DE403662C - Schaltanordnung fuer Drehstromgeneratoren oder Gleichstromdynamos - Google Patents

Schaltanordnung fuer Drehstromgeneratoren oder Gleichstromdynamos

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DE403662C
DE403662C DES61912D DES0061912D DE403662C DE 403662 C DE403662 C DE 403662C DE S61912 D DES61912 D DE S61912D DE S0061912 D DES0061912 D DE S0061912D DE 403662 C DE403662 C DE 403662C
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DE
Germany
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machine
contactor
switching arrangement
contact
main switch
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Expired
Application number
DES61912D
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English (en)
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VEM Sachsenwerk GmbH
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Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/10—Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load
    • H02P9/107—Control effected upon generator excitation circuit to reduce harmful effects of overloads or transients, e.g. sudden application of load, sudden removal of load, sudden change of load for limiting effects of overloads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Schaltanordnung für Drehstromgeneratoren oder Gleichstromdynamos. Bei den bisher bekannten Schaltanordnungen für Drehstromgeneratoren oder Gleichstromdynamos zum Schutze gegen Spannungserhöhungen wird ein separater Widerstand bei Spannungsüberschreitung oder anormal hoher Tourenzahl dem Feldstromkreis vorgeschaltet. Dies wird bewirkt durch das Abfallen des bisher diesen Widerstand überbrückt gehaltenen Schützes, das an eine fremde Stromquelle angelegt ist und vor Beginn der Erregung der Maschine durch Druckknopfschaltung oder andere Vorrichtungen eingeschaltet werden muß, damit man die Maschine erregen kann. Ausgelcst wird das Schütz durch Fliehkraftschalter, Kontaktvoltmeter oder andere Kontaktvorrichtungen. Dadurch wird der separate Widerstand dem Feld vorgeschaltet und die Spannung der Maschine reduziert-Die Erfindung stellt einen einfachen Schutz gegen Spannungserhöhungen an Wechsel- und Gleichstrommaschinen ohne Zuhilfenahme einer Fremdstromquelle für die Schützbetätigung dar. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß i. für die obengenannte Einrichtung keine Fremdstromquelle gebraucht wird, 2. beim Erregen der Maschine das Schütz mittels des in der Beschreibung angeführten Hilfskontaktes im Nebenschlußregler automatisch, also ohne Zuhilfenahme von Druckknöpfen oder anderen nicht automatischen Kontaktvorrichtungen eingeschaltet wird, 3. daß die Maschine nur bei wiederhergestellter normaler Tourenzahl von neuem erregt werden kann, wobei jedoch auch der Antrieb des Hauptschalters in die >Aus«-Stellung gebracht sein muß.
  • Die Schaltanordnung besteht aus: i. einem Vorschaltwiderstand rar, der durch das Abfallen des Schützes mit dem Feld in Reihe geschaltet wird und größer ist als der Widerstand des Nebenschlußreglers, so daß die Maschine bei normaler Tourenzahl und in Reihenschaltung der beiden Widerstände sich nicht oder nur sehr wenig erregen kann, auch wenn der Widerstand des Nebenschlußreglers ganz ausgeschaltet ist, 2. einem Schütz b zum Überbrücken des M iderstandes ar mit einem angebauten Aus-und Ein-Kontakt, nebst 3. einem Vorschaltwiderstand ca. für die Schützspule b. Diese Spule zieht ohne Vorschaltung des Widerstandes a2 bei etwa 75 Prozent der normalen Erregerspannung den Schützanker an, wodurch der obere Kontakt, der federnd eingerichtet ist, kurz vor dem Aufschlag des Schützankers unterbricht und den Widerstand a2 in Reihe mit der Schützspule schaltet. Der soweit angezogene Anker wird auch nach dieser Widerstandsvorschaltung, die den Zweck hat, die Spule dauernd der normalen Erregerspannung anzupassen, nicht mehr abfallen, 4, einer Merklampe c, die anzeigt, daß das Schütz ausgesprungen ist, 5. einem NullspannungsausMsemagneten d, angebaut am Hauptschalter, 6. einem Nebenschlußregler e normaler Ausführung, jedoch mit einem angebauten Hilfskontakt, der etwa q bis 5 Kontaktknöpfe breit ist, 7. einem Fliehkraftschalter f mit Öffnungskontakt an der Maschinenwelle angebaut, $. einem Aus-Kontakt g mit Abstellkontakt auf der Welle des Hauptschalters, der beim Herausfallen des Hauptschalters den Stromkreis für die Schützenspule unterbricht, beim Zurücknehmen des Antriebes jedoch diesen Stromkreis wieder schließt (Ausführung entgegengesetzt wie an Ölschaltern für Aus-Lampe mit Abstellkontakt).
  • Die Erregung der Maschine geschieht nach erreichter Betriebstourenzahl, indem der bis jetzt auf dem Kurzschlußknopf stehende Hebel des Nebenschlußreglers langsam etwa q. bis 5 Kontaktknöpfe weit vorgeschoben wird. Dadurch wird die Maschine auf etwa 75 Prozent erregt, denn der Widerstand ral ist durch den Hilfskontakt überbrückt. Es springt nun das Schütz an und überbrückt diesen Widerstand nochmals, zugleich hat sich der Widerstand der Schützspule dieser vorgeschaltet, weil der obere Kontakt am Schütz unterbrochen ist, und es ist auch die Merklampe durch den unteren nun geschlossenen Kontakt am Schütz eingeschaltet worden, mit der Lampe zugleich auch die Nullspannungsspule am Hauptschalter. Feim Weiterregulieren verläßt der Hebel den nun nicht mehr benötigten Hilfskontakt, und die Maschine .wird weiter b, i geschlossenem Schütz auf volle Spannung erregt. Fei Übertouren infolge fehlerhafter Regulierung der Antriebsmaschine und dadurch ansteigender Spannung unterbricht der auf einem gewissen Prozentsatz für C'beFtouren einstellbare Fl:ehkraftschalter f den Stromkreis für das Schütz b, das bisher den Voischaltwiderstand a, überbrückt hielt. Durch das Abfallen des Schützankers wird der an diesem angebrachte untere Kontakt getrennt, und es erlischt die Merklampe c des Schützes, zugleich wird auch die Nullspannungsspule d spannungslos, wodurch der Ölschalter oder bei Gleichstrommaschiner_ der mit Nullspannungsspule versehene Automat ausschaltet.
  • Dem Felde ist nun der Widerstand a. vorge-. schaltet und dadurch die Spannung reduziert. Auch ist durch das Herausfallen des Hauptschalters der Kontakt g unterbrochen worden. Es ist also die Zuleitung zur Schützspule doppelt abgeschaltet, da beide Kontakte (Fliehkraftschalter f und Kontakt g) in Reihe liegen. Diese zweimalige Unterbrechung spielt jedoch bei dem jetzt geschilderten Vorgang keine Rolle und kommt erst bei den weiteren Schaltvorgängen in Frage.
  • Solange eine Übertourenzahl noch weiter besteht, ist der Fliehkraftschalter geöffnet und wird derselbe, bevor die Maschine abgestellt oder mindestens auf halbe Normaltourenzahl heruntergebracht ist, infolge seines Feharrungsvermcgens nicht wieder schließen kennen, auch wenn derselbe nicht so konstruiert ist, daß der Kontakt, wenn erst einmal ausgelöst, nicht wieder schließt, bevor er durch Handbetätigung dazu gebracht wird. Auch ist nun der Hauptschalter herausgefallen und der Kontakt g geöffnet, so daß das Schütz nicht mehr anspringen kann. Dies kann auch darum nicht eintreten, weil der Widerstand a, dem Feld vorgeschaltet und die Maschine nicht genügend erregt ist, um das Schütz zum Ansprechen zu bringen.
  • Zuerst muß der Nebenschlußregler auf seine Nullstellung gebracht werden, wodurch wie üblich die Erregerwicklung vom zweiten Pol getrennt und kurzgeschlossen wird, dann ist der Schalterantrieb des Hauptschalters, der noch in der »Ein«-Stellung steht, auf »Aus« zu bringen. Hierdurch wird der Aus-Kontakt g wieder geschlossen, und die Maschine kann bei normaler Tourenzahl von neuem erregt werden.
  • Ebenso wird beim automatischen Abschalten des Hauptschalters mittels ÜterstromausMser ein Ansteigen der Spannung durch plötzliche Entlastung verhindert, weil beim Abschalten des Hauptschalters durch die Schalterwelle der Kontakt g geöffnet und die Zuleitung zur Schützspule unterbrochen wird.
  • Auch jetzt muß die Maschine durch Abschalten des N ebenschlußwiderstandes spannungslos gemacht und erst wieder der Hauptschalterantrieb auf »Aus«-Stellung gebracht werden, um die Maschine von neLem er regen zu können.
  • In beiden Fällen ist nach abgefallenem Schütz die Nullspannungsspule des Hauptschalters unterbrochen und kann der Schalter deshalb nicht eher eingeschaltet werden, bevor nicht die Maschine wieder erregt ist, indem die Freiauslösung des Schalters immer wieder anspricht, bevor eire Berührung der Hauptkontakte erfolgt.

Claims (1)

  1. PATR:rT-A:rSPRÜCHR: r. Schaltanordnung für Drehstromgeneratoren oder Gleichstromdynamos, bei der - unabhängig davon, ob der Generator eire eigene Erregermaschine hat oder nicht, sowie unabhängig davon, ob ein automatischer Spannungsregler benutzt wird oder nicht - die Maschine und das Netz gegen auftretende Spannungserhöhungen, hervorgerufen durch fehlerhafte Tourenregulierung der Antriebsmaschine oder durch plötzliche Entlastung ohne Zuhilfenahme eires Fremdstromes, dadurch geschützt werden, daß in an und für sich bereits bekannter « esse der Erregerwicklung automatisch ein M iderstand vorgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendung entsprechend geschalteter Hilfskontakte und Felais die Maschine nur bei wiederhergestellter normaler Tourenzahl von neuem erregt werden kann, wobei jedoch auch der Antrieb des Hauptschalters in die »Aus«-Stellung gebracht sein muß. z. Schaltanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschalter nicht geschlossen werden kann, bevor die Maschine auf urgefähr volle Spannung erregt ist.
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