DE403685C - Selbsttaetige Schmiervorrichtung mittels an einem bewegten Maschinenteil angebrachterOElschoepfer - Google Patents

Selbsttaetige Schmiervorrichtung mittels an einem bewegten Maschinenteil angebrachterOElschoepfer

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DE403685C
DE403685C DEM82222D DEM0082222D DE403685C DE 403685 C DE403685 C DE 403685C DE M82222 D DEM82222 D DE M82222D DE M0082222 D DEM0082222 D DE M0082222D DE 403685 C DE403685 C DE 403685C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/14Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated the lubricant being conveyed from the reservoir by mechanical means
    • F16N7/26Splash lubrication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • Lubricants (AREA)

Description

  • Selbsttätige Schmiervorrichtung mittels an einem bewegten Maschinenteil angebrachter Ölschöpfer. Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen zum Schmieren von Maschinenteilen durch Abspritzen von Öl, wobei ein in einen Schmiermittelvorrat eintauchendes bewegtes Gerät das von ihm geschöpfte Schmiermittel mit hoher Geschwindigkeit ab- und nach den zu schmierenden Teilen hinschleudert.
  • Die bisherigen Anordnungen dieser Art lassen sich nur mit verhältnismäßig hoher Bewegungsgeschwindigkeit des schöpfenden Maschinenteils verwenden, weil unterhalb einer gewissen Grenzgeschwindigkeit die nötige Schleuderkraft nicht erzielt wird. Man könnte also derartige Anordnungen nicht verwenden bei Maschinen, die nur über sehr langsam bewegte Maschinenteile verfügen. ,Es sind auch schon Schmiervorrichtungen mit Schöpflöffeln bekannt geworden, bei denen das geschöpfte Öl beim Anheben des Löffels in dem mit einer Rinne versehenen Löffelstiel zur Verbrauchsstelle läuft. Bei diesen bekannten Schmiervorrichtungen mit Schöpflöffeln findet ein Abspritzen aber nicht statt.
  • Der Zweck der Erfindung ist, eine derartige Schmierung durch Abspritzen zu schaffen, die vollkommen unabhängig von der Bewegungsgescliwindigkeit des in das Ölbad eintauchenden schöpfenden Maschinenteiles ist. Der Ölschöpfer ist demgemäß mit dem beweglichen Maschinenteil durch ein federndes Glied verbunden, dls während des Schöpfhubes gespannt und dann freigegeben wird, um das Öl gegen die Schmierstelle zu schleudern. Z. B. kann der den Schöpflöffel tragende Arm federnd ausgebildet und an einer Stelle eines bewegten Maschinenteils befestigt sein. Mit dem federnden Arm wirkt ein fester Anschlag zusammen, der so angeordnet ist, daß er vorübergehend den Schöpflöffel nach seinem Schöpfhub zurückhält, wodurch der federnde Arm gespannt wird. Hierauf erfolgt plötzlich die Auslösung durch die Fortsetzung der Bewegung des beweglichen Maschinenteils, wodurch das geschöpfte Öl gegen die Schmierstelle gespritzt wird.
  • Einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i und 2 in schaubildlicher Darstellung die neue Schmiervorrichtung in Verbindung mit einer umlaufenden wagerechten ,XVelle, Abb. 3 die Anwendung der Vorrichtung auf ein geschlossenes Gehäuse mit senkrechten Achsen und Abb..l und 5 die Anordnung der Schmiervorrichtung an einem auf und ab gehenden Maschinenteil von der Seite und von oben.
  • Bei den in den Abb. i bis ; gezeigten Ausführungsbeispielen stellt der den Schöpflöffel i tragende federnd ausgebildete Arm ,1 die Verbindung mit einer umlaufenden Welle z so her, daß bei jeder Umdrehung der Welle der Löffel i Öl aus dein Behälter 3 schöpft, um es gegen die Schmierstelle zu schleudern. Zu diesem Zweck ist der Schöpflöffel i mit der Welle 2 beispielsweise durch eine Blattfeder .1 verbunden, die in einem bestimmten Augenblick der Wellenumdrehung gespannt und nach einer gewissen Zeit wieder ausgelöst wird. wodurch der zurückgehaltene Löffel nunmehr eine plötzliche beschleunigte Bewegung ausführt. Dies wird durch einen am Gehäuse 3 angebrachten Anschlag 5 bewirkt, dessen Spitze 6 in die Bahn einer an der Feder 4. angeordneten Zunge 7 reicht. Es ergibt sich aus dem Vergleich der Abb. i und 2, da13 beim Umlauf der Welle 2 die Feder 4. gegen den Anschlag 6 mittels der "Zunge 7 zur Anlage kommt. Die Feder wird somit zurückgehalten und gespannt, während sie allmählich unter dem Anschlag 6 durch Weiterdrehung der Welle z hindurchgleitet, bis die Feder ausgelöst wird und dem inzwischen weitergedrehten antreibenden Maschinenteil in rascher Bewegung nacheilt.
  • Bei der Anordnung nach den Abb. q. und 5 ist die Wirkungsweise die gleiche, indem der Schöpflöffel i zunächst vermittels der Zunge 7 und des Anschlages 6 zurückgehalten und dann plötzlich eilig angetrieben wird, indem sich die Feder 4. entspannt. Bei dieser Anordnung ist der Löffel an einem Schieber 13 befestigt, der sich in einer senkrechten Führung 9 geradlinig auf und ab verschiebt.
  • Es ist zu bemerken, daß die neue Schmiervorrichtung das Anheben des Öls zu verhältnismäßig großer Höhe gestattet, ohne daß der Schöpflöffel selbst bis zu dieser Höhe ansteigt. Sie eignet sich also ganz besonders zum Schmieren von schwer zugänglichen Stellen, beispielsweise in einem Gehäuse, wo die zu schmierenden Teile sehr weit vom -Gehäuseboden entfernt sind und der Weg zu den Schmierstellen irgendwie verbaut ist. Hierfür ist die Anordnung nach der Abb. 3 ein treffendes Beispiel, wo die senkrechten Achsen in einer wagerechten Ebene umlaufende Räder tragen, die den Weg zwischen dem Boden und der Decke des Gehäuses versperren. Solche Getriebeanordnungen kommen z. B. bei Milchschleudern häufig vor.
  • Es ist selbstverständlich, daß mehrere solcher Schöpflöffel an dem gleichen umlaufenden Teil angeordnet sein können, die das Schmieröl nach verschiedenen Schmierstellen befördern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätige Schmiervorrichtung mittels an einem bewegten Maschinenteil angebrachter Ölschöpfer, gekennzeichnet durch die Zusammenwirkung eines z«vischen den bewegten Maschinenteil und den Schöpfer eingefügten federnden Verbindungsgliedes mit Mitteln, um das federnde Glied während eines Teils des Schöpfhubes zurückzuhalten, zu spannen und dann plötzlich auszulösen.
  2. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der den Schöpflöffel (i) tragende Arm (4-; federnd ausgebildet ist, beim Umlauf vor Erreichung der Schmierstelle von einem festen Anschlag (6) erfaßt und .nach hinreichender Spannung plötzlich freigegeben wird, wodurch das geschöpfte Öl gegen die Schmierstelle gespritzt wird.
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