DE403642C - Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Fluessigkeiten

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DE403642C
DE403642C DEN18683D DEN0018683D DE403642C DE 403642 C DE403642 C DE 403642C DE N18683 D DEN18683 D DE N18683D DE N0018683 D DEN0018683 D DE N0018683D DE 403642 C DE403642 C DE 403642C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/16Evaporating by spraying
    • B01D1/18Evaporating by spraying to obtain dry solids

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Trocknen von Flüssigkeiten.
  • Zum Trocknen von Flüssigkeiten aller Art (Lösungen, Emulsionen, Suspensionen usw.), insbesondere tierischen und vegetabilischen Ursprungs, wie Milch, Blut, Eier, Fruchtsäfte u. dgl., sind bereits Apparate in Verwendung, bei denen die betreffenden Flüssigkeiten mittels feiner Düsen oder schnellrotierender Behälter mit einem feinen, an der Seite durchlaufenden Schlitz in einem Luftstrom zerstäubt und getrocknet werden. Ein anderes Verfahren bringt diese Flüssigkeiten auf eine schnellrotierende Scheibe, um sie von dieser in einem feinen Schleier abzuschleudern und in einem Luftstrom zu trocknen. Die erstgenannten Verfahren haben den Nachteil, daß sich die Düsen oder feinen Schlitze infolge der meistens zähen oder klebrigen Beschaffenheit der Flüssigkeiten leicht verstopfen bzw. durch die eintrocknende Wirkung des Luftstromes verkrusten, während das letztgenannte Verfahren wohl diesen Übelstand vermeidet, dagegen infolge der schnellen Rotierung der Scheibe einen außerordentlichen Kraftverbrauch beansprucht. Außerdem leiden alle vorgenannten Verfahren darunter, daß den Flüssigkeiten infolge der kurzen Einwirkung des Luftstromes und der Anwesenheit der mit Feuchtigkeit gesättigten Luft bis zum Schlusse des Verfahrens nur eine ungenügende Feuchtigkeitsmenge entzogen wird, so daß die mit diesem Verfahren getrockneten Produkte nicht lagerfähig sind. Auch der Vorschlag, die Trocknung bzw. Nachtrocknung im Vakuum vorzunehmen, führte nicht zu einem lagerfähigen Gut, da hierbei die Trocknungsluft zwar verdünnt, nicht aber gegen Ende des Verfahrens durch trockne Luft ersetzt wurde.
  • Die genannten überstände werden durch das vorliegende Verfahren vermieden.
  • Dasselbe besteht im wesentlichen darin, daß, nachdem die Flüssigkeiten in bekannter Weise in einen sich drehenden Behälter eingeleitet und infolge der Zentrifugalkraft gegen den Rand dieses Behälters getrieben werden, sie in den Bereich eines aus dem Innern desselben aufsteigenden Preßluftstromes gelangen, welcher sie in Form eines Hohlzylinders nach oben hebt, der durch einen zweiten ihn umgehenden Preßluftstrom unter Vermeidung von durch Flüssigkeiten durchflossenen Düsen oder Schlitzen zerstäubt wird, Worauf die so zerstäubten Flüssigkeitsteilchen in an sich bekannter Weise von einem Warmluftstrom aufgenommen werden, an den sie den größten Teil ihres Wassergehaltes abgeben und der Warmluftstrom selbst infolge der raschen Verdunstung plötzlich so viel Wärme verliert, daß seine Temperatur unter jene Temperatur sinkt, welche schädlich auf die Flüssigkeiten einwirken würde. Die Nachtrocknung des so erhaltenen pulverförmigen Trockengutes erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß es von der Luft, mit welcher es bisher in Berührung stand und welche sich mit Wasserdampf gesättigt hatte, getrennt wird und einem Strom trockner Luft von geringer Temperatur ausgesetzt wird, wobei es den Rest seiner Feuchtigkeit verliert und dadurch unbegrenzt lagerfähig wird.
  • Statt in einen sich drehenden Behälter können die Flüssigkeiten aber auch in den Zwischenraum zweier ineinander angeordneter fester Behälter geleitet werden und durch Uberfließen über den Rand des inneren Behälters in den Bereich eines gleichfalls aus letzterem aufsteigenden Preßluftstromes gelangen, der sie ebenso wie oben in Form eines Hohlzylinders nach oben hebt, dessen weitere Behandlung sodann wie oben beschrieben erfolgt.
  • Hierbei kann sowohl die Zuflußmenge der Flüssigkeit als auch die Schichthöhe derselben auf ihrer l, Unterlage derart geregelt werden, daß bei der Trocknung der Flüssigkeiten trotz ihrer verschiedenartigen Zähigkeit und ihres ungleichmäßigen Wassergehaltes sowohl die Feuchtigkeitsentziehung als auch die Pulverisierung des Trockengutes in einem gewollten und nötigenfalls veränderlichen Grade stattfindet bei stets unveränderter Menge und Temperatur der zuzuführenden Trocknungsluft. Die Nachtrocknung des so erhaltenen Gutes erfolgt in der oben beschriebenen Weise.
  • Die hierbei angewendete Vorrichtung, welche in der beiliegenden Zeichnung in zwei verschiedenen Ausführungsformen im puerschnitt dargestellt ist, besteht nach Anordnung I aus einem rotierenden Becher b, welcher in einen zweckmäßig zylindrischen Trockenraum C eingebaut ist. Dieser ist durch die Blechwandungen a verkleidet. Der Becher b, welcher vorteilhaft die Form einer Halbkugel besitzt, steht mit den zur Aufnahme der zu trocknenden Flüssigkeiten bestimmten Behälter D durch zwei Röhren i und k derart in Verbindung, daß die Röhre i den Flüssigkeitszufluß in den Becher ii, die Röhre k den Luftzutritt in den vollständig geschlossenen Behälter D vermittelt. In den Becher b ist ferner ein Behälter 12 eingebaut, welcher an seiner höchsten Stelle einen ringsum gehenden kreisförmigen Schlitz lil besitzt.
  • Der Behälter h steht mit einem Druckluftrohr e in Verbindung. Außerdem führt rings um den Behälter b ein Rohr g, welches mit einem nach oben gerichteten Schnabel versehen ist, in welchem wiederum ein kreisförmiger Schlitz g1 sich befindet. Der ringförmige Verteiler g steht ebenfalls mit einem Druckluftrohr g2 in T'erbindung.
  • Der Becher b wird durch eine NN'elle c getragen, welche durch eine Riemenscheibe oder eine sonstige Antriebsvorrichtung in entsprechende Umdrehung versetzt werden kann. Der obere Teil der Welle ist mit einer Kupplung c versehen, nach deren Lösung der Becher b zwecks Reinigung niedergelassen werden kann.
  • Zu diesem Zweck ist der untere Teil der \zelle hohl ausgeführt. A stellt einen Ventilator, B einen Lufterhitzer bekannter Bauart, r einen Aufhänger aus feinmaschigem Siebgewebe dar, welcher den zylindrischen Behälter C in zwei Abteilungen Cl und C2 teilt. Der Ventilator A und der Luftvorwärmer B stehen mittels des Rohres Bl mit dem Behälter C in Verbindung.
  • Der aus dem oberen Teil des Behälters C abzweigende Kanal E führt in einen Abscheider F (siehe auch Horizontalschnitt A-B). In diesen Abscheider F sind entsprechende Leitbleche eingebaut, welche eine Richtungsänderung des Luftstromes und eine Verringerung der Geschwindigkeit desselben bezwecken sollen. Oben auf den Abscheider F ist eine Luftaustrittshaube z aufgesetzt, während derselbe unten mit zwei Entleerungsöffnungen nt und il, die durch Klappen ml und xl absperrbar sind, versehen ist. Diese Entleerungsöffnungen 1)1 und tl stehen mit einem Trockner G irgendeiner zweckmliGigen Konstruktion in Verbindung.
  • Nach Anordnung 2 läßt sich der rotierende Becher b auch durch einen feststehcIldeIlBeclìer b ersetzen. In diesem Falle ist um denselben ein zweiter Becher bl derart angeordnet, daß zwischen den beiden Bechern ein Hohlraum 1)2 zur Aufnahme der Flüssigkeit entsteht. Dieser Hohlraum 12 ist durch die Rohrleitung h3 mit dem Behälter p derart in Verbindung, daß in b2 und p stets der gleiche Flüssigkeitsstand gehalten wird. Das Rohr i ist in gleicher Weise wie bei Anordnung I mit einem geschlossenen, zur Aufnahme der Flüssigkeit dienenden RP-hälter D verbunden und vermittelt von diesem den Flüssigkeitszufluß nach p, während das Luft rohr k den Lufteintritt in den Behälter D bewirkt.
  • Die Arbeitsweise des Apparates nach Anordnung I ist folgende: Der Behälter D wird zunächst bei geschlossenem Ventil o mit der zu trocknenden Flüssigkeit gefüllt und sodann luftdicht abgeschlossen.
  • Hierauf wird das Ventil o geöffnet und nun fließt die Flüssigkeit durch Rohr i so lange in den Becher b ein, bis in diesem der gewollte Flüssigkeitsstand erreicht ist und die Einmündungsstelle des Rohres k im Becher b und damit der Luftzutritt zum Behälter D durch Flüssigkeit abgesperrt wird. Um die Flüssigkeitshöhe im Becher ii je nach deren \'iskosität in jeder gewollten Weise zu regeln, ist der Ausfluß des Rohres k im Becher b mit einer regelbaren Mündung versehen, durch welche deren Abstand vom Boden des Bechers b vergrößert oder verkleinert werden kann. Sach Einstellung der gewollten Flüssigkeitshöhe wird der Becher b durch die auf der Welle c befindliche Antriebsvorrichtung derart in Drehung versetzt, daß infolge der Zentrifugalwirkung die Flüssigkeit im Becher b bis zum Rande desselben ansteigt und sich gleichmäßig verteilt. Durch die Druckluftrohre e und g2 wird nunmehr kalte oder je nach Bedürfnis mehr oder weniger vorgewärmte Preßluft zugeführt. Hierbei ist dieAusmündungsstelle der PrelJluft im Behältern derart angeordnet, daß diese die gleiche Richtung einnimmt, wie die Wandung des Bechers b; infolgedessen wirkt der aus h austretende Luftstrom saugend auf die in b ansteigende Flüssigkeit und hebt dieselbe fein verteilt hoch. Die durch das ringförmige \'erteilrohr g mit Schlitz gl austretende Preßluft berührt nun den so gebildeten feinen Flüssigkeitszylinder und bewirkt eine außerordentlich feine Zerstäubung desselben. Dieser Flüssigkeitsstaub verteilt sich im Behälter c und wird von der mittels Ventilator A eingepreßten und durch Lufterhitzer B erwärmten Trocknungsluft aufgenommen, wodurch infolge der schnell erfolgenden Wasserverdunstung eine wesentliche Herabminderung der ursprünglichen Temperatur der Trocknungsluft aus B und dadurch eine schnelle Trocknung der zerstäubten Flüssigkeit innerhalb des Apparates C bei derart niederen Temperaturen erfolgt, daß das in den Flüssigkeiten enthaltene Eiweiß nicht zur Gerinnung kommt und die Keimfähigkeit des gewonnenen Trockengutes erhalten bleibt.
  • Da die zu trocknenden Flüssigkeiten nieht nur einen verschiedenartigen Feuchtigkeitsgehalt, sondern auch eine durchaus verschiedenartige Zähigkeit besitzen, muß sowohl die Zuflußmenge der Flüssigkeit in den Becher b, als auch die Schichtdicke der Flüssigkeit auf der Wandung des Behälters b, insbesondere gegen den Rand des letzteren zu genau regelbar sein, was einesteils erreicht wird durch die beiden Röhren i und k, welche die Zufluß menge dadurch regeln, daß bei Verdickung der Lufteintrittsöffnung des Rohres k im Becher b der Abfluß der Flüssigkeit aus dem Behälter D durch das Rohr i unterbunden wird, so daß sich die Flüssigkeit in jeder gewollten Höhe im Becher b einstellt.
  • Anderseits läßt sich die Schichtdicke der Flüssigkeit auf der Wandung des Bechers b in jedem gewollten Verhältnis regeln durch Veränderung der Umdrehungszahl des Bechers b, welche auf bekannte Mteise bewirkt werden kann durch Anordnung von Stufenscheiben, Bremsvorrichtungen usw.
  • Das zerstäubte Trockengut wird durch den aus B kommenden Luftstrom gleichzeitig mit der durch Feuchtigkeit gesättigten Luft vermittels des Kanales E nach dem LuftabscheiderF geführt, dessen Leitbleche einesteils eine Verminderung der Luftgeschwindigkeit und eine Richtungsänderung derselben, andernteils die Einteilung des Abscheiders F in zwei getrennte Kammern bewirken, in welchen die schweren Trockensubstanzen zu Boden fallen, die leichtere und feuchte Luft dagegen nach oben steigt und durch die mit Filtern versehene Austrittshaube Z ins Freie gelangt. Das Trockengut sammelt sich auf dem Boden der beiden Abteilungen des Behälters F und wird durch Absperrvorrichtungen >i und it entweder von Zeit zu Zeit in den Trockner G eingelassen oder aber es fließt diesem bei Fortfall der Absperrvorrichtungen m und n selbsttätig und unaufhörlich zu.
  • Feuchtere und dadurch im Behälter C niederfallende Teile des Trockengutes kommen auf das feinmaschige Gitter r zu liegen, werden dort durch die einströmende Luft getrocknet und mit dieser dann ebenfalls nach dem Abscheider F befördert.
  • Der Abscheider F hat den Zweck, das als feines Pulver gewonnene Trockengut, welches noch zu große Mengen Feuchtigkeit enthält, um lagerfähig zu sein, von der mit Feuchtigkeit gesättigten, im Zylinder C zur Trocknung benutzten Luft zu trennen, um dann in Abwesenheit derselben eine nochmalige Nachtrocknung des erhaltenen Pulvers in einem eigenen Trockner G bei geringen Temperaturen mit trockener Luft vorzunehmen, so daß hierdurch dem Trockengut so viel Feuchtigkeit entzogen wird, daß dasselbe lagerfähig ist und sehr hygroskopisches Trockengut durch die bei anderen Verfahren übliche Anwesenheit der mit Feuchtigkeit gesättigten Luft keine Gelegenheit mehr hat, Feuchtigkeit aus dieser nachträglich wieder aufzunehmen.
  • Der Betrieb nach Anordnung 2 unterscheidet sich von demjenigen nach Anordnung I hauptsächlich dadurch, daß der Becher b nicht drehbar, sondern feststehend angeordnet ist. In diesem Falle, findet die Regelung des Flüssigkeitszuflusses nach dem Becher b durch Zwischenschaltung eines Gefäßes p und Anwendung eines um b gelegten Doppelmantels bl statt, wobei der dadurch entstehende Hohlraum b2 durch die Röhre b3 mit dem Gefäß p verbunden ist.
  • Durch Veränderung des Abstandes der Ausmündungsöffnung des Rohres k, welches den Lufteintritt in den Behälter D vermittelt, läßt sich nun sowohl die Zufiußmenge der Flüssigkeit aus dem Behälter D durch das Rohr i nach Gefäß p als auch die Höhe des Flüssigkeitsstandes im Gefäß p derart regeln, daß dieselbe sowohl in größerer Menge über den Rand des Gefäßes b als auch in kleinerer oder größerer Schichtdicke überfließt. Es ist also auch in diesem Falle je nach der Viskosität und dem Feuchtigkeitsgehalte der Flüssigkeit möglich, dieselbe durch die beiden Preßluftströme aus h und g derart zu verteilen und zu zerstäuben, daß durch den inseinerWasseraufnahmefähigkeit begrenzten Trockenluftstrom aus dem Vorwärmer B die Flüssigkeit im Trockner C einesteils genügend eingetrocknet und anderseits das Trockengut als genügend feiner Staub gewonnen wird. Auch bei dieser Anordnung wird selbstverständlich infolge der raschen Verdunstung die Temperatur der höher vorgewärmten Trockenluft aus B plötzlich derart herabgemindert, daß eine Gerinnung der in der Flüssigkeit enthaltenen Eiweißkörper und eine Beeinträchtigung der Verdaulichkeit derselben sowie der Keimfähigkeit des Trockengutes nicht eintritt.

Claims (6)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Trocknen von Flüssigkeiten, insbesondere tierischen und vegetabilischen Ursprungs, wobei dieselben in einen sich drehenden Behälter eingeleitet und infolge der Zentrifugalkraft gegen den Rand desselben getrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß sie hierbei von einem aus dem Innern des Behälters aufsteigenden Preßluftstrom aufgenommen werden, welcher sie in Form eines Hohlzylinders hebt, der durch einen zweiten ihn umgebenden Preßluftstrom zerstäubt wird, worauf die so zerstäuben Flüssigkeitsteilchen in an sich bekannter Weise Von einem Warmluftstrom aufgenommen werden, an den sie den größten Teil ihres Wassergehaltes abgeben.
  2. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeiten statt in einen sich drehenden Behälter in den Zwischenraum zweier ineinander angeordneter fester Behälter geleitet werden und hier durch Übeifließen über denRand des inneren Behälters in den Bereich eines aus letzterem aufsteigenden Preßluftstromes gelangen, der sie in Form eines Hohlzylinders hebt, dessen weitere Behandlung gemäß dem Verfahren nach Patentanspruch I erfolgt.
  3. 3. Verfahren zum Nachtrocknen des nach Patentanspruch I und 2 erhaltenen pulverförmigen Trockengutes, dadurch gekennzeichnet, daß das Gut Von der mit Wasserdampf gesättigten Trocknungsluft getrennt und mittels trockener Luft von geringer Temperatur behandelt wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, bestehend in einem im Trockenraum angeordneten drehbaren Becher, zweckmäßig von Halbkugelform, in welchen ein Behälter mit ringförmiger, nach oben gerichteter Düse eingebaut und welcher von einem zweiten Behälter mit gleichfalls nach aufwärts gerichteter ringförmiger Düse umgeben ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch 2 statt des drehbaren Bechers ein feststehender, doppelwandiger Becher angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung zum Trocknen von Flüssigkeiten nach Patentanspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung des Belüftungsrohres für den Flüssigkeitssammelbehälter bis nahe an den Boden des Bechers reicht und in ihrer Höhenlage verstellbar ist, so daß durch Verstellung dieser Mündung die Zuflußmenge der zu trocknenden Flüssigkeit in den Becher geregelt werden kann, während die Schichtdicke der Flüssigkeit auf der Wandung des Bechers bei Anwendung eines drehbaren Behälters durch Veränderung der Umdrehungszahl desselben und bei Anwendung eines feststehenden Behälters durch Veränderung der Höhe des Flüssigkeitsspiegels in einem neben dem Becher an : geordneten und mit diesem durch Rohrleitung in Verbindung stehenden Zwischenbehälter regelbar ist.
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