DE403879C - Einrichtung zur Ausnutzung der Koronawirkung zum Schutze gegen UEberspannung - Google Patents

Einrichtung zur Ausnutzung der Koronawirkung zum Schutze gegen UEberspannung

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DE403879C
DE403879C DEB109107D DEB0109107D DE403879C DE 403879 C DE403879 C DE 403879C DE B109107 D DEB109107 D DE B109107D DE B0109107 D DEB0109107 D DE B0109107D DE 403879 C DE403879 C DE 403879C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T19/00Devices providing for corona discharge
    • H01T19/02Corona rings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Suspension Of Electric Lines Or Cables (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Ausnutzung der Koronawirkung zuni Schutze gegen Überspannung. Es ist bekannt, den Koronaeffekt als überspannungsschutz in elektrischen Leitungsnetzen auszunutzen. Zu diesem Zwecke ist vorgeschlagen worden, neben den zu st-hlät7enden Leitungen bessondere, geerdete Hilfsdrähte in der Weise an uordnen, daß bei eintretender überspannung zwißchen den Netzleitern, einerseits und den geerdeten Hilfsdrähten anderseits eine Koronawirkung eintritt und dadurch die überspannung beseitigt. wird.
  • . Durch die Erfindung wird die Aufgabe gelöst, für elektr#ische Mittel- und Hochspannungsnetze mit einfachen Mitteln einen wirksamen, auf Koronawirkung beruhenden Überspannungsschutz zu schaffen.
  • Die Anordnung mehrerer, d.h. für jeden Netzleiter besonderen Erdungsdraht bedingt einen erheblichen Aufwand an Material und Herstellungskosten. Die Anordnung nur einer Hilfsleitung ist aber insofern mit Schwierigketen verknüpft, alst ein wirksamer Schutz auf alle Netzleiter nur dann ausgeübt werden kann, wenn es gelingt, die Hilfsleitung in einer von allen Net!zletem gleich, weiten Entfernung zu führen. Da für den Abs=d dem einzelnen Neeleitex untereinander in erster Linie mechanische und wirtschaftliche Reckskhten maßgebend sind, so kann man diesen nur innerhalb bestimmter, verhältnismäßig enger Grenzen beliebig verändern. Daraus folgt, daß es ganz erhebIkhe Schwierigkeiten bereitet, eine geerdete Hilfsleitung in einer von allen Netzleitern gleich weiten Entfernung derart anzuordnen, daß zwi#sthen allen Netzleitern einerseits und der geerdeten Hilfsleitung anderseits der zur Beseitigung der Überspannungerforderliche Koronaeffekt eintritt.
  • Diesem übelstand will diet Erfindung durch eine besondere eigenartige Anordnung der NefileIter und des HUfsdrahtes abhelfen.
  • Es hat sid-hi gezeigt, daß es zur Erzielung einer wirksamen Schutzwirkung vollkominen ausreichend ist, die zu schützimden Netzleiter nur während ein-er gewÄssen Strecke in die Nee der geerdeiten Hß, fsleitung -zu bringen. Zu diesem Zwecke wird die Hilfsleitung oberheb der zu schützenden, Anlage angeordnet, und dieeinzelnen Netzleiter werden durch Verdrillung nachenander in die Nähe der Hilfsleitung gebracht. Eine derartige Kreuzung der Netzleiter läßt sich an den dafür geeignet-en Leituingspunkten ohne besondere Schwierigkeiten durcbführen. Wie oft eine VerdrMung der einzelnen Leiter zu erfolgen hat, hängt lediglich, von den örtlichen Verl WItnissen ah und kann innerhalb zieinlich weiter Grenzen sdhWanken. Nur ist darauf zu achten, daß die Leitungs.Linge, zwischen zwei Kreuzungen im Verhältnisse zur vollen Leitungr.Im'ge klein ist. Dura die Anordnung nur einer geerdeten Hilfsleitung oberhalb der Netzleitung ist es überaus einfach, zwischen dieser und dem jeweZs ob-en hefindlichen Netzleiter denjenigen Abstand zu wahren, der notwendig ist, um von einer gewissen überspannung ab den zu ihrer Beseitigung erforderlichen Koronaeffekt eintreten zu lassen, ohne jedoch bei derb normalen Betriebsspannung Verluste zu verursachen.
  • Die Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt, und jzwar in Abb. i im Schnitt und in Abb. 2 in Seitenansicht.
  • Oberhalb der einzelnen Netzleiter a, b, c ist im Abstande 1 die geerdete Hilfsleitung z angeordnet. Die einzelnen Netzleiter a, b, c werden, wie in Ahb. 2 schematisch dargestellt ist, durch Verdrillung nacheinander in die Nähe der geerdeten Hüfsleitung z geführt, so daß stets zwischen dem Erddräht und dem jeweils oben befindlichen Netzleiter der gewünschte Koronaeffekt eintritt (vgl. Abb. 2).
  • Es sei noch bemerkt, " die gemäß der Erfindung oberhalb der Netzleiter angeordnete Hilfsleitung mit dem bei elektrischen Leitungmetzen üblichen Blitzseil nichts zu tun hat; vielmehr ist füx die Wahl ihres Quersch#uttes sowie ihres Abstandes von dem jeweils oben beffiidVclien Netzleiter lediglich der Umstand maßgebend, daß von eines bestimmten überspannung ab eine Kor-onawirkung eintritt und diese die überspannung beseiügt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANspp,ucH: Einrichtung -zur Ausnutzung der Koronawirkung zum Schutze g gegen überspannung in elektrischen Leitungsnetzen mittels einer parallel zu den zu schätzenden Leitungen geführten besonderen Hilfsleitung, dadt#rch gekennzeichnet, daß, die einzelnen Leiter des, Netzes durch Verdrillung nacheinander in eineM- solchen Abstand von der QberWb des Netzes befindlichen geerdeten Hilfsleitung geführt sind, daß der zur Beseitigung der überspannung gewünschte Koronaeffekt stets zwischen der Hilfsleitung und dem je- weils oben hefindlichen Netzleiter eintritt.
DEB109107D 1922-05-11 1923-04-01 Einrichtung zur Ausnutzung der Koronawirkung zum Schutze gegen UEberspannung Expired DE403879C (de)

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