DE403071C - Stromregelung fuer Elektrolytzaehler mit Vorschaltwiderstand an der Elektrolytzelle - Google Patents

Stromregelung fuer Elektrolytzaehler mit Vorschaltwiderstand an der Elektrolytzelle

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DE403071C
DE403071C DESCH68044D DESC068044D DE403071C DE 403071 C DE403071 C DE 403071C DE SCH68044 D DESCH68044 D DE SCH68044D DE SC068044 D DESC068044 D DE SC068044D DE 403071 C DE403071 C DE 403071C
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DE
Germany
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resistor
series resistor
electrolyte
current control
temperature
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Expired
Application number
DESCH68044D
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English (en)
Inventor
Dr Arthur Boltzmann
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Schott AG
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Jenaer Glaswerk Schott and Gen
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R22/00Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters
    • G01R22/02Arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. electricity meters by electrolytic methods

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  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Stromregelung für Elektrolytzähler mit Vorschaltwiderstand an der Elektrolytzelle. Die in der Praxis üblichen Elektrolytzähler beruhen auf dem Prinzip, daß von dem hin-=durchgehenden und zu messenden Strom, der einen verhältnismäßig geringen Widerstand passiert, ein Teil durch einen Nebenschluß mit verhältnismäßig hohem Widerstand abgespalten wird, welcher Teil durch Anordnung der Elektrolytzelle in diesem Nebenschluß zur Messung verwendet wird. Hierbei kommt es nun häufig vor, daß dieser Meßstrom nicht proportional der Spannungsdifferenz an den Polenden des Zählers wächst. Die Ursache dieser Erscheinung liegt darin, daß die gegenelektromotorische .Kraft der Zelle ihrerseits nicht proportional dem Hauptstrom und damit der Spannungsdifferenz an den Polenden des "Zählers zunimmt. Die Folge der Erscheinung ist die Abhängigkeit der Zählerkonstante von der Stromstärke. Die Erscheinung läßt sich nach der Erfindung durch Regelung der Widerstandsverhältnisse im 1Tebenschluß bekämpfen.
  • Der Gesamtwiderstand im Nebenschluß besteht aus dem Widerstand der Zelle w, und einem Vorschaltwiderstand w.,. Bezeichnet nian für eine bestimmte Stromstärke i im N ehenschluß ,die Klemmenspannung mit E und die gegenelektromotorische Kraft mit e, so gilt die Bezeichnung E - i (w1 + wü) + e.
  • Steigt nun die Klemmenspannung auf den Betrag n # E, so ist n E = 2n (Tu, + w.) + e.# Soll nun, wie erforderlich, in=s # i sein, so müßte e,1 - n # e sein, was eben nicht der Fall ist. Man kann aber die Forderung i,t - n # i dadurch erfüllen, daß man die Größe w, + w, entsprechend beeinflußt, so daß durch ihre Änderung die unkontrollierbare Änderung von e kompensiert wird. Da w, nicht beeinflußbar ist, so 1nuß w.; (der Vorschaltwiderstand) herangezogen werden und muß den Wert erhalten. Dies geschieht am einfachsten durch entsprechende Erwärmung des Vorschaltwiderstandes oder eines Teiles dieses und wird am bequemsten dadurch erreicht, daß ein Teil des Vorschaltwiderstandes in der Nähe des Hauptstromwiderstandes angeordnet wird, so daß dieser ihn erwärmt. Hierbei kann die Anordnung so abgestimmt werden, daß die Temperaturzunahme im Hauptstromwiderstand beim Wachsen des Hauptstromes den Vorschaltwiderstand w= immer so weit erwärmt, daß die angestrebte Proportionalität i" - n # i- stets vorhanden ist. Der Vorschaltwiderstand besteht aus einem temperaturunempfindlichen und aus einem temperaturempfindlichen Teil, um von vornherein vor allem den negativen Temperaturkoeffizienten der Zelle und die sonstige Temperaturempfindlichkeit des Zählers zu kompensieren. Der temperaturempfindliche Teil der Vorschaltwiderstände ist es nun, der zur eventuell wieder nur teilweisen Erwärmung durch den Hauptstromwiderstand herangezogen wird. Da bei diesen Zählern der Hauptstromwiderstand einerseits und die Zelle samt Vorschaltwiderstand anderseits meist in getrennten Gehäuseteilen angeordnet sind, wird zweckmäßig. der notwendige Anteil des temperaturempfindlichen Teiles des. -'orschaltwiderstandes in das Teilgehäuse des Hauptstromw iderstandes verlegt werden. Der die Elektrolytzelle durchsetzende Meßstrom braucht nicht notwendig durch eine Nebenschlußanordnung gewonnen zu werden, sondern kann auf einem anderen Wege in die notwendige Beziehung zum Hauptstrom gebracht werden.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Stromregelung für Elektrolytzähler mit Vorschaltwiderstand an der Elektrolytzelle, dadurch gekennzeichnet, daß die Unregelmäßigkeit in der Veränderung der gegenelektromotorischen Kraft der Elektrolytzelle durch Veränderung des Vorschaltwiderstandes kompensiert wird.
  2. 2. Stromregelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Beeinflussung des V orschaltwiderstandes durch Erwärmung eines temperaturempfindlichen Teiles desVorschaltwiderstandes geschieht.
  3. 3. Automatische Stromregelung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung des Hauptstromwiderstandes beim Ansteigen dieses Stromes zur Erwärmung des hierzu bestimmten temperaturempfindlichen Teiles des Vorschaltwiderstandes herangezogen wird.
  4. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein temperaturempfindlicher Teil des Vorschaltwiderstandes in der unmittelbaren Nähe des Hauptstromwiderstandes angeordnet ist.
  5. 5. Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß der zur Erwärmung bestimmte tetnperaturempfindliche Teil des Vorschaltwiderstandes in den Gehäuseteil des Hauptstromwiderstandes verlegt ist.
DESCH68044D 1922-06-20 1923-06-20 Stromregelung fuer Elektrolytzaehler mit Vorschaltwiderstand an der Elektrolytzelle Expired DE403071C (de)

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