DE403436C - Elektrische Spulenleitung geringer Verzerrung - Google Patents
Elektrische Spulenleitung geringer VerzerrungInfo
- Publication number
- DE403436C DE403436C DEA40373D DEA0040373D DE403436C DE 403436 C DE403436 C DE 403436C DE A40373 D DEA40373 D DE A40373D DE A0040373 D DEA0040373 D DE A0040373D DE 403436 C DE403436 C DE 403436C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coils
- frequencies
- line
- low distortion
- inductance
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 7
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 3
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 3
- 230000002238 attenuated effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 6
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 2
- 240000001973 Ficus microcarpa Species 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000005611 electricity Effects 0.000 description 1
- 230000008030 elimination Effects 0.000 description 1
- 238000003379 elimination reaction Methods 0.000 description 1
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 1
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 230000008569 process Effects 0.000 description 1
- 238000007634 remodeling Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01B—CABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
- H01B11/00—Communication cables or conductors
- H01B11/02—Cables with twisted pairs or quads
- H01B11/12—Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
- H01B11/16—Cables, e.g. submarine cables, with coils or other devices incorporated during cable manufacture
Landscapes
- Coils Or Transformers For Communication (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 27. SEPTEMBER 1924
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVi 403436 -KLASSE 21 c GRUPPE
(A 40373 VIII j'21 c1)
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*). Elektrische Spulenleitung geringer Verzerrung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20.JuIi 1923 ab.
Die Erfindung hat zum Ziel, einzelnen Gliedern von elektrischen Spulenleitungen eine
derartige Ausbildung zu geben, daß über die Leitung nur ein wohlbestimmter Frequenzbereich,
beispielsweise im Gebiete des Sprechbereiches von ω=3000 bis «'= r4000, möglichst
gleichmäßig durchgelassen wird, die Grenzgebiete unterhalb von w = 3000 und oberhalb
von 01 = 14000 aber sehr stark gedämpft
werden. Zu diesem Zwecke werden einzelne Pupinspulen etwa am Anfang und am Ende der Leitung und die Zwischenspulen mit mehreren
nach dem Prinzip der Spannungs- oder Stromresonanz abstimmbaren Schwingungsgebilden
unter Benutzung der Eisenkerne gekoppelt, die als Nebenschlüsse zu der Hinleitungsspule
und der Rückleitungsspule oder parallel zu ihnen liegen können, oder es
werden die Pupinspulen selbst derhentsprechend abgestimmt. Die Windungen können
außerdem auf dem Eisenkern im entgegengesetzten Sinne gewickelt sein, so daß die
abzudrosselnden Ströme den Eisenkern entgegengesetzt magnetisieren. Die Schwingungsgebilde
werden aus Induktivität, Kapazität und Widerstand oder deren Kombination im Verhältnis zueinander und in Rücksicht auf
die elektrische Größe der Leitung nebst Spulen und der gewünschten Änderung mit-der
Periodenzahl bemessen und gekoppelt. Die Anwendung solcher Schwingungsgebilde ist für
andere Zwecke und mit entsprechend anderer Bemessung der Teile bereits bekannt. Als
Kapazität kann auch die Eigenkapazität der Leitungsabschnitte benutzt werden. Nach erfolgter
Umbildung weisen die Spulenleitungen folgende Kennzeichen auf:
1. Anfang und Ende der Leitung sind identisch, sofern sie zusammen umgebildet
werden.
2. Das erste Spulenglied ist beispielsweise mit Schwingungsgebilden von der unteren
Grenzfrequenz ω = 3000, das letzte mit solchen
oberhalb von w — 14 000 gekoppelt oder dementsprechend abgestimmt.
3. Die Zwischenspulen sind sodann derart abgestimmt oder mit abgestimmten Schwingungsgebilden gekoppelt, daß für den zwischen
den Grenzfrequenzen liegenden Frequenzbereich die Form der Wellen während der Fortpflanzung über diese Glieder zu einer
möglichst verzerrungsfreien Frequenzkuifve führt.
4. Die Anzahl der Lage der Elemente kann für diesen Zweck beliebig gewählt
werden.
In den Abb. 1 bis 3 sind einige Beispiele der Erfindung schematisch dargestellt, wobei
die Drosselkreise zweckmäßig symmetrisch in die einzelnen Zweige der Leitung geschaltet
sind. Abb. 1 zeigt als Beispiel die Überbrückung der Pupinspule S mittels abgestimmter
Nebenschlüsse. Der Schwingungskreis, der aus der Induktivität L und. der Kapazität C besteht, schließt die Spule bei
seiner Resonanzfrequenz (LC) praktisch kurz. Für Periodenzahlen aber, die über der Resonanzfrequenz
liegen, wirkt der Schwingungs-
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Georg Respondek in Berlin-Halensee.
kreis (LC) wie eine Induktivität, deren Wert durch die Größe L bestimmt ist. In Abb. 2
ist ein Beispiel für den Fall magnetischer Kopplung dargestellt, um Unsymmetrie in der
Stromverteilung auf der Hin- und Rückleitung zu vermeiden. Auch hier bedeutet (L1C1L2)
den Schwingungskreis. Unterstützt die magnetomotorische Kraft des Stromes in seiner
Wicklung diejenige des Stromes in der Pupinspule S bei gleicher Phase, so ist die Wirkungsweise
die gleiche wie bei der Schaltung nach Abb. 1. Der Höchstwert der Gesamtinduktivität
ist jedoch infolge des gemeinschaftlichen Kraftflusses größer als im ersteren
Falle. In Abb. 3 ist mittels des Resonanzkreises (L3C3L4) ein Beispiel dargestellt, gleichfalls
um Unsymmetrie in der Stromverteilung auf der Hin- und Rückleitung und außerdem,
um magnetische Spannungsschwankungen des Eisenkernes für die zu drosselnden Frequenzen
zu vermeiden. Um dies zu erreichen, ist es erforderlich, daß die Kopplungskreise gleiche
Beziehungen zum magnetischen Stromkreis des j Eisenkernes haben. Hierzu wird der Win- ;
dungssinn der beiden Wicklungen der Resonanzkreise derart gewählt, daß jeder der in
der Richtung der Pfeile fließenden Resonanzströme in dem gemeinschaftlichen Eisenkern
gleich große, aber entgegengesetzt gerichtete magnetomotorische Kräfte induziert, so daß
für die gewählten Grenzfrequenzen innerhalb des Kernes in jedem Augenblick ein gleicher
Kraftlinienfluß in dem einen und in dem anderen Sinne fließt und die magnetischen
Energieschwankungen infolgedessen veränderlich oder gleich Null sind. Die verschiedenen
Schaltungen können einzelne oder gemeinsame Verwendung finden, und zwar bei Einfach-
und Mehrfachleitungen sowie bei Vielfachverkehr.
Durch diese Ausbildung einiger Pupinspulen ist erreicht, daß bei einer mit solchen
Spulen belasteten Fernsprechleitung die Dämpfungskonstante für alle Frequenzen, die
übertragen werden sollen, auf einheitliche \ Größe gebracht ist und damit die schädliche
Verzerrung bei der Übertragung über die Spulenleitung wegfällt. Beim Betriebe über
Verstärker ist es durch dieses Mittel auch möglich, die Siebketten zu beseitigen.
Die Anordnung hat auch den weiteren Vorteil, daß sie als Schutz gegen induktive Störungen
von Fernsprechleitungen verwendet werden kann, und zwar, um Nebensprechen j oder Störungen durch Starkstromleitungen zu I
beseitigen. Vor allem wird das Nebensprechen, das hauptsächlich durch die höheren Frequen- j
zen der Sprache verursacht wird, stark ver- ' mindert. Bei den Störungen von Schwachstromleitungen
durch Starkströmleitungen sind verschiedene Fälle zu unterscheiden. Ein Teil der Störungen, und zwar besonders starke,
sind auf Störungen in den Starkstromleitungen selbst, verursacht durch Ausgleichsvorgänge
oder Kurzschlüsse, zurückzuführen. Diese Art von Störungen, die in den Spulenwicklungen
Stromstöße bis zu 1 Ampere hervorrufen können, werden am besten durch die Umgestaltung
der Spulentype vermindert. Weiterhin können Induktionsstörungen bei genügender Stärke der in den Starkstromleitungen
immer vorhandenen hörbaren Oberschwingungen auftreten. Die Beseitigung dieser letzteren Störungen, die durch die Einführung
der Verstärker bei der Überbrückung großer Entfernungen noch schwieriger ist; gelingt
gleichfalls durch die Erfindung. Wie bekannt, treten schon bei einer kleinen Zahl von Verstärkern
empfindliche Störungen auf. Dies ist der Grund, weshalb die Anforderungen wesentlieh
erhöht werden müssen, um die Schwachstromleitungen von dieser Art Induktionsstörungen freizuhalten. Die den Gegenstand
der Erfindung bildende Anordnung wird in diesem Fall bei denjenigen Spulen angewandt,
die im Störungsgebiet liegen, oder einem Teil derselben.
Claims (3)
1. Elektrische Spulenleitung geringer Verzerrung, dadurch gekennzeichnet, daß
die über die Leitung verteilten Pupinspulen selbst derartig abgestimmt sind oder daß
in Serie, parallel oder symmetrisch zu den Wicklungen der Spulen, Nebenschlüsse gelegt
werden, die aus Induktivität, Kapazität und Widerstand oder deren Kombination bestehen und mit den Windungen
der Spulen elektrisch derart gekoppelt sind, daß die unterhalb oder oberhalb zweier Grenzfrequenzen liegenden Frequenzen
stark gedämpft werden, während der zwischen den beiden Grenzfrequenzen liegende Frequenzbereich praktisch gleichförmig
gemacht wird.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Windungen
der Kopplungskreise entgegengesetzt gerichtet auf die Eisenkerne gewickelt sind,
zum Zwecke, die Induktivität für eine Frequenz oder die Grenzfrequenz veränderlich
oder gleich Null zu machen.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
Kapazität auch die Eigenkapazität der Leitungsabschnitte benutzt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40373D DE403436C (de) | 1923-07-20 | 1923-07-20 | Elektrische Spulenleitung geringer Verzerrung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40373D DE403436C (de) | 1923-07-20 | 1923-07-20 | Elektrische Spulenleitung geringer Verzerrung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE403436C true DE403436C (de) | 1924-09-27 |
Family
ID=6931931
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA40373D Expired DE403436C (de) | 1923-07-20 | 1923-07-20 | Elektrische Spulenleitung geringer Verzerrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE403436C (de) |
-
1923
- 1923-07-20 DE DEA40373D patent/DE403436C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE112014001409T5 (de) | Integrierte magnetische Baugruppen und Verfahren zu ihrem Zusammenbau | |
| DE544632C (de) | Transformator mit regelbarem Spannungsabfall, insonderheit fuer die Zwecke der elektrischen Lichtbogenschweissung | |
| EP0380582B1 (de) | Drosselspule | |
| DE475220C (de) | Schaltung eines Hochfrequenzverstaerkers fuer einen Radioempfangsapparat | |
| DE1090266B (de) | Verstaerkeranordnung | |
| DE375096C (de) | Anordnung zur Verminderung des kapazitiven Erdschlussstromes bei Hochspannungsnetzenmit Drosselspulen zwischen jeder Netzphase und Erde | |
| DE757164C (de) | Drei- oder Mehrphasentransformator | |
| DE583983C (de) | Transformator mit drei oder einer groesseren ungeraden Anzahl von nebeneinanderliegenden bewickelten Schenkeln zur Umformung von Einphasenstrom in Einphasenstrom | |
| DE1949617C3 (de) | Spannungseinstellbarer Transformator | |
| AT160795B (de) | Drehstromtransformator mit zumindest in den Schenkeln geteilten Eisenwegen. | |
| DE455949C (de) | Roehrensender | |
| AT116320B (de) | Einrichtung zur Regelung der Spannung eines Wechselstromnetzes. | |
| DE397046C (de) | Stromwandleranordnung mit Sicherung gegen UEberstroeme, besonders Kurzschlussstroeme | |
| DE910569C (de) | Gleichstromvormagnetisierte Drosselspule | |
| DE403873C (de) | Sicherheitssystem zum selbsttaetigen Abschalten fehlerhafter Teilstrecken von elektrischen Leitungsnetzen | |
| AT148072B (de) | Verfahren zum Betriebe eines mehrpoligen Wechselstromgenerators der Gleichpoltype zum Speisen mehrerer voneinander unabhängiger Stromkreise. | |
| AT85692B (de) | Spule für mit Selbstinduktion belastete Fernsprechleitungen in Doppelsprechschaltungen. | |
| DE451908C (de) | Einrichtung zur Erzeugung von geraden harmonischen und quasiharmonischen (bruchzaehlien) Wellen mittels statischer Frequenzwandler | |
| AT88290B (de) | Einrichtung zur Unterdrückung des Erdschlußstromes von Hochspannungsnetzen. | |
| AT232185B (de) | Hochfrequenz-Chirurgieapparat | |
| DE554636C (de) | Einfacher oder kettenartig zusammengesetzter elektrischer Wellenfilter | |
| AT85656B (de) | Spule zur Belastung von Telephonstromkreisen gemäß dem Pupinschen System. | |
| DE491199C (de) | Telegraphenkabel mit Spulenbelastung | |
| DE265595C (de) | ||
| DE973899C (de) | Kunstschaltung fuer Stromwandler |