DE403209C - Gleichrichtevorrichtung - Google Patents

Gleichrichtevorrichtung

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DE403209C
DE403209C DEN18808D DEN0018808D DE403209C DE 403209 C DE403209 C DE 403209C DE N18808 D DEN18808 D DE N18808D DE N0018808 D DEN0018808 D DE N0018808D DE 403209 C DE403209 C DE 403209C
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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00—Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02—Details
    • H01J17/04—Electrodes; Screens
    • H01J17/06—Cathodes

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  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Description

  • Gleichrichtevorrichtung. Gasentladungs-Gleichrichter mit Alkali- oder Quecksilberkathode, allgemein mit einer Kathode aus elektropositiver Substanz, für größere Leistungen enthalten zufolge Verdampfung des Kathodenmaterials Dämpfe, die sich auch auf der Anode kondensieren und so nach einiger Zeit ein Umschlagen der Röhre, d_ h. eine Entladung in umgekehrter Richtung, veranlassen. Die sogenannten Glühkathodengleichrichter, die kein leicht verdämpfbares Kathodenmaterial besitzen, vermeiden diesen Übelstand, doch sind sie nicht für große Leistungen geeignet, weil dabei die Kathode, sofern der Heizstrom dauernd zugeführt wird, durchbrennt oder, sofern kein dauernder Heizstrom nötig ist, wie bei der sogenannten selbständigen Glühkathode, der dabei verwendete dünne Iridiumdraht, der nur eine kleine Berührungsfläche mit einem Metalloxydblock hat, abschmilzt.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Gleichrichter, der von dieser Leistungsbeschränkung frei ist, ferner eine ohne dauernde Heizung durch Batteriestrom glühende Kathode besitzt und nicht umschlägt, obwohl er im Betrieb einen Glimmbogen entwickelt. Die Kathodenverdampfung, die dieser zur Folge hat, ist, weil erfindungsgemäß schwer schmelzbares Kathodenmaterial, nämlich Erdalkalien, also nicht elektropositive Substanzen, verwendet wird, gering und ebenso wie die Kondensation auf die nächste Umgebung bzw. die Oberfläche der Kathode beschränkt. Die höhere Leistung ist im übrigen an den Glimrhbogen (s. Märx, Handbuch der Radiologie, Leipzig igr6, S. 244 u. f.) gebunden; die Entstehung eines Lichtbogens, der die Gleichrichtewirkung aufheben würde, wird durch geeignete geringe I Bemessung des Gasdrucks verhindert. Zur Füllung der Zelle dient ein indifferentes Gas, wie Wasserstoff, Edelgas usw. Die Kathode i ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß sie einen genügend großen Vorrat verdampfbarer Substanz besitzt. Sie besteht aus einem Behälter von schwer schmelzbarem Material, am besten Kohle oder Silizium, auch Verbindungen beider, wie Karborund, Siliziumkarbid (entstanden aus Siliziumoxykarbid) usw., worin l ein Metalloxyd oder ein Metallsalz eingefüllt (eingestrichen oder eingepreßt) ist, oder es ist durch Mischung der Oxyde mit Silizium usw. ein homogener Körper, z. B. Preßzylinder, hergestellt, der als Kathode dient. Es kann auch das Metalloxyd öder -salz als Docht den Innenraum einer zylindrischen Kohle usw. ausfüllen, ähnlich wie dies bei den Kohlenstiften der Flammenbogenlampen bekannt ist.
  • Der Glimmbogen setzt sich entweder an der Berührungsfläche, wie bei der Dochtkathode, oder am oberen Ende in einem sich bildenden Krater an. Der neue Gleichrichter ist für Stromstärken von io Ampere aufwärts bei 15 bis 50 Volt Klemmenspannung anwendbar.
  • Als Metalloxyd werden vorteilhaft die Oxyde der Erdalkalien und der seltenen Erden benutzt, indem diese durch reichere Elektronenaussendung den Wirkungsgrad verbessern. Die Anzahl der Anoden richtet sich nach den Phasen des Wechselstromes, die zur Gleichrichtung herangezogen werden sollen.

Claims (1)

  1. PATENT-ATTSPRÜCHE: r. Mit einem indifferenten Gase von niedrigem Druck gefüllte Gleichrichterröhre mit selbständig glühender kompakter Kathode, von der ein Glimmbogen zur Anode übergeht, dadurch gekennzeichnet, daß die aus nicht zu den elektropositiven Substanzen gehörigem schwer schmelzbarem Material bestehende Kathode entweder mit einem Metalloxyd oder Metallsalz gefüllt ist oder durch Mischung mit einem solchen zu einem homogenen Körper verbunden ist. a. Gleichrichtevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als schwer schmelzbares Material Kohle, Silizium oder Verbindungen beider (wie Karborund, Siliziumkarbid u. dgl.) benutzt ist. 3. Gleichrichtevorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das Metalloxyd oder -salz als Docht innerhalb der Kathode angeordnet ist. 4. Gleichrichtevorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Metalloxyd Oxyde der Erdalkalien und der seltenen Erden benutzt werden.
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