DE4037268C2 - - Google Patents
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M1/00—Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
- H03M1/06—Continuously compensating for, or preventing, undesired influence of physical parameters
- H03M1/0617—Continuously compensating for, or preventing, undesired influence of physical parameters characterised by the use of methods or means not specific to a particular type of detrimental influence
- H03M1/0634—Continuously compensating for, or preventing, undesired influence of physical parameters characterised by the use of methods or means not specific to a particular type of detrimental influence by averaging out the errors, e.g. using sliding scale
- H03M1/0656—Continuously compensating for, or preventing, undesired influence of physical parameters characterised by the use of methods or means not specific to a particular type of detrimental influence by averaging out the errors, e.g. using sliding scale in the time domain, e.g. using intended jitter as a dither signal
- H03M1/0658—Continuously compensating for, or preventing, undesired influence of physical parameters characterised by the use of methods or means not specific to a particular type of detrimental influence by averaging out the errors, e.g. using sliding scale in the time domain, e.g. using intended jitter as a dither signal by calculating a running average of a number of subsequent samples
-
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03M1/12—Analogue/digital converters
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- Theoretical Computer Science (AREA)
- Analogue/Digital Conversion (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung
von Strömen (Spannungen) nach dem Mehrfach-Integrationsprinzip,
sowie auf Schaltungsanordnungen
zur Durchführung des Verfahrens.
Derartige Umsetzer können beispielsweise zum digitalen Messen
elektrischer Ströme, Spannungen und Widerstände in verschiedenen
Geräten und Apparaturen verwendet werden.
Es ist bekannt, für diese Aufgabe ähnliche Verfahren zu
verwenden, wobei alle Verfahren bestrebt sind, in einem
Ergebniszähler direkt ein dem Eingangssignal proportionalen
Digitalwert zu liefern. Bei einem Teil dieser Verfahren ist
die Summe der Zeit während der nur der Meßstrom anliegt plus
der Zeit während der Referenzstrom aufgeschaltet wird konstant
(Patentschrift P 21 14 141, DE 28 20 601 C2). Der
Nachteil dieser Verfahren liegt darin, daß diese Verfahren
nach einem größeren Sprung des Eingangssignals eine bestimmte
Einschwingzeit benötigen und es während dieser Phase
zu Fehlmessungen kommen kann, so daß im Zweifelsfall zwei
komplette Durchläufe abzuwarten sind bis im Ergebniszähler
ein gültiger Wert vorliegt. Ein weiterer Nachteil ist, daß
die Zeit zur Erlangung eines Meßwertes unabhängig vom Meßstrom
ist und auch bei kleinen Eingangswerten sich die
Durchlaufzeit nicht reduziert. Ein anderes Verfahren
(Auslegeschrift DT 20 16 634 B2) kommt zwar ohne diesen
Nachteil aus, benötigt jedoch mindestens zwei Schwellwertschalter,
einen analogen Signalspeicher und einen weiteren
intergrierenden und vergleichenden Analog-Digital-Umsetzer,
außerdem ist auch hier die Zeit für eine Messung unabhängig
vom Meßstrom. Bei weiteren Verfahren wird das Eingangssignal
zeitweise weggeschaltet (deutsche Auslegeschriften
12 58 453, 12 88 632 und 12 95 629). Dies ist eine
Quelle für Nichtlinearitäten, außerdem ist eine lückenlose
Erfassung des Meßwertes nicht möglich.
Es ist eine Schaltungsanordnung eines Analog-Digitalumsetzers
nach dem Mehrfachrampenverfahren bekannt (Patentschrift
DE 28 20 601 C2), mit einem als Integrator beschalteten
Verstärker, der den umzusetzenden analogen Strom
I1 kontinuierlich integriert, mit einem dem Integrator nachgeschalteten
Komparator, mit zwei in Serie geschalteten
Impulszählern, die ständig die Impulse eines Impulsgenerators
zählen, mit einem bistabilen Glied, das in einer
seiner beiden Lagen jeweils denjenigen von zwei Strömen
unterschiedlicher Polarität, I2 oder I3, über je einen
zugeordneten Schalter dem Eingang des Integrators zuführt
und zusätzlich zum Strom I1 aufintegrieren läßt, der der
augenblicklichen Stellung des Komparators entspricht, wobei
der Wert W, der gleich der Summe der bei einem Durchlauf des
zweiten Impulszählers auftretenden Zeitintervallängen,
während denen zusätzlich zum Strom I1 der Strom I2
aufintegriert wird, abzüglich der Summe der beim gleichen
Durchlauf des zweiten Impulszählers auftretenden
Zeitintervalle ist, während denen zusätzlich zum Strom I1
der Strom I3 aufintegriert wird, bei geeigneter Zuordnung
der Ströme I2 und I3 zu einer der beiden Komparatorstellungen,
und bei geeigneter Größe der Ströme I2 und I3 relativ
zum Strom I1 nach wenigen Durchläufen des zweiten Impulszählers
zur Ermittlung des Digitalwerts des Stroms I1 mit
einem Zähler ausgezählt werden kann, wobei das bistabile
Glied bei jedem Oberlauf des ersten Impulszählers in seine
eine stabile Lage gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß
das bistabile Glied erst dann in seine andere stabile Lage
gesetzt wird, wenn der erste Impuls aus dem Impulsgenerator
nach dem Umspringen des Komparators eintritt. Der wesentliche
Unterschied dieser Schaltung zu der gemäß Anspruch 6
ist die Anordnung der Zähler und die durch die Logikschaltung
bedingte Steuerung der Schalter, wodurch die Zeit
für eine Untermessung und die gesamte Meßzeit konstant gehalten
wird. Hierdurch muß jedoch eine mehrere Untermessungen
dauernde Einschwingzeit in Kauf genommen werden,
andernfalls treten Nichtlinearitäten auf.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,
- a) den Schaltungsaufwand zu verringern,
- b) die Linearitätsprobleme, die bei zeitweiser Abschaltung des Eingangssignals entstehen, zu eliminieren,
- c) die Einschwingprobleme anderer Verfahren (deutsche Auslegeschriften 11 50 537, 12 89 101, deutsche Patentschriften 21 14 141, DE 28 20 601 C2) zu umgeben,
- d) eine lückenlose Registrierung des Eingangsstromes zu erreichen und
- e) die Zeit zur Erfassung eines Meßwertes so kurz wie möglich zu halten.
Diese Aufgabe wird erfindungmäßig dadurch gelöst, daß in
einem ersten Schritt ein Ladungsspeicher durch einen Meßstrom
Ii eine vorgegebene konstante Zeitspanne t1 lang geladen
und in einem zweiten Schritt durch hinzuschalten eines
zweiten entgegengesetzt gepolten konstanten Referenzstromes
Ir (Referenzspannung) bis zum Erreichen einer vorgegebenen
Spannungsschwelle bei Auszählung der dafür benötigten Zeit
t2 umgeladen wird, und daß dieser Vorgang n-mal wiederholt
wird und nach der n-ten Untermessung der vorliegenden ausgezählte
Wert Z nach der Formel
N=digitaler Ergebniswert
Y=systemabhängige Konstante
Z=z(1)+z(2)+. . .+z(n)
z(i)=Zählerwert einer Untermessung
Y=systemabhängige Konstante
Z=z(1)+z(2)+. . .+z(n)
z(i)=Zählerwert einer Untermessung
durch ein Rechenwerk in ein dem Meßstrom Ii proportionalen
digitalen Ergebniswert N umgerechnet wird.
Die Aufgabe wird weiterhin durch eine Schaltungsanordnung
mit den Merkmalen des Patentanspruchs 6 gelöst.
Die Erfindung ist dadurch weitergebildet, daß in einem
ersten Schritt nach jeder Untermessung das Teilergebnis
dieser Untermessung in einem n-stufigen Ringpuffer derart
eingelesen wird, daß zunächst alle schon vorhandenen Teilergebnisse
im Ringpuffer um eine Position vorwärts gerückt
werden, was bewirkt, daß die Untermessung 1 den Ringpuffer
verläßt, an ihrer Stelle die vorige Untermessung 2 tritt und
so weiter bis zur n-ten Untermessung, die Position n-1
aufrückt, dann an n-ter Stelle der Wert der neuen Untermessung
tritt und in einem zweiten Schritt nach jeder Untermessung
die Summe Z aller Untermessungen im Ringpuffer gebildet
wird und nach Formel A verrechnet wird.
Eine weitere mögliche Ausbildung besteht darin, daß das
Verhältnis des Referenzstromes zum maximal vorkommenden Meßstromes
Iimax vorzugsweise
Ir = 2 Iimax
zu wählen ist.
Eine weitere mögliche Ausbildung besteht darin, daß als
Ladungsspeicher ein Integrator (10, 17) benutzt wird.
Eine weitere mögliche Ausbildung besteht darin, daß der
Meßstrom Ii des Integrators (10, 17) aus einem Eingangsstrom
Ie und einem konstanten Kompensationsstrom Ic derart gebildet
wird, daß der Meßstrom Ii im gesamten Bereich des
Eingangsstromes Ie immer ein dem Referenzstrom Ir entgegengesetztes
Vorzeichen beibehält, und das Rechenwerk (23)
diesen Kompensationsstrom Ic bei der Berechnung seines Ausgangswertes
als Konstante entsprechend berücksichtigt.
Eine weitere mögliche Ausbildung besteht darin, daß als
Rechenwerk vorzugsweise eine programmgesteuerte Mikrocomputerschaltung
verwendet wird.
Eine deutliche Reduzierungsmöglichkeit des Schaltungsaufwandes
besteht darin, daß wesentliche Komponenten des
Digitalteils vorzugsweise durch eine programmgesteuerte
Mikrocomputerschaltung dargestellt werden, wobei z. B.
Register als Zähler verwendet werden, Gatter durch logische
Verknüpfungen ersetzt werden und das Rechenwerk durch entsprechende
Programmschritte ersetzt wird.
Eine weitere mögliche Ausbildung besteht darin, daß die
Konstante Y der Formel A bewußt so gewählt wird, daß die
Kennlinie der Analog-Digital-Umsetzung ein gewünschtes Maß
an Nichtlinearität besitzt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere
im Folgenden:
- a) Aufgrund des Mehrfachrampenprinzips konnte im Gegensatz zu den Auslegeschriften 12 89 101, 12 95 629, 11 50 537, die Anforderungen an die Integratorlinearität und Schwellwertschalterempfindlichkeit erheblich reduziert werden.
- b) Es bestehen keine Konvergenzprobleme, wie bei den Verfahren nach den Patentschriften 21 14 141, DE 28 20 601 C2 und den Auslegeschriften 12 89 101, 11 50 537.
- c) Es entstehen keine Einschwingvorgänge bei großen Sprüngen des Eingangssignals, wodurch es bei anderen Verfahren, wie bei den Patentschriften 21 14 141 und DE 28 20 601 C2, zu Fehlern kommen kann.
- d) Eine lückenlose Registrierung des Eingangsstromes findet statt.
- e) Die Linearität konnte erheblich dadurch verbessert werden, daß das Eingangssignal nicht geschaltet werden braucht, wie es z. B. bei dem Verfahren nach Auslegeschrift 12 95 629 geschieht.
- f) Die Zeit für eine Meßwerterfassung abhängig vom Meßwert ist und damit bei kleinen Eingangssignalen das Ergebnis wesentlich schneller vorliegt als bei den Verfahren nach den Patentschriften 21 14 141, DE 28 20 601 C2 und den Auslegeschriften 12 89 101, 20 16 634 und 11 50 537.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Zeichnungen und
dreier Ausführungsbeispiele beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 ein Blockschaltbild eines ersten Ausführungsbeispiels,
Fig. 2 ein Hilfsdiagramm zur Erklärung der Signalverläufe,
Fig. 3, 4 und 5 Blockschaltbilder dreier weiterer Ausführungsbeispiele.
Aus Fig. 1 ist zu erkennen, daß der analoge Meßstrom Ii
kontinuierlich einem Integrator (10, 17) zugeführt wird.
Geht man zunächst davon aus, daß das D-Flip-Flop (12) nicht
gesetzt ist und alle Zähler zurückgesetzt sind, so ist der
Schalter (20) geöffnet, das Gatter G1 (13) geschlossen und
das Gatter G2 (18) geöffnet. Die Taktimpulse des Taktgebers
(14) gelangen über das Gatter (18) in den Zähler 1 (19). In
diesem Zustand integriert der Integrator (10, 17) nur den
Meßstrom Ii für die konstante Zeit t1 auf (Signal a). Die
Zeit t1 wird durch die Taktfrequenz des Taktgebers (14) und
die Stufenzahl des Zählers Z1 (19) bestimmt. Ist der Zähler
1 (19) durchgelaufen, dann ändert sich sein Ausgang von 1
nach 0 (Signal g). Diese negative Flanke gelangt an den
Setzeingang S des D-Flip-Flops (12), wodurch sein Ausgang Q
zu 1 wird (Signal c), bzw. sein Ausgang zu 0 (Signal d).
Hierdurch wird das Gatter G2 (18) geschlossen, wodurch der
Zähler Z1 (19) angehalten wird, und das Gatter G1 (13)
geöffnet, wodurch die Taktimpulse des Taktgebers (14) sowohl
in den Zähler Z3 (16) als auch auf den Takteingang CK des D-Flip-Flops
(12) gelangen (Signal e). Des weiteren wird der
Schalter (20) geschlossen, wodurch der Integrator (10, 17)
nun den Meßstrom Ii und den entgegengesetzt gepolten Referenzstrom
Ir integriert. Der Referenzstrom Ir ist so zu
wählen, daß in allen Fällen die Summe von Ii und Ir zu einer
Polaritätsumkehr im Vergleich zu Ii führt. Vorzugsweise ist
Ir=-2 Iimax. Durch diese Polaritätsumkehr des Summenstromes,
dreht sich die Integrationsrichtung des Integrators
(10, 17) um, bis nach Ablauf der variablen Zeit t2 der
Komparator (11) anspricht und sein Ausgang (Signal b) über
den D-Eingang mit dem nächsten Taktimpuls das D-Flip-Flop
(12) wieder zurückgesetzt wird. Eine Untermessung ist damit
beendet, und der Vorgang wiederholt sich nun so lange, bis
der Zähler Z2 (15), der die Anzahl der Untermessungen zählt,
überläuft und sein Ausgang sich von 1 nach 0 ändert (Signal
f). Dieser negative Flankenwechsel dient dem Rechenwerk (23)
als Befehl, den Inhalt des Zählers Z3 (16) nach der Formel
N=digitaler Ergbniswert
Y=systemabhängige Konstante
Z=z(1)+z(2)+. . .+z(n)
z(i)=Zählerwert einer Untermessung
Y=systemabhängige Konstante
Z=z(1)+z(2)+. . .+z(n)
z(i)=Zählerwert einer Untermessung
zu verrechnen, und das Ergebnis an seinem Ausgang A zur
Verfügung zu stellen. Verzögert durch den Treiber (21) dient
dann die negative Flanke des Zählers Z2 (15) dazu, den
Zähler Z3 (16) zurückzusetzen, wodurch ein Meßzyklus beendet
ist, und sich die Schaltung wieder im Ausgangszustand befindet.
Die Ausführung nach Fig. 3 entspricht weitgehend der aus
Fig. 1, mit der Ausnahme, daß das Rechenwerk durch einen
programmgesteuerten Mikrocomputer ersetzt wurde.
In der Ausführung nach Fig. 4 entfällt der Zähler Z2 und der
Mikrocomputer übernimmt die Aufgabe des Ringpuffers (Anspruch
2) und des Rechenwerks.
In der Ausführung nach Fig. 5 ist der komplette Digitalteil
durch einen programmgesteuerten Mikrocomputer ersetzt
worden. Der besonders einfache Schaltungsaufbau muß mit
einer gewissen Einschränkung bezüglich der Meßrate erkauft
werden.
Claims (8)
1. Verfahren zur Analog-Digital-Umsetzung von Strömen
(Spannungen) nach dem Mehrfach-Integrationsprinzip, dadurch
gekennzeichnet, daß in einem ersten Schritt ein Ladungsspeicher
durch einen Meßstrom Ii eine vorgegebene konstante
Zeitspanne t1 lang geladen und in einem zweiten Schritt
durch Hinzuschalten eines zweiten entgegengesetzt gepolten
konstanten Referenzstromes Ir (Referenzspannung) bis zum Erreichen
einer vorgegebenen Spannungsschwelle bei Auszählung
der dafür benötigten Zeit t2 umgeladen wird, und daß dieser
Vorgang n-mal wiederholt wird und nach der n-ten Untermessung
der ausgezählte Gesamtwert Z nach der Formel
N=digitaler Ergebniswert
Y=systemabhängige Konstante
Z=z(1)+z(2)+. . .+z(n)
z(i)=Zählerwert einer Untermessungdurch ein Rechenwerk in ein dem Meßstrom Ii proportionalen digitalen Ergebniswert N umgerechnet wird.
Y=systemabhängige Konstante
Z=z(1)+z(2)+. . .+z(n)
z(i)=Zählerwert einer Untermessungdurch ein Rechenwerk in ein dem Meßstrom Ii proportionalen digitalen Ergebniswert N umgerechnet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
in einem ersten Schritt nach jeder Untermessung das Teilergebnis
dieser Untermessung in einem n-stufigen Ringpuffer
derart eingelesen wird, daß zunächst alle schon vorhandenen
Teilergebnisse im Ringpuffer um eine Position vorwärts gerückt
werden, was bewirkt, daß die Untermessung 1 den Ringpuffer
verläßt, an ihrer Stelle die vorige Untermessung 2
tritt und so weiter bis zur n-ten Untermessung, die zur
Position n-1 aufrückt, dann an n-ter Stelle der Wert der
neuen Untermessung tritt und in einem zweiten Schritt nach
jeder Untermessung die Summe Z aller Untermessungen im Ringpuffer
gebildet wird und nach Formel A verrechnet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verhältnis des Referenzstromes zum maximal
vorkommenden Meßstromes Iimax vorzugsweise
Ir = -2 Iimaxzu wählen ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Meßstrom Ii aus einem Eingangsstrom Ie und
einem konstanten Kompensationsstrom Ic derart gebildet wird,
daß der Meßstrom Ii im gesamten Bereich des Eingangsstromes
Ie immer ein dem Referenzstrom Ir entgegengesetztes Vorzeichen
beibehält, und das Rechenwerk (23) diesen Kompensationsstrom
Ic bei der Berechnung seines Ausgangswertes als
Konstante entsprechend berücksichtigt.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Konstante Y der Formel A bewußt so gewählt
wird, daß die Kennlinie der Analog-Digital-Umsetzung ein
gewünschten Maß an Nichtlinearität besitzt.
6. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 4, bestehend aus:
- - einem als Integrator beschalteten Verstärker mit drei summierenden Eingängen, dessen erster Eingang den Meßstrom Ii (Spannung Ui) kontinuierlich integriert, desen zweiter Eingang wahlweise einen Kompensationsstrom Ic zum Erzeugen eines bestimmten Offset erhält und dessen dritter Eingang mit
- - einem Schalter verbunden ist, der in Abhängigkeit eines Signals an seinem Steuereingang, einen Referenzstrom Ir schaltet,
- - einem Komparator, der an seinem Ausgang anzeigt, ob die Spannung an seinem Eingang eine bestimmte Schwelle über- oder unterschritten hat, und dessen Eingang mit dem Ausgang des Integrators verbunden ist, und dessen Ausgang mit
- - dem D-Eingang eines D-Flip-Flops verbunden ist, dessen Schaltzustand an seinen Ausgängen Q und von den Signalen an seinen Eingängen D, CK (clock) und S (set) in bekannter Weise abhängt.
- - einem Taktgeber, der kontinuierlich Impulse konstanter Frequenz zur Verfügung stellt und dessen Ausgang in
- - je einen Eingang von zwei Eingängen eines ersten Gatters G1 und eines zweiten Gatters G2 gelangt, die ein Taktsignal an ihrem einen Eingang in Abhängigkeit vom logischen Zustand ihres zweiten Eingangs entweder zum Ausgang durchlassen oder sperren, wobei der zweite Eingang des Gatters G1 mit dem Q-Ausgang, der zweite Eingang des Gatters G2 mit dem -Ausgang und der Ausgang des Gatters G1 mit dem CK-Eingang des D-Flip-Flops verbunden ist, der Ausgang des Gatters G2 in
- - den Eingang eines ersten Zählers Z1 führt, der nach einer bestimmten Anzahl von Eingangsimpulsen überläuft, dabei ein Ausgangssignal erzeugt und wieder von vorn beginnt, wobei sein Ausgang mit dem S-Eingang des D-Flip-Flops verbunden ist,
- - einem zweiten Zählers Z2, dessen Funktionsweise identisch ist mit der des Zählers Z1, dessen Eingang aber mit dem Q-Ausgang des D-Flip-Flops verbunden ist und dessen Ausgang mit
- - dem Eingang eines Treibers verbunden ist, dessen Laufzeit zur Signalverzögerung verwendet wird und dessen Ausgang mit
- - dem Rücksetzeingang eines dritten Zählers Z3 verbunden ist, dessen Zähleingang mit dem Ausgang des Gatters G1 verbunden ist und seiner Stufenzahl entsprechend viele Ausgänge hat, die mit
- - den Signaleingängen eines Rechenwerks verbunden sind, das min. die vier Grundrechenarten beherrscht und min. einen Konstantenspeicher besitzt, dessen Kontrolleingang mit dem Ausgang des Zählers Z2 verbunden ist und an dessen Ausgängen das Ergebnis abgenommen werden kann.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß als Rechenwerk vorzugsweise eine programmgesteuerte
Mikrocomputerschaltung verwendet wird.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß wesentliche Komponenten des Digitalteils,
vorzugsweise durch eine programmgesteuerte Mikrocomputerschaltung
dargestellt werden, wobei z. B. Register als
Zähler verwendet werden, Gatter durch logische Verknüpfungen
ersetzt werden und das Rechenwerk durch entsprechende Programmschritte
ersetzt wird.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19904037268 DE4037268A1 (de) | 1989-12-05 | 1990-11-23 | Verfahren zur analog-digital-umsetzung von stroemen (spannungen) nach dem mehrfach-integrationsprinzip |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3940171 | 1989-12-05 | ||
| DE19904037268 DE4037268A1 (de) | 1989-12-05 | 1990-11-23 | Verfahren zur analog-digital-umsetzung von stroemen (spannungen) nach dem mehrfach-integrationsprinzip |
Publications (2)
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|---|---|
| DE4037268A1 DE4037268A1 (de) | 1991-06-06 |
| DE4037268C2 true DE4037268C2 (de) | 1992-11-12 |
Family
ID=25887682
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904037268 Granted DE4037268A1 (de) | 1989-12-05 | 1990-11-23 | Verfahren zur analog-digital-umsetzung von stroemen (spannungen) nach dem mehrfach-integrationsprinzip |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE1258453B (de) * | 1962-02-22 | 1968-01-11 | Licentia Gmbh | Verfahren zur Spannungs-Zeitumformung fuer Analog-Digital-Umsetzer |
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| DE3814813C1 (en) * | 1988-05-02 | 1989-12-21 | Bran & Luebbe Industrie Automation Gmbh & Co, 6900 Heidelberg, De | Method and circuit arrangement for analog/digital conversion |
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1990
- 1990-11-23 DE DE19904037268 patent/DE4037268A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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