DE403397C - Injektionsspritze - Google Patents
InjektionsspritzeInfo
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- DE403397C DE403397C DEN20141D DEN0020141D DE403397C DE 403397 C DE403397 C DE 403397C DE N20141 D DEN20141 D DE N20141D DE N0020141 D DEN0020141 D DE N0020141D DE 403397 C DE403397 C DE 403397C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/178—Syringes
- A61M5/28—Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle
- A61M5/281—Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule
- A61M5/282—Syringe ampoules or carpules, i.e. ampoules or carpules provided with a needle using emptying means to expel or eject media, e.g. pistons, deformation of the ampoule, or telescoping of the ampoule by compression of deformable ampoule or carpule wall
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Description
Es gibt Injektionsspritzen, bei welchen eine mit der Kanüle verbundene Ampulle aus
einem Beutel von elastischem Material, wie Gummi o. dgl., besteht. Die das Arzneimittel
enthaltende Ampulle wird dabei steril aufbewahrt, so daß die Injektionsspritze ohne
jede Veränderung und ohne Sterilisation sofort gebrauchsfertig ist. Die Neuerung besteht
in einer besonders einfachen und zweckmäßigen Art der dauernden Verbindung der elastischen Ampulle mit der Kanüle. Gemäß
der Erfindung besitzt die Ampulle, die ganz oder teilweise aus einem elastischen Material,
z. B. Gummi, Kautschuk o. dgl., besteht, eine obere Öffnung mit verstärktem
Rande, während die Kanüle am unteren Ende einen Flansch von solcher Größe besitzt, daß
er in die elastische verstärkte Mündung der Ampulle eingesprengt werden kann. Vorteilhaft
kann unter dem in die Ampulle eingesprengten Flansch der Kanüle noch ein zweiter Flansch aus biegsamen Metall angeordnet
sein, der über den verstärkten Rand der Ampullenmündung gegen den Luienflansch
der Kanüle umgebogen oder umgebördelt wird, wodurch eine dauernde unlösliche und luftdichte Verbindung von Ampulle
und Kanüle erzielt wird.
Injektionsspritzen, bei denen eine das Arzneimittel enthaltende zusammendrückbare
Tube mit der Injektionsnadel dauernd verbunden ist, sind bekannt. Demgegenüber hat die
Anordnung gemäß der Erfindung den Vorteil, daß die Einsetzung der Kanüle in die Ampulle durch einfaches Zusammenbiegen
auch in solchen Arzneimittelfabriken erfolgen kann, in denen keine Metallarbeiter zur Verfügung
stehen, und daß bei der Aufbewahrung und Handhabung eine dauernde Sterilität leicht erzielt werden kann. Auch eine Verbindung
von Kanüle und elastischem Flüssigkeitsbehälter durch Verschraubung, wie sie bei größeren Spritzen bekannt ist, gewährt
nicht die Vorteile der Anordnung nach der Erfindung, da hierbei eine besondere Bearbeitung
des' Mundstücks der Ampulle erforder-
Hch ist und die Dichtigkeit der Verbindung und Sterilität des Inhalts unsicher ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Injektionsampulle nach der Erfindung
in Abb. ι in einem Längsschnitt dargestellt. Abb. 2 zeigt einen Behälter zum
Aufbewahren einer solchen Ampulle.
Die Spritze hzw. Ampulle besteht bei diesem Ausf ühruingsbeispiel aus der Ampulle e,
ίο die aus elastischem Material, z. B. Gummi,
hergestellt und mit dem Arzneimittel o. dgl. gefüllt ist. Die Ampulle besitzt am Rande
ihrer Mündung eine Verdickung g. Die Spritzkanüle trägt am unteren Ende einen Flansch k
von solcher Größe, daß er in die elastische: Mündung der Ampulle e eingesprengt werden
kann. In geeigneter Entfernung von diesem Flansch h ist ein zweiter Flansch / aus biegsamem
Metall angeordnet, der über den verstärkten Randg der Ampulle in der in Abb. 1
punktiert angedeuteten Weise umgebördelt oder gegen den Innenflansch h angepreßt
werden kann, so daß die Ampulle durch diese beiden Flansche / und h unlösbar mit der
Kanüle verbunden ist. Ferner besitzt die Spritzkanüle noch einen dritten Flansch r in
geeigneter Entfernung von dem Flansch /. Zwischen diesen beiden Flanschen wird ein
gabelförmiger Träger oder zweiteiliger Deckel ο, ρ des zylinderförmigen Gefäßes in der aus
Abb. 2 ersichtlichen Weise so gelegt, daß die mittlere Öffnung q des Deckels ο, ρ das Rohr
der Kanüle d umschließt und die Flansche r bzw. / auf der Außen- bzw. Innenseite des
Deckels ο, ρ zu liegen kommen, so daß dieser Deckel, für welchen auch ein entsprechender
gabelförmiger Träger oder Rost dienen kann, als Widerlager nach beiden Seiten dient. Der
Boden des büchsenförmigen Behälters I ist offen und nur sein Rand m etwas nach innen,
umgebördelt. In dem Behälter / ist ein gewölbter Boden ti beweglich eingelegt, so daß
die gefüllte Ampulle e in den zylinderförmigen Behälter (Abb. 2) allseitig eingeschlossen,
und während der Injektion unverrückbar festgehalten werden kann.
Claims (2)
1. Injektionsspritze, bei welcher eine mit der Kanüle verbundene steril aufbewahrte,
das Arzneimittel enthaltende Ampulle aus einem Beutel von elastischem-Material,
wie Gummi o. dgl., besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Ampulle eine obere Öffnung mit verstärktem Rande
besitzt, in welchen die Kanüle mit einem am unteren Ende angeordneten Flansch eingesprengt ist.
2. Injektionsspritze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter dem
in die Ampulle eingesprengten Flansch (A) der Kanüle ein zweiter Flansch (/) aus
biegsamem Metall angeordnet ist, der über den verstärkten Rand der Ampullenmündung
gegen den Innenflansch umgebogen oder umgebördelt wird, um die Ampulle mit der Kanüle dauernd unlöslich und luftdicht
zu verbinden.
Abb. 1.
ä £-
Abb.
2TL
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN20141D DE403397C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Injektionsspritze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN20141D DE403397C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Injektionsspritze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE403397C true DE403397C (de) | 1924-10-01 |
Family
ID=7341157
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN20141D Expired DE403397C (de) | 1921-07-15 | 1921-07-15 | Injektionsspritze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE403397C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2578814A (en) * | 1947-12-20 | 1951-12-18 | Kollsman Paul | Device for hypodermic injections |
| US3093133A (en) * | 1958-07-01 | 1963-06-11 | S & R J Everett & Co Ltd | Hypodermic apparatus |
| US3434468A (en) * | 1962-11-28 | 1969-03-25 | Abbott Lab | Blood sampling device with cannula holder |
-
1921
- 1921-07-15 DE DEN20141D patent/DE403397C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2578814A (en) * | 1947-12-20 | 1951-12-18 | Kollsman Paul | Device for hypodermic injections |
| US3093133A (en) * | 1958-07-01 | 1963-06-11 | S & R J Everett & Co Ltd | Hypodermic apparatus |
| US3434468A (en) * | 1962-11-28 | 1969-03-25 | Abbott Lab | Blood sampling device with cannula holder |
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