DE4037332C2 - Verfahren zur Fehlerüberwachung der Datenkonsistenz in einem Datenverarbeitungssystem und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zur Fehlerüberwachung der Datenkonsistenz in einem Datenverarbeitungssystem und Schaltungsanordnung zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Fehlerüberwachung der Daten
konsistenz in einem Datenverarbeitungssystem gemäß dem Oberbe
griff des Patentanspruches 1 und eine entsprechende
Schaltungsanordnung.
Die Entwicklung der Hard- und Softwaretechnologie in den letzten
Jahren hat dazu geführt, daß es einfacher und billiger ist,
eine bestimmte Leistung mit einem aus mehreren Verarbeitungs
einheiten bestehenden Datenverarbeitungssystem zu erzielen,
anstatt dieselbe Leistung mit nur einer Verarbeitungseinheit zu
erreichen. Derartige Multiprozessorsysteme bedienen sich eines
gemeinsamen Leitungssystems, eines sogenannten Bus-Systems, zur
Kopplung der Verarbeitungseinheiten untereinander sowie mit
einem gemeinsamen Arbeitsspeicher.
Ein hoher Datenverkehr und Koordinierungsaufwand zwischen den
Verarbeitungseinheiten und dem Arbeitsspeicher bedingen eine
Optimierung der mittleren Datenzugriffszeit im System, die
durch die Zugriffszeit des Arbeitsspeichers und die Leistungs
fähigkeit des Leitungssystems bestimmt wird. Wegen der relativ
langen Zugriffszeit des Arbeitsspeichers sind den Verarbei
tungseinheiten private Cachespeicher zugeordnet, in denen nur
ein Teil der im Arbeitsspeicher befindlichen Daten gespeichert
ist. Hierfür am besten geeignet sind Copy-Back-Cachespeicher,
bei denen im Gegensatz zu Write-Through-Cachespeichern, wo alle
Schreibzugriffe grundsätzlich auch zum Arbeitsspeicher gehen
und damit den Datenverkehr auf dem Leitungssystem erhöhen, Än
derungen von Daten im Cachespeicher erlaubt sind, ohne daß der
Arbeitsspeicher auf denselben Stand gebracht wird.
Damit ergibt sich aber die Notwendigkeit, die Konsistenz der
Daten im System zu gewährleisten, weil Speicherdaten sowohl
im Arbeitsspeicher als auch in einem oder mehreren privaten
Cachespeichern simultan vorhanden sein können. Dies bedeutet,
daß bei jedem Speicherzugriff der aktuelle Wert erhalten
werden muß, unabhängig davon, ob die Daten nur im Arbeits
speicher oder zusätzlich in einem oder mehreren Cachespei
chern abgelegt oder in einem Cachespeicher verändert worden
sind und nur noch dort den aktuellen Wert besitzen.
Aus "A Class of Compatible Cache Consistency Protocols and
their Support by the IEEE Futurebus", Paul Sweazey and Alan
Jay Smith, 1986, IEEE, sind Protokolle für die Aufrechterhal
tung der Datenkonsistenz bei Verwendung eines Standardbus
systems (Futurebus) bekannt. Dabei wird nach erfolgter Zutei
lung des Bussystems von einer anfordernden Verarbeitungsein
heit eine Adresse zusammen mit Steuersignalen über das Bus
system an alle Verarbeitungseinheiten eines Multiprozessor
systems übertragen und die Verarbeitungseinheiten antworten
jeweils mit Antwortsignalen zur Konsistenzsteuerung an die
anfordernde Verarbeitungseinheit.
Die Datenkonsistenz im gesamten System wird dabei anhand von
Zustandskennzeichen gesteuert, die jedem Cachespeichereintrag
zugeordnet sind. So kann beispielsweise festgestellt werden,
ob die pro Speicherzugriff adressierten Daten im Cachespei
cher vorhanden sind, ob gültige Kopien der Daten noch in
weiteren Cachespeichern eingetragen sind oder ob die Daten im
Cachespeicher verändert wurden.
Beispielsweise müssen bei einer Leseanforderung durch eine
der Verarbeitungseinheiten die Daten von einer anderen Verar
beitungseinheit bereitgestellt werden, weil deren zugehöriger
Cachespeicher für die gewünschten Daten gerade zuständig ist.
Die anfordernde Verarbeitungseinheit ist daher durch ein
entsprechendes Antwortsignal zu informieren, daß die aktuellen
Daten von einer anderen Verarbeitungseinheit geliefert
werden. Da alle Signalisierungen über Sammelleitungen (Open-
Collector) des Bussystems erfolgen, die jeweils von allen
Verarbeitungseinheiten gemeinsam benutzt werden, gewährlei
sten die protokollabhängig aufgrund der Signalisierungen
vorgenommenen Änderungen der Zustandskennzeichen keine aus
reichende Sicherheit.
So wird beispielsweise nicht erkannt, wenn von mehr als einer
Verarbeitungseinheit angezeigt wird, daß die adressierten
Daten in den zugehörigen Cachespeichern jeweils als geändert
gekennzeichnet sind.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfah
ren und eine Schaltungsanordnung
zu schaffen, das bzw. die eine Fehlerüberwachung bei der Konsistenz
steuerung für die in privaten Cachespeichern der verschiede
nen Verarbeitungseinheiten gespeicherten Daten ohne Mehrauf
wand an Leitungen für das Leitungssystem gewährleistet.
Diese Aufgabe wird hinsichtlich des Verfahrens durch die
kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Danach werden die einander entsprechenden Antwortsignale der
einzelnen Verarbeitungseinheiten nicht über Sammelleitungen
mit Open-Collector-Steuerung übertragen, sondern über indivi
duelle Signalleitungen des Leitungssystems. Als individuelle
Signalleitungen werden dabei die zum Zeitpunkt der Antwort
signale freien Adressenleitungen genutzt, so daß kein Mehrauf
wand an Leitungen für das Leitungssystem entsteht. Die indi
viduellen Antwortsignale aller Verarbeitungseinheiten bilden
somit Signalkombinationen, die leicht auswertbar sind und
sich in zulässige und unzulässige Signalkombinationen unter
teilen lassen, wobei letztere anzeigen, daß die Konsistenz
steuerung nicht einwandfrei arbeitet. So darf beispielsweise
zur Signalisierung, daß adressierte Daten in mehreren Cache
speichern gleichzeitig als gültig gespeichert sind, nicht
gleichzeitig signalisiert werden, daß in wenigstens einem der
Cachespeicher die Daten geändert worden sind.
Gemäß der Erfindung ist somit zu jedem Zeitpunkt die Überwa
chung der Konsistenzsteuerung des gesamten Systems in einfa
cher Weise möglich.
Die Auswertung der Antwortsignale kann gemäß den Weiterbil
dungen der Erfindung in der jeweils den Speicherzugriff
auslösenden Verarbeitungseinheit oder aber in einer mit dem
Leitungssystem gekoppelten zentralen Überwachungseinheit
erfolgen.
Gemäß anderer Weiterbildungen der Erfindung werden gemeinsam
mit den individuellen Antwortsignalen der Verarbeitungsein
heiten jeweils ein Sicherungszeichen und eine Information
darüber, ob ein momentaner Zugriffsschutz des im zugehörigen
Cachespeicher adressierten Eintrags besteht, über das Lei
tungssystem übertragen.
Das entsprechend dem Verfahren gemäß Anspruch 1 arbeitende
Datenverarbeitungssystem ergibt sich aus Anspruch 6.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen näher darge
stellten Ausführungsbeispiels erläutert.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 das Blockschaltbild eines Datenverarbeitungssystems zur
Überwachung der Datenkonsistenz,
Fig. 2 die einem Cachespeichereintrag zugeordneten Zustands
kennzeichen mit zugehöriger Wahrheitstabelle,
Fig. 3 eine Einrichtung zur Erzeugung von Antwortsignalen in
einer Verarbeitungseinheit des Datenverarbeitungssystems
gemäß Fig. 1 und
Fig. 4 eine Überwachungseinheit zur Auswertung der Antwort
signale aller Verarbeitungseinheiten des Datenverarbeitungs
systems gemäß Fig. 1.
Fig. 1 zeigt den allgemeinen Aufbau eines Datenverarbeitungssystems
in schematischer Darstellung, beispielsweise bestehend
aus einem gemeinsamen Arbeitsspeicher ASP, mehreren Verarbeitungseinheiten
CPU0 . . . CPU3 mit zugehörigen privaten Cachespeichern
CAM0 . . . CAM3, sowie einem Leitungssystem CBUS zur Kopplung
der angeschlossenen Einheiten miteinander. Durch die Verwendung
von individuell zugeordneten Copy-Back-Cachespeichern besteht
die Notwendigkeit, die Konsistenz der im Arbeitsspeicher ASP
sowie in den Cachespeichern CAM0 . . . CAM3 simultan gespeicherten
Daten aufrechtzuerhalten bzw. zu überwachen.
Der prinzipielle Ablauf eines aus mindestens einer Adressenoperation
bestehenden Speicherzugriffs einer Verarbeitungseinheit
kann in eine Bewerbungsphase (request) für die Anfrage um Zuteilung
des Leitungssystems, und eine Anforderungsphase gegliedert
werden, in der die Parameter einschließlich der Adresse
BADR des ausgelösten Speicherzugriffs über das Leitungssystem
CBUS an alle angeschlossenen Einheiten übertragen werden. Umfaßt
der Speicherzugriff auch eine Datenoperation, beispielsweise
bei einem Lese- oder Schreibzugriff, so schließt sich an
die Anforderungsphase eine Datenübertragungsphase an, in der
die angeforderten Daten von der Verarbeitungseinheit geliefert
werden, in dessen zugehörigem Cachespeicher sie aktuell gespeichert
sind.
Unmittelbar nach der Adressenoperation mit Aussenden der zugehörigen
Parameter einschließlich der Speicherzugriffsadresse
BADR durch eine anfordernde Verarbeitungseinheit, z. B. CPU0, an
die anderen Verarbeitungseinheiten, z. B. CPU1 . . . CPU3, kann mit
der Erzeugung von Antwortsignalen HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3 in
den Einrichtungen RSP0 . . . RSP3 der Verarbeitungseinheiten CPU0 . . .
CPU3 begonnen werden. Die parallel gebildeten Signale werden
beispielsweise zu fest vorgegebenen Zeitpunkten über das Leitungssystem
übertragen. Zu diesem Zweck benutzen die Verarbeitungseinheiten
CPU0 . . . CPU3 individuell zugeordnete Leitungen
des Leitungssystems CBUS, die für die jeweils zuvor ablaufende
Adressenoperation ebenfalls verwendet werden.
Anhand der durch die übertragenden Signale mitgeteilten Zustände
der Verarbeitungseinheiten läßt sich erkennen, ob alle Verarbeitungseinheiten
die Erzeugung ihrer Antwortsignale abgeschlossen
haben. Ist dies der Fall, so kann mit deren Auswertung
auf das Vorliegen einer Dateninkonsistenz begonnen werden.
Zu diesem Zweck weist jede Verarbeitungseinheit CPU0 . . . CPU3
identisch aufgebaute Einrichtungen INK auf, die bei Erkennen
inkonsistenter Daten eine Fehlermeldung IER erzeugen.
Gemeinsam mit den Antwortsignalen HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3
können weitere Informationssignale PAR0, LCK0 . . . PAR3, LCK3 vom
Leitungssystem CBUS übertragen werden, von denen die Signale
PAR0 . . . PAR3 Sicherungszeichen enthalten, während anhand der Signale
LCK0 . . . LCK3 ein Zugriffsschutz des im zugehörigen Cachespeicher
CAM0 . . . CAM3 adressierten Eintrags mitgeteilt werden
kann. Die Auswertung der übertragenen Antwort- und Informationssignale
erfolgt in der jeweils anfordernden Verarbeitungseinheit,
sie kann aber auch in einer zental angeordneten Einrichtung
durchgeführt werden.
In Fig. 2 sind Zustandszeichen VL, WR, SHA dargestellt, die
einem Cachespeichereintrag zugeordnet und durch die Adresse TA
für das entsprechende Tag-Feld des Cachespeichers ergänzt werden.
Sie kennzeichnen dabei, daß die Daten des Cachespeichereintrags
vorhanden und gültig sind (VL), daß eine Änderung der
Daten stattgefunden hat (WR), oder daß eine Kopie der Daten in
einem weiteren Cachespeicher gespeichert ist (SHA).
Der Zustand des adressierten Cachespeichereintrags läßt sich
anhand einer Wahrheitstabelle aus den Zustandskennzeichen VL,
WR, SHA feststellen. So sind die eingetragenen Daten in mehr
als einem Cachespeicher (shared) oder nur in einem Cachespeicher
(exclusive) abgelegt oder weisen nur in einem Cachespeicher
den aktuellen veränderten Wert (modified) auf.
Eine Dateninkonsistenz im System ist beispielsweise dann gegeben,
wenn mehr als eine Verarbeitungseinheit anhand ihrer Antwortsignale
anzeigen, daß die eingetragenen Daten als nur in
ihrem zugehörigen Cachespeicher geänderte Daten (modified) gekennzeichnet
sind. Gleiches gilt für den Fall, daß die eingetragenen
Daten als geändert gelten, während sie in einem weiteren
Cachespeicher einen der beiden anderen Zustände einnehmen.
Fig. 3 und Fig. 4 enthalten Einrichtungen zur Erzeugung und Auswertung
der Antwortsignale für das Vorliegen inkonsistenter Daten
im System.
Am Beispiel der in der Verarbeitungseinheit CPU0 angeordneten
Einrichtung RSP0 gemäß Fig. 3 soll die Bildung der Antwortsignale
in den einzelnen Verarbeitungseinheiten gezeigt werden. Das
von der Einrichtung RSP0 erzeugte Antwortsignal HIT0 gibt an,
ob in irgendeiner Speicherbank des Cachespeichers CAM0, z. B.
der Bank x, ein Treffer, z. B. HITBx, für den durch die Adressen
BADR und TABx (Tag-Feld der Bank x) ausgewählten Eintrag ermittelt
wird. Es resultiert daher aus der Verknüpfung der individuellen
Treffersignale HITBx . . . HITBz entsprechend der vorhandenen
Speicherbänke (Bank x . . . Bank z) durch das ODER-Glied OR1.
Das speicherbankbezogene Treffersignal, z. B. HITBx, ergibt sich
jeweils aus der Reihenschaltung zweier UND-Glieder, z. B. U1 und
U2. Das erste Eingangssignal des UND-Gliedes U2 wird durch Verknüpfung
der Adressen BADR und TABx im vorgeschalteten UND-Glied
U1 gewonnen, während das zweite Eingangssignal von dem
aus dem Zustandskennzeichen VL des adressierten Speicherbankeintrags
gemäß Fig. 2 abgeleiteten Signal VLBx gebildet wird.
Für die Erzeugung des Antwortsignals WBIT0, das angibt, ob in
irgendeiner Speicherbank des Cachespeichers CAM0 eine Veränderung
des adressierten Eintrags stattgefunden hat, werden die
speicherbankbezogenen Signale WBx . . . WBz durch das ODER-Glied
OR2 miteinander verknüpft. Die individuellen Signale WBx . . . WBz
ergeben sich jeweils aus einer UND-Verknüpfung eines Treffersignals
mit dem entsprechenden vom Zustandskennzeichen WR des
adressierten Speicherbankeintrags gemäß Fig. 2 abgeleiteten Signal.
Beispielsweise führt die Verknüpfung der Signale HITBx und
WRBx durch das UND-Glied U3 zum individuellen Ausgangssignal
WBx. Die Erzeugung aller speicherbankindividuellen Signale ist
zur Beibehaltung einer übersichtlichen Schaltungsanordnung
nicht näher dargestellt.
Fig. 4 zeigt eine mögliche Ausführungsform der Auswerteeinrichtung
INK, die gemäß Fig. 1 in jeder Verarbeitungseinheit angeordnet
ist. Sie ist aufgebaut aus mehreren UND-Gliedern U4 . . .
U7 zur Verknüpfung der über das Leitungssystem übertragenen
Antwortsignale, wobei jeweils das Ausgangssignal eines UND-
Gliedes, z. B. U4, aus den Antwortsignalen einer Verarbeitungseinheit,
z. B. HIT0, WBIT0, gebildet wird. Der Ausgang jedes
UND-Gliedes ist mit einem Eingang eines nachgeschalteten ODER-Gliedes
OR5 verbunden, dessen Ausgangssignal AWHIT anzeigt, ob
überhaupt in einem der Cachespeicher CAM0 . . . CAM3 gemäß Fig. 1
die adressierten Daten als geändert (modified) gekennzeichnet
sind.
Demgegenüber gibt das Signal MHIT an, ob die adressierten Daten
in mehr als einem Cachespeicher eingetragen sind. Zur Erzeugung
des Signals MHIT werden jeweils zwei der Antwortsignale HIT0 . . .
HIT3 sowohl durch die ODER-Glieder OR3, OR4 als auch durch die
UND-Glieder U8, U9 verknüpft. Die Ausgänge der ODER-Glieder
OR3, OR4 sind an die Eingänge eines nachgeschalteten UND-Gliedes
U10 angeschlossen, dessen Ausgang gemeinsam mit den Ausgängen
der UND-Glieder U8, U9 die Eingänge des ODER-Gliedes OR6
bilden. Für den Fall, daß durch die Signale AWHIT, MHIT angezeigt
wird, daß die adressierten Daten in mindestens einem
Cachespeicher als geändert (modified) gekennzeichnet und in
mehr als einem Cachespeicher als gültig eingetragen sind, so
erfolgt eine Fehlermeldung IER am Ausgang des UND-Gliedes U11.
Für andere Fälle auftretender Dateninkonsistenz sowie für die
Bildung und Auswertung der gemeinsam mit den Antwortsignalen
übertragbaren Informationssignale lassen sich die Einrichtungen
gemäß Fig. 3 und Fig. 4 durch entsprechende Verknüpfungsschaltungen
in einfacher Weise ergänzen.
Claims (8)
1. Verfahren zur Fehlerüberwachung bei der Konsistenzsteuerung
für die in privaten Cachespeichern (CAM0 . . . CAM3)
verschiedener Verarbeitungseinheiten (CPU0 . . . CPU3) und in
einem gemeinsamen Arbeitsspeicher (ASP) eines Datenverarbei
tungssystems gespeicherten Daten, bei dem jedem Cachespei
chereintrag Zustandskennzeichen (VL, WR, SHA) zugeordnet
werden und bei dem eine aus mindestens einer Adressenopera
tion bestehende und einen Speicherzugriff auslösende An
forderung einer Verarbeitungseinheit über ein Leitungssystem
(CBUS) an alle Einheiten des Datenverarbeitungssystems über
tragen wird, wobei den einzelnen Verarbeitungseinheiten
(CPU0 . . . CPU3) zugeordnete Einrichtungen (RSP0 . . . RSP3) die
Anforderungen überwachen und entsprechend dem jeweils gül
tigen Konsistenzsteuerungsprotokoll abhängig von den jeweili
gen Zustandskennzeichen (VL, WR, SHA) wirksam werden, indem die Zustands
kennzeichen und gegebenenfalls die zugehörigen Daten geändert
und entsprechende Antwortsignale (HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3) an die Einrichtung (z. B. RSP1) der
anfordernden Verarbeitungseinheit (z. B. CPU1) über das Lei
tungssystem (CBUS) übertragen werden, dadurch
gekennzeichnet,
daß die einzelnen Antwortsignale (HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3)
aller Verarbeitungseinheiten (CPU0 . . . CPU3) jeweils über
individuelle Signalleitungen übertragen und als Signalleitun
gen die Adressenleitungen des Leitungssystems (CBUS) verwen
det werden und
daß alle Antwortsignale (HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3) zusätz lich auf das Vorliegen unzulässiger Signalkombinationen überwacht werden und bei Vorliegen einer unzulässigen Signal kombination eine Fehlermeldung (IER) ausgelöst wird.
daß alle Antwortsignale (HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3) zusätz lich auf das Vorliegen unzulässiger Signalkombinationen überwacht werden und bei Vorliegen einer unzulässigen Signal kombination eine Fehlermeldung (IER) ausgelöst wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeweils gemeinsam mit den Antwort
signalen (z. B. HIT0, WBIT0) einer Verarbeitungseinheit (z. B.
CPU0) eine weitere Information (z. B. LCK0) über das Leitungs
system (CBUS) übertragen wird, anhand der ein Zugriffsschutz
des im zugehörigen Cachespeicher (z. B. CAM0) adressierten
Eintrags mitteilbar ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß jeweils gemeinsam mit den
Antwortsignalen (z. B. HIT0, WBIT0) einer Verarbeitungseinheit
(z. B. CPU0) ein Sicherungszeichen (z. B. PAR0) über das Lei
tungssystem (CBUS) übertragen wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die zusätzli
che Überwachung der Antwortsignale (HIT0, WBIT0 . . . HIT3,
WBIT3) aller Verarbeitungseinheiten (CPU0 . . . CPU3) in der
jeweils anfordernden Verarbeitungseinheit (z. B. CPU0) durch
geführt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die zusätz
liche Überwachung der Antwortsignale (HIT0,
WBIT0 . . . HIT3, WBIT3) aller Verarbeitungseinheiten
(CPU0 . . . CPU3) in einer mit dem Leitungssystem (CBUS) gekop
pelten zentralen Überwachungseinheit (INK) durchgeführt wird.
6. Schaltungsanordnung zur Fehlerüberwachung der Daten
konsistenz in einem Datenverarbeitungssystem mit einem gemeinsamen Arbeits
speicher (ASP) zur Speicherung der Daten, mehreren Verar
beitungseinheiten (CPU0 . . . CPU3) mit zugehörigen privaten
Cachespeichern (CAM0 . . . CAM3) zur Speicherung eines Teiles der
im Arbeitsspeicher (ASP) enthaltenen Daten und ihrer Zu
standskennzeichen (VL, WR, SHA), sowie einem Leitungssystem
(CBUS) zur Kopplung der Verarbeitungseinheiten (CPU0 . . . CPU3)
untereinander und mit dem Arbeitsspeicher (ASP), wobei jede
Verarbeitungseinheit (z. B. CPU0) Einrichtungen (z. B. RSP0)
zur Überwachung von über das Leitungssystem (CBUS) eintref
fenden Anforderungen und zur Erzeugung von Antwortsignalen
(z. B. HIT0, WBIT0) abhängig von den Zustandskennzeichen
(z. B. VL, WR) des im zugehörigen Cachespeicher (CAM0) adres
sierten Eintrags aufweist, dadurch gekenn
zeichnet,
daß die Anschlüsse für die Antwortsignale der einzelnen
Verarbeitungseinheiten (CPU0 . . . CPU3) mit jeweils einer der
Adressenleitungen des Leitungssystems (CBUS) als individueller
Signalleitung verbindbar sind und
daß mit dem Leitungssystem (CBUS) wenigstens eine gesonderte Überwachungseinheit (INK) zur Auswertung aller über das Lei tungssystem (CBUS) übertragenen Antwortsignale (HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3) auf das Vorliegen einer unzulässigen Signalkombination gekoppelt ist.
daß mit dem Leitungssystem (CBUS) wenigstens eine gesonderte Überwachungseinheit (INK) zur Auswertung aller über das Lei tungssystem (CBUS) übertragenen Antwortsignale (HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3) auf das Vorliegen einer unzulässigen Signalkombination gekoppelt ist.
7. Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Verarbeitungsein
heit (z. B. CPU0) Einrichtungen (z B. RSP0) zur Erzeugung von
gemeinsam mit den Antwortsignalen (z. B. HIT0, WBIT0) über
tragbaren Informationssignalen (z. B. LCK0, PAR0) aufweist.
8. Datenverarbeitungssystem nach Anspruch 6 oder 7, da
durch gekennzeichnet, daß jede Verar
beitungseinheit (z. B. CPU0) eine gesonderte Überwachungsein
heit (INK) zur Auswertung der übertragenen Antwortsignale
(HIT0, WBIT0 . . . HIT3, WBIT3) bzw. Informationssignale (LCK0,
PAR0, . . . LCK3, PAR3) aufweist.
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|---|---|---|---|
| DE4037332A DE4037332C2 (de) | 1990-11-23 | 1990-11-23 | Verfahren zur Fehlerüberwachung der Datenkonsistenz in einem Datenverarbeitungssystem und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4037332A DE4037332C2 (de) | 1990-11-23 | 1990-11-23 | Verfahren zur Fehlerüberwachung der Datenkonsistenz in einem Datenverarbeitungssystem und Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4037332A1 DE4037332A1 (de) | 1992-05-27 |
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ID=6418811
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| CA1325289C (en) * | 1989-02-03 | 1993-12-14 | Digital Equipment Corporation | Scheme for insuring data consistency between a plurality of cache memories and the main memory in a multi-processor computer system |
-
1990
- 1990-11-23 DE DE4037332A patent/DE4037332C2/de not_active Expired - Fee Related
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