DE403541C - Kontakteinrichtung bei elektrischen Messgeraeten und Relais, wobei gleichzeitig mit dem Kontaktschluss eine den Auflagedruck erhoehende Kraft zugeschaltet wird - Google Patents

Kontakteinrichtung bei elektrischen Messgeraeten und Relais, wobei gleichzeitig mit dem Kontaktschluss eine den Auflagedruck erhoehende Kraft zugeschaltet wird

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DE403541C
DE403541C DEH94280D DEH0094280D DE403541C DE 403541 C DE403541 C DE 403541C DE H94280 D DEH94280 D DE H94280D DE H0094280 D DEH0094280 D DE H0094280D DE 403541 C DE403541 C DE 403541C
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Germany
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contact
contact device
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relays
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Expired
Application number
DEH94280D
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ABB Training Center GmbH and Co KG
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Hartmann and Braun AG
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Publication of DE403541C publication Critical patent/DE403541C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/02General constructional details
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/64Contacts
    • H01H37/66Magnetic reinforcement of contact pressure; Magnet causing snap action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Force Measurement Appropriate To Specific Purposes (AREA)

Description

  • Kontakteinrichtung bei elektrischen meßgeräten und Relais, wobei gleichzeitig mit dem Kontaktschluß eine den Auflagedruck erhöhende Kraft zugeschaltet wird. Bei der Erfindung handelt es sich um die Aufgabe, Meßgeräte, insbesondere solche mit geringen Kräften, mit zuverlässigen Kontakten zu versehen.
  • Die Schwierigkeit ist in solchen Fällen eine doppelte. Einerseits haben bei derartig schwachen Kräften die Kontakte vielfach einen störend großen Übergangswiderstand., Es ist bekannt, diesen Mangel dadurch zu beheben, daß im Moment der Kontaktgebung eine zusätzliche Kraft ausgelöst wird, welche den Kontaktdruck erheblich erhöht. Eine solche Einrichtung ist ohne weiteres anzubringen, wenn der Kontakt nach Herstellung des Schlusses sich nicht wieder selbsttätig zu öffnen braucht. Die zweite Schwierigkeit liegt darin, daß Kontakte bei Instrumenten mit schwachen Richtkräften leicht kleben bleiben. Auch hiergegen sind Vorrichtungen bekannt, welche auf dem Gedanken beruhen, nach Herstellung des Kontaktes eine zusätzliche Kraft auszulösen, welche den Kontakt abhebt. Erfindungsgemäß werden beide zusätzlichen Kräfte, nämlich die druckverstärkende und die den Abriß herbeiführende, derart in Zusammenwirkung gebracht, daß die den Abriß herbeiführende mit einer zeitlichen Verschiebung gegen die druckverstärkende in Wirkung tritt.
  • Abb. i zeigt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Zeiger z eines Meßinstruments schließt, sobald er einen gewissen Ausschlag erreicht hat, den Kontakt k1. Hierdurch wird der Stromkreisel, G, s2, k1, s1 geschlossen. Hier ist G der Apparat, welcher durch den Kontakt betätigt werden soll, z. B. ein Signal oder ein Relais (das Signal G kann statt in Serie mit den Spulen s1 und s2 auch i parallel, oder in Serie oder parallel, in den Stromkreis 1I geschaltet werden). s1 ist eine ! Spule, welche so angeordnet ist, daß bei Strom- j durchgang der Kontaktdruck bei k1 verstärkt wird. s2 ist die Spule eines Relais mit dem Kontakt k2. Die Wirkung des Kontaktschlusses bei k1 ist dann die, daß zunächst durch die Wirkung der Spule s1 der Kontakt verbessert und damit das Signal G betätigt wird. Da der Strom gleichzeitig die Relaisspule s. durchfließt, so wird im Anschluß an den Strom im Stromkreis I auch der Kontakt k,$ und damit der Stromkreis 1I geschlossen. Die Spule s-, ist so angeordnet, daß sie der Wirkung der Spule s1 entgegenwirkt, und zwar sind die Verhältnisse so bemessen, daß die den Abriß hervorrufende Wirkung der Spule s3 größer ist als die kontaktverstärkende der Spule s1. Da nun das Relais R eine gewisse Trägheit hat. so setzt der Strom im Kreis 1I später ein als der Strom im Kreis I. Die Folge davon ist, daß nach der Betätigung des primären Kontaktes k1 zunächst verstärkter Kontaktdruck und Signal in Tätigkeit treten und erst eine gewisse Zeit später Kontakt k2 und infolge hiervon der Abriß des Kontaktes k1. Die Dauer, welche vergeht zwischen Schluß und Abriß des Kontaktes k1, hängt von der Trägheit des Relais R ab und läßt sich dadurch innerhalb weiter Grenzen willkürlich wählen. Da auch das primäre Meßsystem mit dem Zeiger z Trägheit besitzt, so vergeht eine geraume Zeit, bis der durch den Abrißstrom der Spule s3 zurückgeschleuderte Zeiger z umgekehrt und von neuem den Kontakt k1 schließt. Diese Pause, welche in dem Kontaktschluß k1 eintritt, hängt ab von der Schwingungsdauer des primären Systems, von der Größe des den Abriß verursachenden Impulses und von der der augenblicklichen Meßgröße entsprechenden Ruhelage des Zeigers z. Die Länge dieser Pause läßt sich deshalb einerseits regulieren durch entsprechende Wahl des Abrißimpulses, anderseits hängt sie ab von der augenblicklichen Meßgröße; sie gibt also bei gleichbleibendem Abrißimpuls einen Anhalt für die Meßgröße selbst.
  • Die zunächst etwas umständlich erscheinende Einrichtung läßt sich hinsichtlich der Anwendung von Stromspulen und Hilfsstromquellen in verschiedener Weise erheblich vereinfachen, insbesondere können die verschiedenen Spulen ganz oder teilweise gleichzeitig mehrere der angeführten Funktionen erfüllen, oder auch mit der normalen Spule des Meßinstruments identisch sein, oder es können die beiden Stromquellen e, und e2 ganz oder teilweise zusammenfallen.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer solchen vereinfachten Anordnung zeigt die Abb. 2. Der normale, die Spule s, des Meßwerkes durchfließende Strom wird von der Stromquelle b, geliefert. Sobald der Instrumentzeiger z den Kontakt k, schließt, liefert die Hilfsbatterie b2 einen Strom, welcher über die Spule s2, den Widerstand y2 und den Kontakt k, zur Batterie zurückfließt. Im Nebenschluß zu dem Widerstand y2 fließt dann gleichzeitig ein Teilstrom durch die Meßwerkspule s, von solcher Richtung, daß der Kontaktdruck bei k, verstärkt wird. Die Spule s2 ist ein Teil des Relais R. i Durch den erwähnten Strom wird deshalb der ' Kontakt k2 dieses Relais geschlossen. Sobald dies eintritt, liefert die Batterie b2 einen weiteren Strom, welcher über den Widerstand r3 I und die Punkte rra, n zur Batterie zurückfließt. Im Nebenschluß zu dem Widerstand y3 i liegt das Signalwerk G, welches demnach alsbald nach Schließung des Kontaktes k2 ertönt. Ferner liegt parallel zu einem Teil von r3 die Spule s3, welche den Zeiger z in dem zu s, entgegengesetzten Sinne beeinflußt, so das nach Schließung des Kontaktes k2 auch die abreißende Kraft der Spule s2 einsetzt. Nach erfolgter Öffnung von k, erfolgt auch die Offnung von k2 und damit die Unterbrechung des Signalstromes. Da indessen infolge der Trägheit und der elastischen Durchbiegung der betreffenden Teile die Öffnung des Kontaktes k, und die ', darauf folgende Öffnung des Kontaktes k2 eine gewisse Zeit beansprucht, so fließt nach Herstellung des Kontaktes k2 der Strom bei geeigneter Konstruktion und Schaltung durch das Signalwerk G genügend lange, um die Glocke zum Ertönen zu bringen. I Der Vorteil der genannten Einrichtung ist ein mannigfacher. Abgesehen davon, daß an der empfindlichen Kontaktstelle k,, k2 nur schwache Ströme geschlossen werden, kann man aus der Periode des Spieles (Kontaktschluß und Unterbrechung) sowohl akustisch wie optisch, Rückschlüsse auf die Größe der ursprünglichen Stromüberschreitung ziehen. Je stärker nämlich die Überschreitung des Kontaktwertes (gleichgültig, ob minimaler oder maximaler Kontakt in Frage kommt), um so kürzer sind die Unterbrechungspausen, so daß man aus der Häufigkeit der Alarmschläge Rückschlüsse auf die Bedeutung des Vorkommnisses ziehen kann, etwa auf eine zu hohe Wärmeentwicklung in einem Raume oder auf die Überlastung eines Motors, dessen Stromstärke mit einem gewöhnlichen Dreheiseninstrument gemessen wird. Bekanntlich ist es gerade bei letzterer Art von Meßinstrumenten, die nur über ein sehr geringes Drehmoment verfügen, bisher sehr schwer gewesen, einen zuverlässigen Kontakt anzubringen.

Claims (7)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: i. Kontakteinrichtung bei elektrischen Meßgeräten und Relais, wobei gleichzeitig mit dem Kontaktschluß eine den Auflagedruck erhöhende Kraft zugeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite, der ersten entgegenwirkende Kraft von größerer Stärke ausgelöst wird, jedoch so, daß die Wirkung der zweiten Kraft mit zeitlicher Verzögerung gegenüber der ersten zur Geltung kommt.
  2. 2. Kontakteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Kontaktschluß ein Zwischenrelais in Tätigkeit gesetzt wird, welches mit einer gewissen Trägheit anspricht und die rücktreibende Kraft auslöst.
  3. 3. Kontakteinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kontaktdruck verstärkende Kraft denselben Stromweg nimmt wie der normale, das Meßwerk bzw. den Kontakthebel betätigende Strom.
  4. Kontakteinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die rücktreibende Kraft den Weg durch die normale Stromspule nimmt.
  5. 5. Kontakteinrichtung nach Anspruch i bis a, dadurch gekennzeichnet, daß verstärkende und rücktreibende Kraft den Weg durch die gleiche Stromspule nehmen.
  6. 6. Kontakteinrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß verstärkende und rücktreibende Kraft den Weg durch die normale Stromspule nehmen.
  7. 7. Kontakteinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß verstärkende und rücktreibende Kraft von derselben Stromquelle geliefert werden.
DEH94280D Kontakteinrichtung bei elektrischen Messgeraeten und Relais, wobei gleichzeitig mit dem Kontaktschluss eine den Auflagedruck erhoehende Kraft zugeschaltet wird Expired DE403541C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1181818B (de) * 1960-09-02 1964-11-19 Vakutronik Veb Anordnung zur schnellen stabilen Umschaltung von Kontakten polarisierter Relais

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