DE4038559C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16C13/00—Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
- F16C13/02—Bearings
- F16C13/022—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle
- F16C13/024—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle
- F16C13/026—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure
- F16C13/028—Bearings supporting a hollow roll mantle rotating with respect to a yoke or axle adjustable for positioning, e.g. radial movable bearings for controlling the deflection along the length of the roll mantle by fluid pressure with a plurality of supports along the length of the roll mantle, e.g. hydraulic jacks
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Description
Bei der der DE-PS 38 35 152 entsprechenden Ausführungs
form einer durchbiegungssteuerbaren Walze sind für
die Lagertaschen in dem Stützelement und dessen Kolben/
Zylindereinheit separate, parallel arbeitende Pumpen
vorhanden.
Zwei Pumpen stellen einen nicht unerheblichen erhöhten
baulichen Aufwand dar.
Aus der EP A1 2 52 251 ist eine gattungsgemäße Walze
bekannt, die ebenfalls zwei Pumpen aufweist, die indessen
nicht parallel arbeiten, sondern gewissermaßen hinterein
andergeschaltet sind. Die Pumpe zur Versorgung der Lager
taschen baut einen gewissen Druck auf. Die Pumpe zur Ver
sorgung der Kolben/Zylindereinheit ist an die Druckleitung
der ersten Pumpe angeschlossen und hat deren Ausgangsdruck
als Eingangsdruck.
Bei der Ausführungsform nach der DE-OS 39 09 556 ist
nur eine Pumpe vorhanden, deren Ausgangsleitung sich
verzweigt und über ein Dosierventil in die geschlossene
Zylinderkammer der Kolben/Zylindereinheit bzw. in dem
anderen Zweig zu den Lagertaschen führt. Zwischen dem
Dosierventil und der Zylinderkammer ist ein Rücklauf mit
Drossel angeschlossen, zwischen der Pumpe und dem Dosier
ventil ein Überdruckventil. Bei einer Änderung der Druck
verhältnisse werden durch den Rücklauf und das Überdruck
ventil unkontrollierte Anteile der Pumpenförderung in den
Vorrat zurückgeleitet und stehen für die Versorgung
der Lagertaschen nicht zur Verfügung, die bei einer
über die Druckflüssigkeit beheizten Walze für die Wärme
übertragung und damit das Temperaturprofil im Walzspalt
maßgeblich ist. Bei einer Änderung des Drucks im Walz
spalt ändert sich also auch die Temperatur. Druckprofil
und Temperaturprofil sind nicht unabhängig voneinander
einstellbar.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die hydrau
lische Versorgung einer durchbiegungssteuerbaren Walze
einfacher zu gestalten.
Diese Aufgabe wird durch eine Walze mit den Merkmalen
des Anspruchs 1 gelöst.
Unter einer Konstantmengenpumpe soll eine Pumpe ver
standen sein, die bei allen Gegen- oder Arbeitsdrücken
eine stets gleichbleibende Menge an Druckflüssigkeit
pro Zeiteinheit liefert, z. B. eine Zwangsförderpumpe.
Durch die Vorsehung nur einer Pumpe verringern sich
der bauliche und der mit der Pumpensteuerung einherge
hende Aufwand bedeutend. Die Pumpe liefert bei allen
Drücken eine vorbestimmte Menge an Druckflüssigkeit.
Der Druck in den Lagertaschen wird durch entsprechende
Verstellung der Drossel bestimmt. Dadurch ändert sich
nämlich der Staudruck vor der Drossel, der an die Zy
linderkammer weitergegeben wird. Diese wiederum bestimmt
den Anpreßdruck des Stützelements und damit den Abström
widerstand für die in gleichmäßiger Menge nachgeförderte
Druckflüssigkeit in den Lagertaschen.
Diese Menge tritt bei der Erfindung nach Anspruch 1
zur Gänze über die Lagertaschen aus, da die Zylinderkam
mer ein praktisch geschlossenes hydrostatisches System
darstellt und hier keine Druckflüssigkeit abströmt und
auch ansonsten keine Rückleitungen und ähnliche, den
Lagertaschen Anteile der Pumpenförderung entziehende
Nebenverbindungen vorhanden sind (was im übrigen eine
weitere Vereinfachung bedeutet). Unabhängig von dem
Druck in den Zylinderkammern und der dadurch bestimmten
Kraft der einzelnen Stützelemente, also unabhängig von
der Liniendruckverteilung, tritt bei der erfindungsge
mäßen Gestaltung an jedem Stützelement die gleiche,
einstellbare Druckflüssigkeitsmenge über. Dies ist von
besonderer Bedeutung für beheizte Walzen: ein einmal
eingestelltes Temperaturprofil wird wegen der stets
gleichbleibenden Menge an heißer Druckflüssigkeit bei
einer Änderung des Linienkraftprofils nicht gestört.
Es ändert sich zwar dabei ein wenig die Spalthöhe an
der Berandung der Lagertaschen und damit die Flüssig
keitsreibung beim Durchströmen des Spalts, doch ist
dies ein Effekt zweiter Ordnung, der meist vernachläs
sigbar ist.
In der Praxis ist es ein wichtiger Vorteil, wenn
gemäß Anspruch 2 die strömungsbeeinflussenden Elemente
wie das Druckminderventil und die verschiedenen Drossel
ventile außerhalb der Walze angeordnet sein können,
weil dann alle Steuerungskomponenten leicht zugänglich
und wartbar sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung
schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht eines Walzenpaars, bei
welchem die erfindungsgemäße Walze die Unterwalze ist;
Fig. 2 und 3 zeigen durch die Achse der Walze ge
hende Längsschnitte zweier Ausführungsformen eines
einzelnen Stützelements;
Fig. 4 zeigt schematisch die Druckflüssigkeitsver
sorgung der Stützelemente;
Fig. 5 zeigt die Ansicht eines Stützelements vom
Innenumfang der Hohlwalze her.
Das in Fig. 1 dargestellte Walzenpaar umfaßt eine Ober
walze 10 und eine Unterwalze 100, zwischen denen eine Waren
bahn 30 einer Druckbehandlung in dem Walzspalt 31 ausge
setzt wird. Die Oberwalze 10 ist eine konventionelle mas
sive Walze. Die Unterwalze 100 hingegen umfaßt eine umlau
fende Hohlwalze 1, deren Außenumfang 2 den arbeitenden Wal
zenumfang bildet und die der Länge nach von einem undrehbaren
Querhaupt 3 durchgriffen ist, welches allseitig Abstand
zum Innenumfang 4 der Hohlwalze 1 beläßt, so daß es sich
innerhalb der Hohlwalze 1 verlagern kann, ohne mit dem In
nenumfang 4 in Berührung zu kommen. Die Hohlwalze 1 kann
an den Enden auf nicht dargestellten Lagern auf dem Quer
haupt 3 abgestützt sein. In diesem Fall betrifft die Ver
lagerung nur die Durchbiegung des Querhauptes 3 im Innern
der Hohlwalze 1. Die Hohlwalze 1 kann aber in einer alter
nativen Ausführungsform, die auch als eine solche mit "in
nerem Hub" bezeichnet wird, sich als Ganzes in der Wirk
ebene gegenüber dem Querhaupt 3 verlagern. Die Hohlwalze
1 ist in diesem Fall nicht über die Lager auf dem Quer
haupt abgestützt, sondern nur in der Wirkebene geführt.
Die Verlagerung betrifft hierbei die Verlagerung in der
Führung, der sich die Durchbiegung überlagert.
Die Zapfen 21 der Oberwalze 10 sowie die aus der Hohl
walze 1 an deren Enden vorstehenden Enden 5 des Querhauptes
3 sind im nicht dargestellten Walzenständer abgestützt.
Auf der gegen den Walzspalt 31 gerichteten Oberseite
3′ des Querhauptes 3 sind über die Länge der Hohlwalze ver
teilt mehrere, in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
neun, hydraulische Stützelemente 14, 14′ angeordnet, die
mit ihrer dem Innenumfang 4 der Hohlwalze 1 in der Gestalt
angepaßten Anlagefläche 24 am Innenumfang 4 der Hohlwalze
1 anliegen. In den Fig. 2 und 3 sind zwei in Betracht kom
mende Ausführungsformen 14, 14′ der Stützelemente erläutert.
In der Anlagefläche 24 sind flache Lagertaschen 25
(Fig. 2) ausgebildet, die einen wesentlichen Teil der An
lagefläche 24 einnehmen, so daß von ihr nur berandende Ste
ge übrigbleiben. In den Ausführungsbeispielen ist das Stütz
element 14 im Querschnitt kreisrund, es kann aber auch qua
dratisch oder rechteckig sein. Die Anlagefläche 24 weist
einen um den ganzen Umfang herumgehenden Randsteg 26 sowie
zwei sich kreuzende Mittelstege 27 auf, so daß vier seg
mentförmige Lagertaschen 25 gebildet sind (Fig. 5).
Das Stützelement 14 umfaßt ein etwa topfförmiges Ge
häuse 28, welches mit der offenen Seite dem Querhaupt 3
zugewandt ist und einen Boden 29 aufweist, an dessen "Un
terseite", die allerdings in der Zeichnung oben, d. h. gegen
den Walzspalt 31 hin gelegen ist, die Lagertaschen 25 vor
gesehen sind. In der Nähe des unten gelegenen "Randes" des
Topfes ist außen eine Umfangsdichtung 17 vorgesehen, mit
der das topfförmige Gehäuse 28 in einer als radiale Sack
bohrung ausgebildeten Zylinderbohrung 18 des Querhauptes
dichtend geführt ist. Das Gehäuse 28 und die Zylinderboh
rung 18 bilden eine Kolben/Zylindereinheit, unter deren
Wirkung das Stützelement 14 gegen den Innenumfang 4 der
Hohlwalze 1 drückbar ist. Die Zylinderbohrung 18 bildet
mit dem topfförmigen Gehäuse 28 einen Zylinderraum 39, der
über eine im Querhaupt 3 verlaufende Zuleitung 38 von au
ßerhalb der Walze mit Druckflüssigkeit versorgt werden kann,
ansonsten aber geschlossen ist.
In der Mitte des Bodens 29 im Bereich des Mittelste
ges 27 ist ein abgewinkelter Schlauchstutzen 21 angebracht,
der in eine auf der Achse des Stützelements 14 liegende
Bohrung 22 einmündet, von der Drosselkanäle 23 in die bei
den Lagertaschen 25 ausgehen. Die Drosselkanäle 23 ent
halten Blenden, die einen kräftigen Drosseleffekt herbei
führen, dabei aber, anders als lange Drosselbohrungen, im
wesentlichen unabhängig von der Viskosität, d. h. der Tem
peratur, arbeiten. Auf den Schlauchstutzen 21 ist ein
Schlauch 32 aufgeschoben, der sich in einigen Windungen
im Innern des topfförmigen Gehäuses 28 erstreckt und in
einen Schlauchstutzen 34 am Boden der Zylinderbohrung 18
mündet, der mit einer Zuleitung 46 im Querhaupt 3 in Ver
bindung steht. Die durch die Zuleitung 46 zugeführte Druck
flüssigkeit tritt über die Drosselbohrungen 23 in die La
gertaschen 25 aus. Von dort strömt sie über die Berandung
26, die einen Teil der Anlagefläche 24 bildet, nach außen
ab. In dem der Berandung 26 entsprechenden Teil der Anlage
fläche 24 besteht also ein stabiler Flüssigkeitsfilm, auf
dem sich das Stützelement 14 am Innenumfang 4 der Hohl
walze 1 abstützt.
Der Schlauch 32 stellt einen beweglichen Teil der Zu
leitung 46 dar, mit welcher die Druckflüssigkeit aus dem
Querhaupt 3 in die Lagertaschen 25 des sich gegenüber dem
Querhaupt 3 radial verlagernden Stützelements 14 gebracht
werden kann.
Soweit die Teile des Stützelements 14′ der der Aus
führungsform nach Fig. 3 denen des Stützelements 14 der
Fig. 2 entsprechen, sind die Bezugszahlen gleich.
Das topfförmige Gehäuse 28 ist hierbei nicht an sei
ner Außenseite in einer Zylinderbohrung 18 des Querhauptes
3 geführt, sondern an seiner Innenseite an einem auf die
Oberseite 3′ des Querhauptes 3 aufgesetzten Ringkolben 35,
der mit dem zylindrischen Innenumfang 33 des topfförmi
gen Gehäuses 28 zusammenwirkt und die Kolben/Zylinderein
heit bildet. Die Zylinderkammer 39, unter deren Druck das
Stützelement 14′ gegen den Innenumfang 4 der Hohlwalze 1
gepreßt wird, befindet sich in diesem Fall zwischen der
Oberseite des Kolbens 35 und dem Boden 29. Der Kolben 35
hat eine zentrale Bohrung 36, die mit der Zuleitung 46 in
Verbindung steht und in die ein rohrförmiger Ansatz 37 des
Bodens 29 mittels einer Dichtung 40 abgedichtet eintaucht.
Der rohrförmige Ansatz 37 in der Bohrung 36 bildet eine
Art zusätzlicher Kolben/Zylindereinheit und enthält die
zu den Drosselkanälen 23 führende Bohrung 22. Das Stütz
element 14′ kann sich gegenüber dem auf der Oberseite 3′
befindlichen Kolben 35 in der gleichen Weise radial be
wegen wie das Stützelement 14 in der Zylinderbohrung 18.
Die Zylinderkammer 39 ist durch das Vorhandensein des An
satzes ringförmig ausgebildet.
Die Versorgung der Stützelemente 14, 14′ mit Druckflüs
sigkeit erfolgt über eine Druckflüssigkeitsversorgungsein
heit V (Fig. 1), die im einzelnen
in Fig. 4 dargestellt ist. Die Versorgungseinheit
V führt über die Zuleitungen 38 und 46 den Stützelementen
14, 14′ Druckflüssigkeit zu. Der Druck in der Zuleitung 38
ist steuerbar und bildet den hydrostatischen Druck in der
Zylinderkammer 39, unter dessen Wirkung das Stützelement
14, 14′ gegen den Innenumfang 4 der Hohlwalze 1 angepreßt
wird. Dadurch wiederum wird der Abströmwiderstand aus den
Lagertaschen 25 bestimmt. Wenn dann über die Zuleitung
48 den Lagertaschen 25 eine zeitlich konstante Menge an
Druckflüssigkeit zugeführt wird, so steigt zunächst der
Druck in den Lagertaschen 25 an, bis die Hohlwalze 1 etwas
von deren Randsteg 26 abhebt und sich die Druckflüssigkeit
dazwischen einen Weg bahnen kann. Dadurch bildet sich bei
einem bestimmten, sich von selbst einstellenden, jedoch
über den Druck in der Zylinderkammer 39 veränderbaren Druck
in den Lagertaschen 25 ein Gleichgewicht aus, bei welchem
der Spalt zwischen dem Randsteg 26 und dem Innenumfang 4
der Hohlwalze 1 eine bestimmte Größe hat und die zugeführte
Druckflüssigkeit in pro Zeiteinheit gleichbleibender Menge
abströmt und bei entsprechender Temperierung auch gleich
bleibende Wärmemengen mit der Hohlwalze 1 austauscht.
In Fig. 1 sind alle Stützelemente parallelgeschaltet
und werden mit den gleichen Drücken beaufschlagt. Zur Be
einflussung des Liniendrucks werden jedoch normalerweise
Gruppen von Stützelementen 14, 14′ oder sogar jedem einzel
nen dieser Stützelemente 14, 14′ separate Drücke zugeführt.
Die Zuleitungen 38 und 46 sind demnach nur symbolisch als
eine einzige Leitung dargestellt, können aber in der Praxis
auch aus mehreren zu einzelnen Gruppen von Stützelementen
oder einzelnen Stützelementen hinführenden Leitungen be
stehen, denen in der Versorgungseinheit V unterschiedliche
Drücke aufgeprägt werden.
Die den einzelnen Stützelementen 14, 14′ zugeführte Druck
flüssigkeit tritt über den Randsteg 26 der Stützelemente
14, 14′ in den Zwischenraum 7 zwischen Querhaupt 3 und Innen
umfang 4 der Hohlwalze 1 aus und wird daraus über die Lei
tung 8 von der Pumpe 11 abgesaugt und in den Vorratsbehäl
ter 9 zurückgeführt.
Bei der Versorgungseinheit V nach Fig. 4 ist nur eine
einzige Konstantmengenpumpe 12 vorhanden, die also bei al
len Drücken eine pro Zeiteinheit gleichmäßige Menge an Druck
flüssigkeit liefert. In der Zuleitung 46 ist eine verstell
bare Drossel 45 angeordnet. Zwischen der Pumpe 12 und der
Drossel 45 zweigt die Zuleitung 38 ab, die direkt in die
Zylinderkammer 39 führt, d. h. keine weiteren strömungs
beeinflussenden Elemente enthält. Da in der Zylinderkammer
39 praktisch hydrostatische Verhältnisse herrschen, geht
die gesamte konstante Fördermenge der Pumpe 12 durch die
Drossel 45 und die Zuleitung 46 in die Lagertaschen 25.
Die Einstellung des Anpreßdrucks in der Zylinderkammer
39 und damit der Linienkraft erfolgt bei der Ausführungs
form nach Fig. 4 über die Drossel 45, mittels deren am Pum
penausgang und in der Leitung 38 bzw. der Zylinderkammer
39 ein bestimmter Staudruck eingehalten werden kann. Die
Gesamtmenge der geförderten Druckflüssigkeit tritt aber
an den Randstegen 26 über, so daß sich ein gleichmäßiger
Wärmeaustausch unabhängig vom eingestellten Druck ergibt.
Die Gesamtmenge kann auch verändert werden, indem die Lie
fermenge der Pumpe 12 verstellt wird, ohne den Druck zu
beeinflussen, d. h. das Temperaturprofil ist unabhängig vom
Liniendruckprofil wählbar. Diese Steuerung ist besonders
für beheizte Walzen geeignet.
Von praktischer Bedeutung ist, daß die strömungsbeein
flussenden Elemente 45, 47, 49 außerhalb der Walzen angeord
net sein können und somit leicht zugänglich sind, um ihre
Funktionen zu überwachen.
Claims (2)
1. Durchbiegungssteuerbare Walze (100),
mit einer den arbeitenden Walzenumfang (2) bildenden umlaufenden Hohlwalze (1) und einem diese der Länge nach durchgreifenden, rundum Abstand vom Innenumfang (4) der Hohlwalze (1) belassenden undrehbaren Querhaupt (3),
mit mehreren längs des Querhauptes (3) aufgereihten, an dem Querhaupt (3) radial unter dem Druck einer Druck flüssigkeit an mindestens einer Kolben/Zylindereinheit (28, 18/35, 33) verlagerbaren hydrostatischen Stützelemen ten (14, 14′), welche in ihrer am Innenumfang (4) der Hohlwalze (1) zur Anlage bringbaren Anlagefläche (24) ringsum berandete Lagertaschen (25) aufweisen,
mit einer Zuleitung (38) zu der Zylinderkammer (39) der Kolben/Zylindereinheit jedes Stützelements (14, 14′),
mit einer Zuleitung (46) zu jedem Stützelement (14, 14′), die über Drosselkanäle (23) an die Lagertaschen (25) ange schlossen ist,
mit einer nur eine einzige an beide Zuleitungen (38, 46) angeschlossene Pumpe umfassenden Versorgungseinheit (V) zur Beaufschlagung der Zuleitungen (38, 46) mit Druckflüs sigkeit,
wobei die Pumpe (12) eine Konstantmengenpumpe ist und in der Zuleitung (46) zu den Lagertaschen (25) an einer der Abzweigung der Zuleitung (38) für die Zy linderkammer (39) nachgeschalteten Stelle eine verstell bare Drossel (45) angeordnet ist.
mit einer den arbeitenden Walzenumfang (2) bildenden umlaufenden Hohlwalze (1) und einem diese der Länge nach durchgreifenden, rundum Abstand vom Innenumfang (4) der Hohlwalze (1) belassenden undrehbaren Querhaupt (3),
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mit einer Zuleitung (38) zu der Zylinderkammer (39) der Kolben/Zylindereinheit jedes Stützelements (14, 14′),
mit einer Zuleitung (46) zu jedem Stützelement (14, 14′), die über Drosselkanäle (23) an die Lagertaschen (25) ange schlossen ist,
mit einer nur eine einzige an beide Zuleitungen (38, 46) angeschlossene Pumpe umfassenden Versorgungseinheit (V) zur Beaufschlagung der Zuleitungen (38, 46) mit Druckflüs sigkeit,
wobei die Pumpe (12) eine Konstantmengenpumpe ist und in der Zuleitung (46) zu den Lagertaschen (25) an einer der Abzweigung der Zuleitung (38) für die Zy linderkammer (39) nachgeschalteten Stelle eine verstell bare Drossel (45) angeordnet ist.
2. Walze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die strömungsbeeinflussenden Elemente (46, 47, 49)
außerhalb der Walze (100) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904038559 DE4038559A1 (de) | 1990-12-04 | 1990-12-04 | Durchbiegungssteuerbare walze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904038559 DE4038559A1 (de) | 1990-12-04 | 1990-12-04 | Durchbiegungssteuerbare walze |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4038559A1 DE4038559A1 (de) | 1992-06-11 |
| DE4038559C2 true DE4038559C2 (de) | 1992-10-22 |
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ID=6419515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904038559 Granted DE4038559A1 (de) | 1990-12-04 | 1990-12-04 | Durchbiegungssteuerbare walze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
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Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2604889A1 (de) * | 1976-02-07 | 1977-08-11 | Polysius Ag | Hydrostatische lagerstelle sowie hydrostatisches lager mit mehreren solcher lagerstellen |
| CH673051A5 (de) * | 1986-07-08 | 1990-01-31 | Escher Wyss Ag | |
| CH674883A5 (de) * | 1988-05-06 | 1990-07-31 | Escher Wyss Gmbh | |
| DE3835152C1 (de) * | 1988-10-15 | 1990-04-26 | Eduard Kuesters, Maschinenfabrik, Gmbh & Co Kg, 4150 Krefeld, De |
-
1990
- 1990-12-04 DE DE19904038559 patent/DE4038559A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4038559A1 (de) | 1992-06-11 |
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