DE4040140C2 - - Google Patents

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DE4040140C2
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    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING, OR HOLDING
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    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
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    • B25B21/00Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
    • B25B21/002Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose for special purposes

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Description

Die Erfindung betrifft einen Seitentrieb für einen Drehschrauber mit den im Oberbegriff des Patent­ anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.
Drehschrauber werden häufig zum Drehen schwer zugäng­ licher Schrauben oder Muttern eingesetzt, bei denen der Drehschrauber nicht unmittelbar an den Schraubenkopf angesetzt werden kann, weil hierfür die Platzverhält­ nisse ungeeignet sind. Um einen Drehschrauber auch unter solchen ungünstigen Bedingungen einsetzen zu können, sind Seitentriebe bekannt, die an den Dreh­ schrauber angesetzt werden und ein Getriebe enthalten, das die Drehung der Antriebswelle des Drehschraubers auf ein Abtriebsrad überträgt, welches seitlich vom Drehschrauber angeordnet ist. Solche Seitentriebe haben ein flaches Gehäuse, in dem das Getriebe untergebracht ist. Das Gehäuse hat eine Öffnung, die den Schlüssel­ kopf des Abtriebsrades offenläßt, so daß dieser Schlüsselkopf auf den zu drehenden Schraubenkopf aufge­ setzt oder ggf. mit einem auf den Schraubenkopf auf­ setzbaren Adapter verbunden werden kann. Solche Seiten­ triebe müssen für jede Schlüsselweite separat vorhanden sein.
US-PS 41 71 651 beschreibt einen motorgetriebenen Drehschrauber, der aus einem Motorteil und einem Adapter besteht, die gemeinsam eine Welle antreiben. Diese Welle greift in ein Antriebsrad ein, das über ein Zwischenrad ein Abtriebsrad antreibt, wobei Antriebsrad, Zwischenrad und Abtriebsrad mit einer bestimmten Schlüsselkopfabmessung gemeinsam in einem Gehäuse angeordnet sind und einen Seitentrieb bilden. Dieser ist flach ausgebildet und kann seitlich verschwenkt werden. Um andere Schlüsselkopfabmessungen zu verwenden, muß der gesamte Seitentrieb ausgetauscht werden.
Aus US-PS 44 58 563 ist ein Erweiterungsteil bekannt, das auf einen hydraulischen Drehschrauber aufgesetzt wird. Bei dieser Anordnung besteht das Erweiterungsteil aus einer Halteplatte, an der einseitig ein Zahnrad gelagert ist. Bei hohen Zahnradkräften wird das in Eingriff befindliche Zahnrad ausgebogen. Dabei kann es zu Verkantungen kommen, die Beschädigungen durch Flächenpressung entlang des Zahnradmantels verursachen.
Aus DE 26 26 493 A1 ist ein Rohrschraubenschlüssel mit einem Seitentrieb bekannt, der zum Festschrauben und Lösen von Rohrschrauben mittels einer in dem Seitentrieb integrierten Hülse verwendet wird. Zum Austauschen der Hülse ist es erforderlich, den Deckel zu öffnen. Dafür müssen zahlreiche Schrauben gelöst werden. Diese Prozedur ist aufwendig und umständlich und macht in der Regel ein Abnehmen des Seitentriebs von der treibenden Welle notwendig. Als Alternative sieht DE 26 26 493 A1 die Verwendung von Adaptervorrichtungen vor, die auf die Hülse aufgesteckt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Seiten­ trieb für einen Drehschrauber zu schaffen, der universell für mehrere Schlüsselweiten von Schraubenköpfen einsetzbar ist, ohne daß der Seitentrieb vom Drehschrauber gelöst zu werden braucht.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.
Nach der Erfindung ist der Seitentrieb geteilt, d. h. er besteht aus zwei zu einem Seitentrieb kombinierten Gehäusen. Während das vom Drehschrauber angetriebene Antriebsrad in dem Hauptgehäuse untergebracht ist, ist das Abtriebsrad in einem separaten Kopfstückgehäuse beidendig gelagert. Die beiden Gehäuse sind so konzipiert, daß sie durch zusammengreifende Flansche miteinander verbunden werden können, und von ihrer Außenkontur her wie ein gewöhnlicher Seitentrieb erscheinen. Insbesondere steht keine Kante des Kopfstückgehäuses vor.
In dem Kopfstückgehäuse ist das Abtriebsrad beidendig gelagert. Dadurch wird das Abtriebsrad symmetrisch belastet und ist auch für die Aufnahme von großen Kräften geeignet. Der Seitentrieb zeichnet sich durch sicheren Lauf aus. Beide Gehäuse, das Hauptgehäuse und das Kopfstückgehäuse, weisen aneinanderliegende Durchtrittsöffnungen auf, wobei das Abtriebsrad aus der Durchtrittsöffnung des Kopfstückgehäuses vorsteht.
Der Benutzer des Seitentriebs braucht daher nur über ein einziges Grundgerät sowie über mehrere Kopfstücke für unter­ schiedliche Schlüsselweiten oder unterschiedliche Schlüsselarten zu verfügen. Jedes der Kopfstücke kann in Verbindung mit dem Grundgerät eingesetzt werden. Dadurch wird der Herstellungs- und Anschaffungsaufwand für den Seitentrieb verringert. Andererseits wird die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten für ein einziges Grundgerät vergrößert. Der erfindungsgemäße Seitentrieb besteht gewissermaßen aus einem Baukastensystem mit einheitlichem Grundgerät und wahlweise in Verbindung hiermit verwendbaren Kopfstücken. Das Grundgerät stellt die Antriebseinheit dar und die Kopfstücke sind auf die zu drehende Schraube abgestimmt.
Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, ein einziges Grundgerät in Verbindung mit einem einzigen Kopfstück zu verwenden, wobei innerhalb dieses Kopfstücks das Abtriebsrad auswechselbar ist. In diesem Fall können Abtriebsräder mit unterschiedlichen Schlüsselköpfen, jedoch gleichen Zahnkränzen, verwendet werden. Der Benutzer braucht hierbei nur ein einziges Grundgerät und ein einziges Schlüsselkopfgehäuse sowie mehrere Abtriebsräder bereitzuhalten.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht des Seitentriebes,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1,
Fig. 3 in vergrößertem Maßstab einen Schnitt entlang der Linie III-III von Fig. 1,
Fig. 4 ein Kopfstück geringerer Schlüsselweite als dasjenige, das in Verbindung mit Fig. 1 darge­ stellt ist, und
Fig. 5 ein Kopfstück größerer Schlüsselweite als das­ jenige, das in Fig. 1 dargestellt ist.
Der dargestellte Seitentrieb weist ein starres Hauptgehäuse 10 auf, das nach Art einer Wanne mit ebenem Boden 11 und aufragenden Seitenwänden 12 ausgebildet ist und das mit einem Deckel 13 verschlossen ist.
In dem Hauptgehäuse 10 sind ein Antriebsrad 14 und ein Zwischenrad 15 untergebracht und drehbar gelagert. Das Hauptgehäuse 10 hat eine Länge, die etwa der Summe der Durchmesser von Antriebsrad 14 und Zwischenrad 15 ent­ spricht, während die Hauptgehäusebreite etwa dem Durchmesser jedes dieser beiden Räder entspricht. Das Antriebsrad 14 und das Zwischenrad 15 sind beide außenverzahnte Zahnräder, deren Verzahnungen miteinander in Eingriff sind. Im Boden 11 des Hauptgehäuses sind Öffnungen vorge­ sehen, in die Lagerbuchsen 16, 17 für das Antriebsrad 14 und das Zwischenrad 15 eingesetzt sind. Diese Zahnräder haben in Verlängerung ihrer Verzahnungen zylindrische Laufflächen, die in die Buchsen 16 bzw. 17 eingreifen. An den entgegengesetzten Enden befinden sich im Hauptgehäuse 10 weitere Lagerbuchsen 18, 19, die die anderen Enden der Zahnräder in derselben Weise lagern und die von dem Deckel 13 bedeckt sind. Alle Lagerbuchsen sind gegen Verdrehung gesichert.
Das Antriebsrad 14 hat im Inneren eine Mehrkantöffnung 20, während das Zwischenrad 15 aus Gründen der Ge­ wichtsersparnis hohl ausgebildet ist. Die Mehrkant­ öffnung 20 dient zur Aufnahme des Mehrkantkopfes der Abtriebswelle eines Kraftschraubers 21, der an das Hauptgehäuse 10 angesetzt wird. Der Deckel 13 des Hauptgehäuses ist mit einem koaxial zum Antriebsrad 14 ausgerichte­ ten, nach außen abstehenden Stutzen 22 versehen, der innen eine Abstützverzahnung 23 aufweist. In diese Abstützverzahnung 23 wird die Außenverzahnung des Ansatzes 24 des Drehschraubers 21 eingesetzt, so daß das Hauptgehäuse 10 über die ineinandergreifenden Abstütz­ verzahnungen drehfest mit dem Gehäuse des Kraft­ schraubers 21 verbunden wird. In dem Stutzen 22 sind Gewindestifte 25 vorgesehen, die in eine Hinter­ schneidung der Abstützverzahnung des Ansatzes 24 eingreifen und das unbeabsichtigte Herausgleiten des Ansatzes 24 aus dem Stutzen 22 verhindern.
An der einen Stirnseite des Hauptgehäuses befindet sich eine Durchtrittsöffnung 26, durch die hindurch die Außen­ verzahnung des Zwischenrades 15 zugänglich ist. An diese Stirnseite ist das Kopfstück 27 angesetzt. Dieses Kopfstück besteht aus einem im wesentlichen hufeisen­ förmigen Kopfstückgehäuse 28, in welchem ein Abtriebs­ rad 29 mit Außenverzahnung 30 drehbar gelagert ist. Die Lagerung erfolgt in gleicher Weise wie bei den vorbe­ schriebenen Zahnrädern mit Lagerbuchsen 31, 32, in denen zylindrische Laufflächen, die in Verlängerung der Außenverzahnung 30 vorgesehen sind, gelagert sind. Das Abtriebsrad 29 ist als Schlüsselkopf ausgebildet, d. h. es ist hohl ausgebildet und im Inneren mit einer Mehr­ kantöffnung 33 versehen, die hier eine Sechskantöffnung ist. Diese Öffnung 33 ist von beiden Enden her zugäng­ lich, d. h. der Schlüsselkopf kann von beiden Enden her an einen zu drehenden Schraubenkopf angesetzt werden.
An den beiden Schenkeln 34 des etwa hufeisenförmigen Kopfstückgehäuses sind Verbindungseinrichtungen 35 in Form von Flanschen vorgesehen, zwischen die Verbin­ dungseinrichtungen 36 (Fig. 3) in Form jeweils eines Flansches des Hauptgehäuses 10 eingreifen. Beide Verbin­ dungseinrichtungen 35 und 36 haben miteinander fluch­ tende Bohrungen, durch die ein Bolzen 37 hindurch­ gesteckt ist, der an einem Ende einen festen Anschlag 38 und am anderen Ende ein federndes Rastelement 39 in Form einer Kugelraste aufweist. Der Bolzen 37 kann nach Überwinden der Kraft der Kugelraste aus den Verbin­ dungselementen 35 und 36 herausgedrückt werden, so daß die Verbindungseinrichtungen voneinander freikommen.
Im Bereich zwischen den Schenkeln 34 des Kopfstücks 27 ist eine Durchtrittsöffnung 40 vorgesehen, durch die ein Teil des Abtriebsrades 29 hindurchragt. Wenn das Kopfstück 27 in der beschriebenen Weise gegen das Hauptgehäuse 10 gesetzt und über die Verbindungseinrich­ tungen mit diesem verbunden wurde, ragt der aus dem Kopfstück 27 vorstehende Teil des Abtriebsrades 29 so weit in das Hauptgehäuse 10 des Grundgerätes hinein, daß die Verzahnung 30 des Abtriebsrades mit der Verzahnung des Zwischenrades 15 in Eingriff kommt.
Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist ein Zwischenrad 15 vorgesehen, das die gleiche Zähnezahl hat wie das Antriebsrad 14. Das Zwischenrad 15 bewirkt, daß die Drehrichtung des Abtriebsrades 29 gleich der­ jenigen des Antriebsrades 14 ist. Das Abtriebsrad 29 kann ebenfalls die gleiche Zähnezahl haben wie das Antriebsrad 14, jedoch sind bei unterschiedlich großen Kopfstücken in der Regel auch die Abtriebsräder unter­ schiedlich groß, so daß sich Unter- oder Übersetzungs­ verhältnisse ergeben, die ungleich 1 : 1 sind.
Fig. 4 zeigt ein Kopfstück 27a, das anstelle des Kopf­ stückes 27 in Verbindung mit demselben Hauptgehäuse 10, d. h. demselben Grundgerät, benutzt werden kann. Bei diesem Kopfstück ist das Kopfstückgehäuse 28 kleiner als bei dem Kopfstück 27. Die Mehrkantöffnung 33 ist für eine kleinere Schlüsselweite bestimmt.
Das Kopfstück 27b in Fig. 5 ist dagegen größer als das Kopfstück 27 und es ist auch für eine größere Schlüs­ selweite bestimmt.
Allen Kopfstücken gemeinsam ist der gegenseitige Abstand der Verbindungsvorrichtungen 35, die mit den entsprechenden Gegenverbindungsvorrichtungen 36 des Hauptgehäuses 10 in Eingriff gebracht werden können.

Claims (8)

1. Seitentrieb für einen Drehschrauber, mit
einem Antriebsrad (14), das an die Abtriebs­ welle des Drehschraubers (21) ankuppelbar ist,
einem radial gegenüber dem Antriebsrad (14) versetzt angeordneten und von dem Antriebsrad drehend angetriebenen, als Schlüsselkopf ausge­ bildeten Abtriebsrad (29) und
einem das Antriebsrad (14) lagernden Hauptgehäuse (10), das einen Stutzen (22) zum drehfesten Verbinden mit dem Drehschraubergehäuse aufweist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Abtriebsrad (29) beidendig in einem separaten Kopfstückgehäuse (28) gelagert ist, das auswechselbar mit dem Hauptgehäuse (10) verbunden ist, daß das Hauptgehäuse (10) und das Kopfstückgehäuse (28) aneinanderliegende Durchtrittsöffnungen (26; 40) an ihren Umfangswänden aufweisen, wobei das Abtriebsrad (29) aus der Durchtrittsöffnung (40) des Kopfstückgehäuses (28) heraus vorsteht und in die Durchtrittsöffnung (26) des Hauptgehäuses (10) hineinragt, und daß das Kopfstückgehäuse (28) und das Hauptgehäuse (10) zusammengreifende Flansche (35, 36) mit miteinander fluchtenden Bohrungen aufweisen, durch die Bolzen (37) hindurchgesteckt sind.
2. Seitentrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebsrad (29) im Kopfstückgehäuse (28) an seinem Umfang gelagert ist.
3. Seitentrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Kopfstücke (27, 27a, 27b) mit unterschiedlich großen Schlüsselköpfen verschiedener Schlüsselweiten oder -arten vorgesehen sind, wobei jedes Kopfstück mindestens zwei beabstandete Verbindungseinrichtungen (35) zur Anbringung an dem Hauptgehäuse (10) aufweist und die gegenseitige Anordnung der Verbindungseinrichtungen bei allen Kopfstücken gleich ist.
4. Seitentrieb nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptgehäuse (10) ein Zwischenrad (15) enthält, welches die Kraft vom Antriebsrad (14) auf das Abtriebsrad (29) überträgt.
5. Seitentrieb nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptgehäuse (10) als flache Wanne ausgebildet ist, die mit einem Deckel (13) abgeschlossen ist, wobei sich die Durchtrittsöffnung (26) an einer Stirnwand der Wanne befindet.
6. Seitentrieb nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (37) mit federnden Rastelementen (39) gegen Herausziehen gesichert sind.
7. Seitentrieb nach einem der Ansprüche 1-6, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebsrad (29) auswechselbar in dem Kopfstück (27) untergebracht ist, wobei alle Abtriebsräder den gleichen Durchmesser ihrer Außenverzahnung, jedoch unterschiedliche Schlüsselköpfe haben.
8. Seitentrieb nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß das Abtriebsrad (29) eine durchgehende Mehrkantöffnung (33) mit beidendig gleichem Profil aufweist.
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