobald die gleichgerichtete Spannung Ui bzw. Ua wieder über der
Schwellenspannung US liegt, schaltet der Ausgang des Komparators (12) wie
der auf positives Potential, wodurch über die nun wieder leitende Diode
der Triac (15) im Nulldurchgang zündet und damit die entsprechende Heiz
wendel eingeschaltet wird. Mit dieser Anordnung wird somit, getrennt für
jeden Heizkreis, eine Regelung ermöglicht.
Für die Praxis hat dies folgende Auswirkungen:
Bei Verwendung guten Geschirrs bleibt die Oberflächentemperatur der Glas keramik sowohl im Außenkreis (3a) als auch im Innenkreis (3b) unterhalb einer der Schwellenspannung entsprechenden Temperatur. Die Ausgänge der beiden Komparatoren besitzen ein positives Potential, so daß beide Heiz kreise eingeschaltet sind und somit ihre volle Nennleistung abgeben kön nen. Fig. 6a zeigt den zeitlichen Spannungsverlauf für Ui (Innenkreis) und Ua (Außenkreis).
Bei Verwendung guten Geschirrs bleibt die Oberflächentemperatur der Glas keramik sowohl im Außenkreis (3a) als auch im Innenkreis (3b) unterhalb einer der Schwellenspannung entsprechenden Temperatur. Die Ausgänge der beiden Komparatoren besitzen ein positives Potential, so daß beide Heiz kreise eingeschaltet sind und somit ihre volle Nennleistung abgeben kön nen. Fig. 6a zeigt den zeitlichen Spannungsverlauf für Ui (Innenkreis) und Ua (Außenkreis).
Bei Kochgeschirr mit eingezogenem Boden erhitzt sich die Glaskeramik unter
dem Topfboden aufgrund des schlechten Wärmeentzugs im Bereich des Innen
kreises wesentlich stärker als im Außenbereich der Kochzone (1), da im
Außenbereich die Glaskeramik in Kontakt mit dem Topfboden steht. Für den
Innenkreis ist die Folge, daß die Schwellenspannung durch die höhere Tem
peratur unterschritten wird. Die Leistung des Innenkreises wird daher im
zeitlichen Mittel so weit reduziert, daß ein Überschreiten der Temperatur/
Zeit-Belastungsgrenze für die Glaskeramik ausgeschlossen ist. Fig. 6b
zeigt den typischen Verlauf für Ui und Ua. Deutlich ist für den Innenkreis
das Takten bei Erreichen der Schwellenspannung Us zu erkennen. Die Hyste
resis läßt sich durch geeignete Beschaltung des Komparators (12) einstel
len. Im Falle eines Topfes mit nach außen gewölbtem Boden sind die Ver
hältnisse ähnlich, nur wird entsprechend der Lage der überhitzten Zone im
Außenbereich der Kochzone nicht die Leistung für den inneren, sondern für
den äußeren Heizkreis reduziert.
Bei den ebenfalls möglichen Belastungsfällen "versetzter Topf" oder "zu
kleiner Topf", erhitzt sich der Außenbereich der Kochzone stärker als der
Innenbereich, so daß die mittlere Leistung im Außenheizkreis entsprechend
reduziert wird, Fig. 6c.
Für den Fall, daß ein Topf leerkocht, steigt die Temperatur der Glaskera
mik im Innen- und Außenbereich stark an. In diesem Fall wird bei beiden
Heizkreisen die Leistung reduziert, Fig. 6d.
Mit der oben beschriebenen Anordnung wird erreicht, daß die dem Topf zuge
führte Leistung optimal an dessen Qualität angepaßt wird. Töpfen mit guter
Qualität wird aufgrund des guten Wärmeentzugs die volle Nennleistung zur
Verfügung gestellt, die, bezogen auf die Fläche der Kochzone, erheblich
über der der bisher in Glaskeramikkochfeldern eingesetzten Heizelemente
liegen kann. Dadurch wird die Leistungsfähigkeit des Kochsystems wesent
lich gesteigert.
Bei Verwendung schlechter Topfqualitäten oder bei Fehlstellungen des Koch
geschirrs wird die Leistungsverteilung so geändert, daß unter dem Topfbo
den die Temperatur/Zeit-Belastung der Glaskeramik reduziert wird. In den
Bereichen der Kochzone, in denen der Topf aufsteht und ein guter Wärmeent
zug stattfindet, wird eine gegenüber herkömmlichen Beheizungssystemen er
höhte Leistungsdichte beibehalten, während in Bereichen mit schlechtem
Wärmekontakt die Leistung entsprechend reduziert wird. Insgesamt wird da
mit bei Ankochvorgängen mit schlechtem Geschirr die Ankochdauer infolge
der höheren angebotenen mittleren Leistung verringert.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Leistungssteuerung und -begrenzung bei einer Heizflä
che aus Glaskeramik oder einem vergleichbaren Material, insbesondere
bei einem Kochfeld,
mit wenigstens einer Heizzone mit einer Heizeinrichtung bestehend aus wenigstens zwei konzentrisch zueinander angeordneten, unabhängig von einander schalt- und steuerbaren Heizelementen, die in der Heizzone zugeordnete, zueinander konzentrische Bereiche begrenzen,
mit wenigstens einem ringförmigen, konzentrischen, in der Glaskeramik heizfläche durch parallele Leiterbahnen begrenzten Glaskeramiktempera turmeßwiderstand in jedem einem Heizelement zugeordneten Bereich der Heizzone, sowie
mit in Wirkverbindung mit den jeweils einem Heizbereich zugeordneten Glaskeramiktemperaturmeßwiderständen stehende Steuer- und Regelein richtungen zur Steuerung und Begrenzung der Leistungszufuhr zu dem je weils zugeordneten Heizelement.
mit wenigstens einer Heizzone mit einer Heizeinrichtung bestehend aus wenigstens zwei konzentrisch zueinander angeordneten, unabhängig von einander schalt- und steuerbaren Heizelementen, die in der Heizzone zugeordnete, zueinander konzentrische Bereiche begrenzen,
mit wenigstens einem ringförmigen, konzentrischen, in der Glaskeramik heizfläche durch parallele Leiterbahnen begrenzten Glaskeramiktempera turmeßwiderstand in jedem einem Heizelement zugeordneten Bereich der Heizzone, sowie
mit in Wirkverbindung mit den jeweils einem Heizbereich zugeordneten Glaskeramiktemperaturmeßwiderständen stehende Steuer- und Regelein richtungen zur Steuerung und Begrenzung der Leistungszufuhr zu dem je weils zugeordneten Heizelement.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
bei welcher die Heizeinrichtung ein Zweikreisheizelement ist mit zwei
konzentrisch zueinander angeordneten ringförmigen Heizelementen,
und wobei in einem jeden einem Heizelement zugeordneten kreisförmigen
Bereich der Heizzone jeweils ein ringförmiger Glaskeramiktemperatur
meßwiderstandsstreifen angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
bei welcher die Heizzone mittels einer ovalen oder rechteckigen Mehr
heizelementanordnung beheizbar ist und einen kreisförmigen Mittenbe
reich aufweist, der mittels mehrerer konzentrisch zueinan
der angeordneter kreisförmiger Heizelemente beheizbar ist, und wenig
stens einen daran angrenzenden, zuschaltbaren, eckigen oder sichelför
migen Außenbereich in der Heizzone, wobei
der Glaskeramiktemperaturmeßwi
derstand im Außenbereich abhängig von der Geometrie des zuschaltbaren
Heizelements die Gestalt einer Sichel oder einer Geraden aufweist.
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