DE403792C - Instrument fuer Magen- und Darmresektion - Google Patents

Instrument fuer Magen- und Darmresektion

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DE403792C
DE403792C DEA41021D DEA0041021D DE403792C DE 403792 C DE403792 C DE 403792C DE A41021 D DEA41021 D DE A41021D DE A0041021 D DEA0041021 D DE A0041021D DE 403792 C DE403792 C DE 403792C
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Germany
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instrument
gastric
stomach
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intestinal resection
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Expired
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DEA41021D
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Feinmechanik AG Vormals Jetter & Scheerer
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Feinmechanik AG Vormals Jetter & Scheerer
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/12Surgical instruments, devices or methods for ligaturing or otherwise compressing tubular parts of the body, e.g. blood vessels or umbilical cord

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Description

  • Aktiengesellschaft für Feinmechanik vormals Jetter & Scheerer in Tuttlingen. Die bisher bekannten Instrumente für Magen- und Darmresektion haben den Nachteil, daß beim Durchschneiden des Magens oder Darms das Messer an einer Zange entlanggeführt werden muß, infolgedessen nur an einer Seite ein Eingeweidestumpf stehenbleibt, der genäht werden kann, ohne daß die seitlichen Quetschzangen geöffnet werden müssen. Durch die vorliegende Erfindung wird nun erreicht, daß an beiden Seiten ein Eingeweidestumpf stehenbleibt, der genäht werden kann.
  • Abb. i stellt das vollständige Instrument geschlossen von der Seite gesehen dar.
  • Abb. 2 stellt das vollständige Instrument geschlossen von vorn gesehen dar.
  • Abb. 3 stellt das Unterteil des Instrumentes von innen gesehen dar.
  • Abb. 4. stellt das Oberteil des Instrumentes von innen gesehen dar.
  • Abb. 5 stellt das Instrument von vorn gesehen dar mit abgenommenem mittlerem Oberteil und mit eingezeichnetem Magen- oder Darmteil.
  • Abb. 6 stellt eine Seitenzange geöffnet von der Seite gesehen dar.
  • Abb. 7 stellt die mittlere Zange von der Seite gesehen geöffnet dar.
  • Abb. 8 stellt eine Verschlußschraube dar, die angewendet wird, wenn die Seitenzangen weggelassen sind.
  • Abb. 9 stellt einen Schlüssel zur Zange dar. Abb. i o stellt das Instrument im Gebrauch bei einer Magenoperation dar, und zwar ist hierbei die untere Instrumentenhälfte eingeführt und der Operateur ist eben im Begriff, die obere Instrumentenhälfte in die untere einzuhängen. , Abb. i i stellt das Instrument im Gebrauch beim Durchschneiden der Magenwände dar. Das Instrument besteht in bekannter Weise aus dem mittleren Quetschzangenteil i, dem Sperrhebel i o mit Sperrzahn 9 und Feder 12, dem mittleren Quetschzangenteil 2, dem Sperrbolzen 7 mit Stellmutter 6, ferner aus den seitlichen Quetschzangen 15, 16 und 17, I8 mit den Sperren i9, 21 und zo, 22 und den Ansätzen 26 und 27, die in die Löcher 28 und 29 des Teiles 2 greifen, ferner aus den Bolzen 2,1 und 25 und dem Riegel 3o. Durch die Erfindung kommt als neu hinzu: die Rinne ¢ an dem mittleren Quetschzangenteili und die Erhöhung 3 an dem gegenüberliegenden mittleren Quetschzangenteil 2.
  • Beim Gebrauch wird unter dem Magen oder Darm, nachdem derselbe von dem sogenannten Gekröse befreit ist, die aus den drei Teilen 15, i, 17 bestehende untere Branche durchgeführt. Darauf wird die dreifache obere Branche 16, 2, 18 eingehängt (Abb. i o) und das Instrument in die in Abb. i i angedeutete geschlossene Stellung gebracht. Sodann wird mit dem Schlüssel 5 (Abb. g) die mit der Sperrstange 7 verbundene Stellmutter 6 fest angezogen, wodurch die Wände des Magen- oder Darmteiles, das nachher durchschnitten wird, so stark zusammengepreßt werden, daß der Speisebrei an der Schnittstelle vollständig entfernt wird, während gleichzeitig an den beiden Seiten davon die Magen- oder Darmwände zwecks Stauung des Speisebreies zusammengequetscht werden. Nunmehr drückt man auf den Hebel io, der die mittlere Zange 2 löst, hebt den Teil i hoch und aus dem Scharnier 24., 25 heraus. Jetzt wird der Magen oder Darm dadurch durchschnitten, daß män mit einem scharfen Messer in der durch die Erfindung neu hinzugekommenen Rinne q. (Abb. i i) entlangfährt. Nachdem nun die untere Hälfte der mittleren Quetschzange auch entfernt ist, können die beiden seitlichen Quetschzangen 15, 16 und 17, 18 ungeöffnet auseinandergenommen werden, wobei an jeder ein Eingeweidestumpf vorsteht, der vernäht werden kann. Der Riegel 3o dient zur Arretierung des Sperrbolzens 7. Die Erhöhung 3 drückt die Magen- oder Darmhaut in die Rinne dadurch entsteht auch in der Magen- oder Darmhaut eine Rinne. In dieser Rinne wird die Magen- oder Darmhaut durchschnitten (Abb. i i), wenn das Messer, wie eben angegeben, in der Rinne :1 geführt wird. Dadurch wird erreicht, daß an jeder seitlichen Quetschzange 15, 16 und 17, 18 ein gleich langer Eingeweidestumpf zum Nähen stehenbleibt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH: Instrument für Magen- und Darmresektion, bei dem sechs Teile so um eine Achse gelegt werden können, daß drei von je einem unteren und oberen Teil gebildete, nebeneinanderliegende Klemmvorrichtungen entstehen, von denen die beiden seitlichen Klemmvorrichtungen den zu durchschneidenden Teil des Darmes oder Magens zwischen sich einklemmen, dadurch gekennzeichnet, daß der eine der beiden mittleren Teile (i) in seiner Mitte eine Rinne (q.) und der ihm gegenüberliegende mittlere Teil (2) in seiner Mitte eine Erhöhung (3) hat. -
DEA41021D 1923-11-20 1923-11-20 Instrument fuer Magen- und Darmresektion Expired DE403792C (de)

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