DE403896C - Logarithmische Rechenvorrichtung - Google Patents

Logarithmische Rechenvorrichtung

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DE403896C
DE403896C DESCH69257D DESC069257D DE403896C DE 403896 C DE403896 C DE 403896C DE SCH69257 D DESCH69257 D DE SCH69257D DE SC069257 D DESC069257 D DE SC069257D DE 403896 C DE403896 C DE 403896C
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Description

  • Logarithmische Rechenvorrichtung. Die Erflndupg betrifft eine Rechenvorrichtung jener Art, bei der zwei übereinander zu legende und gegeneinander zu verschiebende Tafeln benutzt werden, die ihren Rechnungszwecken entsprechende Skalen tragen und von denen die obere Taf,.. durchsichtig ist, so daß sie die Skalen der unteren Tafel erkennen läßt. Nach der Erfindung sind die beiden Tafeln in besonderer Weise rechtwinklig zueinander verschiebbar.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Draufsicht, Abb. a einen Schnitt in der Richtung A-B, Abb. 3 einen Schnitt in der Richtung C-D.
  • Auf einer Grundplatte G läßt sich der Unterschieber U in Nut und Feder in zwei seitlichen Führungsteilen verschieben. Rechtwinklig auf diesem Unterschieber lä,ßt sich der durchsichtige Oberschieber O (aus Zelluloid, Galalith, Glas usw.) in zwei Führungsleisten L verschieben, die auf überhöhten Seitenteilen F der Grundplatte 0 befestigt sind und den Unterschieber U überbrücken. Die logarithmische Skala ist auf dem Unterschieber zweimal in wagerechter Richtung, auf dem Oberschieber zweimal in senkrechter Richtung aufgetragen. Diese Anordnung könnte auch in umgekehrtem Sinne getroffen werden. Zwigehen den Normalskalen des Unterschiebers können die reziproken oder sonst zweckdienliche Skalen eingetragen werden. In letzterem Falle sind die Skalen des Oberschiebers auf undruchsichtige Streifen zu setzen, welche beim Gebrauch entweder die Gruppe der Normalskalen oder die Gruppe der reziproken Skalen verdecken.
  • Auf der linken Führungsleiste L (Abb. i) sind die Anfangszahlen der Normalskalen des Unterschiebers als Leitzahlen aufgetragen, welche innerhalb des Quadrates der beiden Schieber links im Quadrat beginnen. Auf der rechten Fiihrungs91eiste L befinden sich die Leitzahlen der reziproken Skalen in umgekehrter Richtung.
  • Die beiden Schieber bilden zusammen in ihrer Deckfläche ein Quadrat, innerhalb dessen die Skalen des Ober- und Unterschiebers vollständig, aber nur einmal, in Verbindung. treten. Die übrigen, links und rechts, oben und unten vorstehenden Skalenteile bilden die sogenannte Überteilung, welche zur Bildung des Quadrates in allen möglichen Schieberstellungen notwendig ist.
  • Der Gebrauch ist sehr einfach. Will man die Multiplikation 300 mal x einstelle., so schiebt man den Oberschieber mit dem gefärbten, in der Abb. i schraffierten, Mittelstreifen, welcher die Einstelleins in auffallender Schrift enthält, auf die nächst niedrigere Leitzahl 28o. Nun stehen alle Zahlen des Unterschiebers von 28o bis 351 unterhalb der gefärbten Einstellskala des Oberschiebers, mithin auch die Zahl 3oo des Unterschiebers innerhalb des Quadrates. Es bedarf nur mehr einer geringen seitlichen Verschiebung des Unterschiebers, um die Zahl 3oo des Unterschiebers unter die EinsteXleins des Oberschiebers zu bringen. Damm sind sämtliche Produkte aus 3oo mal g innerhalb des Quadrates ablesbar.
  • Will man aber 3oo als Dividenden einstellen, so erfolgt genau dieselbe Operation mit der rechtsbefindlichen Leitzahl 28o der reziproken Skala.
  • Normal- und Reziprokskala des Unterschiebers werden durch Farbendruck unterschieden. In gleicher Weise lassen sich direkte und indirekte Proportionen, Dreisätze, Gleichungen, doppelte Multiplikationen und doppelte Divisionen mit einer einzigen Einstellung in Form von Massenlösungen einfach und schnell berechnen.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRucH: Logarithmische Rechenvorrichtung in Tafelform, bei der zwei rechtwinklig zueinander bewegliche, übereinander angeordnete Skalenträger (Schieber) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daB der untere Schieber (U) in Nuten einer Grundpaltte (G), der obere Schieber (O) in Führungsleisten (L) gleitet, die auf überhöhten Seitenteilen (F) der Grundplatte (G) befestigt sind und den unteren Schieber (U) überbrücken.
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