DE4033088C2 - Bestrahlungsbougie - Google Patents

Bestrahlungsbougie

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Description

Die Erfindung geht aus von einem Bestrahlungsbougie zur Bougierungs- und kontrollierten Strahlungsbehandlung von stenosierenden Tumoren menschlicher Hohlorgane, insbesondere im Bereich von Speiseröhre, Dickdarm oder Harnröhre, mit einem sich zum zweiten Ende hin stufenlos verjüngenden Schaft, der eine Längsbohrung zur Aufnahme eines Mandrins aufweist, die von einem ersten offenen Ende zu dem zweiten offenen Ende verläuft.
Derartige Bougies sind beispielsweise durch die Veröffentlichung im Roche-Lexikon Medizin 1984, Verlag Urban und Schwarzenberg, Seite 207, bekanntgeworden.
Bei den bekannten Bougies handelt es sich um Dehnungssonden zur Anwendung bei Hohlorgan-Stenosen. Die Stenosen werden mittels der bekannten Bougies aufgedehnt. Die bekannten Dehnsonden sind in verschiedenen Charrierestärken erhältlich und weisen je nach Anwendungsbedarf eine filiforme, abgerundete und/oder eine offene Spitze auf. Auch Bougies mit stufenförmig zunehmendem Kaliber finden Verwendung.
Aus der DE 38 23 604 A1 ist ein Gegenstand bekannt, der einen rohrförmigen Tubus aufweist, der über die gesamte axiale Länge einen konstanten Außendurchmesser aufweist. Im Tubus selbst ist ein Endostat verschiebbar gelagert, das am körpernahen Ende eine Verdickung für die Aufnahme eines radioaktiven Präparats aufweist. Am Tubus ist ein Druckballon vorgesehen, über den Luft in den Mastdarm eingepreßt werden kann. Dadurch werden die Mastdarmwände auseinandergeschoben. Danach wird der Tubus hinter den Rand des oberen Geschwulstpols geführt, und in den Innenraum des Tubus der Endostat eingeführt, der dann unter der unmittelbaren visuellen Kontrolle hinter den Rand des oberen Geschwulstpols geführt wird. Jedoch ist dabei nur in begrenztem Umfang eine Aufweitung der Mastdarmwand über die zur Verfügung stehende Druckluft möglich.
Aus der DE 32 32 855 A1 ist noch eine medizinische Vorrichtung für lokalisierte Therapie bekanntgeworden, die einen Schaft mit zwei Einschnürungen an einem Ende aufweist. Über eine gewisse Schaftabschnittslänge, die gegenüber dem Gesamtschaft einen abgestuften kleineren Durchmesser aufweist, ist der radioaktive Strahler vorgesehen; gleichzeitig kann das zu behandelnde Gewebe einer lokalen Diathermie ausgesetzt werden. Dadurch, daß der Strahler in einem Schaftabschnitt vorgesehen ist, der gegenüber dem Gesamtschaft reduziert ist, sind definiert reproduzierbare Strahlungsverhältnisse nicht sichergestellt.
Tumorbedingte Stenosen, beispielsweise des Ösophagus, können über eine stufenweise Bougierung gedehnt und damit wieder geöffnet werden. Dafür werden Bougies mit steigender Charrièrestärke nacheinander eingesetzt. Zunächst wird ein dünner fadenförmiger Mandrin (Metallführungsdraht) über den Instrumentierkanal eines Endoskops durch die tumorbedingte Engstelle geschoben. Die richtige Lage des Mandrins wird endoskopisch und durch Röntgendurchleuchtung kontrolliert. Anschließend werden in mehreren Schritten Bougies zunehmenden Außendurchmessers auf den Mandrin aufgefädelt und durch die Stenose vorgeschoben. So erfolgt eine stufenweise Wiederöffnung der Engstelle in meist mehrfachen Sitzungen.
Bei fortgeschrittenen Osophaguskarzinomen werden nach der Bougierung üblicherweise weitere palliative Therapiemaßnahmen wie externe Röntgenbestrahlung oder Implantation einer Kunstoffendoprothese angeschlossen, da der erzielte Dehnungseffekt ansonsten nur kurz anhält. Ein weiteres Behandlungskonzept des meist strahlenempfindlichen Ösophaguskarzinoms besteht in der lokal hochdosierten Bestrahlung mit einem radioaktiven Präparat, beispielsweise Iridium 197. Das radioaktive Präparat wird hierbei direkt an den Tumor herangebracht. Der Vorteil im Vergleich zur herkömmlichen perkutanen Bestrahlung besteht in einer starken Strahlenwirkung am Tumor selbst, jedoch raschem Abfall der Dosis mit zunehmender Entfernung in umliegendem Gewebe. So beträgt die Bestrahlungsdosis in 2 cm Abstand lediglich noch etwa 50% der Dosis, die am Strahler selbst abgegeben wird.
Die bekannte Bestrahlungstechnik besteht darin, daß nach erfolgter Bougierung der Bougie und der Mandrin aus dem Osophagus entfernt und eine Bestrahlungshohlsonde eingeführt wird. Über die Bestrahlungshohlsonde (Afterloading-Sonde) kann das radioaktive Präparat, das am Ende eines Förderdrahtes befestigt ist, in den Körper des Patienten eingebracht und am Tumor für eine bestimmte Bestrahlungszeit belassen werden. Das Einbringen und Entfernen des radioaktiven Präparats erfolgt automatisch durch ein bekanntes Bestrahlungsgerät. Bekannte Afterloading- Sonden bestehend aus einem Applikationsschlauch und einem über einen Förderdraht im Applikationsschlauch verfahrbaren radioaktiven Präparat sind in bezug auf Longitudinalbewegungen nicht fixierbar, so daß sich die Afterloading-Sonde aufgrund von Bewegungen des Patienten unbeabsichtigt verschieben kann. Das radioaktive Präparat ist dann falsch ausgerichtet (falsche Etage!) und bestrahlt möglicherweise gesunde Gewebeabschnitte.
Das bekannte Behandlungskonzept mit der nach der Bougierung eingeführten Bestrahlungshohlsonde hat den Nachteil, daß erstens hintereinander mehrere verschiedene Sonden in den Ösophagus eingeführt werden müssen. Dies kann zu verstärkten Irritationen der Ösophagusschleimhaut führen und ist für den Patienten belastend. Zweitens ist der Außendurchmesser einer derartigen Bestrahlungshohlsonde ca. 4 mm, während der Innendurchmesser der wiedergeöffneten Engstelle z. B. für den Ösophagus ca. 10 bis 20 mm betragen kann. Berücksichtigt man den nicht geraden Verlauf der Speiseröhre, bestehende Varizen usw., so ist bei der bekannten Methode nicht gewährleistet, daß das radioaktive Präparat an der zu bestrahlenden Engstelle definiert ausgerichtet und beabstandet, d. h. im Lumen des Ösophagus zentriert ist. Zirkuläre Tumorstenosen werden somit ungleichmäßig bestrahlt und lokale starke Schwankungen der Bestrahlungsdosis müssen hingenommen werden. Weiterhin ist es bei vorzugsweise einseitiger Tumorausbildung bisher nicht möglich, diese einseitige Tumorlokalisation gezielt und kontrolliert mit einer höheren Strahlendosis zu beaufschlagen und gleichzeitig gesundes Gewebe in entsprechender Zirkumferenz zu schützen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein bekanntes Instrument dahingehend weiterzuentwickeln, daß es während der Behandlung der Stenosen mit energiereicher Strahlung im menschlichen Hohlorgan belassen werden kann und daß die Strahlenquelle in definierten Verhältnissen zum erkrankten Gewebe positioniert werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Längsbohrung ein im Durchmesser unterschiedliches erstes und zweites Lumen aufweist, daß die Lumenänderung vom zweiten Lumen zum ersten Lumen als Anschlag für ein strahlendes Präparat ausgebildet ist, wobei das erste Lumen entweder den Mandrin und das zweite Lumen den Mandrin oder auch das Präparat aufnehmen kann, daß das Präparat zumindest bis zum ersten Ende in einem Applikationsschlauch geführt ist und daß das erste Ende mit dem Applikationsschlauch verbindbar ist.
Der erfindungsgemäße Bestrahlungsbougie hat damit den wesentlichen Vorteil, daß mit ihm einerseits die Aufdehnung der Engstelle im Hohlorgan vorgenommen werden kann, und andererseits gestattet er, d. h. dasselbe Instrument, über die koaxiale Längsbohrung das sichere Einführen, Zentrieren und Positionieren des beispielsweise radioaktiven Präparats an der Stenose, in dem das radioaktive Präparat bis maximal zur Lumenverengung im Bestrahlungsbougie vorgeschoben wird. Das Lumen der Längsbohrung muß im Bereich der axialen Verschiebung des Präparats größer sein als das Lumen bekannter Bougies, deren Lumina nur auf die Mandrinstärke abgestimmt sind.
Die Dosimetrie der Bestrahlung wird damit deutlich verbessert und übermäßige oder zu geringe Bestrahlung verhindert. Das Komplikationsrisiko bezüglich Gewebsnekrosen und Perforationen durch überhöhte Strahlendosis wird mit dem erfindungsgemäßen Bestrahlungsbougie deutlich reduziert. Im übrigen kann die Bestrahlung nun direkt im Anschluß an die Bougierung erfolgen, so daß ein nochmaliges Einführen einer zweiten Sonde unterblei­ ben kann und der Behandlungsvorgang verkürzt wird.
Aus medizinischer Sicht kommt der palliativen Bestrahlung eine große Bedeutung zu, weil zwei Drittel aller Speiseröhrenkarzi­ nome als kurativ inoperabel anzusehen sind. In Anbetracht der sehr umfangreichen Operation, Zweihöhleneingriff, einer 5-Jahresüberlebensrate der Patienten von maximal 10% und einer operationsbedingten Letalität von bis zu 25%, wird die Indi­ kation zur Operation heute zunehmend zurückhaltender gestellt. Ähnlich verhält sich die Situation bei Karzinomen im Bereich der Cardia. Bei der Mehrzahl der Patienten mit Ösophagus- oder Cardiakarzinomen kommen daher palliative Maßnahmen zum Einsatz, d. h. Maßnahmen, die zwar nicht die Überlebensdauer, jedoch die Lebensqualität in der verbleibenden Zeit erheblich verbes­ sern können. Wichtigstes Ziel ist es hier, die für den Patienten gewohnte orale Nahrungsaufnahme möglichst rasch, auf komplika­ tionsarme Art und Weise sowie möglichst langanhaltend herzu­ stellen.
Das erfindungsgemäße Instrument leistet dazu einen erheblichen Beitrag, indem die energiereiche Strahlungsquelle effektiv genutzt werden kann. Gesundes Gewebe kann besser vor einer unerwünschten Strahlenbelastung geschützt werden. Die lokale Strahlenbelastung ist wesentlich exakter vorherbestimmbar, so daß das Komplikationsrisiko bezüglich Gewebenekrosen und Per­ forationen infolge lokal überhöhter Strahlendosen deutlich gesenkt werden kann und damit ebenfalls in einem vergrößerten Umfang mit einer erfolgreichen Bestrahlung des erkrankten Gewe­ bes zu rechnen ist, die zu einer teilweisen Rekanalisierung des Ösophagus im Tumorbereich und einer Linderung der Dyspha­ giebeschwerden führt.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung verengt sich das Lumen der Längsbohrung im Bereich der Schaftverjüngung.
Dies hat den Vorteil, daß mit einfachen Mitteln sowohl der Bestrahlungsbougie richtig und schnell im Hohlorgan an der Stenose plaziert werden kann, wie auch das radioaktive Präparat der Afterloading-Sonde. Wird nämlich der erfindungsgemäße Be­ strahlungsbougie nur bis zum Ende der Verjüngung durch die Stenose hindurchgeschoben und danach das radioaktive Präparat bis zur Lumenverengung eingefahren, so ist es anforderungsgemäß ausgerichtet, und das erkrankte Gewebe kann bestmöglichst be­ strahlt werden.
Ist in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung der Applika­ tionsschlauch am proximalen Ende geschlossen und sind der Appli­ kationsschlauch und das im Applikationsschlauch verfahrbare Präparat Teile einer Afterloading-Sonde, die in die Längsbohrung einführbar ist, so ist stets eine hohe Strahlenhygiene gewähr­ leistet. Das radioaktive Präparat ist nochmals geschlossen ummantelt, d. h. eine unerwünschte Kontamination der Längsbohrung bzw. des radioaktiven Strahlers ist auszuschließen. Die After­ loading-Sonde kann beliebig weit in die Längsbohrung hineinver­ fahren werden, bis maximal an die Lumenverengung. In gewünschter Position des proximalen Endes des Applikationsschlauches wird die Afterloading-Sonde unverrückbar mit dem ersten offenen Ende des Schaftes verbunden, so daß die Afterloading-Sonde ge­ genüber dem Schaft keine Längsverschiebung mehr erfahren kann. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Schaft und dem Applikationsschlauch der Afterloading-Sonde kann einfach über eine Quetsch-Schraubenverbindung vorgenommen werden, die fest am ersten offenen Ende des Schaftes vorgesehen ist.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die Lumenänderung als ringförmige Stufe oder als konische Verjüngung ausgeführt. Dies gewährleistet einen sicheren Anschlag für den Applikations­ schlauch und damit das zu plazierende radioaktive Präparat. Eine falsche Plazierung des radioaktiven Präparats axial des Bestrahlungsbougie ist dadurch auszuschließen.
In weiterer bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist der Schaft aus Kunststoff gefertigt und im Bereich der Lumenänderung weist der Bestrahlungsbougie Markierungen auf.
Mittels der Markierungen, die mit Hilfe von Röntgenstrahlen sichtbar darzustellen sind, kann der Bestrahlungsbougie exakt ausgerichtet werden.
Als Markierungen können Teilstücke eines Mandrins (z. B. Metall­ wendel) verwendet werden, die in Bohrungen quer zur Längsachse des Schaftes eingearbeitet sind. Werden Mandrinteilstücke in den Schaft eingearbeitet, so wird die Flexibilität des Schaftes nicht beeinträchtigt. Die selbst hochflexiblen Mandrinstücke sind hoch röntgendicht und damit auch unter erschwerten Bedin­ gungen röntgenologisch sichtbar (Projektion der Sonde über die Wirbelsäule).
Weist der Bestrahlungsbougie über seine gesamte axiale Länge eine Längsmarkierung auf, die beispielsweise als Farbstreifen ausgebildet sein kann, so kann extern bei gelegtem Bestrahlungs­ bougie auch dann die Lumenlage bestimmt werden, wenn sie exzen­ trisch verläuft. Der Längsstreifen kann aber nicht nur Indikator für die Achsenlage der Längsbohrung sein, sondern er kann auch die Lage von "Fenstern" definieren, durch die der radioaktive Strahler bevorzugt abstrahlt. Als "Fenster" sind hier Material­ abschnitte des Schaftes bzw. Abschnitte des radioaktiven Prä­ parats zu verstehen, durch die die Strahlen weitgehend unge­ bremst hindurchtreten können. Die Längsmarkierung kann auch zusätzlich aus einem Kunststoffmaterial bestehen, das röntgen­ schattengebende Eigenschaften aufweist.
Ist an einem zweiten Ende des Bestrahlungsbougies ein Septum vorgesehen, so wird erfolgreich ein Flüssigkeitseintritt in die Längsbohrung und in den Bereich des Applikationsschlauches des radioaktiven Präparats verhindert. Eine Kontamination des Applikationsschlauches mit Körperflüssigkeiten (z. B. Magenin­ halt) ist aufgrund dieser Ausgestaltung auszuschließen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist das radioaktive Präparat durch den Applikationsschlauch in die Längsbohrung des Bestrahlungsbougies bis zur Lumenänderung einführbar. Der Applikationsschlauch ist dabei fest mit dem maschinenseitigen Ende des Bestrahlungsbougies verbunden und das verschlossene proximale Ende des Applikationsschlauches ragt über eine zuvor festgelegte Länge in die Längsbohrung hinein. Der radioaktive Strahler kann dann maximal bis an das verschlossene Ende des Applikationsschlauches vorgefahren wer­ den.
Der Schaft des Bestrahlungsbougies kann im Kopfbereich des Patienten mittels einer Quetsch-Schraubenverbindung fixiert werden. Die Quetsch-Schraubenverbindung dient im Zahnbereich als Beißschutz und fixiert den Schaft kraftschlüssig in Längs­ richtung. Ein nachträgliches, ungewolltes Verschieben des Be­ strahlungsbougies aus dem Bereich der zu behandelnden Stenose ist damit auszuschließen. Über ein Halteband kann die Quetsch- Schraubenverbindung am Kopf des Patienten lagestabil gehalten werden.
Eine Anwendung des erfindungsgemäßen Bestrahlungsbougies, der aus zwei bekannten Instrumenten, einem Bougie und einer After­ loading-Sonde, zu einem Kombinationsinstrument weiterentwickelt wurde, kommt jedoch nicht nur für Behandlungen im Bereich der Speiseröhre und nicht nur in Verbindung mit radioaktiven Prä­ paraten in Frage, sondern prinzipiell für alle Strahler und zur Behandlung verschiedenster Engstellen in menschlichen Hohl­ organen, wie z. B. im Bereich des Dickdarms, der Gallenwege und des Harnleiters.
Weitere Vorteile ergeben sich aus der Beschreibung und der beigefügten Zeichnung.
Die erwähnten Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben viel­ mehr beispielhaften Charakter.
Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand von Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Bestrahlungsbougie mit Appli­ kationsschlauch, wie er in den Osophagus zur Behand­ lung von Stenosen eingeführt ist;
Fig. 2 eine stark schematisierte Darstellung des Thoraxbe­ reiches eines menschlichen Körpers mit einem in den Osophagus eingeführten erfindungsgemäßen Bestrahlungs­ bougie;
Fig. 2a eine vergrößerte Darstellung des Schaftabschnittes im Querschnitt mit einem radioaktiven Präparat nach Fig. 2;
Fig. 2b eine weitere Ausführungsform eines Schaftabschnittes im Querschnitt;
Fig. 3 einen Endabschnitt eines erfindungsgemäßen Bestrah­ lungsbougies mit einem bis zur Lumenverengung ein­ gefahrenen radioaktiven Präparat;
Fig. 4 einen Schnitt IV-IV der Fig. 3;
Fig. 5 eine zweite Quetsch-Schraubenverbindung in Seitenan­ sicht;
Fig. 6 eine zweite Quetsch-Schraubenverbindung in Draufsicht;
Fig. 7 einen Schaftabschnitt mit einer ersten Quetsch-Schrau­ benverbindung.
Die einzelnen Figuren der Zeichnung zeigen teilweise stark schematisiert den erfindungsgemäßen Gegenstand und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Die Gegenstände der einzelnen Figuren sind teilweise stark vergrößert dargestellt, damit ihr Aufbau besser gezeigt werden kann.
Fig. 1 zeigt mit 1 einen Bestrahlungsbougie, der in den Osopha­ gus 2 eingeführt ist. Mit einem ersten offenen Ende 3 ist der Bestrahlungsbougie 1 mit einem Applikationsschlauch 4 einer Afterloading-Sonde 5 fest verbunden. Die Afterloading-Sonde 5 besteht aus dem Applikationsschlauch 4 und einem im Applika­ tionsschlauch 4 verfahrbar geführten radioaktiven Präparat, das während der Bestrahlungsprozedur über einen Förderdraht im Applikationsschlauch 4 gehalten ist.
Ein zweites Ende 6 des Bestrahlungsbougies 1 weist zum Magen hin und liegt, wie in der Figur gezeigt, hinter der zu behan­ delnden krankhaften Gewebeschicht. Der in der Figur gezeigte Bestrahlungbougie 1 weist ein offenes zweites Ende 6 auf, über das der Bestrahlungsbougie 1 auf einen im Osophagus 2 liegenden Mandrin aufgefädelt werden kann. Nachdem der Bestrahlungsbougie 1 im Osophagus 2 plaziert ist, wird der Mandrin entfernt.
An das zweite Ende 6 schließt sich eine konische Verjüngung 7 an, die Teil eines Schaftes 8 ist. Der Schaft 8 verläuft nach der konischen Verjüngung 7 mit konstantem Außendurchmesser. Der Schaft 8 ist über einen Längsabschnitt von einer Stenose 9 eng ummantelt.
Über den Applikationsschlauch 4 wird ein Bestrahlungsgerät 10, das ein automatisch verfahrbares radioaktives Präparat bein­ haltet, mit dem Bestrahlungsbougie 1 verbunden. Das radioaktive Präparat ist an einem Förderdraht befestigt, der automatisch ab- und aufrollbar im Bestrahlungsgerät 10 gelagert ist. Das radioaktive Präparat, mit dem die Stenose 9 behandelt werden soll, wird in dem Bestrahlungsgerät 10 aufbewahrt, und mit automatischen Mitteln wird das radioaktive Präparat durch den Applikationsschlauch 4 hindurch in eine Längsbohrung 11 des Bestrahlungsbougies 1 verfahren. Die Längsbohrung 11 ist in der Figur mit einer gestrichelten Linie angedeutet. Der Applika­ tionsschlauch 4 kann in einer Ausführungsform am ersten offenen Ende 3 des Schaftes 8 enden und ist an dieser Stelle mit dem Schaft 8 fest verbindbar. Bei dieser Ausführung ist der Applika­ tionsschlauch 4 am zum Schaft 8 hinweisenden Ende offen. Das radioaktive Präparat kann vom Applikationsschlauch 4 unmittelbar in die Längsbohrung 11 gleiten.
Bei einer bevorzugteren Ausführungsform wird der Applikations­ schlauch 4 selbst in die Längsbohrung 11 hineinverfahren und zwar soweit, bis das dann geschlossene proximale Ende des Appli­ kationsschlauches 4 im Bereich der zu behandelnden Stenose endet. Bis unmittelbar an das geschlossene Ende des Applika­ tionsschlauches 4 kann das radioaktive Präparat ausgefahren werden.
Ist der Applikationsschlauch 4 soweit wie notwendig in die Längsbohrung 11 eingeschoben worden, so wird er anschließend durch ein Verschrauben einer ersten Quetsch-Schraubverbindung 12 kraftschlüssig am Schaft 8 fixiert.
Anschließend kann das radioaktive Präparat durch den Applika­ tionsschlauch 4 hindurch bis zur behandelnden Stenose vorge­ schoben werden. Das radioaktive Präparat ruht entweder eine vorherbestimmte Zeit am erkrankten Gewebe oder es wird über einen längeren Schaftabschnitt bei vorgegebener Amplitude und Zeit hin- und herbewegt.
Auf den Bestrahlungsbougie 1 wird, nachdem der gelegt ist, eine zweite Quetsch-Schraubenverbindung 13 geschoben, die im offenen Zustand längs des Schaftes 8, den sie ummantelt, verschiebbar ist. Die zweite Quetsch-Schraubenverbindung 13 dient zur Lage­ fixierung des Bestrahlungsbougies 1 in Längsrichtung und ist zugleich ein Beißschutz im Zahnbereich.
Über ein Halteband 13′ kann die zweite Quetsch-Schraubenverbin­ dung 13 zusätzlich am Kopf des Patienten fixiert werden.
Das radioaktive Präparat kann maximal bis zur Lumenverengung in den Bestrahlungsbougie 1 hineinverfahren werden. Das radio­ aktive Präparat wird in seiner axialen Länge so gewählt, daß es der axialen Erstreckung der Stenose 9 im Osophagus 2 ent­ spricht. Das radioaktive Präparat hat weiterhin einen Außen­ durchmesser, der nur geringfügig kleiner ist als der Innen­ durchmesser des nicht verengten Lumens des Bestrahlungsbougies 1 bzw. des Applikationsschlauches 4.
Fig. 2 zeigt stark schematisiert den Thoraxbereich 14 eines Patienten. Ein Schaft 15 eines Bestrahlungsbougies ist in den Ösophagus 16 eingeführt, wobei der Schaft 15 eine Stenose 17 durchstößt. Über eine Längsbohrung 18 ist ein radioaktives Präparat 19, beispielsweise Iridium 197, bis zur Lumenverengung der Längsbohrung 18 in den Bestrahlungbougie eingeführt. Übli­ cherweise wird das radioaktive Präparat 19 über seinen gesamten verfahrbaren Bereich im Aplikationsschlauch geführt, der am Ende verschlossen ist.
Die Fig. 2a zeigt stark vergrößert eine erste Ausführungsform, bei der das radioaktive Präparat am Innenmantel 19′ des Schaftes 15 anliegt und der Außenmantel 19′′ des Schaftes 15 fest von der ringförmigen Stenose 17 ummantelt ist.
Ein Ende 20 des Schaftes 15 ist ebenfalls mit der Längsbohrung 18 versehen, die jedoch gegenüber der Längsbohrung 18 im übrigen Schaftbereich einen kleineren Durchmesser aufweist. In diesen Längsbohrungsabschnitt im Endbereich des Bestrahlungsbougies kann nur ein Mandrin vordringen, der zur Erleichterung der Applikation des Bestrahlungsbougies in den Ösophagus 16 und zur Steuerung der Spitze des Bestrahlungsbougies durch die stenotisch verengte Speiseröhre (Stenose 17) dient. In einen Teilabschnitt 21, der in der Fig. 2 mit gestrichelten Linien angedeutet ist, kann das radioaktive Präparat 19 nicht vordrin­ gen.
Im Endbereich des Endes 20 ist ein Septum 22 vorgesehen, mit dem Flüssigkeiten aus dem Magen 23 von der Längsbohrung 18 ferngehalten werden. Das Septum 22 kann beispielsweise eine Kunststoffolie sein, die die Längsbohrung 18 querverlaufend überspannt und einen Durchbruch für den Mandrin aufweist. Das Septum 22 verhindert, daß Flüssigkeit in der Längsbohrung 18 des Bestrahlungsbougies hochsteigen kann.
Fig. 2b zeigt eine bevorzugte Ausführungsform, bei der ebenfalls vergrößert ein Teilabschnitt eines Bestrahlungsbougies im Quer­ schnitt dargestellt ist. Ein Schaft 24 mit einem Lumen 25 weist einen Abschnitt eines Applikationsschlauches 26 auf, der ein radioaktives Präparat 27 umfaßt. Das radioaktive Präparat 27 ist an einem Förderdraht 28 verfahrbar gehalten. Das Lumen 25 verengt sich in ein Lumen 29, in das der Applikationsschlauch 26 nicht vordringen kann.
Fig. 3 zeigt einen Endabschnitt 30 eines Bestrahlungsbougies. Bei dem Endabschnitt 30 handelt es sich um das körpernahe pro­ ximale Ende. Ein Schaft 31 mit konstantem Durchmesser mündet in einen konischen Abschnitt 32, der in einer abgerundeten röntgendichten Spitze 33 endet. Die Spitze 33 weist eine Öffnung 34 auf, die vom Ende einer Längsbohrung 35 gebildet wird. Über die Öffnung 34 ist ein Mandrin einfädelbar. Die Längsbohrung 35 hat bis zum Ende des verjüngten Abschnittes 32 zum Schaft 31 hin und gegenüber der weiterverlaufenden Längsbohrung 35 im Schaft 31 ein verengtes Lumen. Der Übergang in das erweiterte Lumen ist als Stufe 36 ausgebildet. Die Stufe 36 bildet einen Anschlag für einen Applikationsschlauch 37 und für ein darin geführtes radioaktives Präparat 37′, das gehalten an einem Förderdraht 38 in Pfeilrichtungen 39 im Lumen des Schaftes 31 bis maximal zur Stufe 36 hin verfahrbar ist. Im Bereich des Schaftes 31 zum konischen Abschnitt 32 hin sind Markierungen 40 vorgesehen. Die Markierungen 40 bilden ein "Röntgenlineal". In einem Ausführungsbeispiel werden zum Schaft 31 querverlau­ fende Bohrungen angebracht und in diese Bohrungen werden fle­ xible Metalldrähte (z. B. Mandrinteilstücke) eingesetzt, die über Röntgenstrahlen darstellbar sind.
Im Bereich der Spitze 33 ist ein Septum 41 vorgesehen, das dort anstehende Flüssigkeit am Eindringen in das Innenlumen hindert.
Das Septum 41 ist im Ausführungsbeispiel der Fig. 3 aus zwei halbkreisförmigen Folienstücken gebildet, die sich überlappen. Wird ein Mandrin durch die Längsbohrung 35 im Bereich des Sep­ tums 41 geführt, so kann die druckbelastete Mandrinspitze die Folienstücke aufklappen und der Mandrin kann in den weiteren Verlauf der Längsbohrung 35 vordringen.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt IV-IV der Fig. 3. Die halbkreisför­ migen Folienstücke überlappen sich in Teilflächen und verschlie­ ßen die Längsbohrung 35 dichtend.
In weiteren in den Figuren nicht dargestellten Ausführungsfor­ men kann der radioaktive Strahler teilweise auch mit einem Strahlungsschutzschild umgeben sein, damit nur Ringhälften des Ösophagus bzw. anderer Hohlorgane bestrahlt werden können.
Weiterhin kann zwischen dem Applikationsschlauch und der Innen­ wandung des erweiterten Lumens ein strahlungshemmendes Rohr angeordnet sein, das für das radioaktive Präparat "Fenster" aufweist, durch die die radioaktive Strahlung bevorzugt und ungebremst hindurchtreten kann.
Fig. 5 zeigt eine zweite Quetsch-Schraubenverbindung 13 in Seitenansicht. Die zweite Quetsch-Schraubenverbindung 13 ist zweiteilig aufgebaut und besteht beispielsweise aus einem zäh­ elastischen Kunststoff. An einen ersten Rohrabschnitt 42 ist eine kreisförmige Platte 43 angeformt, von der aus ein zweiter Rohrabschnitt 44 absteht. Der zweite Rohrabschnitt 44 ist ab­ schnittsweise mit einem Gewinde 45 versehen. Längs des zweiten Rohrabschnittes 44 sind bis zur kreisförmigen Platte 43 ein oder mehrere Schlitze 46 ausgebildet. Der erste Rohrabschnitt 42, die kreisförmige Platte 43 und der zweite Rohrabschnitt 44 weisen eine Durchgangsbohrung 47 zur Aufnahme eines Schaftes eines Bestrahlungsbougies auf. Die Durchgangsbohrung 47 weist einen Durchmesser auf, der geringfügig größer ist als der Außen­ durchmesser des Schaftes. Im offenen Zustand ist die zweite Quetsch-Schraubenverbindung 13 längs des Schaftes des Bestrah­ lungsbougies verschiebbar. Auf den zweiten Rohrabschnitt 44 ist eine Rändelmutter 48 schraubbar. Über die Verschraubung der Rändelmutter mit dem zweiten Rohrabschnitt 44 kann der Schlitz 46 mehr oder weniger stark zusammengedrückt werden. Wird die Rändelmutter 48 auf den zweiten Rohrabschnitt 44 auf­ geschraubt, so kann damit die zweite Quetsch-Schraubenverbindung 13 kraftschlüssig mit dem Schaft des Bestrahlungsbougies ver­ bunden werden. Im Außenbereich der kreisförmigen Platte 43 sind Bohrungen 49, 50 vorgesehen, die einem Halteband als Fixa­ tionspunkte dienen.
Fig. 6 zeigt die zweite Quetsch-Schraubenverbindung 13 in Draufsicht.
Fig. 7 zeigt den körperfernen Endabschnitt eines Schaftes 51 eines Bestrahlungsbougies mit einer ersten Quetsch-Schraubenver­ bindung 12. Die erste Quetsch-Schraubenverbindung 12 setzt sich aus einer Rändelmutter 52 und einem entsprechenden Gegen­ stück 53 zusammen, das form- und kraftschlüssig mit dem Schaft 51 verbunden ist. Das Gegenstück 53 weist einen Durchgang auf, der dem Lumen des Schaftes entspricht und für die Aufnahme eines Mandrins bzw. einer Afterloading-Sonde geeignet ist. Über eine Verdrehung der Rändelmutter 52 kann ein Applikationsschlauch 54 lagefixiert bzw. durch ein Öffnen der Rändelmutter 52 für Längsverschiebungen freigegeben werden. Der Applikationsschlauch 54 weist einen Führungskanal 55 zur Aufnahme und Führung eines radioaktiven Präparats auf. Die Funktionsweise der ersten Quetsch-Schraubenverbindung 12 ent­ spricht der in der Fig. 5 beschriebenen Funktionsweise für die zweite Quetsch-Schraubenverbindung 13.

Claims (14)

1. Bestrahlungsbougie zur Bougierungs- und kontrollierten Strahlungsbehandlung von stenosierenden Tumoren menschlicher Hohlorgane, insbesondere im Bereich von Speiseröhre, Dickdarm oder Harnröhre, mit einem sich zum zweiten Ende (6; 20) hin stufenlos verjüngenden Schaft (8; 15; 31), der eine Längsbohrung (11; 18; 35) zur Aufnahme eines Mandrins aufweist, die von einem ersten offenen Ende (3) zu einem zweiten Ende (6; 20) verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsbohrung (11; 18; 35) ein im Durchmesser unterschiedliches erstes und zweites Lumen aufweist, daß die Lumenänderung vom zweiten Lumen zum ersten Lumen als Anschlag für ein strahlendes Präparat ausgebildet ist, wobei das erste Lumen den Mandrin und das zweite Lumen den Mandrin oder das Präparat aufnehmen kann, daß das Präparat zumindest bis zum ersten Ende (3) in einem Applikationsschlauch (4; 26) geführt ist und daß das erste Ende (3) mit dem Applikationsschlauch (4; 26) verbindbar ist.
2. Bestrahlungsbougie nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich das Lumen der Längsbohrung (11; 18; 35) im Bereich der Schaftverjüngung verengt.
3. Bestrahlungsbougie nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der am proximalen Ende geschlossene Applikationsschlauch (4; 26) und das im Applikatonsschlauch (4) verfahrbare Präparat Teile einer Afterloading-Sonde sind, die in die Längsbohrung (11; 18; 35) einführbar ist.
4. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß am ersten offenen Ende (3) eine erste Quetsch-Schraubverbindung (12), die fest mit dem Schaft (8; 15; 31) verbunden ist, vorgesehen ist, durch die die Afterloading-Sonde in die Längsbohrung (11; 18; 35) einführbar ist.
5. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lumenänderung als ringförmige Stufe (36) oder als konische Verjüngung ausgeführt ist.
6. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (8; 15; 31) aus Kunststoff gefertigt ist und im Bereich der Lumenänderung Markierungen (40) aufweist.
7. Bestrahlungsbougie nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß Metallstücke als Markierungen (40) in Bohrungen, die quer zur Längsachse des Schaftes (8; 15; 31) verlaufen, eingearbeitet sind.
8. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (8; 15; 31) über seine gesamte axiale Länge eine Längsmarkierung aufweist.
9. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Ende (6; 20) ein Septum (22; 41) vorgesehen ist.
10. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein radioaktives Präparat (19; 27; 37′) durch den Applikationsschlauch (4; 26) in die Längsbohrung (11; 18; 35) bis zur Lumenänderung einführbar ist.
11. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestrahlungsbougie (1) eine zweite längs des Schaftes (8; 15; 31) im offenen Zustand verschiebbare Quetsch-Schraubenverbindung (13) aufweist, die kraftschlüssig am Schaft (8; 15; 31) fixierbar ist.
12. Bestrahlungsbougie nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Quetsch-Schraubenverbindung (13) Bohrungen zum Befestigen eines Haltebandes (13′) aufweist.
13. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß längs des Schaftes (8; 15; 31) eine zusätzliche Strahlenabschirmung vorgesehen ist.
14. Bestrahlungsbougie nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine körpernahe Spitze (33) des Bestrahlungsbougies röntgendicht ist.
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