DE403555C - Verfahren zum Vorwaermen der Verbrennungsluft fuer Kesselfeuerungen - Google Patents

Verfahren zum Vorwaermen der Verbrennungsluft fuer Kesselfeuerungen

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DE403555C
DE403555C DEG58273D DEG0058273D DE403555C DE 403555 C DE403555 C DE 403555C DE G58273 D DEG58273 D DE G58273D DE G0058273 D DEG0058273 D DE G0058273D DE 403555 C DE403555 C DE 403555C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M20/00Details of combustion chambers, not otherwise provided for, e.g. means for storing heat from flames

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

  • Verfahren zum Vorwärmen der Verbrennungsluft für Kesselfeuerungen. Es ist bekannt, bei Kesselanlagen die Verbrennungsduft für die Feuerungen vorzuwärmen, um eine bessere Ausnützung der Feuerung bei gleichzeitig erhöhter Kesselleistung und damit eine höhere Wirtschaftlichkeit der Anlage zu erzielen. Es ist auch bekannt, hierfür Abdampf oder Zwischendampf nutzbar zu machen, wobei der größte Teil der Verdampfungswärme dieses Dampfes wieder gewonnen werden kann. Gemäß der Erfindung geschieht bei solchen Dampfkesselanlagen, die mit Ekonomisern (Rauchgas= vorwärmern) ausgerüstet sind und bei denen ein Reservekessel als Wärmespeicher dient (in bekannter Weise durch Aufspeichern von heißem Wasser), die Vorwärmung der Verbrennungsluft in der Weise, daß diese durch die Züge des Ekonomisers des als Speicher dienenden Kemels hindurch, ohne daß die kalte Luft mit diesem Kessel in Berührung, kommt, der Feuerung des in. Betrieb befindlichen Kessels zugeführt wird, und daß dabei der Ekonomiser, der zu diesem Zweck von Wasser entleert sein muß, in bekannter Weise mit Zwischen- oder Abdampf geheizt wird. Der Ekonomiser dient also als Wärmeaustauschapparat in umgekehrtem Sinne wie in normalem Betrieb; er ist hierzu, wie eine einfache Nachrechnung ergibt, ohne weiteres imstande.
  • An Hand der Zeichnung soll an einem Ausführungsbeispiel das Verfahren gemäß der Erfindung näher erläutert werden. Von den beiden Dampfkesseln a und b ist nur a in regelmäßigem Betrieb, während b in Reserve steht und als Wärme- (Heißwasser-) Speicher dient. Hinter beiden Kesseln befindet sich je ein Ekonomiser c bzw. 4 von deren der erstere c in üblicher Weise geschaltet ist. Es durchziehen ihn also die Rauchgase des Kessels a, bevor sie in den Kamin e gelangen, und das Röhrensystem wird von dem Speisewasser des Kessels, das durch die Pumpe f gefördert wird, durchströmt. In die Leitung g zwischen Ekonomiser des ersten Kessels tt und Kamin e ist der in vorliegenden Fall offene Rauchschieber h eingebaut, in die Rauchgasleitung i des zweiten Kessels b der Rauchgas schieber k. Letzterer ist geschlossen, da der Kessel b nicht Ir Betrieb ist.
  • Am -vorderen Ende der Kessel ist ein Gebläse l aufgestellt, das durch die Leitung m an den Reservekessel b und durch die Leitung tt an den in Betrieb befindlichen Kessel;a derart angeschlossen ist, daß es durch die Züge des Ekonomisersd, gegebenenfalls auch durch die des Kessels b, Luft ansaugt und diese als Verbrennungsluft der Feuerung des Kessels a zuführt. Der Zutritt der Luft erfolgt durch den Ansaugeschachto und durch die Leitung p. Da.z- Röhrensystem des Ekonomisers d wir4 durch die Darnlafleitung g mit Zwischendampf oder Abdampf geheizt; das Kondenswasser kann durch die Leitung r abgeführt werden. Durch entsprechend angeordnete Ventile o. dgl. muß dafür gesorgt werden, daß die Umschaltung des Ekonomisers auf Heizbetrieb ohne Störung durchgeführt werden kann. Die .durch den Luftschacht o eintretende Luft wird im Ekonomiserd vorgewärmt und gelangt dann zur p'euerung des in Betrieb befindlichen Kessels c.. Durch Antrdnung von Klappen in den Zügen des Kessels b kann dafür gesorgt werden, daß die Heizflächen dieses Kessels nicht von der Luft umspült werden; man kann aber auch umgekehrt dafür sorgen, daß die vorgewärmte Luft diese Heizflächen berührt und entweder an sie Wärme abgibt oder von ihnen noch Wärme aufnimmt. Keinesfalls aber werden die Kesselheizflächen des, Kessels b von kalter Luft berührt.
  • Selbstverständlich ist es möglich, diese Anordnung nicht bloß bei zwei Kesseln, sondern. auch bei einer beliebigen Anzahl von solchen zu treffen, wobei außerdem durch entsj recbc-nde Schvltungsmöglichkeiten dafür gesorgt wird, daß je nach Bedarf die bestimmten Ekononniser herangezogen werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: Verfahren zum Vorwärmen der Verbrennungsluft für Kesselfeuerungen bei Dampfanlagen, in denen ein Reservekessel als Wärmespeicher (Heißwasserspeicher) dient, dadurch gekenuzeicLnet, R3aß die für den in Betrieb gehaltenen %sssel (ca) bestimmte Verbrennungsluft in der 'Weise durch die Züge des durch Zwischen- oder Abdampf beheizten Ekonomisers (d) des als Heißwasserspeicher dienenden Kessels (b) geführt 'wird, daß die kalte Luft mit diesem Kessel nicht in Berührung kommt.
DEG58273D 1923-01-11 1923-01-11 Verfahren zum Vorwaermen der Verbrennungsluft fuer Kesselfeuerungen Expired DE403555C (de)

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