DE403373C - Vorrichtung zum Wenden des keimenden Malzes - Google Patents

Vorrichtung zum Wenden des keimenden Malzes

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DE403373C
DE403373C DEB102028D DEB0102028D DE403373C DE 403373 C DE403373 C DE 403373C DE B102028 D DEB102028 D DE B102028D DE B0102028 D DEB0102028 D DE B0102028D DE 403373 C DE403373 C DE 403373C
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DE
Germany
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malt
blades
turning
germinating
switch
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DEB102028D
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FLORIMOND BOUTTENS
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FLORIMOND BOUTTENS
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/027Germinating
    • C12C1/0275Germinating on single or multi-stage floors
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C1/00Preparation of malt
    • C12C1/15Grain or malt turning, charging or discharging apparatus

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Vorrichtung zum Wenden des keimenden Malzes. Das Umstechen des Malzes während der Keimung auf der Malztenne, das bisher in unvollkommener Weise mittels Schaufeln geschah, kann nicht mit genügender Gleichmäßigkeit durchgeführt werden, um eine hinreichende und regelmäßige Lüftung der Körner zu sichern. Außerdem aber braucht man bei der Verwendung der Schaufeln berufsmäßige Arbeiter, was häufig Schwierigkeiten verursacht, insbesondere an den Sonntagen, wenn die Beete infolge der Erhitzung umgestochen werden sollten, was oft nicht möglich ist, weil das erforderliche Personal fehlt. ' Die Erfindung bezweckt nun, das Umstechen des Malzes mechanisch in der Weise durchführen zu lassen, daß ein gleichmäßiges und vollständiges Wenden auf eine angemessene Tiefe erfolgen kann. Der Vorgang kann so bedeutend schneller, mit größerer Gleichmäßigkeit und bei einer bedeutenderen Getreidemenge durchgeführt werden. Das Ergebnis ist eine vollkommene Lüftung des Malzes und infolgedessen eine lebhaftere und regelmäßigere Keimung.
  • Die Erfindung besteht darin, daß über der Malztenne eine Vorrichtung mit umlaufenden Schaufeln angeordnet wird, die auf einer Gleitbahn eine hin und her gehende Bewegung ausführen kann und deren Schaufeln oder Löffel in dem Maße, als die Vorrichtung vorrückt, in aufeinanderfolgenden regelmäßigen Intervallen in das keimende Gut bis zur Oberfläche der Malztenne eindringen und die gehobenen Körner nach hinten werfen. Auf diese Weise wird das Beet bei jedem Durchgang der Vorrichtung um etwa einen halben Meter weitergerückt. Diese Vorrichtung läuft auf einer Schienenführung, die das Umstechen des Gutes nur in einer Richtung gestattet, während der Apparat bei dem Rücklauf über das Beet angehoben wird und leer läuft.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Vorrichtung, auf ihren Führungsschienen rollend; Abb.2 ist eine entsprechende End- oder Seitenansicht, während Abb. 3 in kleinerem Maßstabe die Einrichtung der Laufbahn zeigt, wobei ein Teil in der Mitte herausgebrochen ist.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Umstechvorrichtung von einem Zylinder i gebildet, der in einem Rahmen z von rechteckiger Form auf seinem Lagerzapfen sich dreht. Das Gestell 2 ist beispielsweise aus U-Eisen gebildet. Auf dem Zylinder sind die Wendeschaufeln oder Löffel 3 in Reihen angeordnet, und zwar sind sie so nebeneinandergesetzt, daß jede von ihnen nur eine verhältnismäßig geringe Breite besitzt, damit sie auf eine nicht sehr große Menge des Gutes einwirken. Die angrenzenden Schaufeln überdecken sich gegenseitig derart, daß, da die Länge des Apparates gleich der Breite der Malztenne ist, kein Teil des Malzbeetes dem Wendevorgang sich entziehen kann. Diese Schaufeln besitzen die Form eines halben Löffels, d. h. sie weisen eine höhere vordere Kante und einen einseitig erhöhten Rand auf, die mit dem Boden des Löffels durch eine Längs-und eine Querkrümmung derart verbunden sind, daß das erfaßte Keimgut in der Querrichtung verlegt wird, ehe es in der Längsrichtung hinter den Wagen geworfen wird.
  • Der Rahmen 2 ruht auf Gleit- und Zugrollen 4, die paarweise vorn und hinten an der Vorrichtung angeordnet sind und die auf Führungsschienen laufen, die beispielsweise die Form eines U-Eisens haben und mit ihren äußersten Enden in die Mauern der Keimkammer eingemauert sein können.
  • Auf dem Rahmen 2 erheben sich vor und hinter der Achse des Zylinders i Ständer oder Stützen 5, die durch Traversen 6 und Querstücke 7 so miteinander verbunden sind, daß sie einen Rahmen bilden, auf dem ein Elektromotor 8 gelagert ist, der die Vorrichtung antreiben soll. Die Welle 9 dieses Motors ruht in passenden Lagern io und trägt je ein Zahnrad =i, das die Bewegung auf ein Zahnrad 12 auf den Drehzapfen 13 des Zylinders i überträgt. Zwischen beiden Zahnrädern ist eine Übersetzung 1..1. angeordnet, deren Zahnräder die Geschwindigkeit des Motors auf ein passendes Verhältnis vermindern, so daß, wenn beispielsweise der Motor iooo Touren in der Minute hat, die Umlaufgeschwindigkeit des Zylinders etwa 35 Touren beträgt. Das Zahnrad 12 auf dem Drehzapfen des Zylinders i greift in ein Zahnrad von größerem Durchmesser, welches auf der `'Pelle der vorderen Gleitrollen 4 verkeilt sitzt, die die Zugrollen bilden.
  • Über den Schienen 15, welche die Laufbahn der Vorrichtung bilden, ist eine andere Bahn eingerichtet, die von der erstgenannten ungefähr 0,30 m entfernt liegt, d. h. in einer Höhe, die etwa gleich derjenigen der Kornbeete ist, über welche die Vorrichtung bei ihrer Rücklaufbewegung, d. h. während des Leerlaufes, hinweggehen muß. Diese Hilfsbahn 16 hat die gleiche Länge wie die Malztenne und besitzt an ihren beiden Enden Zungenweichen 17 und 18, die durch Scharniere mit ihr verbunden sind. Die Weiche 17 ruht gewöhnlich mit ihrem freien Ende auf der normalen Bahn 15, während die andere, 18, durch eine Feder i9 derart angehoben ist, daß sie die Verlängerung der Hifsbahn 16 bildet und in dieser Lage durch einen beliebigen Anschlag oder Widerlager festgehalten werden kann.
  • Wenn der Motor 8 in Gang gesetzt wird, dreht sich der Zylinder i, und die Schaufeln 3 greifen in die Körnerbeete auf der Malztenne, während die Vorrichtung sich langsam in Pfeilrichtung 20 längs des Schienenweges 15, auf dem sie ruht, verschiebt. Nachdem die Vorrichtung über die Enden des Malzbodens hinaus ist, gehen die Zugrollen unter der Zungenweiche 17 hindurch, diese fällt infolge ihres eigenen Gewichtes sogleich wieder herunter, nachdem die Vorrichtung vorüber ist. In diesem Augenblick kommt der Anker des Motors in Kontakt mit einem Umschalter, der die Drehrichtung ändert, und die Vorrichtung beginnt ihren Rückweg. Die Gleitrollen laufen nun an der Zungenweiche 17 hinauf und gelangen auf die Hilfsbahn 16, wodurch die ganze Vorrichtung über die Malztenne so weit angehoben wird, daß die Schaufeln nicht mehr mit dem Getreide in Berührung kommen können. Am Ende des Schienenweges 16 gelangt die Vorrichtung auf die Weiche 18, die unter ihrem Gewicht sich um ihr Gelenk, die Feder i9 überwindend, nach unten dreht und die Verbindung mit dem normalen Schienenweg 15 wiederherstellt.
  • Sobald die Vorrichtung wieder auf den Schienenweg 15 gelangt und die Weiche 18 vollständig verlassen hat, hebt sich diese wieder unter der Einwirkung der Feder i9, während der Motor auf einen Ausschalter trifft und angehalten wird. Er wird erst nach einer gewissen Zeit wieder in Gang gesetzt, welche durch die Dauer der Lüftung, die notwendig ist, um eine vollkommene Keimung zu erhalten, bestimmt wird.
  • Es ist augenscheinlich, daß man im einzelnen von der beschriebenen Anordnung abweichen und Änderungen vornehmen kann, ohne das Prinzip der Erfindung zu ändern. So könnte man ohne Schwierigkeit die Zahl der Schaufeln am Zylinder vergrößern oder verkleinern oder die Vorrichtung mit einer beliebigen Zahl Umstechzylinder einrichten. Man könnte auch beispielsweise eine Entkupplungsvorrichtung einbauen, welche den oder die Schaufelzylinder beim Rückgang außer Tätigkeit setzen, während die Zugrollen in diesem Falle unmittelbar vom Motor angetrieben werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Wenden des keimenden :Malzes, die, durch einen Elektromotor angetrieben, über der Tenne eine hin und her gehende Bewegung ausführt und mit entgegen der Bewegung der gesamten Vorrichtung laufenden Schaufeln versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung auf zwei übereinanderliegenden Schienenwegen läuft, die an ihren Enden durch an die obere Schiene angelenkte Weichenzungen so verbunden sind, daß die eine (17) am Ende des Vorwärtsganges hinter der auf dem unteren Schienenweg laufenden Vorrichtung nach unten fällt, so daß beim Beginn des Rückwärtsganges die ganze Vorrichtung auf die oberen Schienen geleitet wird und die Schaufeln außer Eingriff mit dem Malz kommen; am Ende des Rückwärtsganges schnellt die andere Weichenzunge (18) durch Federwirkung nach oben, so daß die Wendevorrichtung mit den inzwischen wieder in Eingriff gekommenen Schaufeln den Vorwärtsgang auf den unteren Schienen zurücklegt.
DEB102028D 1921-10-16 1921-10-16 Vorrichtung zum Wenden des keimenden Malzes Expired DE403373C (de)

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