DE4032007A1 - Drehkupplung fuer elektrische kabel - Google Patents
Drehkupplung fuer elektrische kabelInfo
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- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
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Description
Die Erfindung betrifft eine Drehkupplung zum Einfügen
in ein elektrisches Kabel oder zwischen ein elektrisches
Kabel und ein Gerät.
Dem Benutzer elektrischer Geräte mit bei der Handhabung
bewegten elektrischen Leitungskabeln ist das Problem
bekannt, daß sich die Kabel mit der Zeit verwickeln und
verknäueln. Bei einem Telefon dauert es je nach Häufig
keit der Benutzung eine bestimmte Weile, bis sich das
Verbindungskabel zwischen Apparat und Hörer oder
zwischen Apparat und Wandanschluß so verdreht
hat, daß es mehrere Knäuel bildet. Zum Entknäueln muß
dann der Hörer mehrere Male gegensinnig zur Aufwickel
richtung oder Aufknäuelrichtung gedreht werden.
Das obige Problem taucht besonders bei glatten elektri
schen Kabeln auf, jedoch auch bei schraubenlinig geform
ten Kabeln, die sich nach einer Dehnung wieder auf ihre
ursprüngliche kurze Form zusammenziehen. Das Problem
taucht nicht nur bei Telefonapparaten, sondern auch bei
Küchengeräten, Bohrmaschinen und dergleichen auf.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Mittel anzugeben, mit
dem ein Verdrehen eines Kabels möglich ist, ohne daß
dieses Verdrehen zu einer unerwünschten Verformung des
Kabels, insbesondere einer Tordierung, führt.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die in den Ansprüchen
angegebene Erfindung.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß zum Vermei
den der unerwünschten Kabelverformung aufgrund häufiger
Handhabung eine Drehbewegung innerhalb des Kabels ermög
licht werden muß. Die erfindungsgemäße Drehkupplung hat
also nicht die Aufgabe, im Sinne einer elektrischen
Steckverbindung für eine elektrische Verbindung zweier
elektrischer Leitungen zu sorgen, sondern die erfin
dungsgemäße Drehkupplung hat eine rein mechanische
Funktion, wobei allerdings für die Durchgängigkeit
der elektrischen Leitung eine Kontaktanordnung vorhan
den ist.
Erfindungsgemäß ist das eine Gehäuseteil an einem Ende
eines Kabels, das andere Gehäuseteil an einem Ende eines
anderen Kabels mechanisch fest angeordnet, und die beiden
Gehäuseteile stehen miteinander über geeignete Kopplungs-
und Verrastungsmittel drehbar in Eingriff, wobei beliebig
große Drehwinkel möglich sind. Diese drehbare
Verbindung zwischen den Gehäuseteilen ist vorzugsweise
äußerst reibungsarm; besonders komfortabel ist eine
Kugellagerverbindung, obschon meistens eine einfache
Rast- oder Schnappverbindung ausreicht.
Die Erfindung umfaßt auch die Einfügung der Drehkupplung
in dem Anschlußbereichgerät-Kabel. Dann wird die eine
Gehäusehälfte durch das Gerätegehäuse gebildet.
Eine besondere Funktion hat die Kabeleinführung, die sich
an der Stelle befindet, an der das Kabelende in das
betreffende Gehäuseteil eingeführt wird. Zwischen dem
Gehäuseteil und dem Kabelende muß eine ausreichend feste
mechanische Verbindung existieren, damit die bei Handhabung
des betreffenden Kabels entstehenden Verdrehungskräfte
auf das Gehäuseteil übertragen werden, das Gehäuseteil
also mit dem Kabel gedreht wird, was schließlich zu der
Vermeidung einer Verknäuelung des Kabels führt.
Die erfindungsgemäße Drehkupplung kann äußerst billig
hergestellt werden, insbesondere dann, wenn die beiden
Gehäuseteile aus in Grenzen elastischem Kunststoffmate
rial bestehen und durch eine formschlüssige Schnappver
bindung miteinander koppelbar sind. Diese Schnappverbin
dung besitzt eine Ringnut an dem einem Gehäuseteil und
einen Ringwulst oder einen Ringflansch an dem anderen
Gehäuseteil.
Die erfindungsgemäße Drehkupplung läßt sich ohne großen
Aufwand nachträglich in ein Kabel einfügen, z. B. in das
Verbindungskabel zwischen Telefonapparat und Anschluß
dose.
Für den Betrieb elektrischer Geräte ist es erforderlich,
daß der elektrische Kontakt ohne Unterbrechung bestehen
bleibt. Dem muß die Kontaktanordnung in der erfindungs
gemäßen Drehkupplung Rechnung tragen.
In einer speziellen Ausführungsform ist vorgesehen, daß
die Kontaktanordnung eine oder meherere auf einem Träger
ausgebildete ringförmige Kontaktbahnen drehfest in dem
einen Gehäuseteil und den Kontaktbahnen zugeordnete
Schleifkontakte drehfest in dem anderen Gehäuseteil auf
weist. Die Kontaktbahnen können in einer Ebene auf einem
flächigen Träger liegen oder nebeneinander auf einem
zylinderförmigen Träger angeordnet sein.
Eine spezielle Ausgestaltung der Kontaktanordnung gemäß
der Erfindung sieht vor, daß die Kontaktanordnung wälz
lagerförmig ausgebildet ist, wobei mindestens eine der
zwischen entweder einem elektrisch leitfähigen Außenring
und einem elektrisch leitfähigen Innenring oder zwischen zwei
beabstandeten ebenen Ringen befindlichen Rollen/Kugeln
aus elektrisch leitendem Material besteht. Die anderen
Rollen/Kugeln können aus Kunststoff bestehen. Ein sol
ches "Wälzlager" ist ein billig herzustellendes Bau
teil.
Bei der erfindungsgemäßen Drehkupplung können das erste
Gehäuseteil und das zweite Gehäuseteil auch als Stecker
teil bzw. Buchsenteil ausgebildet sein. Dann sind erfin
dungsgemäß die elektrischen Kontakte in dem Steckerteil
oder in dem Buchsenteil als rundum verlaufende Schleif
ringe ausgebildet, die mit radial oder axial federnd
gelagerten Kontaktstiften im Buchsenteil bzw. im Stec
kerteil in Kontakt stehen. Die Schleifringe können auf
einem ebenen Träger konzentrisch in einer Ebene ange
ordnet sein, wobei dann die Kontaktstifte axial federnd
gelagert oder ausgebildet sind. Alternativ können die
Schleifringe auch nebeneinander auf einem zylindrischen
Träger angeordnet sein, wobei die Kontaktstifte dann
radial federnd gelagert oder ausgebildet sind.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteran
sprüchen angegeben.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Längschnittansicht durch eine
zwei Kabel enthaltenden mechanisch und
elektrisch verbindende Drehkupplung,
Fig. 2A und B je eine vereinfachte perspektivische Dar
stellung einer kugellagerähnlich ausge
bildeten Kontaktanordnung,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung der Einzel
heit VI in Fig. 1,
Fig. 4 eine Längsschnittansicht durch eine wei
tere Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 eine Längsschnittansicht durch eine
noch weitere Ausführungsform der Erfin
dung, und
Fig. 6 eine schematische Querschnittansicht
durch eine zusätzliche Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Drehkupplung.
Mit der in Fig. 1 dargestellten Drehkupplung 40 werden
die beiden Kabelenden 41 und 42 eines elektrischen Kabels
elektrisch und mechanisch verbunden. Die beiden Kabelenden
41 und 42 können z. B. die durch Durchschneiden eines Tele
fonkabels gebildeten Kabelenden sein.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel enthält das elektri
sche Kabel zwei Leitungsadern. Es versteht sich jedoch,
daß eine Erweiterung auf mehr Leitungsadern ohne weiteres
möglich ist.
Die Drehkupplung 40 enthält ein in Fig. 1 links dargestell
tes erstes, becherförmiges Gehäuseteil 43 und ein damit
drehbar gekoppeltes zweites Gehäuseteil 44. Beide Gehäuse
teile 43 und 44 bestehen aus einem in Grenzen elastischen
Kunststoffmaterial.
An den einander abgewandten Seiten der Gehäuseteile 43 und
44 sind Gehäuseöffnungen 47 zum Einführen der Kabelenden
41 bzw. 42 ausgebildet, wobei die Gehäuseöffnungen 47
einen im Vergleich zum Außendurchmesser des Kabels rela
tiv großen Innendurchmesser besitzen. Beide Kabelenden
sind mittels einer speziell ausgebildeten Kabeleinfüh
rung 45 an das betreffende Gehäuseteil 43, 44 mechanisch
gekoppelt.
Die Kabeleinführung 45 ist für beide Gehäuseteile iden
tisch. Sie umfaßt eine zwischen dem Kabel und der Innen
fläche der Gehäuseöffnung 47 liegende Stopfbuchse 48,
außerdem eine aus elastischem Kunststoff oder aus Gummi
bestehende Klemmhülse 46, die einerseits auf dem Kabel
ende sitzt, andererseits auf den die Gehäuseöffnung bil
denden hülsenförmigen Ansatz des Gehäuses geschoben ist.
Damit wird das jeweilige Kabelende einerseits von der
Stopfbuchse 48 in der Gehäuseöffnung 47 verklemmt, zu
sätzlich durch die Klemmhülse festgespannt.
In dem Gehäuseteil 43 befindet sich ein plattenförmiger
Kontaktbahnenträger 49, in dem Gehäuseteil 44 befindet
sich ein Schleifkontaktträger 50.
Auf der dem Kabelende abgewandten Seite trägt der Kontakt
bahnenträger 49 zwei konzentrische Kontaktbahnen 51 und
52 aus elektrisch leitfähigem Material. Die Kontaktbah
nen 51 und 52 stehen mit den Leitungsadern des Kabelab
schnitts 41 in Verbindung. Diese Verbindung ist in der
Figur nur angedeutet.
In schleifendem Kontakt mit den Kontakbahnen 51 und 52
stehen zwei Schleifkontakte 54 bzw. 53, die auf dem
Schleifkontaktträger 50 befestigt sind und mit
den Leitungsadern des Kabelabschnitts 42 in elektri
schem Kontakt stehen.
Die beiden Gehäuseteile 43 und 44 sind durch eine weiter
unten noch näher erläuterte Schnappverbindung drehbar
miteinander gekoppelt. Wenn z. B. der rechte Kabelab
schnitt 42 in Fig. 1 in Pfeilrichtung R gegenüber einem
als feststehend angenommenen Kabelabschnitt 41 verdreht
wird, überträgt sich die Drehkraft von dem Kabelabschnitt
42 über die Kabeleinführung 45 auf das Gehäuseteil 44,
welches sich gegenüber dem Gehäuseteil 43 dreht, während
die Schleifkontakte 53 und 54 auf den Kontaktbahnen 52
und 51 verrutschen, ohne daß der elektrische Kontakt
abreißt. Da die Reibungskraft zwischen den beiden Dreh
kupplungsteilen praktisch nur durch die Reibung zwischen
den Kontaktbahnen und den Schleifkontakten bestimmt wird,
kaum jedoch durch die mechanische Verbindung zwischen
den Gehäuseteilen, lassen sich die beiden Kabelabschnitte
41 und 42 leicht gegeneinander verdrehen, so daß sich das
gesamte elektrische Kabel nicht verknäueln und verformen
kann.
Fig. 3 zeigt die Verbindung zwischen den Gehäuseteilen
43 und 44 im einzelnen. Diese Schnappverbindung ist durch
am inneren Ende des Gehäuseteils 43 ausgebildete Innen
wülste 55 und 56, die zwischen sich eine Ringnut 57 bil
den, und durch einen am äußeren Ende des Gehäuseteils 44
gebildeten Außenwulst 58 gebildet, wobei der Außenwulst
in die Ringnut 57 eingreift. Wie man sieht, lassen sich
die beiden Gehäuseteile einfach dadurch miteinander in
schnappenden Eingriff bringen, daß man beispielsweise
das Gehäuseteil 44 in Richtung des Pfeils P auf das
Gehäuseteil 43 drückt. Dabei kommen die vormontierten
Schleifkontakte 53 und 54 automatisch zur Anlage an den
zugehörigen Kontaktbahnen 52 bzw. 51.
Fig. 2A zeigt eine abgewandelte Ausführungsform einer
Kontaktanordnung. Der in Fig. 2A dargestellte Drehkontakt
60 ist ähnlich wie ein Kugellager ausgebildet. An einem
metallischen Außenring 61 ist ein Anschluß 65 von einem
ersten Kabelende angeschlossen, an einen ebenfalls metalli
schen Innenring 62 ist ein zweiter Anschluß 66 von einem
anderen Kabelabschnitt angebracht. Von einem nicht näher
dargestellten Käfig sind zwischen dem Außenring 61 und
dem Innenring 62 Kugeln 63 und 64 gehalten, von denen
die Kugeln 63 Kunststoffkugeln sein können, während die
zwei Kugeln 64 aus einem elektrisch leitenden Metall be
stehen. Statt Kugeln können andere Wälzkörper. z. B.
tonnenförmige Rollen oder dgl. verwendet werden.
Fig. 2B zeigt eine andere Ausgestaltung einer wälzlager
ähnlichen Kontaktanordnung. Hier sind zwei elektrisch leiten
de, jeweils in einer Ebene liegende Kontaktringe 67 und 68
mit einem gewissen Abstand voneinander angeordnet. Zwischen
den einander zugewandten Flächen der Kontaktringe 67 und 68
befinden sich aus Kunststoff bestehende Kugeln 63′ und
elektrisch leitende Kugeln 64′. Mit den beiden Kontaktringen
sind elektrische Anschlüsse 65′ bzw. 66′ verbunden. Diese
Ausgestaltung der Kontaktanordnung 60′ hat den Vorteil, daß
sich die beiden Kontaktringe 67 und 68 gegeneinander vor
spannen lassen, was durch eine schematisch dargestellte Feder
69 angedeutet ist, so daß ein inniger elektrischer Kontakt
zustande kommen kann.
Fig. 4 zeigt eine spezielle Ausführungsform der Erfin
dung. Diese Drehkupplung ist ähnlich wie ein Stecker
ausgebildet. Die beiden Gehäuseteile sind als Einsteck
teil 10 bzw. als hülsenförmiges Buchsenteil 12 heraus
gebildet.
Das zapfenförmige Einsteckteil 10 wird in das Buchsen
teil 12 eingeschoben, bis die elektrischen Kontakte mit
einander in Eingriff stehen.
Auf dem Einsteckteil 10 sind elektrische Kontakte in
Form von Schleifringen 14 angeordnet. Die Schleifringe
14 sind elektrisch voneinander isoliert und jeweils mit
einem Leiter des Kabels elektrisch verbunden.
Im Buchsenteil 12 sind die elektrischen Kontakte in
Form von radial beweglichen Kontaktstiften gelagert. Die
Kontaktstifte sind derart radial vorgespannt, daß sie
mit leichtem Druck auf dem Schleifring 14 aufliegen und
den elektrischen Kontakt damit sicherstellen. Die Kon
taktstifte sind gegeneinander isoliert und jeweils mit
einer Leitungsader des Kabels verbunden. Insgesamt kön
nen mit der dargestellten Drehkupplung vier Leitungsadern
zweier Kabelabschnitte miteinander elektrisch verbunden
werden. Bei diesem Ausführungsbeispiel sind die Schleif
ringe 14 in dem zapfenförmigen Träger des Einsteckteils
10 vertieft ausgebildet, so daß die axialen Flächenbe
reiche in der Nachbarschaft der Schleifringe in Verbin
dung mit den radial gelagerten Kontaktstiften 16 eine
mechanische Kopplung der beiden Gehäuseteile bewirken.
Wesentlich ist bei der Drehkupplung die formschlüssige
Verbindung der beiden Gehäuseteile miteinander. In
einem speziellen Fall kann diese formschlüssige Ver
bindung auch durch die Kontaktstifte und die Schleif
ringe bewirkt werden.
Im Gegensatz zu den üblichen Steckverbindungen wird also
die mechanische Verbindung der beiden Teile nicht durch
den Reibschluß zwischen Kontaktstiften und Kontaktbuchsen
erreicht, sondern durch die formschlüssige Verbindung
zweier Gehäuseteile.
Fig. 5 zeigt eine gegenüber Fig. 4 abgewandelte Ausführungs
form. Nach Fig. 5 sind die elektrischen Kontakte des
Steckerteils als konzentrische Schleifringe 22 ausgebil
det. Die elektrischen Kontakte des Buchsenteils 20 sind
als axial bewegliche Kontaktstifte 24 ausgebildet, die im
gekoppelten Zustand der beiden Gehäuseteile mit den Schleif
ringen 22 in Kontakt stehen.
Gemäß Fig. 5 liegen die Schleifringe in rinnenartigen
Vertiefungen, so daß die darin eingreifenden Kontaktstifte
formschlüssig geführt sind. Zur leichten Drehbarkeit der
beiden Gehäuseteile gegeneinander kann auch bei diesem
Stecker eine Art Kugellager vorgesehen sein.
Fig. 6 zeigt eine Drehkupplung mit zwei Gehäuseteilen
26 und 28, die über im Querschnitt zickzackförmige
Fassungsbereiche 38, 40 miteinander in dichtendem Eingriff
stehen. Im Inneren des durch die beiden Gehäuseteile 26 und
28 gebildeten torusförmigen Gehäuses befindet sich ein elek
trisch leitendes Gel, welches des elektrischen Strom zwi
schen den beiden Kabelenden 34 und 36 und den damit in
Verbindung stehenden Elektroden 30 und 32 überträgt.
Jedes Gehäuseteil ist ein an einer Seite offener Ring.
Mehrere derartige Drehkupplungen lassen sich konzentrisch
in einem Kunststoffgehäuse unterbringen, um eine Kabelver
bindung für mehrere Adern zu erhalten.
Claims (16)
1. Drehkupplung zum Einfügen in ein elektrisches
Kabel oder zwischen ein elektrisches Kabel und ein Gerät,
mit einem ersten Gehäuseteil (43, 10, 18, 28), einem zweiten
Gehäuseteil (44, 12, 20, 26), das um beliebige Winkel drehbar
mit dem ersten Gehäuseteil gekoppelt ist, einer elektrischen,
von den Gehäuseteilen elektrisch isolierten Kontaktanord
nung (51-54; 14, 16; 22, 24; 30, 32; 60; 60′) in dem von
den Gehäuseteilen gebildeten Gehäuse, und einer Kabelein
führung (45) zur mechanischen Verbindung eines Kabelendes
mit einem Gehäuseteil (43, 44).
2. Drehkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß das eine Gehäuseteil in einem Gerät ausgebildet
ist, an das das elektrische Kabel angeschlossen ist.
3. Drehkupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseteile aus in
Grenzen elastischem Kunststoffmaterial bestehen und
durch eine formschlüssige Schnappverbindung (55-58)
miteinander koppelbar sind.
4. Drehkupplung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Schnappverbindung eine Ringnut (57)
an dem einen Gehäuseteil (43) und einen Ringwulst (58)
oder einen Ringflansch an dem anderen Gehäuseteil (44)
aufweist.
5. Drehkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktanordnung
eine oder mehrere, ringförmige koaxiale Kontakt
bahnen (51, 52) drehfest in dem einen Gehäuseteil
(43) und den Kontaktbahnen zugeordnete Schleifkontakte
(53, 54) drehfest in dem anderen Gehäuseteil (44) auf
weist.
6. Drehkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahnen (51 und 52)
in einer Ebene auf einem flächigen Träger (49) liegen.
7. Drehkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktanordnung wälz
lagerähnlich ausgebildet ist, wobei mindestens eine
der zwischen Kontaktbahnen befindlichen Rollen/Kugeln
(63, 64; 63′, 64′) aus elektrisch leitendem Material
besteht.
8. Drehkupplung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktbahnen einen
Außenring (61) und einen dazu konzentrischen Innenring
(62) aufweisen.
9. Drehkupplung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei jeweils in einer Ebene
liegende Kontaktbahnen (67, 68) mit Abstand voneinander
angeordnet sind, und daß die Kontaktbahnen in axialer
Richtung der Drehkupplung gegeneinander vorgespannt sind.
10. Drehkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
bei der das erste Gehäuseteil als Steckerteil (10, 18)
und das zweite Gehäuseteil als Buchsenteil (12, 20) zur
Aufnahme und Halterung des Steckerteils ausgebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß elektrische Kontakte
(14, 16; 22, 24) in dem Steckerteil (10, 18) oder dem
Buchsenteil (12, 20) als Schleifringe (14, 22) ausgebil
det sind, die mit radial oder axial federnd gelagerten
oder ausgebildeten Kontaktstiften (16, 24) im Buchsenteil
bzw. im Steckerteil in Kontakt stehen.
11. Drehkupplung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schleifringe (22) in einer oder mehreren Ebenen
konzentrisch angeordnet sind und die Kontaktstifte axial
oder radial federnd ausgebildet oder gelagert sind.
12. Drehkupplung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeich
net, daß die Schleifringe nebeneinander auf einem zylin
drischen Träger liegen und die Kontaktstifte radial
federnd ausgebildet oder gelagert sind.
13. Drehkupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse mittels eines
radial federnd gelagerten Zapfens in dem einen Gehäuse
teil, der in einer Ringnut im anderen Gehäuseteil ein
greift, miteinander gekoppelt sind.
14. Drehkupplung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifringe (14, 22)
rinnenartig vertieft ausgebildet sind und die Kontakt
stifte (16, 24) formschlüssig in diese rinnenartigen
Vertiefungen eingreifen.
15. Drehkupplung nach einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Gehäuseteile
gegeneinander kugelgelagert sind.
16. Drehkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Kontaktanordnung elektrische Kontakte (30,
32) aufweist, die berührungsfrei über eine leitfähige,
vorzugsweise viskose oder thixotrope Masse in dem
Gehäuse elektrisch miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904032007 DE4032007A1 (de) | 1990-05-29 | 1990-10-09 | Drehkupplung fuer elektrische kabel |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9006054U DE9006054U1 (de) | 1990-05-29 | 1990-05-29 | Kabelstecker |
| DE19904032007 DE4032007A1 (de) | 1990-05-29 | 1990-10-09 | Drehkupplung fuer elektrische kabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4032007A1 true DE4032007A1 (de) | 1991-12-05 |
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| DE19904032007 Withdrawn DE4032007A1 (de) | 1990-05-29 | 1990-10-09 | Drehkupplung fuer elektrische kabel |
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