DE4039385C2 - - Google Patents
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/20—Mixing gases with liquids
- B01F23/23—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
- B01F23/238—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids using vibrations, electrical or magnetic energy, radiations
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anreichern einer
Flüssigkeit mit Kohlendioxid nach dem Oberbegriff des An
spruchs 1.
Derartige Vorrichtungen werden beispielsweise zur Kohlensäu
re-Anreicherung von Leitungswasser oder dgl. in Getränke
automaten eingesetzt. Durch die Flüssigkeitsströmung, wie
beispielsweise eine zirkulierende Strömung, soll die Auf
nahme von Kohlendioxidgas dadurch verbessert werden, daß die
Oberflächenberührung zwischen der Flüssigkeit und einem im
oberen Bereich des Druckbehälters gebildeten Kohlendioxid
polster verbessert wird. Für eine gute Aufnahme des Kohlen
dioxids durch die Flüssigkeit bedarf es einer erheblichen
Turbulenz innerhalb der Flüssigkeitsmenge, da die Größe der
Kontaktfläche zwischen dem Kohlendioxid und der im Ruhezu
stand befindlichen Flüssigkeitsmenge im Vergleich zur Flüs
sigkeitsmenge gering ist.
Es ist ferner auch der Einsatz der Flüssigkeitsströmung zur
Unterstützung einer raschen und gleichmäßigen Abkühlung
der Flüssigkeit bekannt. Die Flüssigkeitsströmung kann da
bei beispielsweise auch dazu beitragen, daß über eine dem
Druckbehälter zugeordnete Kühleinrichtung eine innerhalb des
Druckbehälters ausgebildete Eisschicht eine im wesentlichen
gleichmäßige Dicke aufweist.
Bei einem bekannten Verfahren zum fortgesetzten Erzeugen und
Abgeben von Kohlendioxid gelöst enthaltendem und gekühltem
Wasser (DE-PS 25 59 651) wird die in dem Druckbehälter be
findliche Flüssigkeitsmenge mittels eines nahe dem Druckbe
hälterboden angeordneten Rotors in zwei konzentrische Teil
mengen unterschiedlicher Größe unterteilt. Der Flüssigkeits
strömung der größeren Teilmenge wird über ein Zuführrohr,
das bis nahe an den Boden des Druckbehälters reicht und das
an seinem unteren Ende in eine Keramikkerze oder in einen
anderen porösen Körper mündet, Kohlendioxid zugeführt, das
in feinen Bläschen ausperlt. Die Anordnung eines über einen
Motor antreibbaren Rotors kann bei zufriedenstellender An
reicherung der Flüssigkeit mit Kohlendioxid zu einer Ge
räuschentwicklung während des Einsatzes dieser Vorrichtung
führen. Auch für einfachere Anordnungen zur Begasung von
Flüssigkeiten ist es bekannt (DE-OS 31 51 160), zur Verbes
serung der Begasung elektromotorisch betriebene Zentrifu
gal-Zerstäuberräder einzusetzen.
Dies gilt entsprechend für eine weitere bekannte Vorrichtung
zum Anreichern einer Flüssigkeit mit Kohlendioxid (DE-PS 28
32 377) bei der Kohlendioxid über ein, an dem Austrittsende
mit einem porösen keramischen Körper verbundenem Zulaufrohr
dem unteren Bereich des Druckbehälters zugeführt wird. Zum
Erzeugen einer Umlaufströmung ist im Bodenbereich eines
Druckbehälters eine Unterwasserpumpe angeordnet, in deren
Unterdruckbereich ein Austrittsende eine Ansaugleitung für
Kohlendioxid mündet.
Bei einer weiteren bekannten Vorrichtung (DE-OS 28 48 146)
ist der Innenbereich des Druckbehälters durch eine im Ab
stand von einer Innenwand des Druckbehälters angeordnete
hohlzylinderförmige Kühlfläche in zwei die Flüssigkeitsmen
ge aufnehmende Bereiche unterteilt. Dem radial einwärtigen
Bereich ist eine Unterwasserpumpe zugeordnet, mit jeweils
einer Ansaugöffnung und einer druckseitigen Austrittsöffnung
in einem in Längsrichtung des Druckbehälters mittleren
Bereich und im Bodenbereich des Druckbehälters. Dadurch soll
die Flüssigkeitsmenge in eine zur Längsachse der Kühlfläche
rotierende Strömung versetzt werden, die im wesentlichen
laminar ausgebildet ist. Über die Unterwasserpumpe soll auch
das in den Druckbehälter eingeleitete Kohlendioxid zwangs
weise zirkuliert werden; zu diesem Zweck ist vorgesehen, daß
eine oder mehrere Unterwasserpumpen getrennte Ansaugbereiche
für Wasser und für in einem oberen Bereich des Druckbehäl
ters angesammeltes Kohlendioxidgas haben.
Es ist schließlich auch bekannt, bei einer Vorrichtung zum
Anreichern einer Flüssigkeit mit Kohlendioxid in dem Druck
behälter ein Rührwerk anzuordnen (DE-OS 20 21 237). Der
Einsatz eines Rührwerkes kann zu einem erhöhten Aufwand hin
sichtlich der Herstellung und der Wartung führen. Die Zir
kulation der Flüssigkeitsmenge über ein Rührwerk kann ferner
zu einer ungleichmäßigen Anreicherung der Flüssigkeitsmenge
führen.
Weiterhin ist es bekannt (DE-PS 35 16 144), bei einer Vorrichtung
zur Erzeugung eines Flüssigkeitsaerosols als
Schwingquarze ausgebildete Schwingungserzeuger zum Einsatz
zu bringen, durch die die Flüssigkeit so in Schwingung ver
setzbar ist, daß diese an ihrer Oberfläche zerstäubt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemä
ße Vorrichtung zum Anreichern einer Flüssigkeit mit Kohlen
dioxid so weiterzubilden, daß bei geringem gerätetechnischem
Aufwand und somit geringem Herstellungsaufwand eine im we
sentlichen gleichmäßige und in ausreichender Menge erfolgen
de Anreicherung mit Kohlendioxid ermöglicht wird, wobei der
Betrieb der Vorrichtung im wesentlichen geräusch- und war
tungsfrei ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung der genannten Art
dadurch gelöst, daß die Einrichtung einen piezoelektrischer
Schwinger ist, der innerhalb eines von der Au
ßenwand des Druckbehälters beabstandeten, im wesentlichen
hohlzylinderförmigen Leitkörpers in dem dem Gaspolster be
nachbarten Bereich innerhalb der Flüssigkeitsmenge auf einem
Schwingerhalter angeordnet ist.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung eines piezoelektrischen
Schwingers können in einfacher und im wesentlichen geräusch
freier Weise Ultraschallschwingungen entsprechend hoher Am
plitude erzeugt werden, die in der Flüssigkeitsmenge auf
grund des Schallstrahlungsdruckes eine Gleichströmung erzeu
gen. An der an ein Kohlendioxid-Gaspolster angrenzenden
Flüssigkeitsoberfläche kann diese Gleichströmung eine Levi
tation bzw. die Ausbildung einer Flüssigkeitsströmung über
die Oberfläche hinaus in das Gaspolster bewirken. Durch die
in das Gaspolster zerstäubte bzw. verteilte Flüssigkeitstropfen
wird in einfacher Weise die Voraussetzung für eine
besonders schnelle, intensive und gleichmäßige Anreicherung
der Flüssigkeit durch Kohlendioxid geschaffen.
Durch die Anordnung des Schwingers und/oder einen entsprechend
gewählten Schallstrahlungsdruck kann eine in das Kohlendioxidpolster
gerichtete Flüssigkeitsfontäne erzeugt werden.
Durch entsprechend gebündelte Ultraschallschwingungen
können somit in einfacher Weise in das Kohlendioxidpolster
gerichtete Flüssigkeitsstrahlen erzeugt werden. Bei einer
entsprechenden Schallintensität platzen diese Flüssigkeitsstrahlen
ab einer gewissen Länge dadurch, daß Molekülschwingungen
Kohäsionskräfte überwinden, auseinander. Demzufolge
wird Flüssigkeit innerhalb des mit Kohlendioxid gefüllten
oberen Bereichs des Druckbehälters bzw. des Kohlendioxid-
Gaspolsters zerstäubt. Dadurch wird die Voraussetzung
für ein im wesentlichen gleichmäßiges Anreichern der Flüssigkeit
mit einer ausreichenden Kohlendioxidmenge geschaffen.
Es hat sich dazu als vorteilhaft herausgestellt, daß ein im
wesentlichen hohlzylinderförmiger Leitkörper mit Abstand von
einer Außenwand des Druckbehälters um den Schwinger angeord
net ist. Damit wird in einfacher Weise eine Gleichströmung
für einen Teil der Flüssigkeitsmenge erzeugt, die zu einer
Fontäne bzw. zu Flüssigkeitsstrahlen führt, die in das Koh
lendioxidpolster gerichtet sind.
Für eine gezielte Beaufschlagung des Flüssigkeitspolsters
mit einer Fontäne bzw. mit Flüssigkeitsstrahlen hat es sich
weiterhin als besonders vorteilhaft herausgestellt, daß
das in den Druckbehälter ragende Ende des Leitkörpers durch
eine im wesentlichen ringförmige Stirnwand geschlossen ist.
Diese Stirnwand kann dabei in vorteilhafter Weise in der dem
Schwinger abgewandten Richtung sich trichterförmig verjün
gend ausgebildet sein.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist zwischen
dem Schwingerhalter und dem Leitkörper eine mit mindestens
einer Durchgangsöffnung versehene Zwischenwand angeordnet.
Durch diese Zwischenwand ergibt sich eine Unterteilung hin
sichtlich des Leitkörpers, die dazu beiträgt, daß die durch
den Schalldruck des Schwingers erzeugte Gleichströmung im
wesentlichen zu dem Kohlendioxidpolster gerichtet ist. Dane
ben ist durch die Anordnung der mindestens einen Durchgangs
öffnung in der Zwischenwand sichergestellt, daß Flüssig
keit kontinuierlich in den zwischen dem Schwinger bzw. der
Zwischenwand und der Stirnwand gelegenen Raum innerhalb des
Leitkörpers strömen kann, um von dort aus über den Schall
druck in Richtung auf das Kohlendioxidpolster verdrängt zu
werden.
Es hat sich dabei als besonders vorteilhaft herausgestellt,
daß die Zwischenwand in der dem Schwinger abgewandten Rich
tung sich trichterförmig erweiternd ausgebildet ist.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der
Schwingerhalter an einem in den Druckbehälter ragenden Ende
eines Halterohres befestigt, wobei in vorteilhafter Weise
Flüssigkeitsstrahlen in das Kohlendioxidpolster gerichtet
werden.
In vorteilhafter Weise ist das Halterohr gegenüber dem
Druckbehälter abgeschlossen, wobei es einen Kanal zur Auf
nahme elektrischer Anschlußleitungen für den Schwinger bil
det. Zur Erzeugung einer intensiven, zu dem Kohlendioxid ge
richteten Gleichströmung der Flüssigkeit wird der Schwinger
dadurch einseitig mit Flüssigkeit beaufschlagt.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Hal
terohr einstückig mit einer Flüssigkeits-Ablaufleitung aus
gebildet. Halterohr und Flüssigkeits-Ablaufleitung sind da
bei in besonders einfacher Weise, beispielsweise aus Kunst
stoff herstellbar und in den Druckbehälter einsetzbar. Die
einstückige Ausbildung des Halterohres und der Flüssigkeits-
Ablaufleitung führt weiterhin dazu, daß es zum Abdichten
beider Teile gegenüber dem Druckbehälter nur einer einzigen
Dichtstelle bedarf.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist dem
Druckbehälter eine Kühleinrichtung zugeordnet. Damit kann
neben einem Anreichern mit Kohlendioxid im wesentlichen
gleichzeitig ein Kühlen der Flüssigkeit erfolgen.
Dabei hat es sich zum einen als vorteilhaft herausgestellt,
daß die Kühleinrichtung ein innerhalb und/oder außerhalb der
Außenwand des Druckbehälters angeordnetes Kühlrohr aufweist.
Damit kann in einfacher Weise sichergestellt werden, daß
neben einer ausreichenden Anreicherung der Flüssigkeit mit
Kohlendioxid auch eine zu einer im wesentlichen gleich
mäßigen Abkühlung der Flüssigkeitsmenge führende Kühlung
erfolgt.
Zum anderen hat es sich für eine gute Kühlung und Anreiche
rung der Flüssigkeit auch als vorteilhaft herausgestellt,
daß die Kühleinrichtung mindestens ein außerhalb des Druck
behälters angeordnetes Peltierelement aufweist, das an der
Außenseite eines über den Schwinger mit einer Flüssigkeits
strömung beaufschlagbaren Bereichs des Druckbehälters im
wesentlichen flächig anliegt. In vorteilhafter Weise kann
dabei über das Gaspolster in den über das Peltierelement
gekühlten Wandungsbereich gelangende Flüssigkeit gezielt ge
kühlt werden.
Das Peltierelement kann dabei dem Leitkörper im wesentlichen
gegenüberliegend an der Außenseite des Druckbehälters an
geordnet sein. In einfacher Weise wird damit erreicht, daß
eine Flüssigkeitsfontäne bzw. Flüssigkeitsstrahlen, die aus
dem Leitkörper in das Kohlendioxidpolster und damit in den
Bereich von der dem Leitkörper im wesentlichen gegenüberlie
genden Außenseite des Druckbehälters kommen, intensiv ge
kühlt werden.
Drei Ausführungsbeispiele für eine erfindungsgemäße Vorrich
tung werden anhand der Zeichnung mit weiteren Einzelheiten
erläutert. Es zeigen jeweils in einem Längsschnitt:
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Vorrichtung mit einer außerhalb
des Druckbehälters angeordneten Kühleinrich
tung,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel mit einer in
nerhalb des Druckbehälters angeordneten Kühl
einrichtung und
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel mit einer ein
Peltierelement aufweisenden Kühleinrichtung.
Jedes der drei Ausführungsbeispiele weist einen Druck
behälter 1 auf, mit einem im wesentlichen topfförmigen
Grundkörper 3 und einem diesen abschließenden Deckel 5. Bei
allen drei Ausführungsbeispielen ist weiterhin der topf
förmige Grundkörper 3 und der Deckel 5 zumindest bereichs
weise von einer Isolierschicht 7, 7′, 7′′ beispielsweise aus
Polyurethanschaum umgeben. Die Markierung von Bezugszei
chen mit einem oder zwei hochgestellten Strichen verweist
jeweils auf das in der Fig. 2 dargestellte zweite und das
in Fig. 3 dargestellte dritte Ausführungsbeispiel. Die Iso
lierschicht 7, 7′, 7′′ kann beispielsweise durch Umschäumen
des Grundkörpers 3, 3′, 3′′ und durch zumindest teilweises
Umschäumen des beispielsweise aus einem hochfesten Thermo
plast gespritzten Deckels, 5, 5′ bzw. des aus Metall herge
stellten Deckels 5′′ hergestellt werden.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist
der Deckel 5 an seiner dem Grundkörper 3 abgewandten Seite
im wesentlichen vollständig von der Isolierschicht 7 umge
ben. Der Grundkörper 3 besteht aus einem Edelstahl. Durch
die Isolierschicht 7 und den Deckel 5 sind ein Flüssig
keitszulauf 9, eine Gaszuführung 11, eine Füllstandsson
de 13 zum Erfassen einer maximalen Füllhöhe, eine Füll
standssonde 15 zum Erfassen einer Mindestfüllhöhe und eine
Eissonde 17 zum Erfassen der Dicke eines Eismantels 19
geführt; sie sind dabei gegenüber dem Deckel 5 abgedichtet
und können zusammen mit dem Einschäumen des Deckels 5 in
die Isolierschicht 7 mit eingeschäumt werden. Ein Massean
schluß wird dabei durch die Wandung des Grundkörpers 3 ge
bildet. Über ein Außengewinde des Deckels 5 ist mit diesem
ein Überwurfring 21, der ein Innengewinde aufweist, derart
verbunden, daß zwischen einem im wesentlichen horizontal
verlaufenden Abschnitt des Deckels 5 und des Überwurfrings
21 ein flanschartiger Bereich 23 des Grundkörpers 3 ge
klemmt wird. Ein in einer Ringnut des Deckels 5 aufgenomme
ner Dichtring 25 liegt dabei für eine dichtende Verbindung
an dem flanschartigen Bereich 23 an.
Die nicht weiter dargestellte Kühleinrichtung weist behäl
terseitig der Außenwand eines in Längsrichtung mittleren
Abschnittes des Grundkörpers 3 benachbart ein in einer
Aussparung der Isolierschicht 7 angeordnetes Kühlrohr
27 auf. Dieses besteht beispielsweise aus Kupferrohr und
kann auf einer Wickelvorrichtung so geformt werden, daß
einander benachbarte Wicklungen innerhalb des Kühlrohres
27 miteinander in Berührung stehen, wobei der Durchmesser
des Kühlrohres 27 weiterhin so bemessen ist, daß sich ein
guter Kontakt zu dem Grundkörper 3 ergibt. Für einen guten
Wärmeaustausch kann zwischen einzelnen Rohrwindungen des
Kühlrohres 27 auch eine wärmeleitende Paste 29 angebracht
werden. Über ein das Kühlrohr 27 umgebendes Abklebeband 31
wird während des Aufschäumens der Isolierschicht 7 ein Ein
dringen des Isolierstoffes in das Kühlrohr 27 verhindert.
Der dem Deckel 5 gegenüberliegende Bodenbereich 33 des
Grundkörpers 3 ist wie der Deckel 5 in einer dem Innenraum
35 des Druckbehälters 1 abgewandten Richtung gewölbt ausge
bildet. Durch den Bodenbereich 33 und die Isolierschicht 7
ist ein koaxial zur Längsachse 38 des Druckbehälters 1 ver
laufendes Halterohr 39 angeordnet. Das Halterohr 39 weist
einen in Längsrichtung im wesentlichen bis zur Mitte des
Kühlrohres 27 ragenden, trichterförmig erweiternden Endab
schnitt 41 auf, mit einer Aufnahme für einen piezoelektri
schen Schwinger 43 über eine diesen am Außenumfang umgeben
den, im wesentlichen ringförmige Dichtung 45. Das Halterohr
39 ist durch die Dichtung 45 und den Schwinger 43 gegen
über dem Innenraum 35 abgedichtet und bildet einen Kanal
für elektrische Anschlußleitungen 44, 46 für den Schwinger
43. Der Endabschnitt 41 hat ein Außengewinde mit dem ein
rohrförmiger Ansatz 47 einer Zwischenwand 49 so verschraubt
ist, daß die Dichtung 45 und damit der piezoelektrische
Schwinger 43 sicher zwischen dem Endabschnitt 41 und einer
horizontalen Anschlagfläche 51 des Ansatzes 47 gehalten
sind. Die Zwischenwand 49 weist zwei sich in Richtung zu
dem Deckel 5 hin trichterförmig erweiternde Bereiche 53,
55 auf, von denen der radial auswärtig gelegene Bereich 55
einen größeren Neigungswinkel aufweist. Der Bereich 55 geht
in einen hohlzylinderförmigen Absatz 57 über, der an der
Innenseite eines im wesentlichen hohlzylinderförmigen Leit
körpers 59 anliegt und mit diesem verbunden ist. Dieser er
streckt sich mit Abstand von dem Bodenbereich 33 von einem
unteren Bereich des Druckbehälters 1 im wesentlichen bis
zu dem dem Deckel 5 benachbarten Ende des Kühlrohres 27.
Der Leitkörper 59 ist zum Bodenbereich 33 hin offen und an
seinem dem Deckel 5 zugewandten Ende durch eine ringförmige
Stirnwand 61 mit einer zentralen Öffnung 63 teilweise ge
schlossen. Die Stirnwand 61 ist in der dem Schwinger 43 ab
gewandten Richtung gewölbt ausgebildet. Innerhalb des Leit
körpers 59 sind vorwiegend vier Rippen 65 ausgebildet, die
an dem Absatz 57 anliegen und von dort aus sich keilförmig
verbreiternd zu der Stirnwand 61 verlaufen.
An dem durch den Bodenbereich 33 und die Isolierschicht 7
geführten Ende des Halterohres 39 ist an diesem eine Flüs
sigkeits-Ablaufleitung 67 einstückig ausgebildet. Halterohr
39 und Flüssigkeits-Ablaufleitung 67 sind beispielsweise
aus einem Kunststoff als Formteil herstellbar. Das Hal
terohr 39 und die Flüssigkeits-Ablaufleitung weisen einen
ersten, innerhalb des Druckbehälters 1 angeordneten Ansatz
69 und einen im Abstand davon innerhalb der Isolierschicht
7 angeordneten zweiten Ansatz 71 auf. Innerhalb der beiden
Ansätze 69, 71 liegt an dem durch das Halterohr 39 und
die Flüssigkeits-Ablaufleitung 67 gebildeten Formstück ein
hohlzylinderförmig ausgebildeter Öffnungsbereich 73 des
Grundkörpers 3, an der sich in einer dem Deckel 5 abgewand
ten Richtung von dem Bodenbereich 33 erstreckt. Der Öff
nungsbereich 73 wird über ein ihn überdeckendes Ringstück
75 gegen entsprechende Bereiche des Halterohres 39 bzw. der
Flüssigkeits-Ablaufleitung 67 gedrückt. Für eine dichtende
Verbindung zwischen dem Grundkörper 3 einerseits und dem
Halterohr 39 sowie der Flüssigkeits-Ablaufleitung 67 ande
rerseits ist zwischen dem ersten Ansatz 69 und dem diesem
gegenüberliegenden Abschnitt des Bodenbereichs 33 ein Dich
tungsring 77 angeordnet.
Bei dem in den Fig. 2 und 3 dargestellten zweiten und
dritten Ausführungsbeispiel sind mit dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel übereinstimmende Teile mit gleichen Bezugs
zeichen versehen und es wird diesbezüglich eine Beschrei
bung nicht wiederholt.
Das in Fig. 2 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel
unterscheidet sich von dem ersten Ausführungsbeispiel im
wesentlichen dadurch, daß der Grundkörper 3′ eine dickere
Wandstärke aufweist und aus einem schlagzähen und druckfe
sten Kunststoff, beispielsweise als Spritzformteil herge
stellt ist. Das Kühlrohr 27′ ist dabei an der Innenwandung
des Grundkörpers 3′ anliegend innerhalb des Druckbehälters
1′ angeordnet. Den Füllstandssonden 13′ und 15′ für die
maximale Füllhöhe bzw. der Mindestfüllhöhe und der Eis
sonde 17′ gegenüberliegend, ist ein Masseanschluß 28 durch
den Bodenbereich 33′ geführt. Die genannten Sonden wirken
wie diejenigen 13, 15 und 17 nach dem ersten Ausführungs
beispiel gegen ein Nullpotential, das im Fall des ersten
Ausführungsbeispiels durch den Grundkörper 3 gegeben ist.
Da die Wandstärke des Grundkörpers 3′ gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel größer ist, ist dementsprechend sowohl
der Anschluß gegenüber dem Deckel 5′ als auch gegenüber
dem Halterohr 39 bzw. der Flüssigkeits-Ablaufleitung 67 im
Vergleich zu dem ersten Ausführungsbeispiel leicht abgewan
delt. So ist der Dichtring 25′ zwischen einer Stirnfläche
des Grundkörpers 3′ und einer Ringnut in dem Deckel 5′ an
geordnet. Der hohlzylinderförmige Öffnungsbereich 73′ ist
stark verkürzt ausgebildet, wobei das Ringstück 75′ einer
seits an einer Stirnfläche des Öffnungsbereichs 73′ und an
dererseits an dem zweiten Ansatz 71 anliegt. Der Aufbau des
Halterohres 39 des piezoelektrischen Schwingers 43 und des
Leitkörpers 59 einschließlich der Stirnwand 61 und der Zwi
schenwand 49, stimmt mit denjenigen gemäß dem ersten Aus
führungsbeispiel überein.
Dies trifft auch für das in Fig. 3 dargestellte dritte
Ausführungsbeispiel zu, bei dem der Grundkörper 3′′ entspre
chend dem Grundkörper 3′ gemäß dem zweiten Ausführungsbei
spiel ausgebildet ist, so daß der Anschluß zu dem Deckel 5′′
einerseits und dem Halterohr 39 sowie der Flüssigkeits-Ab
laufleitung 67 mit demjenigen nach dem zweiten Ausführungs
beispiel übereinstimmt.
Das dritte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem
ersten und zweiten Ausführungsbeispiel im wesentlichen
dadurch, daß die Kühleinrichtung kein Kühlrohr aufweist.
Statt dessen ist einem nicht mit einer Isolierschicht 7′′
versehenen Abschnitt des Deckels 5′′ ein Peltierelement 79
zugeordnet, das zwischen dem Deckel 5′′ und einem auf diesem
befestigten Lamellenkühlkörper 81 angeordnet ist. Der Dec
kel 5′′ besteht dabei aus einem gut wärmeleitenden Material,
wie beispielsweise Kupfer oder Aluminium, und er ist zum
Schutz gegen eine Erosion an seiner gewölbten Innenseite
mit einer Chromauflage 82 oder dgl. versehen. Im Gegen
satz zu dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel, sind
weiterhin der Flüssigkeitszulauf 9′′, die Gaszuführung 11′′,
die Füllstandssonden 13′′ und 15′′ für die maximale Füllhöhe
bzw. die Mindestfüllhöhe, eine der Eissonden 17, der beiden
anderen Ausführungsbeispiele entsprechende Temperatursonde
17′ und ein Masseanschluß 28 dem Deckel 5′′ gegenüberlie
gend, durch den Bodenbereich 33′′ und die diesem zugeordnete
Isolierschicht 7′′ geführt. Da die Anschlüsse und Meßfühler
im Gegensatz zu dem ersten und zweiten Ausführungsbeispiel
somit nicht von oben über den Deckel 5′′, sondern von unten
über den Bodenbereich 33′ geführt sind, sind die Gaszufüh
rung 11′′ und die Füllstandssonden 13′′ und 15′′ entsprechend
länger ausgebildet.
Dem Peltierelement 79 bzw. dem Lammellenkühlkörper 81 ist
weiterhin ein schematisch dargestelltes Gebläse 83 mit ei
nem Gebläserad 84, einem Antriebsmotor 85 und einem Leitka
nal 87 zugeordnet; über den Leitkanal 87 kann somit der La
mellenkühlkörper 81 mit Kühlluft beaufschlagt werden.
Für einen Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird
zunächst Flüssigkeit über den Flüssigkeitszulauf 9, 9′ über
den Deckel 5, 5′ bzw. bei dem dritten Ausführungsbeispiel
über den Flüssigkeitszulauf 9′′ über den Bodenbereich 33′′
in das Innere des Druckbehälters 1, 1′, 1′′ bzw. des Grund
körpers 3, 3′, 3′′ zugeführt. Als Flüssigkeit ist dabei
beispielsweise Leitungswasser über eine nicht dargestellte
Wasserversorgungsanlage zuführbar. Bei Erreichen der Min
destfüllhöhe, die über die Füllstandssonde 15, 15′ bzw. 15′′
erfaßt wird, wird der piezoelektrische Schwinger 43 akti
viert. Eine Aktivierung bzw. Inbetriebnahme des Schwingers
43 vor Erreichen der Mindestfüllhöhe könnte infolge der
dann auftretenden Wärmeentwicklung zu einer Herabsetzung
der Lebensdauer bzw. zu einem Zerstören des Schwingers 43
führen. Nachdem aufgrund einer fortgesetzten Flüssigkeits
zufuhr der maximale Füllstand erreicht und über die Füll
standssonde für die maximale Füllhöhe 13, 13′ bzw. 13′′ er
faßt worden ist, wird die Flüssigkeitszufuhr unterbrochen.
Erst zu diesem Zeitpunkt wird Kohlendioxid (CO2) über die
Gaszuführung 11, 11′, 11′′ zugeführt, bis ein Druck von etwa
5 Bar in dem Innenraum innerhalb des Druckbehälters 1 er
reicht wird. Ein Einleiten von Kohlendioxid vor dem Errei
chen der maximalen Füllhöhe hätte demgegenüber zur Folge,
daß Flüssigkeit über eine nicht dargestellte Druckpumpe ge
gen den durch das Gas erzeugten Druck in den Druckbehälter
1 gefördert werden müßte.
Der Gaszuführung 11, 11′, 11′′ ist in nicht dargestellter
Weise ein Druckregler mit einem Überdruckventil sowie ein
Kohlendioxidbehälter zugeordnet.
Gleichzeitig mit dem Beginn der Flüssigkeitszufuhr wird bei
einer Vorrichtung gemäß dem ersten und zweiten Ausführungs
beispiel über ein nicht dargestelltes Kälteaggregat der
Kühleinrichtung dem Kühlrohr 27, 27′ ein Kältemittel zuge
führt, so daß eine Abkühlung des Kühlrohres 27, 27′ auf ei
ne Temperatur von etwa minus 20°C erreicht wird. Dies trägt
zum Aufbau des Eismantels 19 bei. Sobald dieser eine Dicke
erreicht hat, die durch die Eissonde 17, 17′ erfaßt wird,
erfolgt ein Abschalten des Kälteaggregates.
Durch den piezoelektrischen Schwinger 43 werden Ultra
schallwellen erzeugt, die eine Gleichströmung der Flüssig
keit verursachen, in deren Verlauf eine Flüssigkeitsfontäne
bzw. Flüssigkeitsstrahlen 89 aufgebaut werden, die aus dem
Leitkörper 59 über die zentrale Öffnung 63 der Stirnwand 61
austreten, und die fast bis an die Unterseite des Deckels
5, 5′ reichen. Die Flüssigkeitsstrahlen 89 können abhäng
ig von der Leistung und Anordnung des Schwingers 43 auch
derart ausgebildet sein, daß insbesondere bei dem durch ein
Peltierelement 79 gekühlten Deckel 5′′ gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel, ein Beaufschlagen des dem Leitkörper
59 gegenüberliegenden Bereichs 82 erfolgt. In dem oberhalb
der Flüssigkeitsfüllhöhe innerhalb des Druckbehälters 1,
1′, 1′′ befindlichen Kohlendioxid-Gaspolsters 88 vernebelt
ein Teil der über den Schwinger 43 eingebrachten Flüssig
keit unter Aufnahme von Kohlendioxid. Durch die Anordnung
des Leitkörpers 59 führt aus dem Kohlendioxid-Polster 88
in den darunter liegenden Bereich des Druckbehälters 1 ge
langende Flüssigkeit zu einer Umwälzbewegung für die Flüs
sigkeitsmenge, wobei über die in der Zwischenwand 49 ange
ordneten, vorwiegend vier Öffnungen 50 Flüssigkeit in den
oberhalb des Schwingers 43 und der Zwischenwand 49 gelege
nen Bereich innerhalb des Leitkörpers 59 strömen kann.
Durch die in den Figuren durch Strömungslinien dargestellte
Umwälzbewegung der Flüssigkeit erfolgt ein im wesentlichen
gleichmäßiges Abkühlen der Flüssigkeitsmenge. Sich während
der Abwärtsbewegung in Richtung zu dem Bodenbereich 33, 33′
an dem Eismantel 19 abkühlende Flüssigkeit führt dazu, daß
der Eismantel 19 bereichsweise so abgetaut wird, daß über
seine gesamte Höhe eine im wesentlichen gleichmäßige Dicke
des Eismantels erhalten wird. Für den Fall, daß beispiels
weise bei schnell aufeinanderfolgenden Entnahmen von mit
Kohlendioxid angereicherter Flüssigkeit über die Flüssig
keits-Ablaufleitung 67 und eine entsprechend häufige Zufuhr
von eine höhere Temperatur aufweisenden Flüssigkeit über
den Flüssigkeitszulauf 9, 9′, die Dicke des Eismantels 19
so verringert wird, daß die Eissonde 17, 17′ keinen Kontakt
mehr zu dem Eismantel 19 hat, wird die Kühleinrichtung er
neut betätigt. Der Eismantel 19 wird demzufolge wieder bis
zur Eissonde 17, 17′ aufgebaut.
Die Temperatur der unter einem Druck von etwa 5 Bar ste
henden, mit Kohlendioxid angereicherten Flüssigkeit liegt
dabei bei etwa 0°C. Werden höhere Temperaturen hinsichtlich
der angereicherten Flüssigkeit angestrebt, dann kann auf
den Aufbau eines Eismantels 19, 19′ verzichtet werden. Es
kann dann anstelle des Einsatzes einer Eissonde 17, 17′
über einen Meßfühler 17′′ die Flüssigkeitstemperatur erfaßt
und geregelt werden, wie dies bei einer Vorrichtung gemäß
dem dritten Ausführungsbeispiel der Fall ist.
Unabhängig davon, ob ein Eismantel 19, 19′ aufgebaut wird,
oder ob Flüssigkeit ohne einen derartigen Eismantel abge
kühlt wird, ergibt sich bei Vorrichtungen gemäß allen drei
Ausführungsbeispielen eine Flüssigkeitsströmung, ausgehend
von dem Schwinger 43 und hervorgerufen durch dessen Ul
traschallschwingungen, zunächst in einer Richtung ver
tikal aufwärts innerhalb des Leitkörpers 59 und durch die
zentrale Öffnung 63, von dessen Stirnwand 61 hindurch in
Richtung zu dem Deckel 5, 5′, 5′′. Dabei wird Flüssigkeit
als Flüssigkeitsfontäne bzw. in Form von Flüssigkeitsstrah
len 89 in das unterhalb des Deckels 5, 5′, 5′′ befindliche
Kohlendioxidpolster 88 gefördert. Von dort aus gelangt die
Flüssigkeit nach einer intensiven Anreicherung mit Koh
lendioxid aufgrund ihres Eigengewichts nach unten, wobei
sich eine im wesentlichen gleichmäßige Beaufschlagung des
ringförmigen Raumes zwischen der Außenwand des Grundkörpers
3, 3′, 3′′ und derjenigen des Leitkörpers ergibt. In diesem
Raum in Richtung zu dem Bodenbereich 33, 33′, 33′′ strömende
Flüssigkeit gelangt über dessen unteres offenes Ende in den
Leitkörper 59 und kann dort über die Öffnungen 50 der Zwi
schenwand 49 in den oberhalb der Zwischenwand 49 gelegenen
Bereich gelangen, der durch den Schwinger 43 beaufschlagt
wird.
Neben einer intensiven Anreicherung der Flüssigkeit mit
Kohlendioxid ergibt sich bei dieser, in einfacher Weise
durch den Schwinger 43 erzeugten und durch ihn steuerbaren
Flüssigkeitsströmung, auch eine im wesentlichen gleichmäßi
ge, wirksame Abkühlung der Flüssigkeit. Im Falle des ersten
und zweiten Ausführungsbeispiels erstreckt sich der genann
te ringförmige Zwischenraum nicht zwischen den Leitkörper
59 und der Wandung des Grundkörpers 3, 3′, sondern le
diglich zur Innenfläche des Eismantels 19. Der Einsatz des
Schwingers 43 führt weiterhin zu einem im wesentlichen ge
räusch- und wartungsfreien Betrieb.
Bei Entnahme von mit Kohlendioxid angereicherter Flüssig
keit über die Flüssigkeits-Ablaufleitung 67 wird über die
Füllstandssonde 13, 13′, 13′′ für maximale Füllhöhe die
Druckpumpe solange eingeschaltet, bis die maximale Füllhö
he wiederum über die Füllstandssonde 13, 13′ bzw. 13′′ er
faßt wird. Die angereicherte Flüssigkeit wird in nicht dar
gestellter Weise bedarfsabhängig, beispielsweise über eine
Mischeinrichtung, in ein Gefäß abgegeben.
Bei einem Absinken des Füllstandes unter die über die Füll
standshöhe 15, 15′, 15′′ erfaßbare Mindestfüllhöhe wird der
Schwinger 43 abgeschaltet. Ein Einschalten des Schwingers
43 erfolgt dabei wiederum dann, wenn über die Füllstands
sonde 15, 15′, 15′′ erneut die Mindestfüllhöhe erfaßt wird.
In vorteilhafter Weise kann die Geschwindigkeitsrate, be
treffend die über den Flüssigkeitszulauf 9, 9′, 9′′ in den
Druckbehälter 1, 1′, 1′′ geförderte Flüssigkeit größer aus
gelegt werden, als diejenige der über die Flüssigkeits-Ab
laufleitung 67 aus dem Druckbehälter 1, 1′, 1′′ abführbaren
Flüssigkeit. Damit wird ein Absinken des Flüssigkeitsstan
des unter die Mindestfüllhöhe und gleichzeitig ein Abschal
ten des Schwingers 43 vermieden.
Nachfließende Flüssigkeit wird unmittelbar mit der rest
lichen Flüssigkeit innerhalb des Druckbehälters 1, 1′, 1′′
vermischt, abgekühlt und mit Kohlendioxid angereichert.
Abhängig von der Menge der zugeführten wärmeren Flüssigkeit
wird der Eismantel 19 abgetaut und es wird dann über die
Eissonde 17, 17′ das Kühlaggregat erneut eingeschaltet.
Dem dritten Ausführungsbeispiel entsprechend wird anstelle
des Eismantels die Flüssigkeitstemperatur über einen Tem
peraturfühler 17′′ überwacht und bei einem entsprechenden
Anstieg der Flüssigkeitstemperatur wird die das Peltierele
ment 79 aufweisende Kühleinrichtung aktiviert.
Bei der Kühlung mit dem Peltierelement 79 gemäß dem dritten
Ausführungsbeispiel wird der Schwinger 43 so betrieben, daß
die Flüssigkeitsstrahlen 89 an dem durch das Peltierelement
79 gekühlten Deckel 5′′ bzw. auf dessen Auflage 82 aufpral
len, um dort sofort abgekühlt zu werden. Das Peltierelement
79 ist dabei in nicht dargestellter Weise an eine Gleich
spannungsquelle angeschlossen. Dabei kühlt sich dessen Un
terseite ab und es kann aufprallende Flüssigkeit über den
gut wärmeleitenden Deckel 5′′ gekühlt werden. Die sich dabei
erwärmende Oberseite des Peltierelementes 79 steht mit dem
Lamellenkühlkörper 81 in wärmeleitender Verbindung, der
über eine durch das Gebläse 83 erzeugte Kühlungsströmung
gekühlt werden kann.
Claims (11)
1. Vorrichtung zum Anreichern einer Flüssigkeit mit Koh
lendioxid, mit einem Druckbehälter, dem über einen
Flüssigkeitszulauf eine vorgebbare Flüssigkeitsmen
ge und über eine Gaszuführung Kohlendioxid mit vor
gebbarem Druck zuführbar ist, durch das oberhalb der
Flüssigkeitsmenge ein Kohlendioxid-Gaspolster gebildet
wird, dem über eine Flüssigkeits-Ablaufleitung ange
reicherte Flüssigkeit entnehmbar ist, und mit einer
antreibbaren Einrichtung zum Erzeugen einer Flüssig
keitsströmung, dadurch gekennzeich
net, daß die antreibbare Einrichtung ein piezoelektrischer Schwinger (43) ist, der
innerhalb eines von der Außenwand des Druckbehälters
(1, 1′, 1′′) beabstandeten, im wesentlichen hohlzylin
derförmigen Leitkörpers (59) in dem dem Gaspolster (88)
benachbarten Bereich innerhalb der Flüssigkeitsmenge
auf einem Schwingerhalter
angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittelachse des piezoelektrischen Schwingers
(43) im wesentlichen mit der Längsachse (38) des
des Druckbehälters (1, 1′, 1′′) übereinstimmt.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das in den Druckbehälter (1, 1′,
1′′) ragende Ende des Leitkörpers (59) durch eine im
wesentlichen ringförmige Stirnwand (61) teilweise ge
schlossen ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Stirnwand (61) in der dem
Schwinger (43 abgewandten Richtung sich trichterförmig
verjüngend ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß zwischen dem Schwingerhalter und
dem Leitkörper (59) eine mit mindestens seiner Durch
gangsöffnung (50) versehene Zwischenwand (49) angeord
net ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zwischenwand (49) in der dem Schwinger (43)
abgewandten Richtung sich trichterförmig erweiternd
ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwingerhalter an einem in
den Druckbehälter (1, 1′, 1′′) ragenden Ende eines Halterohres
(39) befestigt ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß das Halterohr (39) gegenüber dem Druckbehälter (1,
1′, 1′′) abgeschlossen ist und einen Kanal zur Auf
nahme elektrischer Anschlußleitungen (44, 46) für den
Schwinger (43) bildet.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Halterohr (39) einstückig mit einer
Flüssigkeits-Ablaufleitung (67) ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekenn
zeichnet durch eine dem Druckbehälter (1, 1′, 1′′) zu
geordnete Kühleinrichtung.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kühleinrichtung ein innerhalb und/oder außer
halb der Außenwand des Druckbehälters (1, 1′) angeord
netes Kühlrohr (27) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4039385A DE4039385A1 (de) | 1990-12-10 | 1990-12-10 | Vorrichtung zum anreichern einer fluessigkeit mit kohlendioxid |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4039385A DE4039385A1 (de) | 1990-12-10 | 1990-12-10 | Vorrichtung zum anreichern einer fluessigkeit mit kohlendioxid |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4039385A1 DE4039385A1 (de) | 1992-06-11 |
| DE4039385C2 true DE4039385C2 (de) | 1993-06-09 |
Family
ID=6419990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4039385A Granted DE4039385A1 (de) | 1990-12-10 | 1990-12-10 | Vorrichtung zum anreichern einer fluessigkeit mit kohlendioxid |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4039385A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008029365A1 (de) | 2008-06-20 | 2009-12-24 | BSH Bosch und Siemens Hausgeräte GmbH | Vorrichtung zur Kühlung von Flüssigkeiten |
| DE102009031104B3 (de) * | 2009-06-29 | 2010-12-16 | Khs Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum Anreichern und insbesondere Sättigen einer Flüssigkeit mit einem Gas sowie Füllvorrichtung |
| DE102021212882A1 (de) | 2021-11-16 | 2023-05-17 | Blanco Gmbh + Co Kg | Vorrichtung zum Anreichern eines Fluids mit einem Gas |
| RU2803951C1 (ru) * | 2022-12-01 | 2023-09-22 | Федеральное государственное автономное образовательное учреждение высшего образования "Сибирский федеральный университет" | Активатор жидких сред |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2446956A4 (de) * | 2009-06-22 | 2015-10-14 | Panasonic Ip Man Co Ltd | Verfahren zur erzeugung von nebel und mikrobläschen mithilfe oberflächenakustischer wellen sowie vorrichtung zur erzeugung von nebel und mikrobläschen |
| CN120205012B (zh) * | 2025-05-27 | 2025-08-26 | 湖北龙祥磷化有限公司 | 一种配置硫酸溶液用搅拌装置 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| HU183616B (en) * | 1981-10-12 | 1984-05-28 | Huetoegepgyar | Continuous type apparatus of low pressure for producing liquides enriched with gas |
| DE3516144A1 (de) * | 1985-05-04 | 1986-11-06 | Kalwar, Klaus, 4802 Halle | Verfahren und vorrichtung zur erzeugung von aerosolen |
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1990
- 1990-12-10 DE DE4039385A patent/DE4039385A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4039385A1 (de) | 1992-06-11 |
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