DE4028207A1 - Transportsystem fuer die textilindustrie - Google Patents

Transportsystem fuer die textilindustrie

Info

Publication number
DE4028207A1
DE4028207A1 DE19904028207 DE4028207A DE4028207A1 DE 4028207 A1 DE4028207 A1 DE 4028207A1 DE 19904028207 DE19904028207 DE 19904028207 DE 4028207 A DE4028207 A DE 4028207A DE 4028207 A1 DE4028207 A1 DE 4028207A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support body
transport
conveyor belts
transport system
carriers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19904028207
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Dr Ing Hartel
Horst-Ludwig Lieutenant
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
W Schlafhorst AG and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by W Schlafhorst AG and Co filed Critical W Schlafhorst AG and Co
Priority to DE19904028207 priority Critical patent/DE4028207A1/de
Publication of DE4028207A1 publication Critical patent/DE4028207A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/18Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for supplying bobbins, cores, receptacles, or completed packages to, or transporting from, paying-out or take-up stations ; Arrangements to prevent unwinding of roving from roving bobbins
    • D01H9/187Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for supplying bobbins, cores, receptacles, or completed packages to, or transporting from, paying-out or take-up stations ; Arrangements to prevent unwinding of roving from roving bobbins on individual supports, e.g. pallets
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H9/00Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine
    • D01H9/18Arrangements for replacing or removing bobbins, cores, receptacles, or completed packages at paying-out or take-up stations ; Combination of spinning-winding machine for supplying bobbins, cores, receptacles, or completed packages to, or transporting from, paying-out or take-up stations ; Arrangements to prevent unwinding of roving from roving bobbins
    • D01H9/185Transporting cans

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Transportsystem mit Transportbahnen, insbesondere zum Einsatz in der Textilindustrie zum Verbinden von Textilmaschinen untereinander sowie mit anderen Arbeitsstellen wie Lager oder Versand, mit einer Vielzahl von unabhängig voneinander verfahrbarer Tragkörper, die innerhalb des Systems mit ständig umlaufenden Transportbändern in Eingriff bringbar sind.
Beim Spinnen von Fäden in der Spinnerei, beim Umspulen der Fäden in einer Spulerei, in der Färberei und schließlich in der Weberei muß eine Vielzahl unterschiedlicher Produkte in großen Stückzahlen in möglichst kürzester Zeit störungsfrei über eine bestimmte Distanz zu einem festgelegten Ziel gefördert werden. Kannen werden beispielsweise zu den Spinnmaschinen, Spinnspulen von den Spinnmaschinen zu den Spulmaschinen und fertige Kreuzspulen von der Spulmaschine zum Versand oder in die Packerei transportiert.
Die Anforderungen an ein System für einen reibungslosen Transport, beispielsweise der oben aufgeführten Produkte, sind sehr hoch, da eine Beschädigung unbedingt ausgeschlossen werden muß. Außerdem ist es erforderlich, daß sehr viele Gegenstände, beispielsweise an einer Spinnmaschine einzusetzende Flyerspulen oder von einer Spulmaschine abgeräumte Kreuzspulen, innerhalb kürzester Zeit ihrem Bestimmungsort zugeführt werden müssen. An ihrem Bestimmungsort eingetroffen sollen sie möglichst den Antrieb des Transportsystems nicht belasten. Weiterhin sollen die Tragkörper unabhängig voneinander ansteuerbar sein, um einen individuellen Transport zu ermöglichen. Dabei soll der Aufbau eines solchen Transportsystems einfach und schnell änder- und erweiterbar sein.
Es sind bereits eine Reihe von Transportsystemen aus dem Stand der Technik bekannt, die aber in der Regel keine universelle Anwendbarkeit bieten oder aber einen hohen konstruktiven Aufwand erfordern. Aus der DE-OS 22 27 105 ist eine Transportanlage zum Transport von Spulen zwischen einer ersten Spinnmaschine und einer zweiten Spinnmaschine, die ein Spulengatter aufweist, sowie der Rücktransport der leeren Spulenhülsen zur ersten Spinnmaschine bekannt. Die Transportanlage sieht ein Schienensystem vor, auf dessen Schienen eine Vielzahl von Wagen angeordnet sind, die dem Transport der Spulen dienen und zu diesem Zweck Spulenhalter zum Halten von Spulen aufweisen. Das Schienensystem weist Weichen und Verzweigungen auf sowie Steigungs- und Gefällestrecken. An den Steigungsstrecken sind angetriebene Fördermittel, vorzugsweise endlose Förderketten, vorgesehen, die die ankommenden Wagen selbsttätig die Steigungsstrecke hinaufbefördern. Am Gipfel der Steigungsstrecken werden die Wagen aus den Fördermitteln ausgeklinkt, um in den anschließenden Gefällestrecken unter dem Einfluß der auf sie einwirkenden Schwerkraft selbsttätig weiterwandern zu können.
Die Anlage einer solchen Transportstrecke bedeutet für die zu transportierenden Spulen keinen kontinuierlichen und ruhigen Transport. Das Verlegen der Schienen in einem ständig wechselweisen Auf und Ab bedeutet einen erhöhten konstruktiven Aufwand. Für jede Steigungsstrecke muß eigens ein Fördermittel mit einem gesonderten Antrieb vorgesehen werden. Das bedeutet eine Vielzahl von Antriebsmitteln auf längeren Strecken.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Transportsystem zu finden, das einen möglichst einfachen Aufbau aufweist, das universell einsetzbar ist und einen individuell steuerbaren, energiesparenden Transport der Tragkörper ermöglicht.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt mit Hilfe der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1.
Die Tragkörper des erfindungsgemäßen Transportsystems müssen mit ihren schaltbaren Kupplungsteilen vorteilhaft erst dann mit dem in der jeweiligen Transportbahn ständig umlaufenden Transportband in Eingriff gebracht werden, wenn sie für einen bestimmten Transportauftrag benötigt werden. Es ist also nicht erforderlich, sie ständig in dem Transportsystem umlaufen zu lassen. Das bedeutet eine Entlastung des Transportsystems und dadurch bedingt einen geringeren Energieverbrauch. Das Ein- und Ausschalten der Kupplungsteile erfolgt durch Schaltglieder. Diese werden beim Transport der Tragkörper infolge einer Relativbewegung von Schaltglied und Tragkörper beim Auffahren der Tragkörper auf Anschläge von sogenannten Stoppern betätigt, die vorteilhaft individuell an jeder Stelle der Transportbahnen angebracht werden können. Dadurch kann das Ein- und Ausschalten der Kupplungsteile an den Stellen erfolgen, an denen ein Anhalten der Tragkörper erwünscht ist. Auch wenn ein Tragkörper eine Transportbahn vorübergehend blockiert und somit ein Hindernis bildet, kann es zu keiner Beschädigung des Transportsystems und der transportierten Güter kommen, denn ein auf ein solches Hindernis auffahrender Tragkörper wird automatisch durch das Betätigen der Schaltglieder und damit das Ausschalten der Kupplungsteile aus dem umlaufenden Transportband ausgekuppelt. Jeder Tragkörper weist mindestens einen Adapter auf zum Anschluß eines auf das zu transportierende Gut abgestimmten Handhabungsteils. Dadurch wird das Transportsystem variabel und kann für jede Aufgabe schnell umgerüstet werden, da Tragkörper und Handhabungsteil voneinander trennbar sind. Ein Auswechseln der Tragkörper zur Handhabung unterschiedlicher Güter ist somit nicht erforderlich.
Ein Tragkörper wird von den Transportbändern abgekuppelt, weil das Abkuppeln durch einen gewollt dort installierten Anschlag erfolgt oder weil der Tragkörper auf ein Hindernis aufgefahren ist. Dabei werden die Schaltglieder betätigt und das Kupplungsteil von den Transportbändern abgekuppelt. Der Tragkörper bleibt an der Stelle des Abkuppelns positionsstabil stehen, solange das Schaltglied betätigt wird. Der stehende Tragkörper belastet nicht das Transportsystem, das auf der weiteren Strecke ungestört seine Aufgabe erfüllen kann. Ein Anhalten und Abkuppeln von dem umlaufenden Transportsystem durch einstellbare Anschläge kann beispielsweise erwünscht sein an den Übergabepositionen von dem Transportsystem an eine Maschine oder an der Übernahmestelle von einer Maschine auf das Transportsystem. Die Zeit des Anhaltens in den gewünschten Positionen kann individuell über die Stopper gesteuert werden, deren Anschläge während der Haltezeiten der Tragkörper die Schaltglieder betätigen.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Transportsystems sind die Transportbahnen als Hängeförderbahnen mit Tragkörpern als Hängeförderer ausgebildet sein. Die Adapter der Tragkörper sind mit einem Handhabungsteil ausgestattet, das das zu transportierende Gut hängend aufnimmt. Ein solcher Transport ist beispielsweise bei Flyerspulen zur Spinnmaschine und Kreuzspulen zu einer Verpackungs- oder Versandstelle vorgesehen. Die Spulen sind dadurch für nachfolgende Handhabungsgeräte sowie für die Übergabe an Nachfolgemaschinen besonders günstig positionierbar.
In einer anderen Ausbildung der Erfindung ist das Transportsystem mit Transportbahnen ausgestattet, die unterflur angelegt sind, so daß die Tragkörper als Unterflurförderer eingesetzt werden. Eine solche Variante des Transportsystems ist beispielsweise für den Transport von Kannen zwischen einem Streckwerk und einer Spinnmaschine denkbar.
Die Tragkörper können reibschlüssig oder formschlüssig mittels der Transportbänder transportiert werden. Vorteilhaft ist die formschlüssige Verbindung zwischen Tragkörper und Transportband, weil dadurch jeglicher Schlupf zwischen dem Tragkörper und dem Transportband vermieden wird und außerdem die volle Kraftwirkung des Transportbandes auf den Tragkörper einwirkt. Die bereits erwähnten Schaltglieder ermöglichen ein Auskuppeln aus den Transportbändern, so daß bei einem gewollten oder ungewollten Anhalten eines Tragkörpers keine Beschädigung einer Transportbahn auftreten kann.
Ein formschlüssiger Eingriff mit den umlaufenden Transportbändern kann dann erfolgen, wenn die umlaufenden Transportbänder beispielsweise aus Gliederketten oder aus Zahnriemen bestehen. Endlose Gliederketten oder endlose Zahnriemen haben den Vorteil, daß zu ihrem Antrieb nur ein Antriebsaggregat erforderlich ist. Sie sind außerdem flexibel und damit an Kurven, Steigungen und Gefälle der Transportbahn anpaßbar. Außerdem läßt sich mit ihnen ein Transportsystem mit einem geschlossenen Kreislauf der Transportbahnen einrichten.
In einer weiteren Ausbildung der Erfindung bestehen die Kupplungsteile aus mit den Transportbändern in Eingriff bringbaren Zahnrädern. Die Zahnräder sind drehbar in den Tragkörpern angeordnet und über die Schaltglieder in formschlüssigen Eingriff mit den Tragkörpern bringbar. Wird ein Schaltglied betätigt, bewegt es sich also relativ zum Tragkörper und der formschlüssige Eingriff mit dem Tragkörper wird gelöst. Zahnräder als Kupplungsteile haben den Vorteil, daß sie leicht blockiert werden können, indem in die Zahnlücken eine die Drehung behindernde Zunge eingreift oder ein Zahn mit einem zangenförmigen Stopper blockiert wird. Weiterhin können Zahnräder in formschlüssigen Eingriff mit Transportbändern gebracht werden, die eine für eine solche Art des Eingriffs nutzbare Ausgestaltung aufweisen, wie beispielsweise Zahnriemen oder Ketten. Wird das Zahnrad über eine fest mit dem Tragkörper verbundene Zunge blockiert und befindet es sich mit seinen Zähnen in einem Transportband im formschlüssigen Eingriff, wird es von dem sich bewegenden Transportband mitgenommen und damit auch der Tragkörper. Wird die Blockierung des Zahnrads aufgehoben, kann sich das Zahnrad innerhalb des Tragkörpers frei drehen und der Tragkörper verbleibt an der Stelle, wo das Zahnrad freigegeben wurde. Die Freigabe des Zahnrads erfolgt durch Betätigung des Schaltglieds, was beispielsweise die Zunge aus der Zahnlücke zieht und damit die Blockierung des Zahnrads aufhebt. Statt einer Zunge, die in Zahnlücken eingreift, kann auch ein zangenförmiger Stopper für die Zähne vorgesehen sein der eine Ausnehmung aufweist, in welche jeweils ein Zahn einrasten kann. Eine solche Vorrichtung ist einfach im Aufbau und doch wirkungsvoll. Liegt das Zahnrad in der Ebene, in der der Tragkörper transportiert wird und ragt es über die Seitenbegrenzung des Tragkörpers hinaus, kann von beiden Seiten, je nach Bedarf, ein Transportband mit dem Zahnrad in Eingriff gebracht werden. Dadurch ist es möglich, den Tragkörper mittels Weichen in eine andere, abzweigende Transportbahn abzulenken. Dazu werden die Transportbänder an gegenüberliegenden Seiten der Weiche angeordnet. Wenn der Tragkörper mit seinem Kupplungsteil das eine Transportband verläßt und das Kupplungsteil von dem anderen Transportband ergriffen wird, kann der Tragkörper mit Hilfe von Führungskonturen in die neue Richtung gelenkt werden.
1n einer anderen Ausbildung der Erfindung bestehen die Kupplungsteile aus Hebeln, die über die Schaltglieder mit den Transportbändern in Eingriff bringbar sind. Bei Betätigung der Schaltglieder wird der Eingriff mit den Transportbändern gelöst. Die Hebel sind gelenkig mit einem Schaltglied verbunden. Sie reichen jeweils rechts und links seitlich über die Kontur des Tragkörpers hinaus. Sie sind stiftförmig ausgebildet und greifen in die Kontur des jeweiligen Transportbandes ein, beispielsweise in einen Zahnriemen oder eine Kette. Der Transport kann aber auch erfolgen, wenn ein reiner Reibschluß mit einem flachen Transportband besteht und wenn der Anpreßdruck eines Hebels groß genug ist. Bei Betätigung eines Schaltglieds werden die Kniehebel in den Tragkörper hineingezogen, so daß die Hebel als Kupplungsteile von den Transportbändern abegekuppelt werden. Da die Hebel jeweils einseitig oder beidseitig über die seitliche Kontur eines Tragkörpers hinausragen können, ist mit ihnen ebenfalls ein rechtsseitiges oder linksseitiges Kuppeln mit Transportbändern möglich. Es gilt daher für das Durchfahren von Weichen das gleiche, was für einen Tragkörper mit einem beidseitig über den Umriß des Tragkörpers hinausragenden Zahnrad gesagt wurde.
1n einer Weiterbildung der Erfindung ragen die Schaltglieder über den stirnseitigen Umriß der Tragkörper hinaus. Die Schaltglieder werden dann betätigt, wenn ein Hindernis die Transportbahn blockiert oder gewollt ein Anschlag in die Transportbahn hineinreicht. Ein über die Stirnseite hinausragendes Schaltglied wird bei Annäherung eines Tragkörpers an einen Anschlag oder an ein Hindernis sofort betätigt und dadurch das Kupplungsteil von dem Transportband abgekuppelt. Der Tragkörper hält selbsttätig sofort an. Er verbleibt ortsfest an der Stelle, an der sein Kupplungsteil von dem Transportband abgekuppelt wurde, solange das Schaltglied betätigt wird. Wird das Hindernis entfernt oder die Blockierung der Transportbahn durch den Anschlag eines Stoppers aufgehoben, kehrt das Schaltglied im Tragkörper in seine Ausgangsstellung zurück und blockiert entweder das Zahnrad oder bringt die Hebel selbsttätig wieder mit dem Transportband in Kontakt. Der Tragkörper wird sofort an das Transportband angekuppelt und mitgenommen.
1n einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind Abstandshalter zum Ankuppeln an die Tragkörper vorgesehen. Diese Abstandshalter haben im Gegensatz zu den Tragkörpern keine mit den Transportbändern in Eingriff bringbare Kupplungsteile. Abstandshalter können dann von Vorteil sein, wenn mit den Tragkörpern großvolumige Spulen, beispielsweise Kreuzspulen, transportiert werden müssen, deren Abmessungen über die Abmessungen der Tragkörper hinausreichen. Damit beim Transport dieser Spulen hintereinander kein Zusammenstoß der Spulen untereinander auftritt, werden an jeden Tragkörper so viele Abstandshalter angekuppelt, daß ein genügend großer Abstand zwischen den zu transportierenden Spulen oder sonstigen Gütern untereinander gewährleistet ist. Bleibt ein Tragkörper innerhalb des Transportsystems an einer Stelle von dem Transportband ausgekuppelt stehen, beispielsweise um eine Flyerspule abzugeben, kann ein nachfolgender Tragkörper gefahrlos auf den letzten Abstandshalter auffahren, ohne daß die Spulen aneinanderstoßen. Über das an seiner Stirnseite über die Kontur hinausragende Schaltglied wird der nachfolgende Tragkörper sofort aus dem Transportband ausgekuppelt und bleibt ebenfalls stehen.
Um das Transportsystem zu automatisieren, können die Tragkörper eine Codierung aufweisen. Die Codierung kann zur Steuerung des Transportsystems dienen, beispielsweise zum Einstellen der entsprechenden Weichen zur Überleitung auf unterschiedliche Transportbahnen. Weiterhin kann die Codierung dazu dienen, die Tragkörper an bestimmten Stellen, beispielsweise dort anzuhalten, wo das Teil übergeben oder angenommen werden soll. Vor solchen Stellen sind in der Regel die auf die Codierungen abgestimmten Mittel zum Abtasten und Entschlüsseln dieser Codierungen vorzusehen. Um den mit der Codierung erwünschten Effekt zu erzielen, stehen diese Mittel über eine Steuereinrichtung mit den Weichen und mit den Stoppern zur Betätigung der Anschläge in den Transportbahnen in Wirkverbindung zum Steuern des Transports der Tragkörper.
Die Codierung kann beispielsweise mit mechanischen Mitteln erfolgen. Die Codierung kann beispielsweise aus unterschiedlichen Stegen oder Stiften oder aus aufgesteckten Stiften bestehen, die über die obere oder die untere Kontur der Tragkörper hinausragen. Diese stoßen an einen entsprechenden in der Transportbahn in Stellung gebrachten Tastschalter, der ein Signal an eine Steuereinrichtung gibt, welche die Stellung der Stopper und Weichen steuert. Dadurch ist es möglich, bestimmte Tragkörper zu selektieren, die beispielsweise eine bestimmte Garnpartie oder eine bestimmte Spulenform transportieren.
Die Codierung kann aber auch nicht-mechanisch erfolgen. Das Abtasten und Entschlüsseln erfolgt berührungslos, beispielsweise optoelektrisch über Strichcodes, Farbkennung oder elektromagnetisch über Magnetstreifen, Hallsensoren und elektronische Speicherchips, beispielsweise EEPROM′s oder batteriegepufferte RAM′s.
Anhand von Ausführungsbeispielen wird das erfindungsgemäße Transportsystem näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Auschnitt aus dem erfindungsgemäßen Transportsystem mit einer Transportbahn als Hängeförderbahn und mit einem Tragkörper als Hängeförderer,
Fig. 2 einen querschnitt durch die Hängeförderbahn,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer solchen Transportbahn mit Tragkörpern, teilgeschnitten,
Fig. 4a einen Tragkörper mit einem Zahnrad als Kupplungsteil in eingekuppeltem Zustand,
Fig. 4b den Tragkörper nach Fig. 4a mit dem Kupplungsteil in ausgekuppeltem Zustand,
Fig. 4c das zugehörige Schaltglied als Einzelheit im Längsschnitt,
Fig. 5a einen Tragkörper mit Hebeln als Kupplungsteile in eingekuppeltem Zustand,
Fig. 5b den Tragkörper nach Fig. 5a mit den Kupplungsteilen in ausgekuppeltem Zustand,
Fig. 6 ein Beispiel für eine Codierung mit mechanischen Mitteln und Abtasten der Profile,
Fig. 7a, Fig. 7b das Beispiel nach Fig. 6 in der Ansicht von vorne mit unterschiedlichen Tastschaltern,
Fig. 8 ein Beispiel für eine nicht-mechanische Codierung mit berührungsloser Abtastung der Codierung,
Fig. 9 einen Ausschnitt aus dem Transportsystem mit mehreren Transportbahnen,
Fig. 10 das Transportsystem mit einer Transportbahn als Unterflurförderbahn im Längsschnitt und
Fig. 11 das Transportsystem nach Fig. 10 im querschnitt.
In Fig. 1 ist ein Transportsystem gezeigt, wie es beispielsweise zum Transport von Flyerspulen zu einer Spinnmaschine eingesetzt werden kann. Von diesem Transportsystem sind nur die Merkmale dargestellt, die zum Verständnis der Erfindung beitragen. Aus diesem Grund wurde auf eine Darstellung der einzelnen Arbeitsstationen, die dieses Transportsystem anfahren kann sowie auf die Darstellung von Maschinen und Anlagen verzichtet.
In Fig. 1 ist der Teil eines Transportsystems 1 dargestellt, bestehend aus einer Transportbahn 2, die an Trägern 3 als Hängeförderer an einer Halterung befestigt ist, beispielsweise an einer Hallendecke 4. Die Transportbahn 2 ist als kastenförmiges Profil (Fig. 2) ausgebildet, das einen rechteckigen Führungsschlitz 6 in Längsrichtung verlaufend auf seiner Unterseite aufweist.
Gehalten und geführt durch vertikal verlaufende Stege 7a und 7b, die in einem gewissen Abstand von den Seitenwänden des Kastenprofils in dessem Innerem parallel zu diesen Seitenwänden verlaufen sowie durch diesen Stegen gegenüberliegende, ebenfalls vertikal angeordnete Stege 8a beziehungsweise 8b wird jeweils ein Raum entlang der Seitenwände des Kastenprofils zur Aufnahme eines Transportbandes abgetrennt. Das Transportband 9 kann ein endloser Zahhnriemen oder eine Gliederkette sein. Welcher der Ausführungsformen des Transportbandes der Vorzug gegeben wird, richtet sich in der Hauptsache nach der Größe der zu bewegenden Massen, dem dadurch zu erwartenden Verschleiß sowie den Kosten pro Längeneinheit des Transportbandes.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird nach Fig. 2 zwischen den Stegen 7a und 8a sowie zwischen der Seitenwand des kastenförmigen Profils 5 ein Zahnriemen geführt. Zwischen dem Steg 7a und dem Steg 8a besteht eine Lücke. Spiegelbildlich dazu ist die gegenüberliegende Seite des kastenförmigen Profils ausgebildet. Dort wird ebenfalls zwischen den Stegen 7b und 8b ein Raum für einen eventuellen zweiten Zahnriemen gebildet. Die symmetrische Anlage des Kastenprofils gibt die Möglichkeit, je nach Streckenführung und vorgesehenen Abzweigungen, die Transportbänder jeweils auf der entsprechenden Seite einzusetzen. Zwischen den Stegen 7b und 8b befindet sich ebenfalls eine Lücke.
Die Stege 7a, 7b sowie 8a und 8b begrenzen einen Raum, in dem sich die Tragkörper 10 bewegen. Ein Tragkörper trägt das zu transportierende Gut und wird gleichzeitig über das in Pfeilrichtung laufende Transportband 9 mitgenommen, indem er mit diesem Transportband über ein sogenanntes Kupplungsteil 11 in Kontakt gebracht und mitgenommen wird.
Der hergestellte Kontakt kann formschlüssig oder reibschlüssig sein. Im vorliegenden Fall wird ein formschlüssiger Kontakt hergestellt. Das Kupplungsteil 11 des Tragkörpers 10 des vorliegenden Ausführungsbeispiels ist ein Zahnrad. Dieses Zahnrad ragt seitlich beidseits über den kastenförmigen Tragkörper hinaus. Das Zahnrad 11 liegt in der gleichen Ebene, in der auch der Transport erfolgt und in dem sich das Transportband 9 bewegt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ragt das Zahnrad 11 durch den von den Stegen 7a und 8a freigelassenen Schlitz hindurch und befindet sich mit seinen Zähnen mit dem Zahnriemen 9 im Eingriff. Wenn das Zahnrad 11, das als Kupplungsteil fungieren soll, an einer Drehung gehindert wird, wird der Tragkörper 10 mit Hilfe des Zahnriemens 9 mitgenommen und bewegt sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie dieser in Pfeilrichtung.
Das Kupplungsteil 11, das Zahnrad, wird an einer Drehbewegung mit Hilfe eines Schaltgliedes 12 gehindert. Die Funktionsweise dieses Schaltgliedes sowie der Aufbau des Tragkörpers 10 werden bei der Beschreibung der Darstellungen in der Fig. 3 sowie der Fig. 4a bis 4c näher erläutert.
Der Tragkörper 10 weist an der Vorderseite und an der Rückseite abgeschrägte Körperkanten auf, damit er Kurven, Weichen, Steigungen und Gefällestrecken durchfahren kann, ohne anzuecken. Auf der Unterseite des Tragkörpers, der in dem Kastenprofil 5 gleitet, befinden sich zwei Führungsrollen 13a und 13b, die mit Spiel in dem Führungsschlitz 6 laufen. Der Tragkörper 10 kann vorzugsweise aus einem verschleißfesten Kunststoff mit geringem Reibungskoeffizienten gefertigt werden, wenn keine schweren Lasten zu transportieren sind. Bei schweren Lasten ist es vorteilhaft, wenn zusätzlich zu den waagerecht liegenden Führungsrollen auf der Unterseite des Tragkörpers Räder oder Rollen angebracht sind, um die Gleitreibung durch eine Rollreibung zu ersetzen.
Durch den Führungsschlitz 6 reicht auf der Unterseite des Tragkörpers 10 der Adapter 14. An ihm können, je nach der vorgesehenen Aufgabe und dem zu transportierenden Gut, Handhabungsteile 15 eingesteckt oder angeschraubt werden. Im vorliegenden Fall trägt der Adapter 14 ein hier nicht näher dargestelltes, aber aus dem Stand der Technik bekanntes Handhabungsteil zum Transport von Flyerspulen 16.
An den Trangkörper 10 sind im vorliegenden Ausführungsbeispiel zwei sogenannte Abstandshalter 17a und 17b mittels einer Kupplung 18 angekuppelt. Diese Abstandshalter werden jeweils mittels eines Führungsrades 19 in dem Führungsschlitz 6 geführt. Sie haben die Aufgabe, hintereinanderfahrende Tragkörper so auf Abstand zu halten, daß das transportierte Gut, beispielsweise Flyerspulen oder Kreuzspulen, während des Transports nicht aneinanderstößt und so die empfindlichen Fadenlagen beschädigt werden. Weiterhin ist es mit Hilfe dieser Abstandshalter möglich, an den Stellen, an denen das zu transportierende Gut aufgenommen oder abgegeben wird, die nachfolgenden Tragkörper so zu positionieren, daß sie ebenfalls, richtig positioniert, an einer Übergabe­ beziehungsweise Übernahmestelle anhalten können, beispielsweise an den Spinnstellen einer Spinnmaschine.
Das Anhalten der Tragkörper und das Positionieren in der Anhalteposition erfolgt mittels der Schaltglieder 12. Wie in Fig. 1 zu sehen, ragt das Schaltglied 12 in der Front mit seiner Nase 37 über den Umriß des Tragkörpers 10 hinaus. Es ist innerhalb des Tragkörpers 10 in seiner Längsrichtung verschieblich gelagert und bringt in seiner nichtbetätigten Stellung durch Blockierung des Kupplungsteils 11 dieses mit dem Gehäuse des Tragkörpers 10 in eine formschlüssige Verbindung. Stößt das Schaltglied 12 mit seiner Nase 37 gewollt oder ungewollt gegen ein Hindernis, beispielsweise gewollt gegen den Anschlag 22 eines Stoppers 20, gegen einen anderen Tragkörper oder einen diesem angehängten Abstandshalter, wird das Schaltglied 12 gegen die Transportrichtung des Tragkörpers 10 verschoben und löst die formschlüssige Verbindung zwischen dem Kupplungsteil 11 und dem Gehäuse des Tragkörpers. Dadurch kann sich das Zahnrad 12 ungehindert drehen. Es wird von dem Zahnriemen 9 mitgenommen, während der Tragkörper 10 positionsstabil an der Stelle verbleibt, an der er angehalten wird.
Fig. 1 zeigt ein Beispiel für einen Stopper 20, mit dem Tragkörper angehalten und von dem Transportband abgekuppelt werden können. Der Stopper 20 ist auf dem Oberteil des kastenförmigen Profils 5 installiert. Im vorliegenden Fall ist er ein Solenoid, bei dessen Betätigung ein Anschlag 22 durch eine Öffnung 23 in dem Profil 5 in den Transportweg des Tragkörpers 10 ragt. Die Betätigung erfolgt über eine Signalleitung 24, die mit einer Steuereinrichtung 25 verbunden ist. Die Steuereinrichtung 25 empfängt im vorliegenden Beispiel Signale über eine Signalleitung 26 von einem Taster 27, welcher die Bewicklung einer Flyerspule ertastet. Im vorliegenden Fall ist die Flyerspule leergelaufen, und der Taster 27 liegt an einer leeren Hülse 29 an. Die Flyerspule, im vorliegenden Fall die leere Hülse, hängt in einer hier nicht näher dargestellten Spinnmaschine an einem Flyerspulenträger 28. Aufgrund der Stellung des Tasters 27 und dem dadurch abgegebenen Signal wird über die Steuereinrichtung 25 der Stopper 20 betätigt, so daß der Anschlag 22 in den Transportweg des Tragkörpers 10 ragt. Mittels des Anschlags 22 wird das Schaltglied 12 betätigt und dadurch das Kupplungsteil 11 freigegeben, so daß der Tragkörper 10 von dem Transportband 9 abgekuppelt wird. Der Tragskörper 10 hält an, und die leere Hülse 29 kann gegen die herantransportierte Flyerspule 16 ausgewechselt werden. Der Wechselvorgang sowie die dazu erforderlichen Hilfsmittel sind hier nicht weiter dargestellt, da sie nicht Gegenstand der Erfindung sind und bereits aus dem Stand der Technik bekannt sind. Der Spulenwechsel kann beispielsweise auch von einer Bedienungsperson mit der Hand durchgeführt werden.
In Fig. 3 ist eine perspektivische Darstellung einer Transportbahn mit Tragkörpern dargestellt. In Verbindung mit den Fig. 4a, 4b und 4c sind hier die Tragkörper in ihren Einzelheiten zu sehen.
Das kastenförmige Profil 5 der Transportbahn 2 ist in Längsrichtung aufgeschnitten und zeigt die Lage des Tragkörpers 10 mit seinen angekuppelten Abstandshaltern 17a und 17b entsprechend Fig. 1. Dem Tragkörper 10 folgt ein Tragkörper 110, der ebenfalls eine Flyerspule trägt, die mit 116 bezeichnet ist. Der Tragkörper 110 weist den gleichen Aufbau wie der Tragkörper 10 auf und ist nur zur Unterscheidung mit einer um 100 erhöhte Bezugsziffer bezeichnet.
Fig. 4a zeigt den Tragkörper 10 mit an dem in Pfeilrichtung wandernden Zahnriemen 9 angekuppelten Kupplungsteil 11. In Fig. 4b ist das Schaltglied 12 betätigt und das Kupplungsteil 11 aus dem Zahnriemen 9 ausgekuppelt. Fig. 4c zeigt das Schaltglied als Einzelheit.
Der Tragkörper 10 besteht aus dem Grundkörper 30, der mit dem Adapter 14 aus einem Stück besteht. Dieser Grundkörper 30 ist mit einem Deckel 31 abgedeckt. Mit 32a, 32b und 32c sind die Gewindelöcher zur Befestigung des Deckels bezeichnet. In der Ausnehmung 33 liegt das Kupplungsteil 11, im vorliegenden Teil ein Zahnrad. Es dreht sich um eine abgestufte Nabe 34a, die im Durchmesser größer ist als das darüber befindliche Stück 34b, das sich in der Führungnut 35 des Schaltglieds 12 befindet. Das Gewindeloch 32a befindet sich im Mittelpunkt der Nabe 34b, die als Führung für das Schaltglied 12 dient. Das Schaltglied 12 bewegt sich in der Längsnut 36 im Grundkörper 30 des Tragkörpers 10. Das Schaltglied 12 ist brückenförmig geformt (Fig. 4c) und umgreift das Zahnrad 11. Das Schaltglied 12 ragt auf der Frontseite des Tragkörpers 10 über dessen Umrisse hinaus. Am anderen Ende des Schaltgliedes 12, auf der entgegengesetzten Seite von der Nase 37, befindet sich ein Zapfen 38, der in eine Bohrung 39 in den Grundkörper 30 eingreift. Er ist von einer Feder 40 umgeben, welche das Schaltglied 12 in Transportrichtung, in Pfeilrichtung gesehen, aus dem Grundkörper 30 herausdrückt. Weiterhin weist das Schaltglied 12 eine senkrecht zu der Ebene, in der das Kupplungsteil 11 liegt, verlaufende Ausnehmung 41 auf, die gerade so groß ist, daß einer der Zähne des Kupplungsteils 11 in diese Ausnehmung eingreifen kann.
Im nichtbetätigten Zustand wird das Schaltglied 12 mittels der Feder 40 so weit nach vorne in Pfeilrichtung gedrückt, daß einer der Zähne des Zahnrads in die Ausnehmung 41 gerät und dort festgehalten wird. Die Anschlagkante 42 weicht mit seiner Kontur vor den benachbarten Zähnen zurück. Befindet sich ein Zahn in der Ausnehmung 41, kann sich das Zahnrad 11, der Kupplungsteil, nicht mehr um die Nabe 34a drehen. Da das Zahnrad mit seinen Zähnen gleichzeitig mit dem Transportband, dem Zahnriemen 9, im Eingriff steht, wird bei einer Bewegung des Zahnriemens in Pfeilrichtung der Tragkörper 10 mit seinem angehängten Abstandshalter 17a und dem nicht mehr dargestellten Abstandshalter 17b ebenfalls in Pfeilrichtung transportiert.
Der Abstandshalter 17a ist mit einer Kupplung 18, einer am Ende kugelförmig verdickten Stange angekuppelt, die in eine dafür vorgesehene Ausnehmung 43 in dem Grundkörper 30 eingelegt ist. Eine solche Kupplung ermöglicht beliebige Dreh- und Hubbewegungen des Abstandshalters. Die trichterförmige Öffnung 44 im Grundkörper ermöglicht die seitlichen Schwenkbewegungen und die Auf- und Abbewegungen des Abstandshalters 17a bei Kurvenfahrten beziehungsweise beim Durchfahren von Steigungen und Gefällestrecken. Die Kupplung 18 ist durch den Deckel 31 vor dem Entkuppeln gesichert.
Ragt in den Transportweg des Tragkörpers 10 der Anschlag 22 eines Stoppers und fährt der Tragkörper 10 gegen diesen Stopper, wie in Fig. 4b dargestellt, so stößt er zunächst mit der Nase 37 des Schaltglieds 12 gegen diesen Anschlag. Der Tragkörper 10 wird noch so weit weitertransportiert und das Schaltglied 12 so weit in den Grundkörper 30 gegen die Kraft der Feder 40 hineingedrückt, bis daß der Zapfen 38 am Ende der Längsnut 36 anstößt. Inzwischen hat die Ausnehmung 41 den bisher festgehaltenen Zahn des Zahnrads freigegeben. Damit ist das Kupplungsteil 11 von dem Grundkörper 30 des Tragkörpers 10 entkuppelt. Das Zahnrad 11 kann sich nun frei um die Nabe 34a drehen.
Solange wie der Anschlag 22 das Schaltglied 12 betätigt, dreht sich das Kupplungsteil 11, vom ständig weiterlaufenden Zahnriemen 9 mitgenommen, frei. Die Feder 40 versucht das Schaltglied 12 gegen die Zähne zu drücken. Bei einem eventuellen Einrasten eines Zahnes in die Ausnehmung 41 würde der Grundkörper 30 wieder mit dem Kupplungsteil 11 starr verbunden und das Kupplungsteil 11 würde wieder vom Zahnriemen 9 mitgenommen. Damit würde aber der Grundkörper 30 wieder in Pfeilrichtung mitgenommen und so würde sich die Kraft auf das Schaltglied 12 verstärken. Das Kupplungsteil 11 würde sofort wieder freigegeben, so daß sich das Zahnrad 11 wieder frei drehen könnte. Erst wenn der Anschlag 22 aus dem Transportweg des Tragkörpers hinausgenommen wird, drückt die Feder 40 das Schaltglied 12 in Transportrichtung und einer der Zähne des Zahnrads 11 kommt wieder mit der Ausnehmung 41 zum Eingriff. Der Weitertransport wird eingeleitet.
In Fig. 3 folgt dem Tragkörper 10 ein weiterer Tragkörper 110. Wird nun der Tragkörper 10 infolge eines Hindernisses oder gewollt durch einen Anschlag 22 angehalten, fährt der Tragkörper 110 auf den letzten Abstandshalter 17b auf. Dadurch wird sein Schaltglied 112 ebenfalls betätigt und sein Kupplungsteil 111 ebenfalls ausgekuppelt. Es wird sich ebenfalls frei um seine Achse drehen. Der Tragkörper wird ebenfalls stehenbleiben. Die Kupplung der Abstandshalter 17a und 17b untereinander erfolgt genauso wie die Kupplung des Abstandshalters 17a mit dem Tragkörper 10. Da aber die Abstandshalter nicht aus einem Grundkörper und einem Deckel bestehen, wird das Entkuppeln durch einen über die Ausnehmung für die Kupplung angebrachten, herausdrückbaren Stift 45 verhindert.
Die Fig. 5a und 5b zeigen eine andere Ausführungsform des Tragkörpers. Der Tragkörper 510 soll in seinem äußeren Aufbau, das heißt in Bezug auf die Anordnung der Führungsrollen, den Adapter, den Handhabungsteil und die Kupplung mit den Abstandshaltern dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1, Fig. 2 und Fig. 3 gleichen. Er unterscheidet sich von dem vorherigen Ausführungsbeispiel durch das Kupplungsteil und das Schaltglied. In den Fig. 5a und 5b sind nur die zum Verständnis der Erfindung beitragenden Merkmale dargestellt.
Der Grundkörper 530 wird durch einen hier nicht dargestellten Deckel verschlossen, für dessen Befestigung die vier Gewindelöcher 532a bis 532d vorgesehen sind. Der Grundkörper 530 weist außerdem eine nahezu dreieckförmige, symmetrisch geformte Ausnehmung 533 auf, in dem sich das Kupplungsteil, im vorliegenden Fall ein Hebelsystem, befindet, bestehend aus den zwei Hebeln 511a und 511b. Im Inneren des Grundkörpers ist jeweils ein Ende der Hebel gemeinsam in dem Gelenk 534 auf dem Schaltglied 512 gelagert. Der Hebel 511a befindet sich mit seinem anderen Ende in einer Zahnlücke des Keilriemens 9 im Eingriff.
Mit geringem Abstand vom jeweiligen Außenende der Hebel befinden sich in senkrechter Richtung zu diesen Hebeln stehende Zapfen 546a sowie 546b, welche in Nuten 547a beziehungsweise 547b innerhalb des Grundkörpers 530 eintauchen. Die Nuten stehen in etwa V-förmig zur Mittelachse des Grundkörpers, wobei sich das V in Transportrichtung öffnet.
Das Schaltglied 512 wird in der Bohrung 536 innerhalb des Grundkörpers 530 geführt. Diese Bohrung 536 verläuft mittig in Längsachse des Grundkörpers 510. Eine in der Bohrung 536 befindliche Feder 540 drückt das Schaltglied 512 in Pfeilrichtung aus dem Grundkörper 530 so weit heraus, daß seine Nase 537 über die frontseitige Kontur des Grundkörpers hinausragt. Der Zapfen 538 dient zur Stabilisierung der Feder 540 und als Wegbegrenzer und Anschlag beim Betätigen des Schaltgliedes. In der Endstellung des Schaltgliedes 512 stehen die Hebel 511a und 511b im rechten Winkel zum Tragkörper 510. Der Hebel 511a befindet sich mit dem Keilriemen 9, dem Transportband, im Eingriff. Fig. 5a zeigt also den Tragkörper 510 mit eingekuppeltem Kupplungsteil, wie er von dem sich in Pfeilrichtung bewegenden Keilriemen mitgenommen wird.
Fig. 5b dagegen zeigt den Tragkörper 510 in ausgekuppeltem Zustand bei betätigtem Schaltglied 512. Wenn das Schaltglied 512 mit seiner Nase 537 gegen einen Anschlag 22 stößt, wird es gegen die Feder 540 in die Bohrung 536 im Tragkörper 530 hineingedrückt. Zwischen Schaltglied und Tragkörper tritt eine Relativbewegung auf. Der Hebel 511a wird, ebenso wie der Hebel 511b, aufgrund der gelenkigen Verbindung im Gelenk 534 auf dem Schaltglied 512 an seinem einen Ende mitgeführt, während das jeweils freie Ende aufgrund der Führung der Zapfen 546a beziehungsweise 546b in den Nuten 547a und 547b schräg nach innen in den Tragkörper 530 hineinwandert. Der Hebel 511a wird dadurch aus der Zahnlücke im Zahnriemen 9 herausgezogen. Der Tragkörper 510 ist damit vom Transportband 9 abgekuppelt. Er verbleibt so lange in dieser Stellung, bis daß der Anschlag 22 entfernt wird.
Dann wird das Schaltglied 512 wieder aus dem Grundkörper 530 mit Hilfe der Feder 540 herausgedrückt. Das Gelenk 534 wird wieder in Transportrichtung verschoben, und die beiden Hebel 511a und 511b klappen seitlich aus dem Grundkörper 530 heraus, wobei der Hebel 511a wieder mit einer Zahnlücke des Zahnriemens 9 in Eingriff kommt. Dann wird der Tragkörper 510 wieder mit der gleichen Geschwindigkeit, wie der Keilriemen 9 wandert, mitgenommen.
Am Tragkörper 510 ist, wie in den Fig. 5a und 5b angedeutet, ein Abstandshalter 517a über die Kupplung 518 angekuppelt. Die Ausbildung der Kupplung sowie der Ausnehmung 543, in der die Kupplung eingesetzt ist, entsprechen den Ausführungen nach dem Beispiel in den Fig. 4a und 4b. So ist auch eine trichterförmige Aufweitung 544 vorgesehen, in der sich bei der Überwindung von Höhenunterschieden sowie beim Durchfahren von Kurven die Kupplung 518 frei bewegen kann.
In den Fig. 6, 7a, 7b und 8 sind Ausführungsbeispiele für codierte Tragkörper dargestellt. Die Codierungen auf diesen Tragkörpern können beispielsweise dafür eingesetzt werden, Tragkörper an bestimmten, dafür vorgesehenen Stellen zu stoppen, Weichen zu stellen, um auf andere Transportbahnen abgeleitet zu werden, oder bei einer Mehrfachpartiebelegung entsprechend der Partien Steuervorgänge zur Zuordnung anhand der Codierungen auszulösen.
Die Codierung kann aus rein mechanischen Mitteln bestehen, die auch mechanisch abgetastet werden, sie kann aber auch mit jeder anderen Art der bekannten, berührungslos arbeitenden Codiermittel versehen sein. Dazu gehören beispielsweise optisch abtastbare Codes, wie Strichcodes oder farbliche Codes, mit Hilfe von Magnetfeldern erzeugte Codes oder Codes, die beispielsweise in lesbaren Chips gespeichert sind.
In Fig. 6 ist ein Beispiel für eine Codierung mit mechanischen Mitteln dargestellt. Die Ausgestaltung der Ausführungsbeispiele entspricht der Ausgestaltung entsprechend den Fig. 1 und 2. Aus diesem Grund sind auch dieselben Bezugsziffern für die Bezeichnung derselben Merkmale gewählt worden. Ein Tragkörper 10 wird mitttels eines Zahnriemens 9 durch das kastenförmige Profil 5 einer Transportbahn 2 in Pfeilrichtung transportiert. Mit Hilfe des Kupplungsteils 11, einem Zahnrad, wie es aus den vorhergehenden Ausführungsbeispielen bekannt ist, ist der Tragkörper 10 mit dem Zahnriemen 9 gekuppelt.
Auf der Oberseite des kastenförmigen Profils 5 ist der Stopper 20 zu sehen, dessen Anschlag 22 durch die Öffnung 23 in den Fahrweg des Tragkörpers 10 gebracht werden kann. Der Stopper 20 ist über eine Signalleitung 24 mit einer Steuereinrichtung 25 verbunden. Die Steuereinrichtung 25 wiederum ist über eine Signalleitung 50 mit einem Tastschalter 51 verbunden, der sich ebenfalls auf dem kastenförmigen Profil 5 befindet. Sein Taster 52 reicht durch eine Öffnung 53 in den Fahrweg des Tragkörpers 10.
Der Deckel 31 des Tragkörpers 10 weist in Längsrichtung des Tragkörpers gesehen eine Nut 54 auf, wie anhand der Bruchlinie im Deckel 31 ersichtlich. Der Taster 52 des Tastschalters 51 ragt nur so weit in den Fahrweg der Tragkörper 10, daß er entweder von einem Deckel ohne Nut angehoben und betätigt wird oder nicht betätigt wird, wenn er, wie im vorliegenden Beispiel, in eine Nut des Deckels reicht. Eine Umkehrung der Betätigung, so beispielsweise die Auslösung eines Schaltvorgangs durch das Eintauchen in eine Nut und das Ausschalten durch einen Deckel ohne Nut, kann natürlich ebenfalls vorgesehen sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel taucht der Taster in die Nut 54 im Deckel 31 und wird somit nicht betätigt. Dadurch erreicht auch die Steuereinrichtung 25 kein Signal über die Signalleitung 50, so daß die Steuereinrichtung kein Signal über die Signalleitung 24 an den Stopper 20 weitergibt. Der Stopper 20 gibt dadurch den Anschlag 22 nicht frei, und im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann der Tragkörper ungehindert diese Stopp-Stelle passieren.
Die Fig. 7a zeigt einen Querschnitt durch eine Transportbahn in Anlehnung an Fig. 6 mit Sicht auf einen Tastschalter 751. Der Deckel 31 des Tragkörpers 10 weist zwei Nuten 754a und 754b auf. In der Mitte, zwischen den beiden Nuten, befindet sich ein Steg 755, mit dem der Taster 752 des Tastschalters 751 betätigt wird. Im vorliegenden Fall wird über die Signalleitung 750 an die hier nicht dargestellte Steuereinrichtung ein Signal weitergegeben, welches zur Steuerung eines Stoppers, einer Weiche oder einer sonstigen Vorrichtung genutzt werden kann.
In Fig. 7b ist in Anlehnung an Fig. 7a eine weitere Ausführungsform dargestellt. Auch hier weist der Deckel 31 des Tragkörpers 10 zwei Nuten 754a sowie 754b und einen dazwischenliegenden Steg 755 auf.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein Tastschalter 751 mit drei Tastern 752a, 752b und 752c eingesetzt. Während die Taster 752a und 752c nicht betätigt werden, wird der Taster 752b mittels des Stegs angehoben, wodurch ein Schaltvorgang eingeleitet wird. Von dem Tastschalter 751 gehen somit über die Signalleitungen 750a und 750c keine Signale aus, während über die Signalleitung 750b ein Signal an die hier nicht dargestellte Steuereinrichtung weitergeleitet wird.
Eine Codierung mit mechanischen Mitteln, beispielsweise mit Stegen und Nuten, die von Tastern abgetastet werden, kann auch zur direkten mechanischen Steuerung von Schaltvorgängen herangezogen werden. So kann beispeilsweise ein Taster, der mittels der Codierung auf dem Deckel eines Tragkörpers betätigbar ist, über ein Hebelsystem mechanisch mit einer Weiche oder einem Stopper verbunden sein.
In der Fig. 8 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Codierung dargestellt, die berührungslos abgetastet wird. Bis auf die Codierung und die Mittel zum Abtasten und Entschlüsseln dieser Codierung gleicht dieses Ausführungsbeispiel dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6.
In Transportrichtung gesehen, angedeutet durch einen Pfeil, befindet sich vor dem Stopper 20 in der Oberseite des kastenförmigen Profils 5 ein Sensor 60. Mit ihm können die Deckel 31 der Tragkörper 10 auf eine dort angebrachte Codierung 62 abgetastet werden. Die Signale des Sensors 60 werden über die Signalleitung 61 der Steuereinrichtung 25 zugeführt, die daraufhin über die Signalleitung 24 den Stopper betätigen kann. Wie bereits dargelegt, ist jede berührungslos abtastbare Codierung einsetzbar. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel kann es sich um eine farbliche Codierung, um einen Strichcode oder um lesbare Chips handeln, welche natürlich eine wesentlich höhere Informationsdichte als die übrigen Codierungen beinhalten. Der Sensor 60 muß naturgemäß auf die entsprechende Codierung abgestimmt sein.
Da die Deckel 31 der Tragkörper 10 abnehmbar sind, ist es leicht möglich, bei allen Ausführungsbeispielen entsprechend der Fig. 6, 7a, 7b und 8 mit Austausch der Deckel auch die Codierung entsprechend dem vorgesehenen Verwendungszweck des Tragkörpers auszuwechseln.
Im vorliegenden Fall hat die Codierung 62 im Sensor 60 ein Signal ausgelöst, das über die Signalleitung 61 an die Steuereinrichtung 25 weitergeleitet wurde. Aufgrund des empfangenen Signals ist über die Signalleitung 24 an den Stopper 20 ein Signal geschickt worden, wodurch der Anschlag 22 in den Fahrweg des Tragkörpers 10 taucht. Das Schaltglied 12 wird mit seiner Nase 37 gegen den Anschlag 22 stoßen und dadurch betätigt. Das Kupplungsteil wird ausgekuppelt und der Tragkörper 10 stoppt am Anschlag 22.
Fig. 9 zeigt eine sehr vereinfachte Darstellung eines Teils eines Transportsystems. Zwei parallele Transportbahnen 2a und 2b sind jeweils durch zwei Kurvenstücke 2c und 2d miteinander verbunden. Von diesen Transportbahnen sind jeweils nur die Führungsschlitze 6 angedeutet sowie für die geraden Transportbahnen die Transportbänder 91 und 92 sowie für die Bogenstücke die jeweiligen Transportbänder 93 und 94.
Das Transportband 91, beispielsweise ein umlaufender Zahnriemen, wird über den Antrieb 71 angetrieben, wobei dieser Antrieb, wie mittels einer angedeuteten Feder symbolisiert, verstellbar und über Federkraft zur Spannung des Transportbandes gegen das Transportband andrückbar ist. Das Transportband wird über die Umlenkrolle 81 umgelenkt, wo das Bogenstück 2d beginnt. Der Antrieb 71 ist mit einer Signalleitung 711 mit der Steuereinrichtung 25 verbunden zum Ein- und Ausschalten des Antriebs sowie zur Bestimmung der Transportrichtung. Einen vergleichbaren Aufbau weist der Antrieb der Transportbahn 2b auf. Dort wird über einen verstellbaren Antrieb 72, der gleichzeitig als Spanneinrichtung für das Transportband 92 dient, dieses Transportband angetrieben. Auch dieses Transportband wird an der Stelle mittels einer Umlenkrolle 82 umgelenkt, an der die bogenförmige Transportbahn 2d beginnt. Der Antrieb 72 ist über die Signalleitung 721 zur Steuerung ebenfalls mit der Steuereinrichtung 25 verbunden.
Die bogenförmigen Transportbahnen 2c und 2d weisen einen vergleichbaren Aufbau auf, was den Antrieb der Transportbänder 93 beziehungsweise 94 betrifft. In den bogenförmigen Stücken wird das jeweiligen Transportband 93 mittels einer Führung 931 und Transportband 94 mittels einer Führung 941 geführt. Umlenkrollen 83a und 83b beziehungsweise 84a und 84b sorgen für eine Umlenkung des jeweiligen Transportbandes an den Stellen, an denen die Transportbahnen 2c beziehungsweise 2d in die jeweiligen geraden Transportbahnen 2a beziehungsweise 2b einmünden. Die Antriebe 73 beziehungsweise 74 gleichen in ihrem Aufbau den Antrieben 71 und 72 und sind ebenfalls verstellbar und zur Spannung der jeweiligen Transportbänder geeignet. Über Signalleitungen 731 beziehungsweise 741 sind die Antriebe jeweils mit der Steuereinrichtung 25 zur Steuerung der jeweiligen Transportbänder verbunden.
Mittels Weichen 101 beziehungsweise 102 können die hier nicht dargestellten Tragkörper von der Transportbahn 2a in die Transportbahn 2c oder von der Transportbahn 2b in die Transportbahn 2c eingeleitet werden. Die Überleitung in diese Transportbahn erfolgt dann, wenn die Weichen so gestellt sind, wie sie in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel in der mit ausgezogenen Strichen dargestellten Stellung stehen. In der Stellung 101′ beziehungsweise 102′, strichpunktiert dargestellt, wird die Überleitung der Tragkörper in die Transportbahn 2c gesperrt. Die Betätigung der Weichen erfolgt über Weichensteller. Der Weichensteller 103 der Weiche 101 ist über eine Signalleitung 105 mit der Steuereinrichtung 25 verbunden, während der Weichensteller 104 für die Weiche 102 mit einer Signalleitung 106 mit der Steuereinrichtung 25 verbunden ist. Über die Steuereinrichtung können die Weichen entsprechend vorgebbarer Befehle gestellt werden.
Die Befehle zur Weichenstellung können beispielsweise über Schalter oder über Sensoren an die Steuereinrichtung 25 abgegeben werden, wobei die Betätigung der Sensoren über die Tragkörper selbst erfolgen kann, wie in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen dargelegt. So ist in der Transportbahn 2a ein Sensor 604 angeordnet, der über eine Signalleitung 614 mit der Steuereinrichtung 25 zur Stellung der Weiche 101 verbunden ist. In der Transportbahn 2b ist ein Sensor 605 angeordnet, der über eine Signalleitung 615 mit der Steuereinrichtung 25 zur Betätigung der Weiche 102 verbunden ist. In den jeweiligen Transportbahnen können außerdem Sensoren oder Schalter angeordnet sein mit denen Stopper betätigt werden die für bestimmte Zwecke, beispielsweise Be- oder Entladen der Tragkörper, die Tragkörper anhalten können. Aus diesem Grund befindet sich in der Transportbahn 2c ein Sensor 601, mit dem ein Stopper 201 betätigt werden kann. Wird der Sensor 601 aktiviert, gibt er über die Signalleitung 611 an die Steuereinrichtung 25 ein Signal ab, die daraufhin über die Signalleitung 241 den Stopper 201 zum Anhalten des jeweiligen Tragkörpers aktiviert.
In gleicher Weise kann auch der Stopper 202 aktiviert werden. Er ist in der Transportbahn 2d angeordnet. Für jede Transportrichtung ist vor dem Stopper 202 ein Sensor angeordnet. Der Sensor 602 ist über eine Signalleitung 612, der Sensor 603 über die Signalleitung 613 mit der Steuereinrichtung 25 verbunden. Je nachdem, von welcher Seite ein codierter Tragkörper die Transportbahn 2d durchläuft, wird einer der Sensoren entsprechend der Codierung aktiviert oder nicht aktiviert. Aufgrund der abgegebenen Signale kann die Steuereinrichtung 25 über die Signalleitung 242 den Stopper 202 aktivieren, um den entsprechend codierten Tragkörper an dieser Stelle anzuhalten. Statt Sensoren können auch Tastschalter vorgesehen sein, welche, wie in den Beispielen nach den Fig. 6 und 7a sowie 7b gezeigt, Codierungen mechanisch abtasten.
In Fig. 10 ist eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Transportsystems dargestellt. Das Transportsystem hat im vorliegenden Ausführungsbeispiel Unterflurförderbahnen als Transportbahnen. Die Trägkörper sind Unterflurförderer, die zum Transport von Kannen mit Faserband eingesetzt werden können. Während Fig. 10 einen Längsschnitt durch eine Transportbahn zeigt, ist in Fig. 11 ein Querschnitt mit der Ansicht eines Tragkörpers zu sehen.
Unterhalb des Niveaus des Fußbodens 401 verläuft die Transportbahn 402. Das kastenförmige Profil 405 ist so in den Fußboden eingelassen, daß nur ein Führungsschlitz 406 sichtbar ist. Der Aufbau der Transportbahn gleicht im wesentlichen dem Aufbau der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Transportbahnen mit dem Unterschied, daß man sich diese Transportbahn um 180 Grad verdreht auf den Kopf gestellt vorstellen muß. Aus diesem Grund ist auch der Adapter 414 auf der Oberseite des Tragkörpers 410 angebracht. Ebenfalls sind die Führungsrollen 413a und 413b auf der Oberseite des Tragkörpers angebracht und führen somit den Tragkörper in dem Führungsschlitz 406. Da auf den Tragkörper 410 eine Druckkraft wirkt, stützt er sich auf seiner Unterseite auf vier breiten Rollen ab, mit 470a, 470b auf der Vorder- und 471a und 471b auf der Rückseite bezeichnet. Für diese Rollen weist das Profil, entsprechend Fig. 11, eine trogförmige Ausbuchtung auf. Der Adapter 414, der aus dem Führungsschlitz 406 herausragt, trägt eine Plattform 415, auf der im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine mit Faserband gefüllte Kanne 416 steht. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird das erfindungsgemäße Transportsystem zum Kannentransport zwischen Spinnmaschinen und Strecke eingesetzt.
Das Transportband ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine Gliederkette 409, mit der größere Kräfte übertragen werden können als mit einem Zahnriemen. Die Gliederkette 409 bewegt sich horizontal durch die Transportbahn 402 innerhalb des kastenförmigen Profils 405, geführt durch vertikale Stege 407 und 408 (Fig. 11). Die Kette steht mit ihren Gliedern senkrecht zur Transportrichtung. Zwischen den Stegen 407 und 408 ist ein Zwischenraum, durch welchen das Kupplungsteil 411, ein Zahnrad, in die Kette eingreift. Wenn das Kupplungsteil 411 blockiert ist, wird der Tragkörper 410 mitgenommen. Die Blockierung erfolgt über das Schaltglied 412 in bekannter Weise entsprechend den vorhergehenden Ausführungsbeispielen. Der Tragkörper 410 wird gestoppt, wenn die Nase 437 des Schaltgliedes 412 gegen einen Anschlag 422 eines Stoppers 420 fährt. Der Stopper 420 kann über die Signalleitung 424 betätigt werden, wobei er mit einer hier nicht dargestellten Steuereinrichtung verbunden ist, vergleichbar dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9. Die Steuerung des Stoppers kann über eine Codierung 462 erfolgen, welche von einem hier nicht dargestellten Sensor erfaßt und zur Steuerung des Stoppers herangezogen werden kann. Die Anordnung des Stoppers und der Codierung zeigt, daß aufgrund der geänderten Konstruktion des Tragkörpers eine andere Anordnung von Stoppern, Codierungen und Sensoren erforderlich ist, beispielsweise im vorliegenden Fall in der Seitenwand des kastenförmigen Profils.
Wie im vorliegenden Ausführungsbeispiel gezeigt, können auch an den Tragkörper dieses Transportsystems Abstandshalter 417 angekuppelt werden. Die Kupplung 418 entspricht der Kupplung im Ausführungsbeispiel entsprechend den Fig. 3, 4a und 4b. Aufgrund der breiteren Bauart übernehmen zwei Führungsräder 419a und 419b die Führung der Abstandshalter in dem trogförmigen Teil des kastenförmigen Profils 405, in dem die Stützräder 470a, 470b sowie 471a und 471b laufen.

Claims (11)

1. Transportsystem mit Transportbahnen, insbesondere zum Einsatz in der Textilindustrie zum Verbinden von Textilmaschinen untereinander sowie mit anderen Arbeitsstellen wie Lager oder Versand, mit einer Vielzahl unabhängig voneinander verfahrbarer Tragkörper, die innerhalb des Systems mit ständig umlaufenden Transportbändern in Eingriff bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die den Eingriff mit den Transportbändern (9; 91, 92, 93, 94; 409) ermöglichenden Kupplungsteile (11; 111; 411; 511a, 511b) schaltbar an den Tragkörpern (10; 110; 410; 510) angeordnet sind, daß das Ein- und Ausschalten der Kupplungsteile durch Schaltglieder (12; 112; 412; 512) erfolgt, daß die Schaltglieder infolge einer Relativbewegung von Schaltglied und Tragkörper beim Auffahren der Tragkörper auf in den Transportweg (2; 2a, 2b, 2c, 2d; 402) der Tragkörper reichende Anschläge (22; 422) und Hindernisse (17b) betätigbar sind und daß die Tragkörper jeweils mindestens einen Adapter (14; 414) zum Anschluß eines auf das zu transportierende Gut (16; 416) abgestimmte Handhabungsteil (15; 415) aufweisen.
2. Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Transportbändern (9; 91, 92, 93, 94; 409) abgekuppelten Tragkörper (10; 110; 410; 510) für die Dauer der Betätigung der Schaltglieder (12; 112; 412; 512) an der Stelle des Abkuppelns positionsstabil sind.
3. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbahnen (2; 2a, 2b, 2c, 2d) als Hängeförderbahnen mit Tragkörpern als Hängeförderer (10110; 510) ausgebildet sind.
4. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbahnen (402) als Unterflurförderbahnen mit Tragkörpern als Unterflurförderer (410) ausgebildet sind.
5. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbänder aus Zahnriemen (9; 91, 92, 93, 94) bestehen.
6. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbänder aus Gliederketten (409) bestehen.
7. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile aus mit den Transportbändern (9; 91, 92, 93, 94; 409) formschlüssig in Eingriff stehenden Zahnrädern (11; 111; 411) bestehen, daß die Zahnräder drehbar in den Tragkörpern (10; 110; 410) angeordnet sind, daß die Zahnräder mittels der Schaltglieder (12; 112; 412) in formschlüssigem Eingriff mit den Tragkörpern bringbar sind und daß bei betätigten Schaltgliedern der formschlüssige Eingriff mit den Tragkörpern gelöst ist.
8. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsteile aus Hebeln (511a, 511b) bestehen, die über die Schaltglieder (512) mit den Transportbändern (9) in Eingriff bringbar sind und daß bei betätigten Schaltgliedern (512) der Eingriff mit den Transportbändern (9) gelöst ist.
9. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder (12; 112; 412; 512) über den stirnseitigen Umriß der Tragkörper (10; 110; 410; 510) hinausragen.
10. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß Abstandshalter (17a, 17b; 417) zum Ankuppeln an die Tragkörper (10; 410; 510) vorgesehen sind und daß diese Abstandshalter keine mit den Transportbändern (9; 91, 92, 93, 94; 409) in Eingriff bringbare Kupplungsteile aufweisen.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragkörper (10; 410) eine Codierung (54; 62; 462; 754a, 754b, 755) aufweisen, da8 Mittel (51; 60; 601, 602, 603, 604, 605; 751) zum Abtasten und Entschlüsseln dieser Codierungen vorgesehen sind und daß diese Mittel über eine Steuereinrichtung (25) in Wirkverbindung stehen mit Einrichtungen (20; 103, 104; 201, 202) zum Steuern des Transports der Tragkörper.
DE19904028207 1990-09-06 1990-09-06 Transportsystem fuer die textilindustrie Withdrawn DE4028207A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904028207 DE4028207A1 (de) 1990-09-06 1990-09-06 Transportsystem fuer die textilindustrie

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19904028207 DE4028207A1 (de) 1990-09-06 1990-09-06 Transportsystem fuer die textilindustrie

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4028207A1 true DE4028207A1 (de) 1992-03-12

Family

ID=6413675

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19904028207 Withdrawn DE4028207A1 (de) 1990-09-06 1990-09-06 Transportsystem fuer die textilindustrie

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4028207A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008059622A1 (de) 2008-11-28 2010-06-02 Krones Ag Einrichtung zum Verpacken von Artikeln
EP2899144B1 (de) 2014-01-24 2018-03-07 Dürkopp Fördertechnik GmbH Fördervorrichtung und Verfahren zum automatisierten Fördern von Einzelwaren

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2050928A1 (de) * 1969-10-21 1971-04-29 Leesona Corp , Warwick, RI (V St A ) Automatische Vorrichtung zur Handhabung von Spulenkörpern
DE2227105A1 (de) * 1972-06-03 1973-12-13 Zinser Textilmaschinen Gmbh Transportanlage zum transportieren von spulen
DE3600980A1 (de) * 1986-01-15 1987-07-16 Zinser Textilmaschinen Gmbh Verfahren und vorrichtung zum positionieren von mit vorgarnspulen bestueckten, auf mindestens einer schiene laufenden haengewagen gegenueber verarbeitungsstellen einer fertiggarn-spinnmaschine
DE3601832A1 (de) * 1986-01-22 1987-07-23 Zinser Textilmaschinen Gmbh Transportsystem fuer vorgarnspulen an spinnmaschinen
DE3817910A1 (de) * 1988-05-26 1989-11-30 Veit Transpo Gmbh Haengefoerdersystem
CH674513A5 (de) * 1987-04-18 1990-06-15 Truetzschler & Co

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2050928A1 (de) * 1969-10-21 1971-04-29 Leesona Corp , Warwick, RI (V St A ) Automatische Vorrichtung zur Handhabung von Spulenkörpern
DE2227105A1 (de) * 1972-06-03 1973-12-13 Zinser Textilmaschinen Gmbh Transportanlage zum transportieren von spulen
DE3600980A1 (de) * 1986-01-15 1987-07-16 Zinser Textilmaschinen Gmbh Verfahren und vorrichtung zum positionieren von mit vorgarnspulen bestueckten, auf mindestens einer schiene laufenden haengewagen gegenueber verarbeitungsstellen einer fertiggarn-spinnmaschine
DE3601832A1 (de) * 1986-01-22 1987-07-23 Zinser Textilmaschinen Gmbh Transportsystem fuer vorgarnspulen an spinnmaschinen
CH674513A5 (de) * 1987-04-18 1990-06-15 Truetzschler & Co
DE3817910A1 (de) * 1988-05-26 1989-11-30 Veit Transpo Gmbh Haengefoerdersystem

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Z: BEHRENS, Uwe: Rechnergestützte Transportsys-teme in der textilen Fertigung. In: Melliand Textilberichte, 7/1985, S.494-503 *

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102008059622A1 (de) 2008-11-28 2010-06-02 Krones Ag Einrichtung zum Verpacken von Artikeln
EP2192059A2 (de) 2008-11-28 2010-06-02 Krones AG Einrichtung zum Verpacken von Artikeln
US8453821B2 (en) 2008-11-28 2013-06-04 Krones Ag Device for packaging articles
EP2899144B1 (de) 2014-01-24 2018-03-07 Dürkopp Fördertechnik GmbH Fördervorrichtung und Verfahren zum automatisierten Fördern von Einzelwaren

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4011797C2 (de) Transportsystem für eine automatische Textilmaschine zum gesteuerten Führen von Paletten entlang vorgegebener Transportwege
DE19854629B4 (de) Automatisiertes Lager
EP3181493B1 (de) Laufrollengeführtes förderorgan und förderanlage mit derartigen förderorganen
EP0402703A1 (de) Textilmaschine mit einem automatischen Transportsystem zum Transport von Textilspulen beziehungsweise Hülsen
AT510754A2 (de) Hängeförderer und antriebskette für den hängeförderer
DE3504491A1 (de) Vorrichtung zum anlegen von bogen
DE3609071A1 (de) Spulenfoerderanlage
DE19722108B4 (de) Fahrzeug zum Transport von Artikeln und Führungssystem dafür
DE3630670C2 (de)
DE19538350A1 (de) Hängefördersystem für Textilspulen
CH680921A5 (de)
DE3935627A1 (de) Verbundsystem zwischen einer spinnmaschine und einem spulautomaten
CH626027A5 (de)
DE19532641C2 (de) Ziehvorrichtung für Behälter mit Ziehnuten, insbesondere für die Anordnung auf dem Hubtisch eines Regalbediengerätes
DE3741054C2 (de) Gurtbandförderer mit Linearantrieb
DE3407804C2 (de)
EP0423519B1 (de) Transportbahn zum Weiterleiten von Spinnkannen und Verwendung der Transportbahn
DE4028207A1 (de) Transportsystem fuer die textilindustrie
DE3336190C2 (de) Stauketten-Fördereinrichtung für hängende Stückgüter
WO2004020317A2 (de) Fördereinrichtung zum insbesondere hängenden transport von fördergut
EP0405188B2 (de) Spinn-/Spulmaschinenkombination mit einem integrierten Transport-System
DE4427477A1 (de) Fördereinrichtung
DE4142790C2 (de) Kopstransporteinrichtung in einem Spulautomaten
DE4403594A1 (de) Transportvorrichtung für textile Packungen
DE4008990C2 (de) Spinn-/Spulmaschinenkombination mit einem Transportsystem, in dem die Kopse beziehungsweise Hülsen auf Paletten aufgesetzt sind und gemeinsam mit diesen transportiert werden

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee