DE4035520C2 - Verfahren und Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges - Google Patents
Verfahren und Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit eines FahrzeugesInfo
- Publication number
- DE4035520C2 DE4035520C2 DE19904035520 DE4035520A DE4035520C2 DE 4035520 C2 DE4035520 C2 DE 4035520C2 DE 19904035520 DE19904035520 DE 19904035520 DE 4035520 A DE4035520 A DE 4035520A DE 4035520 C2 DE4035520 C2 DE 4035520C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- count values
- microcomputer
- speed
- time
- main scanning
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P3/00—Measuring linear or angular speed; Measuring differences of linear or angular speeds
- G01P3/42—Devices characterised by the use of electric or magnetic means
- G01P3/44—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed
- G01P3/48—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage
- G01P3/481—Devices characterised by the use of electric or magnetic means for measuring angular speed by measuring frequency of generated current or voltage of pulse signals
- G01P3/489—Digital circuits therefor
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01D—MEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01D1/00—Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application
- G01D1/02—Measuring arrangements giving results other than momentary value of variable, of general application giving mean values, e.g. root means square values
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01P—MEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
- G01P11/00—Measuring average value of speed
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Combined Controls Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Anordnung zur Messung der
Geschwindigkeit eines Fahrzeugs, wobei durch Inkrementierung eines Zählers
Zählwerte gebildet werden, die Intervallen zwischen Impulsen entsprechen, die
mit Hilfe eines mit einem Rad umlaufenden Zahnkranzes erzeugt werden.
Zur Messung der Geschwindigkeit von Fahrzeuges wird im allgemeinen die
Drehgeschwindigkeit der Räder herangezogen. Bei bekannten Anordnungen
werden die Intervalle zwischen den Flanken eines mit dem Rad umlaufenden
Zahnkranzes gemessen. Dieses erfolgt dadurch, daß Zählimpulse höherer
Frequenz von einer bis zur nächsten Signalflanke eines mit Hilfe eines
geeigneten mit dem Zahnkranz im Wirkverbindung stehenden Sensors gezählt
werden.
Ein solches Verfahren ist aus der DE 30 10 432 A1 bekannt, wobei aus den
Zählwerten ein Mittelwert gebildet wird.
Digitale Regelungs- und Steuerungssysteme benötigen in relativ kurzen
Zeitabständen Meßwerte. Dieses verbietet die Auswertung einer vollen
Zahnkranzumdrehung, wobei sich Teilungsfehler des Zahnkranzes mitteln
würden.
Aus fertigungstechnischen Gründen weichen jedoch die einzelnen Segmente
des Zahnkranzes erheblich voneinander ab. Bei den üblichen Steuerungs- und
Regelungssystemen werden die Eingangsgrößen und damit auch die Abstände
zwischen den einzelnen Zähnen des Zahnkranzes zu äquidistanten
Zeitpunkten gemessen. Je nach Geschwindigkeit des Fahrzeugs kann es dabei
vorkommen, daß entweder in einem relativ kurzen Zeitraum viele verschiedene
Intervalle gemessen werden oder daß - im ungünstigsten Fall - mehrmals der
beispielsweise kleinste Abstand gemessen wird, gefolgt von einem
mehrmaligen Messen des größten Abstands. Daraus ergeben sich starke
Schwankungen der gemessenen Geschwindigkeit, die zudem in einem
Frequenzbereich auftreten, in dem mit Rücksicht auf eine ausreichende
Regelgeschwindigkeit eine Dämpfung nicht mehr möglich ist.
Gemäß der DE 34 25 472 A1 wird zur Korrektur des Teilungsfehlers eines
Impulsgebers ein Mittelwert der Zählwerte pro Impuls gebildet.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Verfahren zur Messung der
Geschwindigkeit eines Fahrzeugs anzugeben, mit welchem auch bei
Verwendung von nicht extrem eng tolerierten Zahnkränzen eine ausgeglichene
Geschwindigkeitsregelung ermöglicht wird, ohne daß die Regelung zu träge
wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß aus
mehreren zu verschiedenen Zeitpunkten gewonnenen Zählwerten ein Mittelwert
gebildet wird, wobei die zeitlichen Abstände der Zeitpunkte variiert werden.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird vermieden, daß je nach
gefahrener Geschwindigkeit ein und der gleiche Zahnabstand mehrmals
hintereinander ausgewertet wird. Damit wird verhindert, daß sich im Falle einer
größeren Abweichung
dieses Zahnabstandes ein Meßfehler mit einer Frequenz
ergibt, welche in den zur Regelung erforderlichen
Frequenzbereich fällt.
Eine Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht
darin, daß die Messung der Geschwindigkeit für ein
Regelungssystem erfolgt, welchem ein Hauptabtastzyklus
zugrundeliegt, und daß der Mittelwert aus mehreren
Zählwerten innerhalb des Hauptabtastzyklus gebildet wird,
wobei die Zählwerte zu unregelmäßigen Zeitpunkten gewonnen
werden. Dadurch ist eine vorteilhafte Anpassung der
erfindungsgeinäßen Maßnahmen an das Regelungssystem möglich.
Bei einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist
vorgesehen, daß in einem innerhalb des Hauptabtastzyklus
durchlaufenen Programm eines Mikrocomputers Zeitpunkte zur
Übernahme des Zählwertes aus einem den jeweiligen Zählwert
speichernden Register nach der Gleichung Tn(t) = I/n . fo±δi(t)
festgelegt werden, wobei Tn(t) der zeitliche Abstand
zwischen zwei Zeitpunkten, n die Zahl der innerhalb eines
Hauptabtastzyklus zu erfassenden Zählwerte, fo die
Abtastfrequenz für die Regelung und δi zeitabhängige Werte
sind, für die folgende Randbedingungen gelten:
- a) es sollte mindestens ein Zahnpaar gemessen werden, also δi[ms] < (3600 . U[m])/(N .V[km/h]) = δmin, wobei U der Radumfang, N die Zähnezahl des Zahnkranzes und V die Fahrzeuggeschwindigkeit ist;
- b) die vorzeichenrichtig gebildete Summe aller δi darf nicht
positiv werden, damit das Abtastintervall To = I/fo nicht
überschritten wird:
Vorzugsweise werden die zeitlichen Abstände von
Programmteilen gebildet, deren Laufzeiten von jeweils zu
verarbeitenden Daten abhängen.
Der Vorteil dieser Weiterbildung besteht darin, daß die
Bildung der zeitlichen Abstände ohne zusätzlichen Aufwand an
Hard- bzw. Software möglich ist. Es ist lediglich
erforderlich, die Programmteile, welche zu beliebigen
Aufgaben des Mikrocomputers dienen, derart zu gestalten, daß
sie in den oben angegebenen Zeitrahmen passen.
Eine vorteilhafte Anordnung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß
an den Zähler ein Register angeschlossen ist, das die
Zählwerte während des jeweils folgenden Intervalls
speichert, daß Ausgänge des Registers über eine
Schalteinrichtung (BUS-Treiber, BUS-Controller) mit dem
BUS-System eines Mikrocomputers verbunden sind, daß die
Schalteinrichtung von Steuersignalen des Mikrocomputers
steuerbar ist, die vom Mikrocomputer zu unregelmäßigen Zeitpunkten zur
Übernahme der Zählwerte erzeugt werden, und daß der Mikrocomputer aus
mehreren zu den verschiedenen Zeitpunkten gewonnenen Zählwerten einen
Mittelwert bildet.
Eine andere Weiterbildung der Erfindung besteht darin, daß
bei der Mittelwertbildung mindestens ein größter und
mindestens ein kleinster Zählwert nicht berücksichtigt wird.
Hierbei wird in vorteilhafter Weise ausgenutzt, daß die
Abweichungen der einzelnen Zahnabstände von ihrem Sollmaß
nicht gleichmäßig verteilt sind, sondern daß einzelne,
wenige Zahnabstände wesentlich stärker abweichen als die
meisten anderen.
Durch die in weiteren Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen
sind weitere vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der im Hauptanspruch angegebenen Erfindung möglich.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Eine
davon ist schematisch in der Zeichnung anhand mehrerer
Figuren dargestellt und nachfolgend beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung der Zeitpunkte für die Erfassung der
Zählwerte,
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Anordnung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens und
Fig. 3 ein Flußdiagramm eines Computerprogramms für die Erfassung der
Zählwerte
Fig. 4 ein Flußdiagramm zur Übernahme von Zählwerten in den Mikrocomputer
Fig. 5 ein Flußdiagramm zur Verarbeitung der Zählwerte.
Fig. 1 zeigt eine Zeitachse mit einem Hauptabtastzyklus T0. Innerhalb des
Hauptabtastzyklus werden zu fünf Zeitpunkten t1 bis t5 fünf Zählwerte erfaßt,
deren zeitliche Abstände T1 bis T5 untereinander bzw. zu dem Beginn des
Hauptabtastzyklus verschieden sind. Von einem Fünftel des Hauptabtastzyklus
T0/5 unterscheiden sie sich durch die zeitveränderliche Größe 8.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Anordnung zur Durchführung des
erfindungsgemäßen Verfahrens ist ein Sensor 1 vorgesehen, der jeweils beim
Passieren eins Zahnes eines Zahnkranzes 2 einen Rechteckimpuls erzeugt.
Der Abstand jeweils zweier Zahnflanken wird mit Hilfe eines Zählers 3
gemessen. Dazu werden einem Takteingang des Zählers 3 von einem
Quarzoszillator Zählimpulse zugeführt. Bei der folgenden Zahnflanke wird der
Wert des Zählers 3 in ein Register 5 eingeschrieben, wobei der jeweils
vorhergehend gespeicherte Zählwert überschrieben wird.
Der Ausgang des Registers 5 ist mit Eingängen eines BUS-Controllers 6
verbunden, der seinerseits über ein BUS-System 7 an einem Mikrocomputer 8
angeschlossen ist. Dieser fragt mit Hilfe eines Enable-Signals über den BUS-
Controller 6 den Inhalt des Registers 5 zu den in Fig. 1 dargestellten
Zeitpunkten t1 bis t5 ab.
Bei dem in Fig. 3 als Flußdiagramm dargestellten Programm
wird nach dem Beginn des Hauptabtastzyklus bei 11 ein erster
zeitveränderlicher Programmteil 12 abgearbeitet. Der
Programmteil 12 kann wie die anderen zeitveränderlichen
Programmteile Bestandteil eines beliebigen Programms sein -
beispielsweise für einen Soll/Istwert-Vergleich und die
Bildung einer Stellgröße. In Abhängigkeit von den jeweils zu
verarbeitenden Werten ändern sich die Laufzeiten der
zeitveränderlichen Programmteile von Durchlauf zu Durchlauf,
das heißt von Hauptabtastzyklus zu Hauptabtastzyklus.
Nach dem Programmteil 12 wird bei 13 der BUS-Treiber 6 (Fig.
2) aktiviert, so daß ein Zählwert in den Mikrocomputer 8
übernommen wird. In im einzelnen nicht dargestellter Weise
wird dieser Zählwert im Arbeitsspeicher des Mikrocomputers
abgelegt.
Danach wird ein zweiter zeitveränderlicher Programmteil 14
durchlaufen, auf den wiederum das Einlesen 15 eines weiteren
Zählwertes folgt, der ebenfalls abgelegt wird. Nach dem
n-ten zeitveränderlichen Programmteil 16 wird bei 17 der
n-te Zählwert gelesen und abgelegt. In einem Programmteil 18
wird der Mittelwert der Zählwerte errechnet und in einen
Geschwindigkeitswert umgewandelt. Daraufhin geht das
Programm in eine Warteschleife 19, bis die Zeit T0 von
beispielsweise 20 ms abgelaufen ist. Dann beginnt bei 11
wieder ein neuer Hauptabtastzyklus.
Bei dem anhand von Fig. 3 erläuterten Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens ergeben sich die
Meßzeitpunkte lediglich durch eine geeignete Programmierung,
ohne daß zusätzliche Programme oder zusätzliche Schaltungen
erforderlich sind. Es ist jedoch im Rahmen der Erfindung
auch möglich, für das Übernehmen der Zählwerte jeweils eine
Programmunterbrechung (Interrupt) auszulösen. Dazu kann
beispielsweise anstelle des BUS-Treibers 6 ein
BUS-Controller verwendet werden, der in der Lage ist, die Zeitpunkte t1 bis t5 zu
berechnen und jeweils einen Interrupt im Mikrocomputer 8 auszulösen. Zur
Synchronisierung erhält der BUS-Controller vom Mikrocomputer 8 ein
geeignetes Signal zu Beginn des Hauptabtastzyklus.
Das in Fig. 4 als Flußdiagramm dargestellte Programm bewirkt das
Übernehmen von Zählwerten in den Mikrocomputer und wird bei 21 gestartet.
Darauf folgt eine Programmverzweigung 22 in Abhängigkeit davon, ob bereits
ein Zeitgeberzähler abgelaufen ist, ob beispielsweise 5 ms vergangen sind. Ist
dieses nicht der Fall, wird das Programm bei 23 wieder verlassen und wieder
gestartet, wenn andere Programme im Mikrocomputer abgearbeitet sind. Ist
jedoch der Zeitgeberzähler abgelaufen, so wird bei 23 der Zählwert in den
Mikrocomputer übernommen und bei 24 einer Variablen Zi zugeordnet.
Danach erfolgt eine Verzweigung 25 in Abhängigkeit davon, ob die Anzahl i der
Zählwerte den Wert n erreicht hat. Ist dieses der Fall, so wird bei 26 i gleich 1
gesetzt. Ist der Wert n noch nicht erreicht, wird bei 27 i inkrementiert. In dem
folgenden Programmschritt 28 wird der Zeitgeberzähler neu gestartet, worauf
bei 23 das Programm gemäß Fig. 3 beendet ist. Ist das Programm gemäß Fig.
3 n-mal durchlaufen, so stehen n Zählwerte zur Verfügung.
Das in Fig. 5 dargestellte Programm verarbeitet die in Fig. 1 erläuterten
Zählwerte. Dazu beginnt das Programm mit einem Timer-Interrupt 31, der alle
20 ms erfolgt. Danach werden die Zählwerte Z1 bis Zn bei 32 der Größe nach
sortiert. Im Programmteil 33 werden der größte und der kleinste Zählwert
ignoriert. Im Anschluß daran erfolgt die Mittelwertbildung im Programmteil 34,
worauf bei 35 die Geschwindigkeitswerte aus dem Zählermittelwert Z berechnet
werden. Nach einer Tiefpaßfilterung 36 wird bei 37 der
Geschwindigkeitswert anderen Programmodulen, beispielsweise
zur Regelung der Fahrzeuggeschwindigkeit, zur Verfügung
gestellt.
Claims (7)
1. Verfahren zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeugs, wobei
durch Inkrementierung eines Zählers Zählwerte gebildet werden, die
Intervallen zwischen Impulsen entsprechen, die mit Hilfe eines mit einem
Rad umlaufenden Zahnkranzes erzeugt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß aus mehreren zu verschiedenen Zeitpunkten gewonnenen
Zählwerten ein Mittelwert gebildet wird, wobei die zeitlichen Abstände der
Zeitpunkte variiert werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messung
der Geschwindigkeit für ein Regelungssystem erfolgt, welchem ein
Hauptabtastzyklus zugrundeliegt, und daß der Mittelwert aus mehreren
Zählwerten innerhalb des Hauptabtastzyklus gebildet wird, wobei die
Zählwerte zu unregelmäßigen Zeitpunkten gewonnen werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem
innerhalb des Hauptabtastzyklus durchlaufenen Programm eines
Mikrocomputers Zeitpunkte zur Übernahme des Zählwertes aus einem
den jeweiligen Zählwert speichernden Register nach der Gleichung Tn(t)
= 1/n.f0±δi(t) festgelegt werden, wobei Tn(t) der zeitliche Abstand
zwischen zwei Zeitpunkten, n die Zahl der innerhalb eines
Hauptabtastzyklus zu erfassenden Zählwerte, f0 die Abtastfrequenz für die
Regelung und δi zeitabhängige Werte sind, für die folgende
Randbedingungen gelten:
- a) es sollte mindestens ein Zahnpaar gemessen werden, also δi[ms] < (3600.U[m])/(N.V [km/h]) = δmin', wobei U der Radumfang, N die Zähnezahl des Zahnkranzes und V die Fahrzeuggeschwindigkeit ist;
- b) die vorzeichenrichtig gebildete Summe aller 8 darf nicht positiv werden,
damit das Abtastintervall T0 = 1/f0 nicht überschritten wird:
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die zeitlichen Abstände von Programmteilen gebildet werden, deren
Laufzeiten von jeweils zu verarbeitenden Daten abhängen.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei der
Mittelwertbildung mindestens ein größter und mindestens ein kleinster
Zählwert nicht berücksichtigt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelwert
der Zählwerte oder der daraus berechnete Geschwindigkeitswert einer
Tiefpaßfilterung unterzogen werden.
7. Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges mit
einem Sensor, der jeweils beim Passieren eines Zahnes eines mit einem
Rad umlaufenden Zahnkranzes einen Impuls erzeugt, und mit einem
Zähler zur Bildung von Zählwerten, die Intervallen zwischen den
Impulsen entsprechen, zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch
1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zähler (3) ein Register (5)
angeschlossen ist, das die Zählwerte während des jeweils folgenden
Intervalls speichert, daß Ausgänge des Registers (5) über eine
Schalteinrichtung (BUS-Treiber, Bus-Controller) (6) mit dem BUS-System (7)
eines Mikrocomputers (8) verbunden sind, daß die Schalteinrichtung (6)
von Steuersignalen des Mikrocomputers (8) steuerbar ist, die vom
Mikrocomputer (8) zu unregelmäßigen Zeitpunkten zur Übernahme der
Zählwerte erzeugt werden, und daß der Mikrocomputer (8) aus mehreren zu
den verschiedenen Zeitpunkten gewonnenen Zählwerten einen Mittelwert
bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904035520 DE4035520C2 (de) | 1990-11-08 | 1990-11-08 | Verfahren und Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904035520 DE4035520C2 (de) | 1990-11-08 | 1990-11-08 | Verfahren und Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4035520A1 DE4035520A1 (de) | 1992-05-14 |
| DE4035520C2 true DE4035520C2 (de) | 1998-09-10 |
Family
ID=6417874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904035520 Expired - Fee Related DE4035520C2 (de) | 1990-11-08 | 1990-11-08 | Verfahren und Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4035520C2 (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4221891C2 (de) * | 1992-07-03 | 1995-10-19 | Audi Ag | Verfahren zur Korrektur von Winkelfehlern an einem Geberrad bei der Bestimmung der Momentandrehzahl eines rotierenden Körpers |
| US5594667A (en) * | 1992-07-10 | 1997-01-14 | Myers; Allen | Method and apparatus for baseline drift correction for a sensor |
| US5432502A (en) * | 1993-07-15 | 1995-07-11 | Milliken Research Corporation | Method and apparatus for monitoring signals from transducers and optical encoders |
| IT1280830B1 (it) * | 1995-03-28 | 1998-02-11 | Magneti Marelli Spa | Dispositivo di acquisizione dati per l'impiego in associazione ad una centralina elettronica |
| DE19535719A1 (de) * | 1995-09-26 | 1997-03-27 | Peter Dipl Ing Renner | Datenkomprimierung bei Messwerterfassungsgeräten |
| DE19959679A1 (de) * | 1999-12-10 | 2001-06-21 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren und Vorrichtung zur Unterdrückung von Drehzahlschwankungen |
| GB2478989A (en) * | 2010-03-26 | 2011-09-28 | Gm Global Tech Operations Inc | Determining speed of a multi-tooth wheel |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3010432A1 (de) * | 1979-03-23 | 1980-09-25 | Sun Electric Corp | Verfahren und vorrichtung zum dynamischen pruefen eines drehgebersystems |
| DE3425472A1 (de) * | 1984-07-11 | 1986-01-23 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren und vorrichtung zur digitalen bestimmung der zahl der umdrehungen sich drehender koerper |
-
1990
- 1990-11-08 DE DE19904035520 patent/DE4035520C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3010432A1 (de) * | 1979-03-23 | 1980-09-25 | Sun Electric Corp | Verfahren und vorrichtung zum dynamischen pruefen eines drehgebersystems |
| DE3425472A1 (de) * | 1984-07-11 | 1986-01-23 | Licentia Patent-Verwaltungs-Gmbh, 6000 Frankfurt | Verfahren und vorrichtung zur digitalen bestimmung der zahl der umdrehungen sich drehender koerper |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4035520A1 (de) | 1992-05-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0188433B1 (de) | Vorrichtung zur winkellageerfassung eines rotierenden teils | |
| DE3817704C2 (de) | ||
| DE4111072C2 (de) | ||
| DE2932050C2 (de) | Drehzahl-Meßgerät für Brennkraftmaschinen bzw. Geschwindigkeits-Meßgerät für Fahrzeuge | |
| DE4107777C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeugs | |
| EP0097826B1 (de) | Verfahren zur Steuerung eines Mikrorechners | |
| DE4035520C2 (de) | Verfahren und Anordnung zur Messung der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges | |
| EP0392182B1 (de) | Verfahren und Schaltung zur Auswertung von kontinuierlich auftretenden Zeitmarken | |
| DE3435539C2 (de) | ||
| DE3234575A1 (de) | Verfahren und anordnung zum messen von frequenzen | |
| DE68927195T2 (de) | Befehlsausgabesteuerungsmethode für Vektoroperationen | |
| DE3817705C3 (de) | Verfahren zur näherungsweisen Bestimmung niedriger Drehzahlen | |
| DE9010488U1 (de) | Schaltungsanordnung zur Verbesserung der zeitlichen Auflösung aufeinanderfolgender impulsförmiger Signale | |
| DE3815530C2 (de) | ||
| DE3872886T2 (de) | Uebertragung von geschwindigkeits- und drehzahlmesswerten. | |
| DE4035521A1 (de) | Verfahren und anordnung zur messung der geschwindigkeit eines fahrzeugs | |
| DE3216036A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum bestimmen der drehzahl einer drehachse | |
| EP0728260A1 (de) | Elektronische zählerschaltung | |
| DE3811735C2 (de) | Verfahren zur Frequenzmessung | |
| DE3812281A1 (de) | Kraftstoffregeleinrichtung | |
| DE3519716A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur auswertung einer information in frequenz und pulsbreite enthaltenden impulsfolge | |
| DE3021816C2 (de) | Vorrichtung zum Messen der momentanen Winkelgeschwindigkeit eines Motors | |
| DE3544427A1 (de) | Einrichtung zur anzeige von messwerten | |
| DE19534146A1 (de) | Anzeigeeinrichtung mit Zeiger | |
| DE19860378A1 (de) | Einrichtung zur Signalauswertung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: MANNESMANN VDO AG, 60326 FRANKFURT, DE |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |