DE4028501C2 - Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen - Google Patents

Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen eines Gebäudes gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs, wobei die Raumtemperatur zeitweilig auf ein niedriges Niveau abgesenkt wird und die Aufheizung auf eine höhere Soll-Raum­ temperatur zum spätestmöglichen Zeitpunkt beginnen soll.
Aus den DE-OS 29 39 719 und 34 42 441 sowie "Klima-Kälte-Hei­ zung", Nr. 11/′81, Seite 491-494, sind Verfahren bekannt, bei denen ein Temperaturfühler in einem der zu beheizenden Räume in Verbindung mit einem witterungsgeführten VT-Regler mit einem Algo­ rithmus zur selbstoptimierenden Aufheizzeitberechnung eingesetzt wird. Mit Hilfe des Raumtemperaturfühlers kann überprüft werden, ob und welche Abweichungen der Raum-Ist-Temperatur zum programmierten Zeitpunkt von der Raum-Soll-Temperatur existieren.
Nachteilig dabei ist, daß diese Verfahren in Gebäuden, in denen kein repräsentativer Testraum für die Raumtemperatur-Überprüfung existiert, nicht eingesetzt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der oben genannten Art anzugeben, das eine exakte Ermittlung der Aufheiz­ dauer gestattet, ohne daß dazu eine Ist-Raumtemperaturmessung erforderlich ist. Erfindungsgemäß sind zur Lösung der Aufgabe die kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs vorgese­ hen.
Nach dieser grundsätzlichen Lehre läßt sich die optimale Dauer der Aufheizzeit nach folgender Formel ermitteln:
Gleichung (1)
Für K₁ gilt dabei:
Gleichung (2)
und näherungsweise
Dabei sind ZG die Absenkzeit, die auch die Aufheizzeit ZA umfaßt, die sich aus dem vom Benutzer vorzugebenden Programm (Anfang und Ende der Beheizung mit verringertem Temperaturniveau) ergibt,
K₁ eine der Gebäudekonstanten KGeb proportionale Größe,
tA die aktuelle Außentemperatur,
tAmin eine maximale Außentemperatur, die für die Auslegung der Hei­ zungsanlage relevant ist,
tiN die gewünschte Soll-Raumtemperatur,
ΔtA die Differenz zwischen der Soll-Raumtemperatur tiN und der mini­ malen Außentemperatur tAmin und
A, B, C und n Konstanten.
Mit dem Vorgabewert für ZA aus dem Zusammenhang (1) beginnt die gesteuerte Aufheizung vor dem programmierten Zeitpunkt des Errei­ chens der erhöhten Soll-Raumtemperatur.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen, die auf eine Erhöhung des Exaktheitsgrades des Verfahrens gerichtet sind.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
Im einzelnen zeigen die
Fig. 1 bis 4 anhand von Diagrammen den funktionellen Zusammenhang zwischen den oben bereits genannten, für die Bestimmung einer opti­ malen Dauer der Aufheizzeit maßgebenden Kennwerten.
Fig. 5 stellt das Schema einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Heizungsanlage dar.
Zunächst zeigt das Diagramm nach Fig. 1 den funktionellen Zusammen­ hang zwischen der in der Abszisse ersichtlichen jeweiligen Ist-Höhe der Außentemperatur, der minimalen Außentemperatur tAmin, drei ver­ schiedenen Gebäudekonstanten K₁, K₂, K₃ und dem in der Ordinate auf­ getragenen Verhältnis von Aufheizzeit ZA zur Dauer des Absenkbetriebes ZG. Dabei ist die Aufheizzeit ZA der Zeitraum, innerhalb dessen die Ist-Raumtemperatur vom Beginn der Raumheizung auf den Soll-Wert der Raumtemperatur ansteigt. Diese Dauer ist in Prozenten der Gesamtabsenkzeit angegeben. Bei der minimalen Außen­ temperatur tAmin wird das Maximum der erforderlichen Leistung zur Raumbeheizung beim Raumtemperatur-Soll-Wert tiN erreicht. tAmin wurde beispielsweise mit -15°C angenommen, die Soll-Raumtempera­ tur tiN beträgt beispielsweise +20°C. ΔtA beträgt demnach 35 K. Die der Gebäudekonstanten KGeb proportionale Größe K₁ ist unter­ schiedlich und berücksichtigt die individuelle Trägheit des Gebäu­ des in bezug auf Wärmeaufnahme- und -speicherfähigkeit. K₁1 ist größer als K₁2 und K₁2 größer als K₁3 angenommen.
Aus dieser Fig. 1 ist demnach die Auswirkung dreier unterschiedli­ cher Gebäudekonstanten K₁ auf die jeweils erforderliche Aufheizzeit ZA ersichtlich.
Ein Leistungsüberschußfaktor fH bei einer Temperatur von tAmin beträgt in diesem Fall 1,0, das heißt, es existiert kein Überschuß, die erforderliche Heizleistung wird gerade noch von der Wärmeerzeu­ gerleistung gedeckt. Der Verlauf der in Fig. 1 dargestellten Kurven ergibt sich durch Iteration aus den bekannten Beziehungen
und
Darin bedeutet τ die sogenannte Aufheizzeitkonstante, fH das Ver­ hältnis der Leistung des Wärmeerzeugers zur Heizleistung, die bei tAmin erforderlich ist, um eine Raumtemperatur von tiN zu ermögli­ chen, tiO die Raumtemperatur nach Ablauf der Zeit ZE zu Beginn der Aufheizung aus der Absenkung auf das erhöhte Raumtemperaturniveau.
Auch die Fig. 2 zeigt in einem solchen Diagramm die funktionelle Abhängigkeit der Aufheizzeit ZA von der Außentemperatur tA, und zwar entsprechend Außentemperaturen von tAmin von -10°C, -15°C und -20°C in den Kurven 1, 2 beziehungsweise 3.
Bei jeder solchen minimalen Außentemperatur tAmin wird davon ausge­ gangen, daß vom Heizgerät die maximale Leistung abgegeben wird, das heißt fH = 1.
Die Berechnung der Kurvenverläufe in einem in Heizungsreglern ver­ wendeten Mikrorechner erfordert eine relativ hohe Rechenzeit und einen beträchtlichen Speicherplatzbedarf.
Den hier existierenden Anforderungen wird eine geschlossen zu lösende lineare Gleichung erheblich besser gerecht. Hierfür wird erfindungsgemäß eine Annäherung wie folgt verwendet:
wobei ZA die gewünschte Zeitspanne in Stunden, K₁ eine der Gebäude­ zeitkonstante proportionale dimensionslose Größe, ZG die Zeitspanne des Abweichens vom erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert tiN in Stunden,
tA die Ist-Außentemperatur in °C, tAmin die minimale Auslegungstem­ peratur der Heizungsanlage in °C, ΔtA die Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der minimalen Außentemperatur tAmin in °C bedeuten.
Dieser angenäherte Verlauf ist in Fig. 2 als Kurve 4 dargestellt.
Zur Anpassung des Faktors K₁ an die physikalische Gebäudezeitkon­ stante KGeb kann folgender Zusammenhang verwendet werden:
darin bedeuten A, B, C und n mathematische Konstanten zur fehlermi­ nimalen Annäherung.
Diese Anpassung kann vorteilhaft vom Rechner der Regeleinheit durchgeführt werden.
Bei praktisch ausgeführten Anlagen kann es vorkommen, daß bei der eingestellten minimalen Außentemperatur der Leistungsüberschußfak­ tor fH < 1 ist. Das führt dazu, daß die Aufheizzeit zu lang berech­ net wird, obwohl die Zeitkonstante passend eingestellt ist. Da kein Raumfühler zur Korrektur herangezogen werden kann, muß eine dem tatsächlichen Wärmebedarf annähernd proportionale Größe dazu ver­ wendet werden. Sie kann von Hand eingegeben werden. Vorteilhaft ist aber eine selbsttätige Anpassung an die Gegebenheiten des Heizsy­ stems.
Wird beispielsweise vom Einschalten des Heizgerätes bis zu dessen erster Abschaltung eine Zeitspanne gemessen, die kürzer als die berechnete Aufheizzeit ist, muß ein Leistungsüberschuß bestehen, das heißt, fH ist größer als 1. Das bedeutet, daß die tatsächliche minimale Außentemperatur tAmin, bei der die Soll-Raumtemperatur tiN noch aufrechterhalten werden kann, niedriger liegt. Der Punkt der Kurve 2, in dem bei tAmin die Aufheizzeit 100% beträgt, könnte dem­ nach nach links bis zur Kurve 3 verschoben werden, wodurch sich die Differenz ΔtA vergrößert zu ΔtA.
Dies geschieht, indem aus dem Verhältnis der errechneten Aufheiz­ zeit zur gemessenen Einschaltdauer ein Korrekturfaktor ermittelt wird. Mit diesem Korrekturfaktor wird eine neue Differenz ΔtA′ errechnet und bei konstanter Soll-Raumtemperatur eine neue, niedri­ gere Außentemperatur tAmin ermittelt (Kurve 3 der Fig. 2).
Im Diagramm nach Fig. 3 ist in der Abszisse der Tagesablauf in Stun­ den und in der Ordinate die Temperaturen verzeichnet. Der Verlauf der Ist-Raumtemperatur ist mit einer vollen Linie, der Verlauf der Soll-Raumtemperatur tiN mit einer lang gestrichelten Linie darge­ stellt.
Innerhalb der Absenkzeit ZG liegt die Aufheizzeit ZA, nach deren Ablauf die Raumtemperatur etwa bei der Soll-Raumtemperatur von +20°C liegt. Im unteren Teil von Fig. 3 ist der Verlauf der Leistung (prozentual) des Wärmeerzeugers dargestellt.
Fig. 4 zeigt in einem Diagramm, wie die Berücksichtigung des tat­ sächlichen Wärmebedarfs durch eine Messung der Zeitspanne zwischen der Einschaltung des Heizgerätes und dessen erster Abschaltung durch den Kessel- oder Vorlauftemperatur-Regler erfolgen kann.
Im oberen Teil des Diagramms ist in der Abszisse der Zeitablauf der Heizkreistemperatur tv verzeichnet. Die Linie 5 bezeichnet die Tem­ peratur, bei der das Heizgerät im aufgeheizten Zustand durch den Regler 25 einschaltet und die Linie 6 jene Temperatur tvmax, bei der es ausschaltet. Die Aufheizung erfolgt ab der Temperatur tvi.
Im unteren Teil des Diagrammes nach Fig. 4 ist in der Ordinate die Leistung P des Heizgerätes verzeichnet, und zwar mit dem Punkt 7 die 100%ige Nennleistung. Im Zeitraum Zein zwischen der Ein- und der ersten Ausschaltung des Heizgerätes läßt sich die erbrachte Wärme­ menge feststellen und daraus der Korrekturfaktor ermitteln, indem die errechnete Aufheizzeit ZA zur tatsächlichen Einschaltzeit Zein ins Verhältnis gesetzt wird.
Bei der Ermittlung dieses Korrekturfaktors müssen folgende Fälle unterschieden werden.
Fall 1
Die Abschaltung des Wärmeerzeugers erfolgte vor oder mit dem Errei­ chen des programmierten Beginns der Heizzeit, Kurve 2 und 3 in Fig. 4.
In einem großen Teil des Außentemperaturbereiches ändert sich die Aufheizzeit annähernd linear mit der Außentemperatur.
Hier kann zwischen zwei Kurvenverläufen mit unterschiedlichem ΔtA folgender Zusammenhang hergestellt werden:
Darin bedeuten
ΔtAM die tatsächliche Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der tatsächlichen minimalen Außentemperatur tAmin,
ΔtAE die eingestellte Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der tatsächlichen minimalen Außentemperatur tAmin,
ZAM die gemessene Aufheizzeit - in Fig. 4 die Zeiten zein2 bezie­ hungsweise zein3 und
ZAE die aus den Einstelldaten errechnete Aufheizzeit.
Das Verhältnis ZAE/ZAM kann hierbei zur Korrektur des eingestellten Wertes ΔtAE verwendet werden.
Fall 2
Die Abschaltung des Wärmeerzeugers erfolgte nach dem programmierten Beginn der Heizzeit, Kurve 1 in Fig. 4.
Durch Extrapolation des Vorlauftemperaturverlaufes wird die zugehö­ rige Einschaltzeitdauer ermittelt.
worin
ZAM die tatsächliche Einschaltzeit des Wärmeerzeugers,
ZA die eingestellte Aufheizzeit,
Δtvmax die Differenz zwischen der maximalen Temperatur des Heizkrei­ ses und der Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung und
Δtvi die Differenz zwischen der gemessenen Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Zeitphase mit dem erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert und der Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Zeitphase mit dem erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert und der Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung bedeuten.
Mit diesem extrapolierten Wert für ZAM wird wieder über die Bezie­ hung
die Korrektur von ΔtAE durchgeführt. Dabei entspricht ZAM in diesem Fall zein1 in Fig. 4.
Fig. 5 zeigt das Schema einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Heizungsanlage mit einem brennerbeheizten Heizgerät, zum Beispiel einem Heizkessel 10, einem die Brennstoffzufuhr zu dessen Brenner 11 regelnden, in einer Brennstoffzufuhrleitung 12 angeord­ neten, von einer Steuerung 13 über einen Stellmotor oder Hubmagne­ ten 14 verstellbaren Ventil und einem mit einer Umlaufpumpe 16 ausgestatteten, zumindest einen Heizkörper 17 enthaltenden, an den Wärmetauscher 18 des Heizkessels 10 angeschlossenen, eine Vorlauf­ leitung 20 und eine Rücklaufleitung 21 umfassenden Heizkreis, in dessen Vorlaufleitung 20 ein Temperaturfühler 19 angeordnet ist. Die Steuerung 13 des Heizkessels 10, der Antrieb der Umlaufpumpe 16 des Heizkreises 20 bis 21 und der Temperaturfühler 19 sind über Steuerleitungen 22 beziehungsweise 23 und 24 mit einer allgemeinen Steuerung 25 der Heizungsanlage verbunden, an die auch eine Vor­ richtung 26 zur willkürlichen Einstellung der gewünschten Soll-Raum­ temperatur tiN, ein Außentemperaturfühler 27 und ein Programmge­ ber 28 über Steuerleitungen 29 beziehungsweise 30, 31 angeschlossen sind.
Eingangsgrößen dieser allgemeinen Steuerung 25 sind weiterhin eine gerätespezifische minimale Außentemperatur tAmin und eine der Gebäu­ dekonstanten KGeb proportionale Größe K₁. Über eine Steuerleitung 36 ist ein Signal zur Erkennung des Zustandes des Ventils 12 an die allgemeine Steuerleitung 25 angeschlossen.
In einer solchen Heizungsanlage kann somit die Dauer der Aufheiz­ zeit ZA und folglich auch der Zeitpunkt für eine selbsttätige Ein­ schaltung des Heizkessels 10 von der Steuerung 25 im Sinne der Erfindung problemlos errechnet werden.

Claims (3)

1. Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen eines Gebäudes, die während einer Belegungszeit auf einem höheren Raumtemperatur-Soll-Wert (tiN) als während einer Absenkzeit (ZG) eingestellt werden, wobei nach Ablauf der Absenkzeit (ZG) das erhöhte Raumtemperaturniveau wieder erreicht sein soll und die Zeitspanne (ZA) zu bestimmen ist, aus der der Zeitpunkt, zu der ein Heizgerät eingeschaltet werden muß, um zum gewünschten nächsten Belegungsbeginn den erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert (tiN) mit der Raumtemperatur wie­ der zu erreichen, berechnet werden kann, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Zeitspanne ZA für die Dauer der Aufheizung auf das erhöhte Raumtemperaturniveau nach folgender Bezie­ hung ermittelt wird: mit
ZG als Zeitspanne des Abweichens vom erhöhten Raumtempera­ tur-Soll-Wert tiN in Stunden,
tA als Ist-Außentemperatur in °C,
tAmin als minimaler Außentemperatur in °C, bei der die vom Heizsystem geforderte Wärmeleistung, die zum Erreichen des Raumtemperatur-Soll-Wertes tiN notwendig ist, gerade von der Leistung des Wärmeerzeugers gedeckt wird,
ΔtA als Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert, tiN und der minimalen Außentemperatur tAmin in °C und
K₁ als zur Zeitkonstanten KGeb des Gebäudes in Beziehung stehende dimensionslose konstante Größe,
wobei die Konstante K₁ nach folgender Beziehung ermittelt wird: mit KGeb als Gebäudekonstante und A, B, C und n als weitere Konstanten, wobei angenähert gilt:
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspanne ZAM vom Beginn der Einschaltung des Wärmeerzeu­ gers mit dem Beginn der Aufheizzeit ZA bis zum hierauf fol­ genden erstmaligen Erreichen der Maximaltemperatur des Heizkreises, die durch die Auslegungsdaten des Heizsystems festgelegt ist, gemessen wird und für den Fall, daß zum Beginn der Zeitphase mit dem höheren Raumtemperatur-Soll-Wert tiN der Wärmeerzeuger bereits über die Maximaltempera­ tur abgeschaltet worden ist, mit der für diesen Aufheizvor­ gang zugrunde gelegten Aufheizzeit ZAE ins Verhältnis gesetzt wird, und daß die eingestellte Differenz ΔtAE zwi­ schen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der durch die Ein­ stellung zugrunde gelegten minimalen Außentemperatur tAmin in einem nach niedrigen Außentemperaturen hin begrenzten Bereich, innerhalb dessen der Zusammenhang zwischen der Aufheizzeit ZA und der Außentemperatur tA annähernd linear ist, nach folgendem Zusammenhang korrigiert wird: mit ΔtAM als tatsächlicher Differenz zwischen dem Raumtempe­ ratur-Soll-Wert tiN und der tatsächlichen minimalen Außen­ temperatur tAmin und ΔtAE als eingestellter Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der einge­ stellten minimalen Außentemperatur tAmin.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitspanne vom Beginn der Einschaltung des Wärmeerzeugers mit dem Beginn der Aufheizzeit ZA bis zum hierauf folgenden erstmaligen Erreichen der Maximaltemperatur des Heizkrei­ ses, die durch die Auslegungsdaten des Heizsystems festge­ legt ist, gemessen wird und für den Fall, daß zum Beginn der Zeitphase mit dem höheren Raumtemperatur-Soll-Wert tiN der Wärmeerzeuger noch nicht über die Maximaltemperatur abge­ schaltet worden ist, die tatsächliche Aufheizzeit ZAM aus folgendem Zusammenhang errechnet wird: worin ZA die aus der eingestellten Differenz ΔtAE errechnete Aufheizzeit, Δtvmax die Differenz zwischen der maximalen Temperatur des Heizkreises und der Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung und Δtvi die Differenz zwischen der gemessenen Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung bedeuten, daß diese errechnete Zeit ZAM mit der für diesen Aufheizvorgang zugrunde gelegten Aufheizzeit ZAE ins Ver­ hältnis gesetzt wird, und daß die aktuelle Differenz ΔtAE zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der minimalen Außentemperatur tAmin in einem nach niedrigen Außentempera­ turen hin begrenzten Bereich, innerhalb dessen der Zusam­ menhang zwischen der Aufheizzeit ZA und der Außentemperatur tA annähernd linear ist, nach folgendem Zusammenhang korri­ giert wird:
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