DE4028501C2 - Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen - Google Patents
Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von RäumenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der Aufheizung
von Räumen eines Gebäudes gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen
Anspruchs, wobei die Raumtemperatur zeitweilig auf ein niedriges
Niveau abgesenkt wird und die Aufheizung auf eine höhere Soll-Raum
temperatur zum spätestmöglichen Zeitpunkt beginnen soll.
Aus den DE-OS 29 39 719 und 34 42 441 sowie "Klima-Kälte-Hei
zung", Nr. 11/′81, Seite 491-494, sind Verfahren bekannt, bei
denen ein Temperaturfühler in einem der zu beheizenden Räume in
Verbindung mit einem witterungsgeführten VT-Regler mit einem Algo
rithmus zur selbstoptimierenden Aufheizzeitberechnung eingesetzt
wird. Mit Hilfe des Raumtemperaturfühlers kann überprüft werden, ob
und welche Abweichungen der Raum-Ist-Temperatur zum programmierten
Zeitpunkt von der Raum-Soll-Temperatur existieren.
Nachteilig dabei ist, daß diese Verfahren in Gebäuden, in denen
kein repräsentativer Testraum für die Raumtemperatur-Überprüfung
existiert, nicht eingesetzt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der oben
genannten Art anzugeben, das eine exakte Ermittlung der Aufheiz
dauer gestattet, ohne daß dazu eine Ist-Raumtemperaturmessung
erforderlich ist. Erfindungsgemäß sind zur Lösung der Aufgabe die
kennzeichnenden Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs vorgese
hen.
Nach dieser grundsätzlichen Lehre läßt sich die optimale Dauer der
Aufheizzeit nach folgender Formel ermitteln:
Für K₁ gilt dabei:
und näherungsweise
Dabei sind ZG die Absenkzeit, die auch die Aufheizzeit ZA umfaßt,
die sich aus dem vom Benutzer vorzugebenden Programm (Anfang und
Ende der Beheizung mit verringertem Temperaturniveau) ergibt,
K₁ eine der Gebäudekonstanten KGeb proportionale Größe,
tA die aktuelle Außentemperatur,
tAmin eine maximale Außentemperatur, die für die Auslegung der Hei zungsanlage relevant ist,
tiN die gewünschte Soll-Raumtemperatur,
ΔtA die Differenz zwischen der Soll-Raumtemperatur tiN und der mini malen Außentemperatur tAmin und
A, B, C und n Konstanten.
K₁ eine der Gebäudekonstanten KGeb proportionale Größe,
tA die aktuelle Außentemperatur,
tAmin eine maximale Außentemperatur, die für die Auslegung der Hei zungsanlage relevant ist,
tiN die gewünschte Soll-Raumtemperatur,
ΔtA die Differenz zwischen der Soll-Raumtemperatur tiN und der mini malen Außentemperatur tAmin und
A, B, C und n Konstanten.
Mit dem Vorgabewert für ZA aus dem Zusammenhang (1) beginnt die
gesteuerte Aufheizung vor dem programmierten Zeitpunkt des Errei
chens der erhöhten Soll-Raumtemperatur.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen,
die auf eine Erhöhung des Exaktheitsgrades des Verfahrens gerichtet
sind.
Nachstehend wird die Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
Im einzelnen zeigen die
Fig. 1 bis 4 anhand von Diagrammen den funktionellen Zusammenhang
zwischen den oben bereits genannten, für die Bestimmung einer opti
malen Dauer der Aufheizzeit maßgebenden Kennwerten.
Fig. 5 stellt das Schema einer zur Durchführung des Verfahrens
geeigneten Heizungsanlage dar.
Zunächst zeigt das Diagramm nach Fig. 1 den funktionellen Zusammen
hang zwischen der in der Abszisse ersichtlichen jeweiligen Ist-Höhe
der Außentemperatur, der minimalen Außentemperatur tAmin, drei ver
schiedenen Gebäudekonstanten K₁, K₂, K₃ und dem in der Ordinate auf
getragenen Verhältnis von Aufheizzeit ZA zur Dauer des
Absenkbetriebes ZG. Dabei ist die Aufheizzeit ZA der Zeitraum,
innerhalb dessen die Ist-Raumtemperatur vom Beginn der Raumheizung
auf den Soll-Wert der Raumtemperatur ansteigt. Diese Dauer ist in
Prozenten der Gesamtabsenkzeit angegeben. Bei der minimalen Außen
temperatur tAmin wird das Maximum der erforderlichen Leistung zur
Raumbeheizung beim Raumtemperatur-Soll-Wert tiN erreicht. tAmin
wurde beispielsweise mit -15°C angenommen, die Soll-Raumtempera
tur tiN beträgt beispielsweise +20°C. ΔtA beträgt demnach 35 K.
Die der Gebäudekonstanten KGeb proportionale Größe K₁ ist unter
schiedlich und berücksichtigt die individuelle Trägheit des Gebäu
des in bezug auf Wärmeaufnahme- und -speicherfähigkeit. K₁1 ist
größer als K₁2 und K₁2 größer als K₁3 angenommen.
Aus dieser Fig. 1 ist demnach die Auswirkung dreier unterschiedli
cher Gebäudekonstanten K₁ auf die jeweils erforderliche Aufheizzeit
ZA ersichtlich.
Ein Leistungsüberschußfaktor fH bei einer Temperatur von tAmin
beträgt in diesem Fall 1,0, das heißt, es existiert kein Überschuß,
die erforderliche Heizleistung wird gerade noch von der Wärmeerzeu
gerleistung gedeckt. Der Verlauf der in Fig. 1 dargestellten Kurven
ergibt sich durch Iteration aus den bekannten Beziehungen
und
Darin bedeutet τ die sogenannte Aufheizzeitkonstante, fH das Ver
hältnis der Leistung des Wärmeerzeugers zur Heizleistung, die bei
tAmin erforderlich ist, um eine Raumtemperatur von tiN zu ermögli
chen, tiO die Raumtemperatur nach Ablauf der Zeit ZE zu Beginn der
Aufheizung aus der Absenkung auf das erhöhte Raumtemperaturniveau.
Auch die Fig. 2 zeigt in einem solchen Diagramm die funktionelle
Abhängigkeit der Aufheizzeit ZA von der Außentemperatur tA, und zwar
entsprechend Außentemperaturen von tAmin von -10°C, -15°C und
-20°C in den Kurven 1, 2 beziehungsweise 3.
Bei jeder solchen minimalen Außentemperatur tAmin wird davon ausge
gangen, daß vom Heizgerät die maximale Leistung abgegeben wird, das
heißt fH = 1.
Die Berechnung der Kurvenverläufe in einem in Heizungsreglern ver
wendeten Mikrorechner erfordert eine relativ hohe Rechenzeit und
einen beträchtlichen Speicherplatzbedarf.
Den hier existierenden Anforderungen wird eine geschlossen zu
lösende lineare Gleichung erheblich besser gerecht. Hierfür wird
erfindungsgemäß eine Annäherung wie folgt verwendet:
wobei ZA die gewünschte Zeitspanne in Stunden, K₁ eine der Gebäude
zeitkonstante proportionale dimensionslose Größe, ZG die Zeitspanne
des Abweichens vom erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert tiN in Stunden,
tA die Ist-Außentemperatur in °C, tAmin die minimale Auslegungstem peratur der Heizungsanlage in °C, ΔtA die Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der minimalen Außentemperatur tAmin in °C bedeuten.
tA die Ist-Außentemperatur in °C, tAmin die minimale Auslegungstem peratur der Heizungsanlage in °C, ΔtA die Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der minimalen Außentemperatur tAmin in °C bedeuten.
Dieser angenäherte Verlauf ist in Fig. 2 als Kurve 4 dargestellt.
Zur Anpassung des Faktors K₁ an die physikalische Gebäudezeitkon
stante KGeb kann folgender Zusammenhang verwendet werden:
darin bedeuten A, B, C und n mathematische Konstanten zur fehlermi
nimalen Annäherung.
Diese Anpassung kann vorteilhaft vom Rechner der Regeleinheit
durchgeführt werden.
Bei praktisch ausgeführten Anlagen kann es vorkommen, daß bei der
eingestellten minimalen Außentemperatur der Leistungsüberschußfak
tor fH < 1 ist. Das führt dazu, daß die Aufheizzeit zu lang berech
net wird, obwohl die Zeitkonstante passend eingestellt ist. Da kein
Raumfühler zur Korrektur herangezogen werden kann, muß eine dem
tatsächlichen Wärmebedarf annähernd proportionale Größe dazu ver
wendet werden. Sie kann von Hand eingegeben werden. Vorteilhaft ist
aber eine selbsttätige Anpassung an die Gegebenheiten des Heizsy
stems.
Wird beispielsweise vom Einschalten des Heizgerätes bis zu dessen
erster Abschaltung eine Zeitspanne gemessen, die kürzer als die
berechnete Aufheizzeit ist, muß ein Leistungsüberschuß bestehen,
das heißt, fH ist größer als 1. Das bedeutet, daß die tatsächliche
minimale Außentemperatur tAmin, bei der die Soll-Raumtemperatur tiN
noch aufrechterhalten werden kann, niedriger liegt. Der Punkt der
Kurve 2, in dem bei tAmin die Aufheizzeit 100% beträgt, könnte dem
nach nach links bis zur Kurve 3 verschoben werden, wodurch sich die
Differenz ΔtA vergrößert zu ΔtA.
Dies geschieht, indem aus dem Verhältnis der errechneten Aufheiz
zeit zur gemessenen Einschaltdauer ein Korrekturfaktor ermittelt
wird. Mit diesem Korrekturfaktor wird eine neue Differenz ΔtA′
errechnet und bei konstanter Soll-Raumtemperatur eine neue, niedri
gere Außentemperatur tAmin ermittelt (Kurve 3 der Fig. 2).
Im Diagramm nach Fig. 3 ist in der Abszisse der Tagesablauf in Stun
den und in der Ordinate die Temperaturen verzeichnet. Der Verlauf
der Ist-Raumtemperatur ist mit einer vollen Linie, der Verlauf der
Soll-Raumtemperatur tiN mit einer lang gestrichelten Linie darge
stellt.
Innerhalb der Absenkzeit ZG liegt die Aufheizzeit ZA, nach deren
Ablauf die Raumtemperatur etwa bei der Soll-Raumtemperatur von
+20°C liegt. Im unteren Teil von Fig. 3 ist der Verlauf der Leistung
(prozentual) des Wärmeerzeugers dargestellt.
Fig. 4 zeigt in einem Diagramm, wie die Berücksichtigung des tat
sächlichen Wärmebedarfs durch eine Messung der Zeitspanne zwischen
der Einschaltung des Heizgerätes und dessen erster Abschaltung
durch den Kessel- oder Vorlauftemperatur-Regler erfolgen kann.
Im oberen Teil des Diagramms ist in der Abszisse der Zeitablauf der
Heizkreistemperatur tv verzeichnet. Die Linie 5 bezeichnet die Tem
peratur, bei der das Heizgerät im aufgeheizten Zustand durch den
Regler 25 einschaltet und die Linie 6 jene Temperatur tvmax, bei der
es ausschaltet. Die Aufheizung erfolgt ab der Temperatur tvi.
Im unteren Teil des Diagrammes nach Fig. 4 ist in der Ordinate die
Leistung P des Heizgerätes verzeichnet, und zwar mit dem Punkt 7 die
100%ige Nennleistung. Im Zeitraum Zein zwischen der Ein- und der
ersten Ausschaltung des Heizgerätes läßt sich die erbrachte Wärme
menge feststellen und daraus der Korrekturfaktor ermitteln, indem die
errechnete Aufheizzeit ZA zur tatsächlichen Einschaltzeit Zein
ins Verhältnis gesetzt wird.
Bei der Ermittlung dieses Korrekturfaktors müssen folgende Fälle
unterschieden werden.
Die Abschaltung des Wärmeerzeugers erfolgte vor oder mit dem Errei
chen des programmierten Beginns der Heizzeit, Kurve 2 und 3 in
Fig. 4.
In einem großen Teil des Außentemperaturbereiches ändert sich die
Aufheizzeit annähernd linear mit der Außentemperatur.
Hier kann zwischen zwei Kurvenverläufen mit unterschiedlichem ΔtA
folgender Zusammenhang hergestellt werden:
Darin bedeuten
ΔtAM die tatsächliche Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der tatsächlichen minimalen Außentemperatur tAmin,
ΔtAE die eingestellte Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der tatsächlichen minimalen Außentemperatur tAmin,
ZAM die gemessene Aufheizzeit - in Fig. 4 die Zeiten zein2 bezie hungsweise zein3 und
ZAE die aus den Einstelldaten errechnete Aufheizzeit.
ΔtAM die tatsächliche Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der tatsächlichen minimalen Außentemperatur tAmin,
ΔtAE die eingestellte Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der tatsächlichen minimalen Außentemperatur tAmin,
ZAM die gemessene Aufheizzeit - in Fig. 4 die Zeiten zein2 bezie hungsweise zein3 und
ZAE die aus den Einstelldaten errechnete Aufheizzeit.
Das Verhältnis ZAE/ZAM kann hierbei zur Korrektur des eingestellten
Wertes ΔtAE verwendet werden.
Die Abschaltung des Wärmeerzeugers erfolgte nach dem programmierten
Beginn der Heizzeit, Kurve 1 in Fig. 4.
Durch Extrapolation des Vorlauftemperaturverlaufes wird die zugehö
rige Einschaltzeitdauer ermittelt.
worin
ZAM die tatsächliche Einschaltzeit des Wärmeerzeugers,
ZA die eingestellte Aufheizzeit,
Δtvmax die Differenz zwischen der maximalen Temperatur des Heizkrei ses und der Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung und
Δtvi die Differenz zwischen der gemessenen Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Zeitphase mit dem erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert und der Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Zeitphase mit dem erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert und der Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung bedeuten.
ZAM die tatsächliche Einschaltzeit des Wärmeerzeugers,
ZA die eingestellte Aufheizzeit,
Δtvmax die Differenz zwischen der maximalen Temperatur des Heizkrei ses und der Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung und
Δtvi die Differenz zwischen der gemessenen Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Zeitphase mit dem erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert und der Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Zeitphase mit dem erhöhten Raumtemperatur-Soll-Wert und der Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung bedeuten.
Mit diesem extrapolierten Wert für ZAM wird wieder über die Bezie
hung
die Korrektur von ΔtAE durchgeführt. Dabei entspricht ZAM in diesem
Fall zein1 in Fig. 4.
Fig. 5 zeigt das Schema einer zur Durchführung des Verfahrens
geeigneten Heizungsanlage mit einem brennerbeheizten Heizgerät, zum
Beispiel einem Heizkessel 10, einem die Brennstoffzufuhr zu dessen
Brenner 11 regelnden, in einer Brennstoffzufuhrleitung 12 angeord
neten, von einer Steuerung 13 über einen Stellmotor oder Hubmagne
ten 14 verstellbaren Ventil und einem mit einer Umlaufpumpe 16
ausgestatteten, zumindest einen Heizkörper 17 enthaltenden, an den
Wärmetauscher 18 des Heizkessels 10 angeschlossenen, eine Vorlauf
leitung 20 und eine Rücklaufleitung 21 umfassenden Heizkreis, in
dessen Vorlaufleitung 20 ein Temperaturfühler 19 angeordnet ist.
Die Steuerung 13 des Heizkessels 10, der Antrieb der Umlaufpumpe 16
des Heizkreises 20 bis 21 und der Temperaturfühler 19 sind über
Steuerleitungen 22 beziehungsweise 23 und 24 mit einer allgemeinen
Steuerung 25 der Heizungsanlage verbunden, an die auch eine Vor
richtung 26 zur willkürlichen Einstellung der gewünschten Soll-Raum
temperatur tiN, ein Außentemperaturfühler 27 und ein Programmge
ber 28 über Steuerleitungen 29 beziehungsweise 30, 31 angeschlossen
sind.
Eingangsgrößen dieser allgemeinen Steuerung 25 sind weiterhin eine
gerätespezifische minimale Außentemperatur tAmin und eine der Gebäu
dekonstanten KGeb proportionale Größe K₁. Über eine Steuerleitung 36
ist ein Signal zur Erkennung des Zustandes des Ventils 12 an die
allgemeine Steuerleitung 25 angeschlossen.
In einer solchen Heizungsanlage kann somit die Dauer der Aufheiz
zeit ZA und folglich auch der Zeitpunkt für eine selbsttätige Ein
schaltung des Heizkessels 10 von der Steuerung 25 im Sinne der
Erfindung problemlos errechnet werden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen eines
Gebäudes, die während einer Belegungszeit auf einem höheren
Raumtemperatur-Soll-Wert (tiN) als während einer Absenkzeit
(ZG) eingestellt werden, wobei nach Ablauf der Absenkzeit
(ZG) das erhöhte Raumtemperaturniveau wieder erreicht sein
soll und die Zeitspanne (ZA) zu bestimmen ist, aus der der
Zeitpunkt, zu der ein Heizgerät eingeschaltet werden muß,
um zum gewünschten nächsten Belegungsbeginn den erhöhten
Raumtemperatur-Soll-Wert (tiN) mit der Raumtemperatur wie
der zu erreichen, berechnet werden kann, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zeitspanne ZA für die Dauer der Aufheizung
auf das erhöhte Raumtemperaturniveau nach folgender Bezie
hung ermittelt wird:
mit
ZG als Zeitspanne des Abweichens vom erhöhten Raumtempera tur-Soll-Wert tiN in Stunden,
tA als Ist-Außentemperatur in °C,
tAmin als minimaler Außentemperatur in °C, bei der die vom Heizsystem geforderte Wärmeleistung, die zum Erreichen des Raumtemperatur-Soll-Wertes tiN notwendig ist, gerade von der Leistung des Wärmeerzeugers gedeckt wird,
ΔtA als Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert, tiN und der minimalen Außentemperatur tAmin in °C und
K₁ als zur Zeitkonstanten KGeb des Gebäudes in Beziehung stehende dimensionslose konstante Größe,
wobei die Konstante K₁ nach folgender Beziehung ermittelt wird: mit KGeb als Gebäudekonstante und A, B, C und n als weitere Konstanten, wobei angenähert gilt:
ZG als Zeitspanne des Abweichens vom erhöhten Raumtempera tur-Soll-Wert tiN in Stunden,
tA als Ist-Außentemperatur in °C,
tAmin als minimaler Außentemperatur in °C, bei der die vom Heizsystem geforderte Wärmeleistung, die zum Erreichen des Raumtemperatur-Soll-Wertes tiN notwendig ist, gerade von der Leistung des Wärmeerzeugers gedeckt wird,
ΔtA als Differenz zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert, tiN und der minimalen Außentemperatur tAmin in °C und
K₁ als zur Zeitkonstanten KGeb des Gebäudes in Beziehung stehende dimensionslose konstante Größe,
wobei die Konstante K₁ nach folgender Beziehung ermittelt wird: mit KGeb als Gebäudekonstante und A, B, C und n als weitere Konstanten, wobei angenähert gilt:
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zeitspanne ZAM vom Beginn der Einschaltung des Wärmeerzeu
gers mit dem Beginn der Aufheizzeit ZA bis zum hierauf fol
genden erstmaligen Erreichen der Maximaltemperatur des
Heizkreises, die durch die Auslegungsdaten des Heizsystems
festgelegt ist, gemessen wird und für den Fall, daß zum
Beginn der Zeitphase mit dem höheren Raumtemperatur-Soll-Wert
tiN der Wärmeerzeuger bereits über die Maximaltempera
tur abgeschaltet worden ist, mit der für diesen Aufheizvor
gang zugrunde gelegten Aufheizzeit ZAE ins Verhältnis
gesetzt wird, und daß die eingestellte Differenz ΔtAE zwi
schen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der durch die Ein
stellung zugrunde gelegten minimalen Außentemperatur tAmin
in einem nach niedrigen Außentemperaturen hin begrenzten
Bereich, innerhalb dessen der Zusammenhang zwischen der
Aufheizzeit ZA und der Außentemperatur tA annähernd linear
ist, nach folgendem Zusammenhang korrigiert wird:
mit ΔtAM als tatsächlicher Differenz zwischen dem Raumtempe
ratur-Soll-Wert tiN und der tatsächlichen minimalen Außen
temperatur tAmin und ΔtAE als eingestellter Differenz
zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der einge
stellten minimalen Außentemperatur tAmin.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zeitspanne vom Beginn der Einschaltung des Wärmeerzeugers
mit dem Beginn der Aufheizzeit ZA bis zum hierauf folgenden
erstmaligen Erreichen der Maximaltemperatur des Heizkrei
ses, die durch die Auslegungsdaten des Heizsystems festge
legt ist, gemessen wird und für den Fall, daß zum Beginn der
Zeitphase mit dem höheren Raumtemperatur-Soll-Wert tiN der
Wärmeerzeuger noch nicht über die Maximaltemperatur abge
schaltet worden ist, die tatsächliche Aufheizzeit ZAM aus
folgendem Zusammenhang errechnet wird:
worin ZA die aus der eingestellten Differenz ΔtAE errechnete
Aufheizzeit, Δtvmax die Differenz zwischen der maximalen
Temperatur des Heizkreises und der Heizkreistemperatur zu
Beginn der Aufheizung und Δtvi die Differenz zwischen der
gemessenen Ist-Heizkreistemperatur zu Beginn der Aufheizung
bedeuten, daß diese errechnete Zeit ZAM mit der für diesen
Aufheizvorgang zugrunde gelegten Aufheizzeit ZAE ins Ver
hältnis gesetzt wird, und daß die aktuelle Differenz ΔtAE
zwischen dem Raumtemperatur-Soll-Wert tiN und der minimalen
Außentemperatur tAmin in einem nach niedrigen Außentempera
turen hin begrenzten Bereich, innerhalb dessen der Zusam
menhang zwischen der Aufheizzeit ZA und der Außentemperatur
tA annähernd linear ist, nach folgendem Zusammenhang korri
giert wird:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4028501A DE4028501C2 (de) | 1989-09-14 | 1990-09-07 | Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen |
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|---|---|---|---|
| DE3930763 | 1989-09-14 | ||
| DE4003150 | 1990-02-03 | ||
| DE4028501A DE4028501C2 (de) | 1989-09-14 | 1990-09-07 | Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4028501A1 DE4028501A1 (de) | 1991-03-28 |
| DE4028501C2 true DE4028501C2 (de) | 1998-01-29 |
Family
ID=25885177
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4028501A Expired - Fee Related DE4028501C2 (de) | 1989-09-14 | 1990-09-07 | Verfahren zur Steuerung der Aufheizung von Räumen |
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| CH (1) | CH682345A5 (de) |
| DE (1) | DE4028501C2 (de) |
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